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Sie haben den einstigen Stadthallenförderverein aus der Taufe gehoben: Für ihren Einsatz wurden die Gründungsmitglieder im Rahmen der Jubiläumsfeier geehrt (Foto oben). Der Verein hatte sich am 24. Juni 1977 konstituiert. Der neu gewählte Vorstand setzte sich aus Stadtratsmitgliedern quer durch alle Fraktionen, sowie aus Vorsitzenden von Fürstenfeldbrucker Vereinen und Bürgern zusammen. Zum Jubiläum kamen zahlreiche Gäste ins Foyer neben dem Stadtsaal (links). 

Festakt im Veranstaltungsforum

Brucker Kulturverein feiert 40. Geburtstag

Das 40-jährige Bestehen des Kulturvereins Fürstenfeld haben zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste am Samstag im Foyer neben dem Stadtsaal gefeiert. Darunter war auch Ex-Minister Thomas Goppel. Er hat eine enge Verbindung zum Kulturverein.

Fürstenfeldbruck Es war ein ehrgeiziges Ziel: Bruck sollte mit einer Stadthalle einen eigenen Veranstaltungsort bekommen. Zu diesem Zweck gründete sich vor gut 40 Jahren, am 24. Juni 1977, der Kulturverein, der damals noch Stadthallenförderverein hieß. Im Jahr 2001, nach über 20 Jahren, war es dann soweit. Auch dank der Unterstützung des damaligen OB Sepp Kellerer konnte der Bau realisiert werden werden. Als das Ziel erreicht war, benannte sich der Verein um. Unter dem Namen Kulturverein Fürstenfeld versuchen die Mitglieder und der Vorstand seitdem, das kulturelle Leben in der Stadt zu bereichern und zu fördern.

Auf die Geschichte des Vereins blickten Mitglieder und Ehrengäste am Samstag zurück – unter letzteren war auch Sepp Kellerer. Die Feierlichkeiten eröffnete Vereinsvorsitzende Karin Schleicher. Sie dankte den Gründern und ehemaligen Vorsitzenden sowie den 300 Mitgliedern für ihre Spendenbereitschaft. „Der Verein steht gut da“, so Schleicher.

Als Redner folgte ihr Norbert Leinweber, der Vorsitzende des Veranstaltungsforums. Er erzählte, wie 2001 eine Delegation des Kulturvereins nach Hamburg fuhr, um für die Stadthalle einen Konzertflügel aus der Steinway-Firmenzentrale anzuschaffen. „Wir testeten mit unserer Pianistin zwei Stunden einen Flügel nach dem anderen, bis wir den Richtigen gefunden hatten“, sagte Leinweber. Das Instrument kostete 173 000 Mark – und es steht noch heute in der Stadthalle.

Dafür, dass die Asamfresken im Churfürstensaal des Klosters in neuem Glanz erstrahlen, hat sich vor einigen Jahren Thomas Goppel eingesetzt. Der Landtagsabgeordnete und Ex-Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Kloster Fürstenfelds sagte vor den Festgästen: „Zu Beginn war geplant, diesen Verein für die Großkopferten zu gründen, doch glücklicherweise ist es nicht so gekommen. Jetzt ist es ein Verein für Alle und auch für alle Arten von Kultur und Kunst.“

Im Anschluss ging es musikalisch weiter – mit dem Konzert „Junge Stars in Fürstenfeld“. Auf der Bühne standen Musiker der Neuen Philharmonie München. Begleitet wurden sie von Katja Deutsch und Jonas Aumiller, zwei Jungmusikern aus Emmering. Gemeinsam spielten sie Werke von Rachmaninow und Rimski-Korsakow. Die Besucher spendeten tosenden Beifall. (tel)

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