Der Stand am 20. November.
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Pandemie

Corona in Fürstenfeldbruck: 18 Personen in der Klinik - Vier davon beatmet

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  • Kathrin Böhmer
    Kathrin Böhmer
  • Thomas Benedikt
    Thomas Benedikt
  • Thomas Steinhardt
    Thomas Steinhardt

Das Coronavirus hat entscheidende Konsequenzen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. In unserem News-Ticker, Teil 4, finden Sie aktuelle Nachrichten.

  • Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. 
  • Die Zahl der Infizierten ändert sich fast täglich.
  • Alle Infos zur Corona-Krise im Landkreis FFB bis zum 24. August finden Sie in unserem dritten Corona-News-Ticker.
  • Unser brandneuer FFB-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Region – inklusive aller Neuigkeiten zur Corona-Krise.
  • Die aktuellen Zahlen aller Landkreise findet man hier.

Update 20. November: In der Kreisklinik werden 18 Menschen wegen des Virus behandelt. Vier davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 62 weitere Infizierte. Die örtliche berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 172,73 je 100 000 Einwohner. Ein neuer Corona-Fall ist an der Philipp-Weiß-Grundschule in Bruck aufgetreten (mit Quarantänemaßnahme), in Germering an der Grundschule an der Kirchenstraße (Verlängerung der Quarantäne) und am Gymnasium Olching (keine Quarantäne für die Klasse notwendig). Einen neuen Fall mit Quarantänemaßnahmen gibt es auch in einem weiteren Kindergarten. Außerdem muss die Kfz-Stelle in der Hasenheide jetzt doch bis voraussichtlich 27. November komplett geschlossen werden. Aktuelle, überregionale Nachrichten zur Corona-Entwicklung finden Sie stets in merkur.de

Update 19. November: Die Corona-Zahlen bleiben hoch. Das Landratsamt meldete am Donnerstag 54 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 175,45 pro 100 000 Einwohner. Erneut gibt es auch zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Eine 85-Jährige starb in einem Heim, eine 80-Jährige in einem Krankenhaus. In der Kreisklinik werden momentan 18 Erkrankte behandelt, vier von ihnen müssen beatmet werden. Neue Fälle wurden abermals von Schulen gemeldet. Betroffen sind die Berufsschule, die FOS und die Mittelschule Nord in Fürstenfeldbruck, in Germering die Kerschensteiner Schule und die Wittelsbacher Mittelschule, in Olching die Mittelschule und in Puchheim die Grundschule Süd. In vielen Fällen wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. Zwei neue Fälle wurden zudem aus Kindertagesstätten gemeldet. Im Altenheim in Gröbenzell ist die Situation angespannt. Die Kfz-Stelle in der Hasenheide ist vorübergehend geschlossen.

Update vom 18. November,15.51 Uhr: Das Gesundheitsamt hat die neuesten Zahlen mitgeteilt. Eine weitere Person ist mit Covid-19-Befund verstorben: Es handelt sich um eine 94-Jährige, die in einem Heim gelebt hat. Damit steigt die Todeszahl seit Beginn der Corona-Pandemie auf 53. Derzeit befinden sich 18 Menschen in der Klinik in Fürstenfeldbruck, vier werden beatmet.

Der Inzidenzwert liegt bei 175,45 pro 100 000 Einwohner und sinkt damit leicht. Gegenüber dem 17. November gab es 82 Neu-Infektionen. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 3.476 Menschen mit Wohnsitz im Landkreis angesteckt, die geschätzte Anzahl der Gesundeten liegt bei 2766.

Neue positive Fälle an den Schulen:

- Fürstenfeldbruck:

Neuer Fall an der Realschule, mit Quarantänemaßnahmen

Neuer Fall an der FOS, mit Quarantänemaßnahmen

- Germering:

Neuer Fall an der Realschule, mit Quarantänemaßnahmen

Neuer Fall am Carl-Spitzweg-Gymnasium, mit Quarantänemaßnahmen 

- Olching:

Neuer Fall an der Grundschule an der Martinstraße, mit Quarantänemaßnahmen

Neue positive Fälle an den Kindertagesstätten:

Jeweils ein neuer Fall in zwei Kindergärten, mit Quarantänemaßnahmen

Neue positive Fälle in Alten- und Pflegeheimen:

- In einem bereits stark betroffenen Altenheim in Gröbenzell sind nunmehr 25 Mitarbeiter positiv getestet worden (Anzahl positiv getesteter Bewohner bleibt bei 43.)

- In einem Pflegeheim wurden bislang zwei Mitarbeiter positiv getestet, sechs Bewohner gelten als direkte Kontaktpersonen (KP1); in einem weiteren Pflegeheim wurden bislang fünf Mitarbeiter und zehn Bewohner positiv getestet

Neue positive Fälle in Asylbewerberunterkünften:

In einer Asyl-Unterkunft in Eichenau wurden neun Personen positiv getestet

Weitere positive Fälle im Landkreis:

Neuer Fall in einer Sozialstation, elf Personen gelten als KP1

Update vom 18. November, 12 Uhr: Wir bieten eine neue interaktive Corona-Tabelle an. Hier können Sie sie gleich ausprobieren.

Update 17. November: Drei weitere Menschen mit Covid-19-Befund sind gestorben. Sie hatten in Heimen gelebt. Es handelt sich um zwei Frauen (88 und 94) sowie einen Mann (88). Damit sind nunmehr 52 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. In der Kreisklinik werden 14 Menschen wegen des Virus behandelt. Vier davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortrag zählt das Gesundheitsamt 56 neue Infizierte. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt nach örtlicher Berechnung auf 176,36 pro 100 000 Einwohner. Neue Corona-Fälle aufgetreten sind in Fürstenfeldbruck an der Grundschule Nord (mit Quarantänemaßnahmen), an der Pestalozzi-Schule und in der Mittagsbetreuung der Realschule (beide ohne Quarantäne). Einen neuen Fall gibt es auch am Gymnasium Puchheim. Die positiv getestete Person war eine Kontaktperson der Kategorie 1. Außerdem ist erneut ein weiterer Kindergarten betroffen (ohne Quarantäne). In Bruck hofft man unterdessen, dass sich die Maskenpflicht einspielt. Derzeit sind über 500 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert. Das Landratsamt hat am Dienstag außerdem wieder die Zahlen nach Orten herausgegeben. Siehe Tabelle.

Die Corona-Zahlen am Montag. Zum Vergrößern rechts oben klicken.

Update 16. November: Zwei weitere Menschen sind in Zusammenhang mit Covid 19 gestorben. Beide starben in Heimen. Eine Person war 80 Jahre alt, bei der anderen Person fehlt die Angabe aktuell noch. Damit werden offiziell 49 Tote in Zusammenhang mit dem Virus gezählt. In der Kreisklinik werden nunmehr 14 Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon müssen beatmet werden. Gegenüber der letzten Meldung vom Freitag zählt das Gesundheitsamt 126 neue Corona-Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 190,91. Erneut sind mehrere Schulen betroffen. So gibt es in Bruck zwei neue Fälle an der Pestalozzischule (mit Quarantänefolge), einen neuen Fall an der Grundschule Mitte (mit Quarantäne) und drei neue Fälle an der FOS mit Quarantäne-Folgen in zwei Klassen. Weitere neue Fälle betreffen die Grundschule in Grafrath (ohne Quarantäne), die Theresen-Grundschule in Germering (mit) und die Mittel- und Realschulen in Puchheim. In einem Fall bleibt die bereits betroffene Klasse länger in Quarantäne, in einem Fall gibt es neue Quarantäne-Maßnahmen. Auch neue Fälle in einem Kindergarten und in einer Krippe werden verzeichnet. In einem bereits stark betroffenen Altersheim sind jetzt 43 Bewohner und 22 Mitarbeiter positiv getestet. Ein anderes Altenheim meldet einen neuen Fall. In einem anderen bereits betroffenen Heim sind vier weitere Bewohner und drei Bewohner positiv getestet worden. Neue Fälle gibt es des weiteren im Ankerzentrum, in einer Brucker Asylunterkunft und einen neuen Fall in einer Eichenauer Unterkunft (ganzes Stockwerk in Quarantäne). Die Zahl der Infizierten seit Beginn liegt jetzt bei 3338. Als gesundet gelten (Stand 11.11.) 2363 Menschen. In Germering und Olching musste die Polizei Partys auflösen. Und auch in Bruck kam es trotz der Corona-Auflagen zu einer wilden Feier.

Update 13. November: Die Corona-Infektionszahlen im Landkreis gehen leicht zurück. Gleichwohl meldete das Landratsamt am Freitag drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt berichtet das Gesundheitsamt am Freitag von 68 neuen Ansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100000 Einwohner sank auf 181,82, zwischenzeitlicher Höchststand war 240.. Neue Fälle wurden von der Berufsschule in Fürstenfeldbruck, der Kleinfeldschule und der Theresien-Grunschule in Germering, dem Gymnasium und der Mittelschule in Puchheim, sowie von der Bernhard-Rößner-Schule und der Ährenfeldschule in Gröbenzell gemeldet. Bei allen ordneten die Behörden neue Quarantäne-Maßnahmen an. Neue Fälle gab es auch in einem Kindergarten. In einem Seniorenzentrum sowie einem Pflegeheim wurde je eine Mitarbeiterin positiv getestet. Die Verstorbenen waren 74, 85 und 89 Jahre alt. Zwei von ihnen starben in Heimen, eine im Krankenhaus. In der Klinik werden zwölf Patienten wegen des Virus behandelt, einer muss beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind 47 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Infiziert haben sich 3212 Personen, als genesen gelten 2363 (Stand 11. November). Damit sind im Landkreis derzeit (soweit bekannt) über 600 Menschen infiziert.

Update 12. November: Die Zahl der Corona-Toten steigt. Am Donnerstag meldete das Landratsamt vier neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Zwei der Verstorbenen im Alter zwischen 84 und 95 Jahren waren in einem Heim, zwei in einem Krankenhaus. Insgesamt gab es am Donnerstag 54 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei knapp 211 pro 100 000 Einwohner. Neue Fälle mit Quarantäne gibt es an der Grundschule an der Kleinfeldstraße, der Eugen-Papst-Schule sowie der Kerschensteinerschule in Germering, sowie an der Realschule in Puchheim und der Grundschule am Gröbenbach in Gröbenzell. In der Klinik werden zehn Corona-Patienten behandelt, zwei müssen beatmet werden. Ab Samstag gilt außerdem in Teilen der Stadt Fürstenfeldbruck eine Maskenpflicht.

