Blick zurück: Bei der Einweihung vor einem Jahr war Oona Moths (r.) zurecht guten Mutes. Foto: Archiv Weber

Mitten in der Stadt

Brucker Fenster feiert ersten Geburtstag

Fürstenfeldbruck – Das Brucker Fenster ist ein Ort zum Kontakteknüpfen – einen, den man nicht übersehen kann. „Wir gehören zum Stadtbild“, freut sich Leiterin Oona Moths ein Jahr nach der Eröffnung.

Die Lage sei ideal: „Wir haben verblüffend viel Laufkundschaft hier und auch Touristen, die mal reinschauen.“

Schnell eine Tasse Kaffee, wenn der Bus verpasst ist, einen Blick in ein Buch werfen oder in den Regalen des Eine-Welt-Angebots stöbern – im Brucker Fenster lässt sich „die Zeit schon rumbringen“, wie es der Besucher Oliver Grassmann ausdrückt. Der 43-Jährige ist allerdings einer der wenigen, der das Brucker Fenster tatsächlich als Einheit wahrnimmt. Viele sehen nur die einzelnen Bestandteile, bestätigt Moths. Der Hofladen, die Bücherecke und der Eine-Welt-Laden würden für sich oft stärker wahrgenommen. Zur Marke sei das Fenster im öffentlichen Bewusstsein noch nicht geworden. Moths fühlt sich daher wie in einer Familie, die man zusammenführen müsse. „Das ist meine Aufgabe“, sagt sie.

Rund 15 ehrenamtliche Mitarbeiter sind im Fenster tätig. Verstärkung sei aber notwendig. „Es braucht nicht viel. Aber es wäre ok, wenn jemand komplett an einem Vor- oder Nachmittag Zeit hat“, beschreibt Leiterin Moths die Stelle.

Mit einer Bücher- und Kuchenaktion wird der erste Geburtstag bis Ende dieser Woche gefeiert. Am 11. Oktober gibt es zum ersten Mal einen Mittagstisch für ältere Menschen, der unter dem Motto „Mittagessen und Mehr“ steht. Dazu gehört ein Spaziergang an der Amper.

Mehr Informationen zum Brucker Fenster und Anmeldung zum Mittagstisch unter der Telefonnummer (0 81 41) 32 07 81 08. (hk)

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