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Die Weihnachtswichtel (v.l.): Martina Silinger, Grünen-Stadträtin Alexa Zierl und Franz Höfelsauer (Stadtrat, Gewerbeverband). 

Weihnachtswichtel

Stadträte spielen Geschenke-Kurier – per Fahrrad

Fürstenfeldbruck – Die Weihnachtswichtel sind los! In der Stadt gibt es bis 23. Dezember einen ganz speziellen Service: Unter anderem tragen Stadträte wie Alexa Zierl (Grüne) kleine Geschenke aus – per Fahrrad.

Die Aktion wurde vom Gewerbeverband ins Leben gerufen, die Idee dazu hatte Vize-Vorsitzender Josef Greppmair aus Pfaffenhofen an der Ilm mitgebracht. Vor allem Alexa Zierl und Andreas Ströhle (Piraten) werden in den Abendstunden unterwegs sein. „Wir liefern im Stadtgebiet“, erklären beide. Weil dazu auch Aich und Puch zählen, gehört zum Wichteln auch eine gewisse Fitness auf dem Rad. Für die beiden kein Problem, sie sind – teilweise beruflich – eh viel auf dem Drahtesel unterwegs.

Und so funktioniert’s: Die Geschenke müssen in einem Fürstenfeldbrucker Geschäft gekauft worden sein. Anschließend müssen sie verpackt werden. Montags bis samstags, 15 bis 18 Uhr, kann man die Präsente dann am Stand des Gewerbeverbandes, der auf Höhe Hauptstraße 19 vor einem Friseurladen steht, abgeben.

Ein paar weitere Regeln hat der Fürstenfeldbrucker Gewerbeverband ebenfalls aufgestellt. Die Geschenke sollen einen Mindestwert von zehn Euro haben und höchstens 100 Euro gekostet haben. Das Gewicht sollte 15 Kilogramm nicht überschreiten. Zu schwere Packerl müssen die Wichtel ablehnen – auch wenn sie teilweise mit Anhänger unterwegs sind.

Alexa Zierl findet 15 Kilogramm angemessen: „Das kann man heben. Und in den Anhänger passen schon auch sperrigere Gegenstände.“

Doch was passiert, wenn die Personen, die beschenkt werden sollen, nicht zu Hause sind? Wird das betreffende Paket dann einfach vor die Haustüre gelegt oder wieder mit zum Stand des Gewerbeverbands genommen? Nein, verspricht Höfelsauer. Die Weihnachtswichtel seien ausdauernd. „Die Radler werden es immer wieder versuchen, so lange, bis das Paket bei seinem Empfänger in sicheren Händen ist.“

Höfelsauer sieht die Aktion vor allem als Gelegenheit, jemanden auf originelle Art und Weise zu überraschen. „Wann bekommt man schon ein eingepacktes Geschenk per Fahrrad-Kurier geliefert?“ Der Brucker meint: „Das passt einfach perfekt in die Weihnachtszeit.“ (hk)

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