Corona-Zahlen im Landkreis FFB (zum Vergrößern oben rechts klicken)

Das Testzentrum Am Hardtanger 5 bleibt auch an den folgenden Sonntagen, also am 15., 22. und 29. November, jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Teststrecke an der Zenettistraße ist von den zusätzlichen Öffnungszeiten nicht betroffen. Hier werden weiterhin von Montag bis Freitag, 8 bis 18.00 Uhr, sowie samstags von 8 bis 14.00 Uhr freiwillige Corona-Tests angeboten. Am 1. Dezember soll zudem ein weiteres Testzentrum in Germering öffnen.

Insgesamt sieht sich die Klinik gut gerüstet für die zweite Corona-Welle. Es gebe genügend Schutzausrüstung für die Mitarbeiter, erklärt eine Sprecherin. Planbare Operationen müssten noch nicht verschoben werden. Stand Donnerstag werden zwei Covid-Patienten beatmet. Insgesamt sind zehn Betten in der Intensivstation belegt – allerdings nicht mit Corona-Patienten. Fünf Intensivplätze stehen noch zur Verfügung. Für den Fall, dass die Kapazitäten nicht ausreichen, stehe man in engem Austausch mit anderen Krankenhäusern, so die Sprecherin. Beim Personal gebe es keine Engpässe. Sollten mehr Mitarbeiter für die Behandlung von Covid-Patienten benötigt werden, könne man Personal aus anderen Bereichen – etwa dem OP – abziehen.

Neuerungen gibt es bei den Hygienemaßnahmen für Kindereinrichtungen. Die bisherige Anordnung des Landratsamtes wird aufgehoben. Stattdessen gelten ab sofort bayernweite Regeln, wie das Landratsamt mitteilt. Unter anderem gilt, dass Kinder mit Erkältungssymptomen erst wieder in die Kita dürfen, wenn sie 24 Stunden ohne Symptome sind und einen negativen Test vorweisen können. Ähnliche Regelungen gelten für die Mitarbeiter in Kindereinrichtungen.

Besuchsverbot in der Kreisklinik

Die Kreisklinik teilt mit : „Da wir in der letzten Woche zwei positive SARS-Cov-2-Fälle verzeichnen mussten, bei denen das Virus vermutlich von außen eingetragen wurde, bleibt uns in Kombination mit den steigenden Infektionszahlen als weiterer Schritt der Risikominimierung leider keine andere Wahl: Ab sofort sind Besuche bei Patientinnen und Patienten im Klinikum Fürstenfeldbruck bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Der Klinikleitung ist bewusst, dass dieses Besuchsverbot für Patienten sowie Angehörige eine starke Belastung darstellt. Dennoch müssen wir diese Kontaktbeschränkungen vornehmen, um den allgemeinen Klinikbetrieb möglichst wenig zu gefährden. Wir bitten um Ihr Verständnis! Ausnahmen bestehen allerdings für Patienten am Ende ihres Lebens (Sterbende, Palliativstation), diese können – ebenso wie Patienten in der Intensivstation – von engen Angehörigen nach Rücksprache mit der Ärztlichen Leitung besucht werden. Für werdende Väter wird ebenfalls eine Ausnahme gemacht: Sie können die Geburt weiterhin begleiten und auch nach der Entbindung täglich für maximal eine Stunde von 13 bis 18 Uhr Mutter und Kind besuchen (Begleitung, auch Geschwister sind nicht erlaubt). Um die Infektionsgefahr auch unter unseren Mitarbeitenden so gering wie möglich zu halten, wurden schon seit geraumer Zeit alle internen Termine wie Besprechungen oder Schulungen auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert oder finden nach Möglichkeit online statt. Weitere Informationen zur Corona-Lage finden Sie auch auf unserer Homepage: www.klinikum-ffb.de unter „Aktuelles“.

Update 11. November: Im Vergleich zum Vortag sind 84 neue Corona-Fälle im Landkreis hinzugekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 227,27 pro 100.000 Einwohner. Das berichtet das Landratsamt. An vier Schulen sind neue Corona-Fälle hinzugekommen. Betroffen sind in Fürstenfeldbruck die Grundschule an der Richard-Higgins-Straße und die der Grundschule an der Philipp-Weiß-Straße. In beiden Fällen sind keine Quarantäne-Maßnahmen nötig. In Germering sind Fälle an der Wittelsbacher Mittelschule und an der Grundschule an der Kleinfeldstraße aufgetreten. Wegen der Herbstferien sind aber nur an der Wittelsbacher Mittelschule Quarantäne-Maßnahmen erforderlich. In einem bereits stark betroffenen Altenheim sind nunmehr insgesamt 17 Mitarbeiter und 30 Bewohner verschiedener Wohnbereiche positiv getestet worden; die nächste Reihentestung der Gesamtorganisation wird für morgen organisiert. In zwei weiteren Heimen wurde jeweils eine Mitarbeiterin positiv getestet. Neun Menschen werden wegen Covid-19 im Klinikum behandelt, einer davon muss beatmet werden. Die Zahl der Todesfälle ist weiterhin 40. Seit Pandemiebeginn haben sich 3090 Landkreisbürger mit dem Virus infiziert. 1985 davon gelten als genesen (Stand 4.11.)

Jetzt steht es fest: Der Olchinger Faschingszug wird nächstes Jahr nicht stattfinden. Das haben die Faschingsvereine bei einem Pressegespräch bekannt gegeben. Nachgedacht wird aber noch über ein abgespecktes Programm zum Beispiel am Nöscherplatz.

Update 10. November: Ein positiv getesteter 90-Jähriger ist einem Heim gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Covid-19-Toten auf 40. In der Kreisklinik werden zehn Menschen wegen des Virus behandelt, einer davon wird beatmet. Das Gesundheitsamt meldet 88 neue Corona-Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 231,36 je 100 000 Einwohner. Ein neuer Fall ist an der Grundschule-Süd in Puchheim aufgetreten. Das hat Quarantänemaßnahmen zur Folge. In drei Kindergärten gibt es jeweils einen neuen Fall, in zwei von ihnen wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. In einer Großtagespflege wurde ein Kind, das bisher als Kontaktperson der Kategorie 1 galt, nun positiv getestet (keine Quarantänemaßnahmen). In einem bereits stark betroffenen Altenheim sind nunmehr insgesamt 15 Mitarbeiter und 24 Bewohner verschiedener Wohnbereiche positiv getestet worden; die Reihentestung der Gesamtorganisation wird aktuell organisiert. In einer Großfamilie wurden zehn Mitglieder positiv getestet. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 3006 Menschen mit dem Virus infiziert. 1985 (Stand 4. November) gelten als wieder genesen.

Bitte des Landratsamtes

„Aufgrund der hohen Anzahl an täglichen Neuinfektionen kann es aktuell zu Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt und ContactTracing Team kommen. Bitte rufen Sie nicht von sich aus an, warten Sie ab, bis Sie vom Landratsamt kontaktiert werden. Sollten Sie positiv auf Corona getestet worden sein, informieren Sie bitte ihr engeren Kontaktpersonen über Ihre Covid-19-Infektion. Das Gesundheitsamt wird sich so schnell wie möglich bei Ihnen melden. Für die engeren Kontaktpersonen besteht rechtlich betrachtet eine Pflicht zur häuslichen Quarantäne erst mit einer entsprechenden Mitteilung durch die zuständige Behörde, die auch mündlich oder telefonisch erfolgen kann. Wir bitten aber Personen, die engeren Kontakt zu einer infizierten Person ab dem Zeitpunkt der letzten 48 Stunden vor den ersten Krankheitszeichen (wenn es welche gibt) oder vor dem positiven Testergebnis dieser infizierten Person gehabt haben, vorsorglich, soweit es möglich ist, zuhause zu bleiben; andernfalls besonders gut auf Abstandhalten, Masketragen und Minimierung der Kontakte zu achten. Engere Kontaktpersonen (sog. „Kontaktperson der Kategorie 1“, KP 1) in diesem Sinne sind: Personen, die ein Gespräch „Face to Face“ von 15 Minuten oder mehr, auch im Freien, mit der infizierten Person führten; Personen, die Kontakt zu Körperflüssigkeiten (Anhusten, Anniesen, aus demselben Glas trinken etc.) der infizierten Person hatten; Personen, die sich gemeinsam mit der infizierten Person ca. 30 Minuten oder mehr in einem engen Innenraum ohne adäquate Lüftung aufgehalten haben; dies gilt auch dann, wenn Abstand gehalten und Maske getragen wurde. Die endgültige Entscheidung, ob Sie KP 1 sind, trifft die örtliche Behörde.“

Update 9. November: Erneut ist ein Mensch im Landkreis mit Covid-19-Befund gestorben. Das teilt das Landratsamt mit. Der 80-Jährige verstarb im Klinikum. Seit Beginn der Pandemie sind damit insgesamt 39 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Montag 106 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 210,91 pro 100 000 Einwohner. In der Kreisklinik werden derzeit elf Menschen mit Covid-19-Erkrankung behandelt, einer davon muss beatmet werden. In einem am Freitag mit zwei positiven Fällen bereits betroffenen Altenheim sind im Rahmen der Reihentestung 19 weitere Fälle bei den Bewohnern und sieben beim Personal aufgetreten, die Reihentestung wird fortgesetzt. In einem anderen ebenfalls bereits betroffenen Altenheim wurden erneut zwei Personen positiv getestet. In einem weiteren Altenheim wurden zwei Personen getestet, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 galten. Eine Person ist positiv, das andere Ergebnis steht aus. Außerdem wurde dort eine externe Besuchsmitarbeiterin positiv getestet.

Neue Fälle werden von der Grundschule an der Philipp-Weiß-Straße in Fürstenfeldbruck gemeldet sowie von der Wittelsbacher Mittelschule und der Realschule in Germering. Neue Quarantänemaßnahmen gibt es in keinem dieser Fälle. In einem bereits betroffenen Kindergarten wurde ein weiteres Kind positiv getestet, dort sind aber keine weiteren Quarantänemaßnahmen erforderlich. In zwei Kindergärten, in denen positive Fälle auftraten, wurden hingegen Isolationsmaßnahmen angeordnet. Ein weiterer positiver Fall wird auch aus einer dezentralen Asylunterkunft in Gröbenzell gemeldet, die zuletzt schon betroffen war. Hier sind nunmehr zehn Kontaktpersonen in Quarantäne. Die Indexperson wurde in ein anderes Heim verlegt. Insgesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 2918 Menschen mit dem Virus infiziert. 1985 gelten als wieder gesundet (Stand 4. November).

