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Auf einen Becher Glühwein auf den Christkindlmarkt - das entfällt.

Mammendorfer Rathauschef berichtet per Video

Bürgerversammlung und alle Weihnachtsmärkte entfallen

  • VonDieter Metzler
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  • Helga Zagermann
    Helga Zagermann
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Schon bevor die bayernweit verschärften Corona-Beschränkungen am Freitag verkündet worden waren, gab es weitere Absagen: In Mammendorf, Maisach und Moorenweis wurde „freiwillig“ auf die Weihnachtsmärkte verzichtet. Nachdem die Landesregierung am Freitag alle Christkindlmärkte untersagt hatte, mussten auch die Türkenfelder Bergweihnacht und der Markt auf Schloss Kaltenberg gestrichen werden.

Mammendorf/Moorenweis/Maisach - In Mammendorf entfällt zudem die für 24. November geplante Bürgerversammlung. Sie war in Präsenz im Bürgerhaus vorgesehen, so Rathauschef Josef Heckl (BGM). Nun plant er wie im Vorjahr eine Video-Aufzeichnung seines Rechenschaftsberichts. Der Film soll vor Weihnachten auf die Internetseite der Verwaltungsgemeinschaft gestellt werden.

Die Mitglieder des Mammendorfer Volksfest- und Kulturausschusses hatten am Donnerstagabend entschieden, den Christkindlmarkt abzusagen. Er war am 4. und 5. Dezember geplant – und zwar erstmals auf dem neuen Rathausplatz. Die Plakate hatte Kulturreferent Anton Fasching (BGM) schon drucken lassen. „Aber als gemeindlicher Veranstalter wollen wir jede Ansteckungsgefahr unterbinden. So gerne wir unseren neuen Dorfplatz präsentiert hätten, müssen wir schweren Herzens verzichten.“ Die bereits besorgten Nikolausgeschenke gehen an örtliche Kitas.

Markt in Moorenweis

Auch der Adventsmarkt in Moorenweis fällt aus, wie Michael Wenhart (CSU), der Kulturreferent der Gemeinde, am Donnerstagabend mitteilte. Man habe sich nach Beratungen mit allen Beteiligten dazu durchgerungen: „Es ist eine bittere Nachricht, aber für alle ist es nicht verantwortlich, den Markt zustande kommen zu lassen.“

Dem Maisacher Gemeinderat teilte Stefan Pfannes (CSU), Referent für Kultur und Veranstaltungen, am Donnerstagabend die Streichung des Maisacher Advent mit. Man habe sich mit den beteiligten Vereinen bereits vor dem Appell des Landrats, Märkte abzusagen, dazu entschlossen.

Pfannes fügte hinzu, dass heuer kein Meisaha-Heft mit Berichten aus der Ortsgeschichte erscheine. Die Mitglieder des Arbeitskreises Geschichte seien wegen der Bibliotheks- und Archivschließungen während der Lockdowns nicht zur Recherche gekommen. Man habe daher entschieden, ein Jahr zu pausieren. 2022 solle es wieder ein Meisaha-Heft geben. Pfannes witzelte, man müsse nun auf andere Weihnachtsgeschenke ausweichen.  zag/dm

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