Homepage überarbeitet 

Stadtbibliothek mit neuem Online-Design

Fürstenfeldbruck – Modern und kundenaffin – so präsentiert sich die Stadtbibliothek fortan auf ihrer neugestalteten Website. Damit will die Einrichtung noch mehr zu einem „Wissensspeicher und kulturellen Treffpunkt“ werden. Nötige Baumaßnahmen muss die Stadt dagegen hinten anstellen.

 Die Stadtbibliothek hat einen neuen Internetauftritt: Mit der überarbeiteten Webseite (www.stadtbibliothek- fuerstenfeldbruck.de) will man sich modern präsentieren und den Service der Bibliothek für Kunden verbessern. Bibliotheks-Leiterin Diana Rupprecht sprach im Kultur- und Werkausschuss von einer „lebendigen und aktiven Seite“.

Diana Rupprecht.

Mit der neuen Homepage soll die Bibliothek noch mehr zu einem „Wissensspeicher und kulturellen Treffpunkt“ werden. Neben dem Online-Bestandskatalog sind etwa anstehende Veranstaltungen in der Aumühle prominent mit Foto platziert. Außerdem geben Bibliotheks-Mitarbeiter Tipps: Sie präsentieren bestimmte Bücher, Filme oder sonstige Medien, vor allem aber Neuanschaffungen, und geben Empfehlungen ab. Hinzukommt: Interessierte finden das Tagesgericht des Lese-Cafés auf der Seite.

16 800 Euro hat die Gestaltung der neuen Homepage gekostet, man liegt damit nur ein wenig über dem Kostenansatz. Wichtig ist auch das sogenannte „Responsive Webdesign“ – das heißt, die Internetseite passt sich dem Gerät an, mit dem sie aufgerufen wird. Auf dem PC sieht die Seite anders aus als auf dem Smartphone – eine wichtige Funktion, da bereits viele Nutzer mit dem Smartphone oder Tablet die Seite ansteuern, sagten einige Stadträte im Ausschuss.

Neben einer neuen Homepage ist die Aumühle jetzt auch in den sozialen Medien unterwegs: Seit Kurzem besitzt sie einen Facebook-Auftritt. Die Idee dazu entstand in einem Workshop.

Neben den technischen Erneuerungen rüstet die Stadtbibliothek auch an anderer Stelle auf. Geplant ist ein Angebot für Oberstufenschüler: Sie sollen künftig in der Bibliothek geschult werden, wie man für wissenschaftliche Arbeiten recherchiert. Der Startschuss falle im Januar 2017 mit Schülern der Fachober- und Berufsschule, sagte Rupprecht. Ein wichtiges Projekt, sagte CSU-Fraktionsvorsitzender und Gymnasiallehrer Andreas Lohde.

Außerdem will man die Besucher mit aktuellen und politischen Themen ansprechen. Dafür sollen Bücher und Medien zu einem bestimmten Thema zusammengefasst und als Gruppe mit dem Titel „Im Gespräch“ präsentiert werden. „Es wird schon jetzt sehr, sehr gut angenommen. Wir haben das Gefühl, es gibt im Moment ein großes Interesse an politischen Themen“, sagte Rupprecht.

Dagegen stehen die Baumaßnahmen im Eingangsbereich erst einmal hinten an. Dem städtischen Bauamt fehlen die nötigen Kapazitäten für den Umbau und die Sanierung. Die Haushaltsgelder für diese Maßnahmen bleiben aber für die Jahre 2017/18 unverändert eingestellt. „Uns ist das Projekt nach wie vor sehr, sehr wichtig“, sagte Rupprecht. Geplant ist unter anderem der Bau einer Bücher-Rückgabe-Klappe, die Kunden außerhalb der Öffnungszeiten nutzen können. (fd)

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