Das Landratsamt weist daraufhin, dass auch aufgrund der sehr starken Zuwächse an Fällen pro Tag in den letzten Wochen es unter Umständen einige Tage dauern kann, bis das Contact Tracing Team die Kontaktpersonen ermittelt und anruft. Derzeit gibt es einen Rückstand von circa sechs Tagen. „Wir sind zuversichtlich, dass durch den permanenten Zuwachs an Mitarbeitern dieser Rückstand stetig verringert werden kann.“, heißt es beim Landratsamt. Die Behörde bittet um Geduld und darum, dass die Betroffenen einfach warten, bis sie kontaktiert werden. Von Anrufen von möglichen Kontaktpersonen im Landratsamt solle Abstand genommen. Anrufer bekommen dort keine andere Auskunft, als dass sie warten möchten. Nach einer Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums wird für das Gebiet eines jeden Zweckverbands für Rettungsdienst und Krankenhauskoordinierung außerdem die Funktion eines Ärztlichen Leiters in der Krankenhauskoordinierung eingerichtet. Er hat die Aufgabe, innerhalb des jeweiligen Gebiets auf die Gewährleistung der akutstationären Versorgung insbesondere der Covid-19-Erkrankten hinzuwirken. Für den Bereich des Zweckverbands FFB wurde Dr. Thomas Weiler zum Ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung bestellt Er war bereits während des Katastrophenfalls im ersten Halbjahr 2020 der Ärztliche Leiter FüGK (Führungsgruppe Katastrophenschutz) für das Gebiet des Zweckverbands, zu dem neben FFB die Landkreise Dachau, Landsberg/Lech und Starnberg gehören.

Update 6. November: Die Corona-Zahlen steigen immer weiter. Gegenüber Donnerstag werden 132 neue Fälle gemeldet. Dies ist die höchste Steigerung binnen 24 Stunden in dieser zweiten Pandemie-Welle. Das örtliche Gesundheitsamt gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 240 je 100 000 Einwohner an. Das Infektionsgeschehen gilt weiter als diffus. Einen neuen Corona-Fall gibt es im Ankerzentrum Fürstenfeldbruck. Die betreffende Person wird verlegt. Ein neuer Fall wird außerdem aus einer dezentralen Asylbewerberunterkunft in Gröbenzell gemeldet. Die Kontaktermittlungen laufen. Außerdem werden mehrere Fälle bei Mitarbeitern und Bewohnern von drei Altenheimen gemeldet. Hier finden Reihentestungen statt. Insgesamt infiziert haben sich seit Beginn der Pandemie 2812 Personen. Als genesen gelten 1985 (Stand 5. November). Gestorben sind 38 Personen. In der Kreisklinik werden derzeit neun Menschen wegen des Virus behandelt, eine Person wird beatmet. Die Polizei Germering berichtet unterdessen von mehreren Verstößen gegen Corona-Auflagen in den vergangenen Tagen.

Update 5. November: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Fürstenfeldbruck übersteigt erstmals die 200-er Marke. Sie liegt nach örtlicher Berechnung jetzt bei 204,54 je 100 000 Einwohner. Gegenüber dem Vortag zählt das Gesundheitsamt 90 weitere Infizierte. Das Infektionsgeschehen im Landkreis gilt weiterhin als diffus, viele Fälle sind nicht rückverfolgbar. Es sind weitere Schulen betroffen. So in Bruck die Realschule (mit Quarantänefolge) und das Viscardi-Gymnasium (keine Quarantäne, da die betreffende Person im fraglichen Zeitraum nicht in der Schule war). Neue Quarantänemaßnahmen geben es wird am Germeringer Max-Born-Gymnasium und an der Mittelschule Maisach. In Puchheim zählt man einen neuen Fall an der Mittelschule (keine Quarantäne). Darüberhinaus sind fünf Corona-Fälle an einer Kirchengemeinde aufgetreten. Die Kontaktpersonen werden noch ermittelt. In der Kreisklinik werden weiterhin zehn Menschen wegen des Virus behandelt, einer davon wird beatmet. Auch wenn die Inzidenz die magische Grenze überschritten hat: Trotzdem führt der Landkreis ab Montag wieder Präsenzunterricht in den Schulen ein.

Die Zahlen nach Orten am 5. November. (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 4. November: In der Kreisklinik werden nun zehn Menschen wegen des Coronavirus behandelt. Einer davon muss beatmet werden. Gegenüber dem Vortag ist die Zahl der Infizierten um 93 gestiegen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 188,63. Ein neuer Corona-Fall ist an der Grundschule Aufkirchen aufgetaucht. Die Ermittlungen des Tracing-Teams laufen. Neue Fälle gibt es außerdem an der Starzelach-Mittelschule in Eichenau (keine Quarantäne), sowie in Fürstenfeldbruck an der Berufschule (mit Quarantäne), der Realschule (mit Quarantäne), am Viscardi-Gymnasium (keine Quarantäne) und an der Richard-Higgins-Grundschule (keine Quarantäne). Dazu kommen ein neuer Fall an der Wittelsbacher Mittelschule (keine Quarantäne) in Germering. In Gröbenzell sind jetzt außerdem die Grundschule am Gröbenbach (mit Quarantäne) betroffen und erneut das Gymnasium (keine Quarantäne). In Puchheim betroffen: die Realschule (keine Quarantäne) und das Gymnasium (mit Quarantäne). Corona-Fälle gibt es darüberhinaus an zwei weiteren Kitas. Insgesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 2590 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert. Als genesen gelten (Stand 29. Oktober) 1685 Menschen. Gestorben sind 38. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus.

Update 3. November: In der Brucker Kreisklinik werden nun neun Menschen wegen des Corona-Virus behandelt. Einer davon muss beatmet werden. Das Gesundheitsamt meldet gegenüber dem Vortag außerdem 43 neue Corona-Fälle im Landkreis. Am Olchinger Gymnasium gibt es einen neuen Corona-Fall. Die betreffende Person war aber im relevanten Zeitraum nicht in der Schule, daher werden keine Quarantänemaßnahmen verhängt. Seit Beginn der Pandemie haben sich 2497 Menschen mit dem Virus infiziert. Als wieder genesen (Stand 29. Oktober) gelten 1685 Personen. Die Zahl der mit oder am Virus Verstorbenen liegt weiter bei 38.

Update 2. November: Die zuletzt stetig ansteigende Zahl der Corona-Fälle wirkt sich immer mehr auf die Kreisklinik aus: Mittlerweile müssen hier sechs Menschen wegen des Virus behandelt werden. Eine Person davon ist so schwer erkrankt, dass sie beatmet werden muss. Gegenüber Freitag zählt das Gesundheitsamt 170 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nach örtlicher Berechnung jetzt 186,82 je 100 000 Einwohner. In einem Seniorenheim wurden fünf Mitarbeiter und sechs Bewohner positiv getestet. Außerdem sind erneut Schulen betroffen: In Olching an der Grundschule an der Martinstraße gibt es einen Fall, der Quarantänemaßnahmen nach sich zieht. Das gilt auch für einen neuen Fall am Brucker Rasso-Gymnasium. Zudem wird ein positiver Befund an der Brucker Ferdinand-von-Miller-Realschule gezählt. Quarantäne ist hier nicht notwendig, da sich die betreffende Person im relevanten Zeitraum nicht in der Schule aufhielt. Darüberhinaus sind ein Kinderhaus und ein Kindergarten neu von jeweils einem Fall betroffen. Jeweils wurde Quarantäne angeordnet. An einem weiteren Kindergarten sind zwei positive Fälle aufgetaucht. Beide Betroffene galten als Kontakterpersonen der Kategorie 1 und waren ohnehin schon in Quarantäne. Wieder gesundet sind mit Stand 29. Oktober 1685 Menschen, insgesamt haben sich seit Anbeginn der Pandemie 2454  mit dem Virus bekanntermaßen infiziert. Die Zahl der Toten bleibt bei 38. Außerdem trägt das Verwaltungsgericht die Schul-und-Kita-Entscheidungen des Landkreises mit, wie am Montag bekannt wurde.

Update 30. Oktober: Das Gesundheitsamt meldet 54 neue Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 166,82. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt. Außerdem gibt es einen neuen Corona-Fall in der Berufschule, auch hier werden die Kontaktpersonen ermittelt. Zudem ist eine weitere Kita betroffen. Es wurden Quarantänemaßnahmen angeordet. In der Kreisklinik werden weiterhin vier Personen wegen des Virus behandelt. Am Freitag hat sich außerdem Landrat Thomas Karmasin zum weiteren Vorgehen in der Pandemie geäußert.

Update 29. Oktober: Das Gesundheitsamt meldet 55 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach örtlicher Berechnung jetzt bei 157,73. Bei einem Unternehmen aus dem Landkreis wurden acht Personen positiv getestet. Angesteckt haben sich auch zwei Reiserückkehrer, die aus Risikogebieten zurück gekommen sind. Auch an Schulen gibt es weitere Fälle. So in Eichenau in der Mittelschule Starzelbachschule (Quarantänemaßnahme für Teilklasse), in Fürstenfeldbruck an der Grundschule West (keine Quarantänemaßnahme) und an der Berufsschule (keine Quarantänemaßnahme, da betroffene Person im relevanten Zeitraum nicht in der Schule). In der Kreisklinik müssen jetzt vier Menschen wegen des Virus behandelt werden. Neu außerdem: Das Testzentrum am Hardtanger bietet zusätzliche Öffnungszeiten an. Und in Eichenau ist ein Asylbewerber bereits zum zweiten Mal aus der Quarantäne abgedüst. Wie am Rande einer Sitzung im Landratsamt zudem klar wurde, befinden sich derzeit auch einige Mitarbeiter der Kreisbehörde in Quarantäne (Personalabteilung). Dabei handelt es sich aber nur um eine Vorsichtsmaßnahme. Das Landratsamt hat außerdem wieder die Zahl der Infizierten aufgeschlüsselt nach den Orten herausgegeben (Zum Vergrößern rechts oben klicken).

Die Corona-Zahlen am 29. Oktober.

