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Warten auf den Pieks: Manche Besucher schlagen zu früh auf – für sie gibt es am Impfzentrum ein Wärmezelt

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Von: Tobias Gehre

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Im Wärmezelt vor dem Gebäude warten Impfkandidaten und Angehörige.
Im Wärmezelt vor dem Gebäude warten Impfkandidaten und Angehörige. © Peter Weber

Das Impfzentrum in der Buchenau arbeitet mittlerweile unter Volllast. Rund 300 Menschen werden dort jetzt pro Tag immunisiert.

Fürstenfeldbruck - Manchen Besuchern des Impfzentrums kann es offenbar nicht schnell genug gehen. „Einige kommen bis zu einer Stunde vor ihrem Termin“, sagt Rainer Bertram, Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes, das das Impfzentrum betreibt. Die Folge: Es bilden sich teilweise Warteschlangen. Doch darauf ist das BRK vorbereitet. Vor dem Impfzentrum haben die Helfer ein beheiztes Zelt mit Sitzgelegenheiten aufgebaut. „Niemand muss in der Kälte warten“, sagt Bertram.

Der BRK-Chef bittet allerdings darum, nur mit Einladung am Impfzentrum aufzuschlagen. Immer wieder würden Eingeladene etwa ihre jüngeren Ehepartner mitbringen, die noch nicht an der Reihe sind. Diese könnten aber nicht geimpft werden. Einen Termin zwischenreinschieben wie manchmal beim Arzt sei nicht möglich.

Momentan wird im Impfzentrum nur das Vakzin von Biontech und Pfizer verabreicht. Rainer Bertram erwartet aber, dass auch bald das Serum der US-Firma Moderna in Bruck eintrifft. Für die Zeit, wenn mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen, haben die Verantwortlichen im Brucker Impfzentrum bereits einen Plan. „Wir wollen sortenrein impfen“, sagt Bertram. Das heißt: Pro Tag wird nur das Vakzin eines Herstellers verabreicht. Grund: Die verschiedenen Produkte haben auch unterschiedliche Nachimpf-Rhythmen. Die sortenreine Impfung soll die Organisation erleichtern.

Im Moment wird in der Buchenau die Gruppe der über 80-Jährigen, die nicht in Heimen lebt, geimpft. Das sind laut Rainer Bertram rund 15 000 Menschen. Gut 3000 von ihnen sind bereits geimpft. Auch spezielle Mitarbeiter von Krankenhäusern oder ambulanten Pflegediensten sind momentan an der Reihe. Von den rund 220 000 Landkreisbewohnern haben sich bisher etwa 39 000 für eine Impfung registriert.

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