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Ein Plakat für gute Laune: Werbetechniker Arno Kuchenreiter – hier mit seinem Hund Paul – hat an der Augsburger Straße in Fürstenfeldbruck ein überdimensionales Bild aufgestellt, um die Menschen aufzuheitern.

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„Bruck ma zam“: Lustiger Spruch soll für ein wenig Freude sorgen

  • Tobias Gehre
    vonTobias Gehre
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Ein wenig Aufheiterung in düsteren Corona-Zeiten: Das wollte Arno Kuchenreiter seinen Mitmenschen in Fürstenfeldbruck bieten.

Fürstenfeldbruck –  Also setzte sich der Werbetechniker an seinen Computer und erschuf ein Plakat, dass vielen Autofahrern an der Augsburger Straße jetzt zumindest kurz ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

„Bruck ma zam“ ist darauf in Großbuchstaben zu lesen. Zu sehen sind außerdem zwei Ostereier mit Mittelscheitel, Augen und Mundschutz. Dazu der Hinweis, dass die Eier mindestens zwei Meter Abstand voneinander halten sollen. Piktogramme sollen an Verhaltensregeln erinnern, die jetzt für alle gelten: Hände waschen, daheim bleiben und Herz für seine Mitmenschen zeigen.

„Man muss die Menschen ein bisschen bei Laune halten“, sagt Kuchenreiter (38, nach eigenen Angaben). Das klappt offenbar. Schon öfter habe er Leute in ihren Autos beobachtet, denen beim Anblick des Plakates tatsächlich ein Lächeln übers Gesicht gehuscht ist. „Dafür habe ich es gemacht“, sagt Kuchenreiter in Zeiten der Corona-Krise.

Aktiv geworden ist auch die Wirtschaftsförderung der Stadt. Unter dem Motto „Kauf in deiner Stadt“ hat die Verwaltung viele Betriebe aufgelistet, die noch geöffnet sind und jene, die einen Lieferservice oder Online-Handel eingerichtet haben. Darunter sind Bäckereien, Metzgereien, Lebensmittelgeschäfte, Märkte, Imbisse, Lieferdienste, Apotheken, Drogeriemärkte sowie Radgeschäfte.

Die Stadt

weist darauf hin, dass die Liste unter www.fuerstenfeldbruck.de nicht vollständig ist. Weitere Meldungen sind per E-Mail an Webredaktion@fuerstenfeldbruck.de oder über den Facebook-Account der Stadt möglich.

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