Update 28. Oktober: Die Zahlen steigen stark an. Das Gesundheitsamt meldet 89 neue Infizierte. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt nach örtlicher Berechnung damit auf 153,18. Neue Fälle gab es unter anderem wieder an Schulen. So im Gymnasium Puchheim im Viscardi-Gymnasium und an der Ferdinand-Miller-Realschule in Bruck, am Carl-Spitzweg-Gymnasium, in der Eugen-Papst-Schule und in der Wittelsbacher Mittelschule in Germering. Nur in letzterer sind Quarantänemaßnahmen nötig. In den anderen Fällen waren die betreffenden Personen ohnehin schon in Quarantäne oder im ansteckungsrelevanten Zeitraum nicht in der Schule. Desweiteren meldet das Gesundheitsamt Fälle an drei Kitas, die mit Quarantäne-Maßnahmen für die jeweilige Gruppe verbunden sind. Die Kinder der anderen, nicht betroffenen Gruppen, können die Kitas weiter besuchen. In einem weiteren, vierten Fall war eine Quarantänemaßnahme nicht notwendig, da die positiv getestete Person im für andere ansteckungsrelevanten Zeitraum nicht in der Kita war, so das Landratsamt. Insgesamt haben seit Beginn der Pandemie 2175 Menschen angesteckt. Als genesen galten zum Stand 22. Oktober 1477 Menschen. Diese Zahl soll am Donnerstag wieder aktualisiert werden. In der Klinik werden zwei Menschen wegen des Virus behandelt.

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck bittet alle Bürger des Landkreises, in folgenden Fällen auf Anrufe beim Landratsamt Fürstenfeldbruck oder beim Gesundheitsamt zu verzichten:

• Personen, die glauben, Kontakt zu Infizierten gehabt zu haben, sollen auf den Anruf des Teams zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung warten und nicht von sich aus versuchen, Kontakt aufzunehmen.

• Verkündet die Bayerische Staatsregierung in den Medien neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie, bittet das Landratsamt abzuwarten, bis die entsprechende Verordnung oder Regelung des Freistaats in schriftlicher Form veröffentlicht wurde. Erst dann können auch Landratsamt und Gesundheitsamt dazu Auskunft geben. Am besten informieren sich die Bürger dann über die diversen Webseiten des Freistaats und die Webseite des Landratsamts.

Update 27. Oktober: Das Gesundheitsamt meldet 43 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 134,09 je 100 000 Einwohner. Am Gymnasium Puchheim muss eine Teilklasse in Quarantäne. Einen neuen Fall gibt es in der Grundschule an der Gerner Straße ebenfalls in Puchheim. Der betreffende Schüler war aber im relevanten Zeitraum nicht in der Klasse, daher ist keine Quarantänemaßahme nötig. Genauso verhält es sich bei einem Fall an der Realschule in Maisach. Zwei Kitas hat Corona nun erstmals erreicht. Auch hier aber waren die betroffenen Kinder im relevanten Zeitraum nicht in den Einrichtungen. In der Kreisklinik werden derzeit zwei Personen wegen des Virus behandelt. Insgesamt haben sich Beginn der Pandemie 2086 Personen mit dem Virus infiziert. Mit Stand Stand 22. Oktober galten 1477 als genesen. Gestorben an oder mit dem Virus sind 38 Personen.

Update 26. Oktober: Gegenüber Freitag sind dem Gesundheitsamt 126 Neu-Infizierte bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis liegt nach örtlicher Berechnung damit bei 138,18 pro 100 000 Einwohner. In der Kreisklinik werden derzeit zwei Menschen wegen des Virus behandelt. Neu gemeldete positive Fälle an den Schulen im Landkreis:

An insgesamt acht Schulen im Landkreis mussten neue Quarantänemaßnahme für Teilklassen oder ganze Klassen erlassen werden.

•            Fürstenfeldbruck: Mittelschule Nord, Berufsschule Nord

•            Germering: Realschule Unterpfaffenhofen

•            Grafrath: Grundschule (erstmals von einem Fall betroffen)

•            Olching: Gymnasium

•            Puchheim: Mittelschule, Realschule

Außerdem wurden an zwei weiteren Kitas Quarantänemaßnahmen erlassen. In der Asylunterkunft in Eichenau sind mittlerweile 15 Kontaktpersonen positiv getestet worden. Vier Asylbewerber waren vorher schon wegen Corona verlegt worden. Trotz Bauzaun gilt die Lage in dem Heim jetzt als ruhig. In einem Seniorenheim im Landkreis wurde außerdem ein Bewohner positiv getestet. Kontaktpersonen sind drei Mitbewohner und zwei Beschäftige. Ein Bewohner einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen im Landkreis wurde außerdem ebenfalls positiv getestet. Kontaktpersonen gibt es unter Mitbewohnern als auch Beschäftigten. Insgesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 2043 mit dem Virus infiziert. Als gesundet galten zum Stand 22. Oktober 1477 Personen.

Update 23. Oktober: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber dem Vortag 34 neue Corona-Fälle. Nach örtlicher Berechnung liegt die Sieben-Tage-Inzidenz damit bei 118,64 je 100 000 Einwohner. Aktuell sind über 300 Menschen mit dem Virus infiziert. Unter den neuen Fällen befinden sich zwei Reise-Rückkehrer, einer war in einem Risikogebiet. Betroffen ist nun eine weitere Kita. Hier treten Quarantäne-Maßnahmen in Kraft. In der betreffenden Kita ist es der erste Corona-Fall überhaupt. In einer Asylunterkunft in Eichenau sind außerdem vier Bewohner positiv getestet worden. Die gesamte Unterkunft muss in Quarantäne. Denn die Kontakte unter den Bewohnern sind nicht mehr nachvollziehbar. In der Kreisklinik wird ein Mensch wegen des Virus behandelt.

Update 22. Oktober: Gegenüber dem Vortag sind 45 weitere Infizierte gezählt worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt nach örtlicher Berechnung bei 109,55 pro 100 000 Einwohner, so das Gesundheitsheitsamt. Unter den neuen Fällen befinden sich drei Reiserückkehrer, die in Risikogebieten gewesen waren. 17 der neuen Fälle wurden am Testzentrum entdeckt. An Schulen gibt es neue Quarantäne-Maßnahmen, so an der Theresiengrundschule in Germering, an der Grundschule Nord in Bruck, an Realschule und Gymnasium Puchheim sowie an der Grundschule an der Martinstraße in Olching. Auch in zwei Kitas gibt es neue Quarantänemaßnahmen (je eine Gruppe). In der Klinik wird eine Person wegen des Virus behandelt.

Der Stand am 22. Oktober, Vormittags. Zum Vergrößern rechts oben klicken.

Update 21. Oktober: Gegenüber dem Vortag zählt das Gesundheitsamt 47 neue Infektionen. Nach Berechnungen des Brucker Gesundheitsamts steigt die Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner damit auf 120,91. Unter den 47 neu gemeldeten Fällen befinden sich vier Reiserückkehrer. Drei von ihnen hatten sich in Risikogebieten aufgehalten (Südosteuropa, Westeuropa, Afrika). 34 der neu erfassten positiv getesteten Personen wurden am Bayerischen Testzentrum Fürstenfeldbruck ermittelt. Außerdem sind weitere Schulen erneut betroffen. In Fürstenfeldbruck sind das die Grund- und Mittelschule Nord, Mittelschule West, Viscardi-Gymnasium. Insgesamt sind vier Kitas von weiteren neuen Fällen betroffen, wobei bei dreien bereits in den vergangene Tagen Quarantänemaßnahmen notwendig geworden sind. Eine weitere Kita ist erstmals von einem Coronafall betroffen. Damit sind seit 14. Oktober für mindestens 13 Betreuungseinrichtungen Quarantänemaßnahmen angeordnet worden. In der Kreisklinik werden zwei Menschen wegen des Virus behandelt. Außerdem hat der Landrat mit einem Video an die Bevölkerung gewandt. Er verteidigt die Maßnahmen und kündigt auch verstärkte Kontrollen an. Niemand habe Verständnis für Partys, wenn Kinder teils nicht zu Schulen gehen können.

Update 20. Oktober: Das Gesundheitsamt meldet die aktuellen Zahlen für den Landkreis Fürstenfeldbruck. Demnach ist die so genannte Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner weiter gestiegen: von 95,45 auf 110,91.

In absoluten Zahlen heißt das, dass bis zum Dienstag 52 Neu-Infektionen gemeldet wurden. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 1791 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Gesundeten liegt bei geschätzten 1340. 38 Menschen sind mit Covid-19-Befund gestorben. An dieser Zahl hat sich seit gestrigem Montag nichts verändert.

Drei Menschen befinden sich aktuell in der Klinik. Keiner der Patienten muss beatmet werden.

Betroffen sind davon auch weiterhin Schulen und Kindertagesstätten. Laut Gesundheitsamt gibt es in folgenden Bildungs- und Betreuungseinrichtungen neu gemeldete Corona-Fälle:

  • Fürstenfeldbruck: Grund- und Mittelschule Nord, Graf-Rasso-Gymnasium, Viscardi-Gymnasium, Berufsschule
  • Germering: Carl-Spitzweg-Gymnasium
  • Puchheim: Gymnasium
  • Kindertagesstätten: Fünf weitere Einrichtungen sind neu von Corona-Fällen betroffen. Damit wurden seit 14. Oktober für mindestens zwölf Kitas Quarantänemaßnahmen angeordnet.

Update 19. Oktober: Das Gesundheitsamt meldet einen weiteren Todesfall, den zweiten binnen weniger Tage. Eine 80-Jährige aus dem Landkreis ist mit positivem Covid-19-Befund gestorben. Damit werden im Landkreis jetzt insgesamt 38 Covid-19-Tote gezählt. In der Kreisklinik werden derzeit drei Personen wegen des Virus behandelt. Beatmet werden muss niemand. Gegenüber dem 16. Oktober ist die Zahl der positiv Getesteten um 83 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 1739 Menschen angesteckt. Mit Stand 15. Oktober waren 1340 Menschen wieder gesundet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, örtlich berechnet, liegt bei 95,45 pro 100 000 Einwohner. Das mit den Zahlen hinterherhinkende LGL gibt den Wert mit 54,72 an (Stand Montag,, 15.32 Uhr). Unter den neu gemeldeten Infizierten befinden sich drei Reiserückkehrer. Zwei von diesen sind von Aufenthalten in Südosteuropa zurückgekehrt, eine Person war im Balkanraum, so das Gesundsheitsamt. Außerdem sind an Schulen und Kitas weitere Fälle aufgetreten:

  • Emmering: Grundschule
  • Fürstenfeldbruck: Mittelschule Nord, Mittelschule West, Berufschule, Graf-Rasso-Gymnasium
  • Germering: Max-Born-Gymnasium
  • Gröbenzell: Rudolf-Steiner-Schule
  • Puchheim: Gymnasium und Realschule
  • Insgesamt sind jetzt sieben Kitas betroffen.

