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Vermutlich technischer Defekt

Christbaum am Viehmarkt bleibt dunkel

Sie gehören vom 1. Advent bis zum Dreikönigstag zum Stadtbild: die leuchtenden Christbäume. Umso ärgerlicher, wenn dann an den Weihnachtsfeiertagen der Baum am Viehmarktplatz dunkel bleibt. 

Fürstenfeldbruck – Das war vergangene Weihnacht so und jetzt wieder, klagt eine Bruckerin. Sie blickt vom Fenster aus direkt auf den geschmückten Baum. Warum wird der schon an Heiligabend abgeschaltet, fragt sie sich.

Willkür ist das keine, betont eine Rathaussprecherin. „Die Bäume waren bis vergangene Nacht programmiert.“ Allerdings sind die Lamperl nicht vor einem technischen Defekt gefeit. Ein Wackelkontakt, ein Kurzschluss, all das kann zum Erlischen des Lichts führen. „Da ist an Heiligabend wohl eine Sicherung herausgeflogen“, vermutet die Rathaus-Sprecherin.

Das Problem: „Wenn es uns keiner meldet, kann es sein, dass ein Christbaum auch über mehrere Nächte nicht leuchtet“, erklärt Herbert Kothmayr, Netzmeister bei den Stadtwerken. Denn natürlich fahren die Mitarbeiter nicht alle Bäume ab und kontrollieren. Und nicht nur die Tücken der Technik sind schuld. Auch Vandalismus oder ein Silvesterböller kann dafür sorgen, dass es am Baum dunkel wird. Auch der an der Dachauer Straße sei sehr in Mitleidenschaft gezogen, berichtet Kothmayr. Am Montag haben die Mitarbeiter begonnen, die Lampen von den Bäumen zu nehmen.

Die Sterne über den Straßen leuchten noch ein bisschen. Ab Dienstag Abend werden sie straßenweise abgehängt. So lange bleiben die Lamperl an, denn dann sehen die Bauhof-Mitarbeiter gleich, wo eine Birne ausgetauscht werden muss – damit für den nächsten Advent alles vorbereitet ist.  imu

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