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Schneeglöckchen vor dem Kloster: Das ist das Brucker Buidl von Steffen Domnick (2.v.r.). Seinen Preis nahm er von (v.l.) OB Erich Raff, Wettbewerbs-Veranstalter Eckehardt Lutzeier und Messe-Organisatorin Mara Fuhrmann entgegen.

Auf den Naturfototagen

Das Brucker Buidl ist ein Familienwerk

Steffen Domnick hat das Brucker Buidl 2018 geschossen. Es zeigt Schneeglöckchen vor dem Kloster. Bei den Fürstenfelder Naturfototagen wurde der Brucker nun geehrt.

Fürstenfeldbruck – Still liegt es da, das Kloster Fürstenfeld. Eine weiße Schleierwolke bauscht sich am sonst malerisch blauen Himmel darüber auf und nimmt so die weiße Farbe des Klosters und des prominenten Gewächses im Vordergrund auf: ein kleiner Strauß Schneeglöckchen, der dem mächtigen Gebäude im Hintergrund regelrecht die Show stiehlt. Diese Bildkomposition hat auch die Jury des Wettbewerbs „Brucker Buidl“ beeindruckt. Denn sie setzte die Fotografie „Schneeglöckchen am Kloster“ von Steffen Domnick auf den ersten Platz.

Der von der Firmengruppe Lutzeier ausgelobte Wettbewerb im Rahmen der Fürstenfelder Naturfototage stand diesmal unter dem Motto „FFB blüht“. 139 Teilnehmer hatten Aufnahmen von blühenden Pflanzen und Bäumen, festgehalten in einem typischen Brucker Ambiente, eingesandt. Das Resultat sind Bilder von Pucher Mohnblumen, blühenden Bäumen am AOK-Gebäude und Blumenkästen am alten Rathaus.

Steffen Domnicks Siegerfotografie zeigt den Ort der Preisverleihung, Kloster Fürstenfeld, mit einem Strauß blühender Schneeglöckchen im Vordergrund. Die Wahl des Bildmotivs sei bei ihm kein Zufall gewesen, erzählt der 38-Jährige: „Ich habe bewusst nach den Schneeglöckchen gesucht, weil sie die einzigen Blumen waren, die zu dieser Zeit geblüht haben.“ Einmal aufgespürt, sei es dann nur noch darum gegangen, die Frühlingsblumen gut in Szene zu setzen.

Das Foto ist aber nicht allein sein Werk, sondern ein echtes Gemeinschaftsprodukt: „Meine Frau hat mich auf den Wettbewerb hingewiesen, ich habe mit meinem Sohn zusammen die Pflanze gesucht und unsere kleine Tochter hat bei der Auswahl der Bilder geholfen“, erzählt der Erstplatzierte. Eine Auswahl, die dem Juror, OB Erich Raff, offenbar besonders gut gefallen hat. Veranstalterin Mara Fuhrmann lobte diesen bei der Verleihung für seine erstaunliche Fachkenntnis und große Expertise bei der Auswahl der Siegerfotos. Hinter Domnick haben es auch die Bilder von Andreas Geiger mit Platz zwei und Raphaela Raich als Dritter aufs Siegertreppchen geschafft.

Steffen Domnick betreibt die Fotografie eher als Hobby. Und dieses hat ihm einen 500-Euro-Gutschein eingebracht. Und das auf Anhieb, denn er hat zum ersten Mal überhaupt an dem Fotowettbewerb teilgenommen.

Die zehn besten Bilder wurden auf den Naturfototagen in einer Ausstellung gezeigt. Die Teilnehmerzahlen am Fotowettbewerb seien die zweithöchsten bisher gewesen, heißt es aus dem Veranstaltungsforum. Auch die Messe in Fürstenfeld hat wieder viele Besucher angelockt. In verschiedenen Workshops und Vorträgen standen dieses Mal Tiere aller Art im Fokus und vor der Linse. Im nächsten Jahr wechselt der Termin: Dann steigen die Fototage im August. (Gabriel Kroher)

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