Wegen der Einführung des Wechselunterrichts an Schulen und der Wechselbetreuung in Kitas (siehe Update vom 16. Oktober) äußern Eltern und Elternbeiräte in mehreren Schreiben an die Behörden schwere Kritik.

Update 16. Oktober: Erstmals seit Monaten ist wieder ein Mensch im Landkreis in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 80-Jährigen. Er ist der 37. Tote mit positivem Befund im Kreis. In der Kreisklinik werden derzeit zwei Personen wegen des Virus behandelt. Die Zahl der Infizierten ist um 14 gegenüber dem Vortag angestiegen. Nach örtlicher Berechnung liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis am Freitag bei 79,09. Bei den neuen Fällen wurden zwei Reiserückkehrer erfasst. Sie hatten sich in Risikogebieten in Südeuropa und auf dem Balkan aufgehalten. Am Max-Born-Gymnasium in Germering ist ein weiterer Schüler der Q12, der nicht aus dem Landkreis stammt, positiv getestet worden. Große Teile der Q12 befinden sich bereits in Quarantäne. Eine neue Maßnahme ist nicht erforderlich, so das Gesundheitsamt. Fünf Kitas sind mittlerweile betroffen, unter anderem in Puchheim und Germering. Kinder müssen in Quarantäne. Mit Stand vom 16. Oktober gelten 1340 Menschen als wieder gesundet. Insgesamt haben sich seit Anbeginn der Pandemie 1656 Menschen im Kreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert. Für Schulen und Kitas gelten nun neue verschärfte Regeln.

Das Testzentrum zieht um: Das Testzentrum befindet sich ab Montag, 19. Oktober, in der alten Sparkassenfiliale beim Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. (Zenettistraße 13); Öfffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr, Samstag von 8 Uhr bis 14 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen vor dem Haus und entlang der Zufahrt zum Bundeswehr-Standort in ausreichender Zahl zur Verfügung. Bis Ende Oktober wird parallel dazu das bisherige Testzentrum im Gewerbegebiet „Am Hardtanger 5“ weiter in Betrieb sein. Personen mit Symptomen werden gebeten, nach Möglichkeit dieses Testzentrum aufzusuchen.

Update 15. Oktober, Nachmittag: Gegenüber dem Vortag zählt das Brucker Gesundheitsamt 70 neue Infizierte. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt nach örtlicher Berechnung damit auf 87,72. In dem Unternehmen, in dem schon mehrere Mitarbeiter positiv getestet wurden, steigt die Zahl der Fälle auf 13. In Quarantäre müssen die Azubis eines weiteren Unternehmens. In der Kreisklinik werden zwei Personen wegen des Virus behandelt. Außerdem gibt es weitere Fälle an Schulen:

  • Germering: Max-Born-Gymnasium - Quarantänemaßnahme für eine siebte Klasse; Eugen-Papst-Schule - Quarantänemaßnahmen für zwei Klassen.
  • Fürstenfeldbruck: Ferdinand-Miller-Realschule - Quarantänemaßnahme für eine 10. Klasse; Mittelschule Nord für zwei siebte Klassen; Viscardi Gymnasium – Quarantänemaßnahme für eine 6. Klasse und betroffene Schüler des klassenübergreifenden Unterrichts.
  • Maisach: Quarantäne für eine 10. Klasse der Mittelschule.
  • Quarantänemaßnahmen in zwei Kindertagesstätten.

Update 15. Oktober, Vormittag: Das Landratsamt hat erneut die Corona-Zahlen aufgeschlüsselt nach den Orten herausgegeben. Aktuell sind im Landkreis 196 Personen mit dem Virus infiziert. Spitzenreiter ist die Stadt FFB, gefolgt von Germering (Tabelle zum Vergrößern rechts oben anklicken)

Der Stand am 15. Oktober.

Update 14. Oktober: Gegenüber dem Vortag haben sich 25 Menschen neu mit dem Virus angesteckt. Damit sind derzeit deutlich über 200 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 66,81 pro 100.000 Einwohner. Bei einem Betrieb, bei dem bereits sechs Mitarbeiter positiv getestet wurden, haben sich zwei weitere Beschäftigte nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Die Lage hat auch Auswirkungen auf das Testzentrum in der Hasenheide: Aufgrund des großen Andrangs können sich ab Donnerstag, 15. Oktober, im Testzentrum nur noch Personen mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck testen lassen.

 Zwei Patienten konnten aus der Kreisklinik entlassen werden. Zwei werden dort jetzt noch wegen des Virus behandelt. Das Coronavirus hat außerdem erneut weitreichende Folgen für einige Gymnasien und für eine Mittelschule.

  • Im Gymnasium Olching wurde eine Lehrkraft, die in einem anderen Landkreis wohnt, positiv getestet. Als engere Kontaktpersonen kommen Lehrkräfte und weitere Beschäftige der Schule in Frage. Die Ermittlungen dazu dauern noch an. Der Unterricht am Gymnasium Olching endete heute deshalb nach der 5. Stunde um 12.25 Uhr. Alle Lehrkräfte und die betroffenen Beschäftigten werden auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Der Unterricht findet am Donnerstag, 15. Oktober, laut Homepage der Schule nach Stunden- bzw. Vertretungsplan nur in der 3. und 4. Stunde statt.
  • Im Gymnasium Olching wurden außerdem zwei weitere Schüler einer 7. Klasse, die allerdings bereits in Quarantäne sind, positiv getestet. Die Quarantäne für die Klasse wurde verlängert. Das gilt auch für die Schüler, die klassenübergreifenden Unterricht und damit entsprechend Kontakt hatten.
  • Im Gymnasium Gröbenzell wurde eine Lehrkraft, die ebenfalls in einem anderen Landkreis wohnt, positiv getestet. Sieben Lehrkräfte des Gymnasiums gelten als enge Kontaktpersonen. Sie müssen in Quarantäne.
  • Am Viscardi-Gymnasium in Fürstenfeldbruck wurden zwei Schüler der Q11 neu positiv getestet. Die Q11 bleibt in Quarantäne.
  • Am Max-Born-Gymnasium Germering wurde ein Schüler der Q12 positiv getestet. Eine bereits bestehende Quarantäne der Betroffenen wurde verlängert.
  • An der Mittelschule Nord Fürstenfeldbruck muss sich eine weitere Klasse aus der Jahrgangstufe 10 für zwei Wochen in Quarantäne begeben. 

Hinweis für Reiserückkehrer mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck, die sich in vom Robert-Koch-Institut benannten Risikogebieten im Ausland aufgehalten haben: für sie gelten im Rahmen der Allgemeinverfügung ab 13. Oktober strengere Vorschriften. Um vorzeitig die 14-tägige Quarantäne zu beenden, müssen diese sich zwischen dem 5. und 7. Tag nach der Rückkehr ein zweites Mal auf das Coronavirus testen lassen. Anschließend müssen sie das Testergebnis im Rahmen eines ärztlichen Zeugnisses beim Gesundheitsamt vorlegen. Das heißt: Sie müssen mindestens fünf bis sieben Tage in Quarantäne bleiben. Insgesamt haben sich Beginn der Pandemie 1572 im Landkreis infiziert. Als genesen (Stand 8. Oktober) gelten 1264. Verstorben sind 36.

Update vom 13. Oktober, 14.45 Uhr: 18 weitere Personen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 65,45. Das LGL berechnet die Zahl mit 66,12. Unter den 18 neuen Fällen befinden sich ein Reiserückkehrer, der sich in Südosteuropa aufgehalten hatte. Bei einer Firma, bei der bereits fünf Mitarbeiter positiv getestet waren, ist bei einem weiteren Mitarbeiter eine Infektion festgestellt worden. Außerdem wurde ein Schüler der Realschule Unterpfaffenhofen positiv getestet. Eine Klasse ist in Quarantäne, genau wie Mitschüler, die an klassenübergreifendem Unterricht teilgenommen hatten. In der Kreisklinik werden vier Menschen wegen des Virus behandelt, das sind zwei mehr als am Vortrag. Beatmet werden muss niemand. Seit Beginn der Pandemie haben sich 1547 Personen bekanntermaßen mit dem Virus angesteckt. Geschätzt wieder genesen sind 1264 (Stand 8. Oktober). Gestorben sind 36 Menschen.

Update vom 12. Oktober, 18.00 Uhr: Das Landratsamt hat eine neue Allgemeinverfügung mit weiteren Beschränkungen herausgegeben.

Erstmeldung vom Montag 12. Oktober

Fürstenfeldbruck - Es gibt verglichen mit den letzten aktuellen Zahlen von Freitag, 9. Oktober, 47 Neu-Infizierte mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck. Das Gesundheitsamt spricht von einer Sieben-Tage-Inzidenz von 68,18 pro 100 000 Einwohner. Dass der kritische Schwellenwert von 50 überschritten wurde, ist bereits seit Ende vergangener Woche bekannt. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 1529 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Update 11. Oktober: Auch wenn vom Gesundheitsamt in Fürstenfeldbruck wochenendbedingt noch keine neuen Zahlen vorliegen: Der Landkreis Fürstenfeldbruck zeichnet sich deutlich als eines der Gebiete in Bayern (und auch deutschlandweit) ab, die am meisten Neuinfektionen vermelden (mehr als die Landeshauptstadt München). Die Warnstufe von 50 bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist deutlich überschritten (nun auch beim Landesamt LGL). Das Robert-Koch-Institut meldet sogar einen Wert von 64,3 (Stand 11. Oktober, 0 Uhr).

Weitere Corona-Brennpunkte: In Rosenheim meldete das RKI 70,8 Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. In der kreisfreien Stadt Memmingen 56,7, im Landkreis Regen 60,7. München lag mit 48,6 nur noch knapp unterhalb dem Grenzwert.

Update 9. Oktober: Das Landratsamt reagiert auf die steigenden Zahlen mit einer Verschärfung der Maßnahmen. Am Freitag wurden außerdem gegenüber dem Vortag 33 Neu-Infektionen bekannt. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz nach der Berechnung des örtlichen Gesundheitsamts auf 58,66 pro 100 000 Einwohner. Unter den Neu-Infizierten befinden sich vier Reiserückkehrer. Drei waren in Risikogebieten. Außerdem gibt es neue Fälle an Schulen - so in einer 6. Klasse des Carl-Spitzweg-Gymnasiums in Germering, an der Ferdinand-von-Miller-Realschule und am Brucker Viscardi-Gymnasium. Es werden entsprechende Quarantäne-Vorschriften ausgesprochen. In der Kreisklinik werden derzeit zwei Menschen wegen des Virus behandelt.

