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Gasthäuser werden renoviert

Neue Pächter am Pucher Meer: Brucks Gastro-Szene wird umgekrempelt

Neue Pächter am Pucher Meer, Total-Umbau im Fürstenfelder, neues Gewand für das Brucker Brauhaus: Brucks Gastro-Landschaft ist derzeit im Wandel.

Fürstenfeldbruck – Im Fürstenfelder laufen noch die Umbauarbeiten. Alles ist neu. Sogar der Boden ist rausgeflogen, berichtet Inhaber Gerhard Kohlfürst. „Es ist ein massiver Umbau, aber es hat funktioniert.“ Kohlfürst selbst hat viel Geld in die Arbeiten gesteckt. Nach 17 Jahren will er sein Lokal neu aufstellen.

Im Inneren wird daher eine Kochstation aufgebaut. Dort gibt es mittags nun ein großes Buffet. So könne man die teils extremen Anstürme besser steuern, erklärt der Gastronom. Denn je nachdem, wie viele Seminare und Kongresse im Veranstaltungsforum sind, ändert sich die Zahl der hungrigen Mittagsgäste.

Abends bleibt das à la Carte-Geschäft. „Wir haben aber nach 17 Jahren Erfahrung das Angebot angepasst“, sagt Kohlfürst. Es gebe auch mehr Angebote für den kleinen Hunger nach einem Konzertbesuch. Der Gastronom setzt weiterhin auf ökologische Produkte. Davon überzeugen kann man sich wohl Mitte bis Ende März.

Das Brauhaus

Auch das Brauhaus Bruck soll bald wieder öffnen. Der bisherige Wirt hatte aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Volksfestwirt Jochen Mörz hat das Lokal der König-Ludwig-Schlossbrauerei Kaltenberg jetzt gepachtet. Die Zusammenstellung des Teams läuft bereits, berichtet Nadine Mörz. Ende März oder Anfang April sollen dort die ersten Gäste begrüßt werden. Bis dahin wird innen alles neu – von der Farbe bis zur Inneneinrichtung. Vor allem die Küche ist noch eine Baustelle. „In den letzten Jahren ist hier nicht viel geschehen“, sagt Mörz. Für ihr Konzept wird nun alles auf den zeitgemäßen Stand gebracht.

Das Brauhaus soll ein Braugasthof bleiben. Mit bairischer, gutbürgerlicher Küche, aber mit mehr Raffinesse, betont Mörz. Für Arbeiter gibt es einen günstigen Mittagstisch und im Biergarten die typischen Schmankerl. Die Wirtsfamilie will auch die Marthabräuhalle mehr für eigene Veranstaltungen nutzen, von Festen bis zum Tanznachmittag. Details werden noch geplant. Und auch Vereine oder Gruppen sollen die Halle mehr mit Leben füllen.

Am Pucher Meer

Neuigkeiten gibt es auch vom Pucher Meer. Nach nur 15 Monaten müssen die Betreiber aus Alling, die aus dem Leuchtturm das Pier 80 gemacht haben, schon wieder aufgeben – aus gesundheitlichen Gründen. Zum Abschied gibt es am kommenden Donnerstag ein Abschiedskonzert des Brucker Live-Duos L+M.

Nachfolger für das beliebte Ausflugslokal sind schon gefunden: Die in der Brucker Ausgeh-Szene mehrfach etablierten Viktor Fischer, Hans Schmölz und Markus Bauer. Das Trio hat bereits mit der Marthapizzarei, Bottle’s n’Burgers sowie dem Pavillon seine gastronomischen Fußabdrücke an der Amper hinterlassen. Jetzt erweitern sie ihr Restaurant-Imperium. Fischer, ein ehemaliger Bayernliga-Fußballer in ruhmreichen Tagen des SC Fürstenfeldbruck, und Schmölz, die einstige Tennis-Nummer-Eins im Landkreis, wollen künftig wieder verstärkt sportliche Public-Viewing-Events anbieten.

Zum Start ins Sommergeschäft Mitte Mai wollen die neuen Inhaber nach kleineren Umbauten öffnen. Ein à la Carte-Restaurant werde es aber nicht mehr geben, sagt Fischers in der Geschäftsführung tätige Gattin Nadin. Schwerpunkte sollen Biergarten und Veranstaltungen sein.

Das Nabucco

Auch um die Zukunft des im ehemaligen Jungbräu an der Hauptstraße beheimateten Ristorante Nabucco kursierten zuletzt Schließungsgerüchte. Inhaber Antonio di Gorga will sich künftig komplett auf das ebenfalls von ihm betriebene Brunello im Brunnenhof konzentrieren. Interessenten für das Nabucco gebe es bereits. Konkretes werde sich aber erst in den nächsten Wochen abzeichnen. (imu, lo)

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