Update 8. Oktober: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt stetig an. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat nun einen weiteren Schwellenwert überschritten. Das Gesundheitsamt aber will verhältnismäßig vorgehen und vor weiteren Maßnahmen die Umstände genau prüfen.

Gegenüber dem Vortag sind 24 weitere Personen positiv getestet worden. Damit steigt die vom Landkreis selbst berechnete Sieben-Tage-Inzidenz auf 50,45. Ab dem Wert 50 sind die Behörden eigentlich gehalten, stärkere Schutzbestimmungen zu verhängen. Sie müssen allerdings nicht.

Das bei den Zahlen immer leicht hinterher hinkende Landesamt beziffert die Inzidenz mit 38,8. Damit ist zumindest der Schwellenwert von 35 offiziell überschritten. Daher analysiere das Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck das Infektionsgeschehen gründlich und bereite darauf aufbauend gegebenenfalls Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung von Infektionen vor, hieß es am Donnerstagnachmittag. Allein aus dem Inzidenzwert lasse sich nicht ablesen, wie hoch die Ansteckungsgefahr ist, sagte ein Sprecherin.

Unter den Neuinfizierten befinden sich vier Kontaktpersonen der Kategorie 1, die schon in Quarantäne waren. Außerdem sind drei Reise-Rückkehrer positiv getestet worden. In der Kreisklinik werden zwei Menschen wegen des Virus behandelt.

Der Andrang auf das Corona-Testzentrum in der Hasenheide ist riesig. Seit 1. September ließen sich dort rund 10 500 Menschen auf das Virus testen. Positiv davon waren 1,1 Prozent, wie eine Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage sagte. Allerdings müsse man diese Positiv-Rate wohl relativieren. Denn ist es wahrscheinlich, dass sich Menschen mit Symptomen eher vom Hausarzt testen lassen.

Außerdem betont die Sprecherin, dass man die Erkenntnisse aus dem Testzentrum nicht einfach auf den Landkreis übertragen kann. Denn in das Zentrum kommen auch Personen aus anderen Regionen – etwa bei Reihentestungen.

Die Anzahl aller Tests (auch die mit negativem Ergebnis) aus dem Landkreis werden vom Gesundheitsamt nicht erfasst. Labore sind nur verpflichtet, positive Tests an die Behörden zu melden. Allerdings führt das Landesamt für Gesundheit eine bayernweite Statistik. Demnach gab es in Bayern bislang knapp 4,3 Millionen Tests. Die Positivrate liegt hier bei 1,9 Prozent. Rückblickend betrachtet schwankt die Positivrate stark.

Insgesamt werde das Testzentrum in der Hasenheide wesentlich stärker konsultiert als gedacht, sagte die Sprecherin des Landratsamts außerdem. So gab es Tage, an denen über 800 Personen kamen. Warteschlangen seien da unvermeidbar gewesen. Das Zentrum sei am Rande seiner Kapazität. Trotzdem gelinge es, dem Andrang gerecht zu werden.

Wie am Donnerstag außerdem bekannt wurde, haben die Corona-Fälle im Germeringer Carl-Spitzweg-Gymnasium auch Auswirkungen auf die Schulleitung. Mehrere ihr angehörende Personen wurden vorsichtshalber in Quarantäne geschickt, können aber von zu Hause aus arbeiten, wie eine Sprecherin auf Nachfrage sagte. In dem Gymnasium war das Virus in der Q11 aufgetaucht. Die betroffenen Schüler sind ebenfalls in Quarantäne. (st)

Die Zahlen nach den Orten (Stand 8. Otkober)

Die Verbreitung des Corona-Virus am 8. Oktober

Update 7. Oktober: Gegenüber dem Vortag haben sich 22 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Berechnungen des Kreis-Gesundheitsamts jetzt bei 40,91 – also deutlich über dem Schwellenwert von 35. Weitere Maßnahmen werden jetzt allerdings noch nicht ergriffen. Noch hat das Amt einen Ermessenspielraum was denkbare weitere Maßnahmen angeht. Unter anderem wird weiter geprüft, ob unter den Neuinfizierten viele Menschen sind, die ohnehin schon in Quarantäne sind. Das Landesamt gibt den Inzidenz-Wert für den Landkreis mit 32,37 an.

Sieben Neuinfizierte haben sich nach aller Wahrscheinlichkeit als Kontaktpersonen bei bereits positiv Getesteten angesteckt. Dazu kommen zwei Rückkehrer aus Risikogebieten und eine Person, die von einer Reise in ein Nicht-Risikogebiet zurück kam.

Ein Schüler der Mittelschule Puchheim wurde positiv getestet. Für seine Klasse und andere Personen, die an der Schule engen Kontakt mit ihm hatten (und damit Kontaktpersonen der Kategorie I sind), wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

Außerdem wurde eine Schülerin der Berufsschule Fürstenfeldbruck positiv getestet. Für ihre Klasse und weitere Personen, die an der Schule engen Kontakt mit ihr hatten, wurde ebenfalls eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Von den insgesamt 22 neuen Fällen wurden 13 am Bayerischen Testzentrum Fürstenfeldbruck ermittelt. Insgesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 1425 Menschen angesteckt. 1196 (Stand 1. Oktober) gelten als genesen. In der Kreisklinik wird weiterhin eine Person wegen des Virus behandelt.

Update 6. Oktober: Erneut überschreitet der Landkreis bei der Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen den Schwellenwert von 35 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. Maßnahmen werden derzeit geprüft. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Fürstenfeldbruck liegt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts am Dienstag bei 35,45. Beim Landesamt für Gesundheit allerdings liegt der Wert noch bei 30,09 – das Amt hinkt vereinfacht gesagt bei der Aktualisierung der Zahlen etwas hinterher beziehungsweise überprüft die Daten noch einmal, was theoretisch zu Bereinigungen führen kann.

Im Brucker Landratsamt prüft man nun, ob angesichts der Steigerung stärkere Vorsichtsmaßnahmen nötig sind. Dazu will man die neuen Fälle genau analysieren. Handelt es sich beispielsweise bei vielen der Neuinfizierten um Personen, die ohnehin schon in Quarantäne sind (Kontaktperson 1), dann ist die Lage weniger dramatisch als wenn Neuinfizierte potentiell viele andere Menschen getroffen haben.

Gegenüber dem Vortag ist die Zahl der mit dem Virus infizierten Menschen um 24 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 1403 im Kreis Menschen angesteckt. Von den 24 neuen Fällen wurden 15 am Testzentrum Fürstenfeldbruck ermittelt. Unter den Neuinfizierten befinden sich zwei Reiserückkehrer, die sich in Süd- beziehungsweise in Mitteleuropa aufgehalten hatten. Als wieder gesundet (Stichtag 1. Oktober) gelten 1196 Menschen. In der Klinik muss weiterhin eine Person wegen des Virus behandelt werden.

Update 5. Oktober: Am Montag werden 26 neue Corona-Fälle im Landkreis gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt damit 32,72 (nach Berechnung des örtlichen Gesundheitsamts). Mehrere Schulen sind betroffen:

  • Ein Schüler der 7. Jahrgangsstufe der Ferdinand-von Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck wurde positiv getestet. Die Schüler seiner Klasse sowie zwei Mitschüler der Parallelklasse müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.
  • Mehrere Schüler des Gymnasiums Gröbenzell sind am heutigen Montag als infiziert gemeldet worden. Infolge dieser neuen Fälle müssen sich eine 8. Klasse sowie die gesamte 11. Jahrgangsstufe in Quarantäne begeben.
  • Außerdem positiv getestet wurde ein Schüler des Gymnasiums Gröbenzell, der Kontaktperson der Kategorie I (KP I) eines bereits gemeldeten Schülers ist. Die Quarantäne der übrigen, als KP I kategorisierten Schüler, verlängert sich dadurch um zwei Tage.
  • Ein Schüler der zweiten Jahrgangsstufe der Grundschule an der St.-Martin-Straße in Olching wurde positiv getestet. Er ist Kontaktperson der Kategorie I in Zusammenhang mit dem am 26. September gemeldeten Fall. Weil er sich wie die übrigen betroffen Schüler seither in Quarantäne befindet, sind keine weitere Maßnahmen für die Schule nötig.  

18 der 26 neuen Fälle wurden am Bayerischen Testzentrum Fürstenfeldbruck ermittelt. Bei sechs der Neuinfizierten handelt es sich um Reiserückkehrerückkehrer. Sie hatten sich im Nahen Osten bzw. in Mittel- und Südeuropa aufgehalten. Eine Person wird derzeit wegen des Virus in der Kreisklinik behandelt. Insgesamt haben sich im Landkreis bisher 1379 Menschen mit dem Virus angesteckt. Als genesen gelten (geschätzt) 1196.

Update 1. Oktober: Es gibt drei neue Infektionen mit dem Coronavirus im Vergleich zu Mittwoch. Eine Person befindet sich in der Brucker Klinik, muss aber nicht beatmet werden. Wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilt, handelt es sich bei den neuen Corona-Fällen um zwei Reiserückkehrer und eine direkte Kontaktperson. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 27,27 pro 100 000 Einwohner, liegt also unter der Vorwarnstufe von 35.

Insgesamt haben sich seit der Pandemie 1338 Menschen aus dem Landkreis mit Corona infiziert, 1196 sind geschätzt wieder gesund. Die Todeszahl beläuft sich konstant auf 36.   

Update 30. September: Zehn weitere Personen haben sich von Dienstag auf Mittwoch im Landkreis mit Corona infiziert. Das teilte das örtliche Gesundheitsamt mit. Die 7-Tages-Inzidenz von Erkrankten pro 100 000 Einwohner lag demnach am Nachmittag bei 33,63. Ab 35 sollten die örtlichen Behörden über zusätzliche Hygienemaßnahmen nachdenken, ab 50 gilt Pandemiestufe rot.

Besonders betroffen sind im Kreis Schulen und Kindertagesstätten. Vom Germeringer Carl-Spitzweg-Gymnasium wurde eine zweite Schülerin der Jahrgangsstufe Q 11 positiv auf Corona getestet. Da sie noch am Montag in der Schule war, verlängert sich die Quarantäne ihrer Mitschüler entsprechend. Die Kreisklinik behandelt derzeit keine Covid-19-Patienten.

Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis 1335 Personen erkrankt, die allermeisten haben die Infektion bereits überstanden.

Update 29. September: Auch heute meldet das Landratsamt 18 neue Infizierte. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 33,18 pro 100.000 Einwohner. Den Wert veröffentlicht das Landratsamt nun auf seiner Internetseite.

Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle beläuft sich auf 1325. Die geschätzte Anzahl wieder Gesundete (14-Tage-Frist ist abgelaufen) wird mit 1.122 (Stand 24. September.) angegeben. Die Zahl der Todesfälle insgesamt mit Covid-19-Befund liegt konstant bei 36.

Außerdem teilt das Landratsamt einen neuen Corona-Fall im Carl-Spitzweg-Gymnasium in Germering mit. Eine Schülerin der Jahrgangsstufe Q11 ist betroffen. Die Q 11 wird für 14 Tage in Quarantäne gehen. Nach Auskunft der Schulleitung ist wegen des gemischten Unterrichts in unterschiedlichen Kursen eine Trennung in einzelne Kurse nicht möglich.

Zwei der neuen Fälle betreffen eine Asylunterkunft in Eichenau. Die betroffenen Personen wurden bereits in eine separate Quarantäneunterkunft verlegt.

10 positive Fälle wurden im Bayerischen Testzentrum Fürstenfeldbruck getestet.

Update 28. September: Über das Wochenende sind 18 Neuinfektionen im Landkreis hinzu gekommen. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn registrierten Corona-Fälle im Landkreis auf 1307. Die Zahl von Verstorbenen und Genesenen hat sich nicht verändert. Auch muss niemand im Klinkum wegen Covid 19 behandelt werden.

Es gibt eine infizierte Person, die in einer Asylbewerberunterkunft in Eichenau untergebracht war. Sie ist in eine Quarantäneunterkunft gebracht worden. In der Eichenauer Unterkunft sind alle 67 Bewohner getestet worden (Reihentestung), die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Es wurden 30 Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt; diese sind in Quarantäne in der Unterkunft verblieben.

Entgegen früherer Berichte auf der Homepage des Landratsamts wurde der Grenzwert 35 für die 7-Tage-Inzidenz trotz der Neuinfektionen nicht überschritten.

Update 25. September: Im Vergleich zum Vortag sind elf neue Infizierte hinzu gekommen. Deren Gesamtzahl seit Pandemie-Beginn beläuft sich nun auf 1289. Die Zahl der Genesenen und Verstorbenen ist unverändert. Niemand muss im Klinikum wegen Covid 19 behandelt werden

Update 24. September: Gegenüber dem Vortag sind 17 neue Infizierte dazu gekommen. Damit haben sich bislang 1278 Menschen mit dem Virus infiziert. In mehreren Einrichtungen müssen Kinder beziehungsweise ihre Betreuer in Quarantäne. Das Landratsamt hat außerdem wieder die Corona-Zahlen aufgeschlüsselt nach den Orten veröffentlicht.

Zahlen in den Orten

Update 22. September: Gegenüber dem Vortag zählt das Gesundheitsamt 16 Infizierte mehr. Darunter befinden sich zwei Reiserückkehrer aus Südeuropa beziehungsweise Südosteuropa. Außerdem sind zwei Kontaktpersonen der Kategorie 1 erkrankt, die sich bei Familienmitgliedern angesteckt haben. Drei der 16 neuen Fälle wurden im Testzentrum ermittelt. Die anderen Zahlen bleiben unverändert. Die sieben-Tage-Inzidenz liegt laut LGL bei 25,08.

Update 21. September: Zuletzt wurden 26 Landkreisbürger positiv getestet (fünf Reiserückkehrer) – am Freitag waren es noch 13 an der Zahl. Man muss allerdings bedenken, dass zwischen den beiden Mitteilungen das Wochenende und somit eine längere Zeitspanne lagen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit unter dem Schwellenwert von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Konkret wird sie auf 20,52 (Stand Montagvormittag) beziffert. Unterdessen wurde klar, dass mehrere Schulen von Corona betroffen sind.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden insgesamt 1236 Fälle gezählt, geschätzte 1104 Menschen sind wieder gesund. Die Zahl der Todesfälle liegt derzeit konstant bei 36.

Update 18. September: Das Landratsamt meldet am Freitag 13 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Unter den Betroffenen befinden sich ein Reiserückkehrer, der sich in Nordeuropa aufgehalten hatte, sowie zwei Kontaktpersonen der Kategorie I, die sich bei Familienmitgliedern angesteckt haben. Bei den weiteren Ansteckungen handelt es sich um Einzelfälle. Insgesamt haben sich bisher 1210 Menschen im Landkreis infiziert. Wieder gesund sind geschätzt 1104.

Update 17. September: Weitreichende Auswirkungen der Pandemie auf einen Kindergarten und eine Grundschule: Coronabedingt wird eine Gruppe im Denk-Mit-Kindergarten in Germering geschlossen und außerdem muss eine gesamte Klasse der Josef-Dering-Grundschule in Eichenau daheim bleiben .

Die Denk-Mit-Erzieherin, die nicht im Landkreis wohnt, hat die Gruppe „Pandabären“ mit 22 Kindern betreut. Außerdem hatte sie engeren Kontakt mit vier weiteren Erzieherinnen. Das Landratsamt ist gerade dabei zu ermitteln, wer als Kontaktperson der Kategorie 1 gilt. Die zweite Gruppe des Kindergartens ist eigentlich nicht betroffen. Trotzdem entschied der Träger laut Landratsamt, das Haus auf unbestimmte Zeit komplett zu schließen. Getestet wurde die Erzieherin, weil sie Symptome verspürt hatte. Wie der Träger am Freitag betonte, wurde der Kindergarten am 17. September für einen Tag auf Grund eines positiven Coronafalls geschlossen. An diesem Tag seien alle erforderlichen Maßnahmen besprochen worden.

Auf Anweisung des Gesundheitsamtes wurde wir daraufhin eine Gruppe bis zum 28. September geschlossen. Die weitere Gruppe konnte am 18. September wieder öffnen.

In der Josef-Dering-Schule in Eichenau ist eine Grundschülerin positiv getestet worden. Nach den Ermittlungen des Gesundheitsamts gelten vier Lehrer und 18 Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie 1. Die betroffene Klasse wird für 14 Tage geschlossen. Alle Schulkinder dieser Klasse werden in häusliche Quarantäne geschickt. Die Klasse wird in den nächsten beiden Wochen aus der Entfernung unterrichtet. Das Mädchen hatte in der Nacht auf 16. September leichte Erkältungssymptome gezeigt. In der Schule dann verstärkten sich diese stark. Deshalb wurde sie getestet.

Insgesamt stieg der Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Personen gegenüber dem Vortag um 16 an. Darunter befinden sich fünf Reiserückkehrer. Zwei hatten sich in Mitteleuropa aufgehalten, zwei in Südeuropa und eine Person in Nordeuropa. In der Kreisklinik muss derzeit niemand mit dem Virus behandelt werden. Das Landratsamt hat die neuen Zahlen nach Orten veröffentlicht. Demnach sind derzeit 41 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert.

die neuen Corona-Zahlen

Update 16. September: Das Gesundheitsamt meldet im Vergleich zum Vortag sechs Neuinfektionen. Damit haben sich seit Pandemie-Beginn 1181 Landkreis-Bürger mit dem Virus infiziert. 1055 von ihnen gelten statistisch als genesen. 36 sind mit Covid 19 verstorben. Derzeit muss niemand wegen Corona im Klinikum behandelt oder gar beatmet werden.

Update 15. September: Das Gesundheitsamt meldet am Dienstag fünf neue mit dem Coronavirus infizierte Landkreisbürger. Davon sind zwei Reiserückkehrer, einer aus dem Balkanraum, ein anderer aus einem Nicht-Risikogebiet in Südeuropa. Somit haben sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis 1175 Menschen mit Corona infiziert, geschätzte 1055 sind genesen. Die Zahl der Todesfälle liegt derzeit konstant bei 36.

Update 14. September: In einem Unternehmen im Landkreis sind neun Beschäftigte positiv auf Covid 19 getestet worden. Das teilt das Landratsamt mit. Sechs von ihnen wohnen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Diese sind bereits häuslich isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen dauert noch an. Zehn Fälle mit Wohnsitz im Landkreis wurden durch Testungen am Bayerischen Testzentrum Fürstenfeldbruck festgestellt. Drei kamen über andere Testmöglichkeiten. Insgesamt gibt es gegenüber 11. September 13 Neuinfizierte.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 1170 Menschen mit Corona infiziert, die geschätzte Anzahl der Gesundeten beträgt 1055 (Stand 11. September). Todesfälle insgesamt mit Covid-19-Befund, Wohnsitz im Landkreis FFB: 36 (Stand 14. September).

Update 11. September: Das Gesundheitsamt meldete am Freitag fünf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dabei handelt es sich nach Angaben der Behörde um Einzelfälle, nicht um Reiserückkehrer. Eine Infektion wurde im Bayerischen Testzentrum in Fürstenfeldbruck festgestellt. Insgesamt haben sich 1157 Menschen angesteckt. Aktuell infiziert sind 66 Landkreis-Bewohner.

Update 10. September, 12.30 Uhr: Mit Stand 10. September (11 Uhr) gibt es insgesamt 1.147 Corona-Infizierte mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck. Das teilt das Landratsamt mit. Eine Auswertung der Gesamtzahl der infizierten Personen nach Städten und Gemeinden kann erst erfolgen, wenn der jeweilige Wohnsitz festgestellt ist. Die dem Gesundheitsamt mitgeteilten Befunde müssen daraufhin überprüft und eingepflegt werden. Dies ist mit Stand 10. September für 1.146 Fälle geschehen.

Bitte beachten: Diese Zahlen stellen eine Momentaufnahme dar, sie können sich jederzeit ändern. Sie lassen nur bedingt Schlüsse auf das Ansteckungsgeschehen zu, da hierfür der tatsächliche Aufenthaltsort und das individuelle Verhalten maßgeblich ist. Bei Berufstätigen etwa ist der überwiegende tatsächliche Aufenthaltsort gerade im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen oft nicht am Wohnort, sondern am Arbeitsort. Die Schätzung der aktuell genesenen Personen beläuft sich mit Stand 10. September auf insgesamt 1.055 Personen. Die Zahl der verstorbenen Personen mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck und Covid-19-Befund liegt unverändert bei 36.

KommuneInsgesamt infiziertDavon genesenVerstorbenAktiv infiziert
Adelshofen4400
Alling171601
Althegnenberg7511
Egenhofen9900
Eichenau383233
Emmering393720
Fürstenfeldbruck2832551216
Germering239218714
Grafrath111100
Gröbenzell766934
Hattenhofen3300
Jesenwang7700
Kottgeisering101000
Landsberied7700
Maisach828002
Mammendorf323200
Mittelstetten7700
Moorenweis302820
Oberschweinbach6600
Olching128112313
Puchheim928921
Schöngeising9810
Türkenfeld101000
Landkreis gesamt114610553655

Update 9. September: Gegenüber dem Vortag sind dem Brucker Gesundheitsamt keine weiteren Corona-Fälle bekannt geworden. Die Schülerin vom Olchinger Gymnasium war in den Zahlen bereits eingerechnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt aktuell bei 18,7.

Update 8. September: Das Gesundheitsamt verzeichnet sechs neue Corona-Fälle. Drei davon sind Reise-Rückkehrer. Eine Person war in einem Risikogebiet. Unterdessen hat Ministerpräsident Söder neue Regeln bekannt gegeben.

Update 7. September: Die Zahl der seit Beginn der Krise mit dem Coronavirus infizierten Menschen mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck ist gegenüber dem 4. September um 25 gestiegen. Somit beläuft sie sich auf insgesamt 1141. Von den 25 neuen Meldungen sind 24 Personen Reiserückkehrer. Die Betroffenen hatten sich vor ihrer Heimreise im Balkanraum, in Südosteuropa und Südeuropa aufgehalten.

Wieder genesen sind geschätzt 1019 Menschen (14-Tages-Frist abgelaufen). Die Todesfälle insgesamt mit Covid-19-Befund, Wohnsitz im Landkreis FFB, belaufen sich auf 36.

Update 4. September: Gegenüber dem 3. September werden acht neue Corona-Fälle im Landkreis gezählt. Sieben davon sind Reiserückkehrer. Vier davon hatten sich in Risikogebieten im Balkanraum und in Südosteuropa aufgehalten. In der Kreisklinik muss niemand wegen des Virus behandelt werden.

Update 3. September, 16:45: Zehn neue Infektionen mit dem Coronavirus hat das Gesundheitsamt am Donnerstag gemeldet. Bei vier von ihnen handelt es sich um Reiserückkehrer. Von den zehn neuen Fällen wurden fünf durch freiwillige Tests im neuen Bayerischen Testzentrum in Fürstenfeldbruck entdeckt. Im Testzentrum wurden bis einschließlich Mittwoch, 2. September, bei 367 Personen Abstriche vorgenommen. Insgesamt gibt es damit 1108 Infektionen im Landkreis seit Beginn der Pandemie. 1019 Menschen sind geschätzt wieder genesen. Damit gibt es aktuell 53 Infizierte im Kreis. 

Update 3. September, 13:45 Uhr: Mit Stand 03. September (11 Uhr) gibt es insgesamt 1098 Corona-Infizierte mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck. Eine Auswertung der Gesamtzahl der infizierten Personen nach Städten und Gemeinden kann erst erfolgen, wenn der jeweilige Wohnsitz festgestellt ist. Die dem Gesundheitsamt mitgeteilten Befunde müssen daraufhin überprüft und eingepflegt werden. Dies ist mit Stand 03. September für 1097 Fälle geschehen.

Bitte beachten: Diese Zahlen stellen eine Momentaufnahme dar, sie können sich jederzeit ändern. Sie lassen nur bedingt Schlüsse auf das Ansteckungsgeschehen zu, da hierfür der tatsächliche Aufenthaltsort und das individuelle Verhalten maßgeblich ist. Bei Berufstätigen etwa ist der über-wiegende tatsächliche Aufenthaltsort gerade im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen oft nicht am Wohnort, sondern am Arbeitsort.

Die Schätzung der aktuell genesenen Personen beläuft sich mit Stand 03. September auf insgesamt 1.019 Personen. Die Zahl der Verstorbenen ist unverändert 36.

KommuneInsgesamt infiziertDavon genesenVerstorbenAktiv infiziert
Adelshofen4400
Alling161402
Althegnenberg6510
Egenhofen9900
Eichenau353032
Emmering393621
Fürstenfeldbruck269248129
Germering227209711
Grafrath111100
Gröbenzell736931
Hattenhofen3300
Jesenwang7502
Kottgeisering101000
Landsberied7700
Maisach807802
Mammendorf323002
Mittelstetten7700
Moorenweis302721
Oberschweinbach6600
Olching11610538
Puchheim918821
Schöngeising9810
Türkenfeld101000
Landkreis gesamt109710193642

Update 2. September: Das Gesundheitsamt meldet drei neue Corona-Infektionen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 1098 Menschen angesteckt. Geschätzt 971 haben sich wieder von der Erkrankung erholt. 

Update 1. September: Zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus hat das Gesundheitsamt am Dienstag gemeldet. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie angesteckt haben, steigt damit auf 1095. Wieder erholt haben sich geschätzt 971 Menschen, gestorben sind 36 Personen. Damit gibt es aktuell 88 Infizierte.

Update 31. August: Über das Wochenende haben sich drei Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Gesundheitsamt. Die Zahl der Personen mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck, die sich seit Anfang der Pandemie angesteckt haben, steigt damit auf 1093. Geschätzt sind 971 Männer und Frauen wieder genesen. Verstorben sind 36 Menschen. Damit sind aktuell 86 Personen infiziert. In der Fürstenfeldbrucker Kreisklinik wird derzeit niemand mit Covid-19-Symptomen behandelt. 

Update 28. August: Gegenüber dem Vortag zählt das Gesundheitsamt zwölf Infizierte mehr. Das heißt: die Zahl der aktiv Infizierten im Landkreis FFB steigt auf 82. Unter den neuen Fällen befinden sich sechs Reiserückkehrer. Eine dieser Personen hat nach ihrer Rückkehr zwei Familienmitglieder angesteckt. Fünf der Reisenden hatten im Balkanraum aufgehalten, eine Person in Südeuropa. Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck am Freitag rund 150 Reiserückkehrer gemeldet. Die Zahl ist rückläufig im Vergleich zu den vorigen Tagen. In der nächsten Woche wird in Bruck voraussichtlich ein Testzentrum eröffnet.

Update 27. August, 16 Uhr: Einen weiteren Fall vermeldet das Landratsamt zusätzlich zu den drei schon bekannten (siehe Update 14.45 Uhr). Dieser Fall wird in der ortsscharfen Fall-Verteilung noch nicht aufgeführt. Damit sind im Vergleich zum Vortag vier neue Corona-Fälle im Landkreis hinzugekommen. Die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn registrierten Corona-Infektionen im Landkreis Fürstenfeldbruck beläuft sich damit auf 1078. Alle anderen Zahlen sind unverändert.

Update 27. August, 14.45 Uhr: Im Vergleich zum Vortag sind drei neue Corona-Infektionen im Landkreis hinzugekommen. Das teilt das Landratsamt mit. Eine Auswertung der Gesamtzahl der infizierten Personen im Landkreis Fürstenfeldbruck nach Städten und Gemeinden kann erst erfolgen, wenn der jeweilige Wohnsitz festgestellt ist. Die dem Gesundheitsamt mitgeteilten Befunde müssen daraufhin überprüft und eingepflegt werden. Dies ist mit Stand 27. August für alle 1077 Fälle geschehen.

Bitte beachten: Diese Zahlen stellen eine Momentaufnahme dar, sie können sich jederzeit ändern. Sie lassen nur bedingt Schlüsse auf das Ansteckungsgeschehen zu, da hierfür der tatsächliche Aufenthaltsort und das individuelle Verhalten maßgeblich ist. Bei Berufstätigen etwa ist der über-wiegende tatsächliche Aufenthaltsort gerade im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen oft nicht am Wohnort, sondern am Arbeitsort.

Zahl der verstorbenen Personen mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck und Covid-19-Befund, Stand 27. August: 36.

KommuneInsgesamt infiziertDavon genesenVerstorbenAktiv infiziert
Adelshofen4301
Alling141400
Althegnenberg6510
Egenhofen9900
Eichenau332832
Emmering393522
Fürstenfeldbruck2662351219
Germering224193724
Grafrath111100
Gröbenzell726336
Hattenhofen3300
Jesenwang6501
Kottgeisering101000
Landsberied7700
Maisach787701
Mammendorf313001
Mittelstetten7601
Moorenweis302721
Oberschweinbach6600
Olching11210336
Puchheim908325
Schöngeising9810
Türkenfeld101000
Landkreis gesamt10779713670

Update 26. August: Im Vergleich zum Vortag hat das Gesundheitsamt am Mittwoch zehn neue Corona-Infektionen gemeldet. Dabei handelt es sich überwiegend um Urlaubsrückkehrer. Insgesamt haben sich bisher 1074 Menschen im Landkreis angesteckt. 941 sind geschätzt wieder genesen. Gestorben sind 36 Personen. Damit gibt es aktuell 97 Infizierte. 

Update 25. August: Im Vergleich zum Vortag sind acht neue Corona-Infektionen bei Landkreis-Bürgern festgestellt worden. Das teilt das Landratsamt mit. Dabei handelt es sich vor allem um Reiserückkehrer. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 1064 Corona-Fälle im Landkreis registriert. 941 Menschen gelten als genesen. 36 Menschen sind mit Covid 19 verstorben Derzeit muss aber niemand wegen Corona im Klinikum behandelt werden.

Update 24.August: Über das Wochenende sind 15 neue Corona-Infektionen bei Landkreisbürgern festgestellt worden (Stand 16 Uhr). Das teilt das Landratsamt mit. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 1056 Menschen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit dem Virus infiziert. 941 davon gelten als genesen, bei ihnen ist die 14-Tage-Frist abgelaufen (Stand 20. August, dieser Wert wird einmal wöchentlich aktualisiert). 36 Menschen haben die Infektion mit dem Virus nicht überlebt. Im Klinikum muss derzeit kein Fall behandelt werden. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis beträgt laut Bayerischen Landesamt für Gesundheit 12,31 (Stand 8 Uhr). Der Grenzwert für verstärkte regionale Maßnahmen ist 35, ein Lockdown droht bei 50. Die 15 neuen Fälle sind bei der 7-Tage-Inzidenz noch nicht eingerechnet.

Trotz infizierter Reiserückkehrer liegen die Corona-Zahlen im Landkreis Fürstenfeldbruck noch weit unter den Eckwerten für neue, lokale Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie. Insgesamt rücken immer mehr mögliche Spätfolgen einer Erkrankung ins Blickfeld. Am Freitag waren aktuell 64 Menschen mit dem Virus infiziert.

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