Drei Spritzen mit Impfdosen für jeweils eine Person mit dem Impfstoff von Biontech-Pfizer liegen am Morgen im hessischen Impfzentrum im Kongresszentrum Darmstadtium bereit.
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Der Corona-Impfstoff in Deutschland ist knapp. Nun gibt auch noch Lieferverzögerungen.

Ticker zur Pandemie

Corona in Fürstenfeldbruck: 4127 Menschen sind geimpft - Inzidenz bei knapp 71

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  • Kathrin Böhmer
    Kathrin Böhmer
  • Thomas Benedikt
    Thomas Benedikt
  • Thomas Steinhardt
    Thomas Steinhardt

Das Coronavirus hat entscheidende Konsequenzen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. In unserem News-Ticker, Teil 5, finden Sie aktuelle Nachrichten.

  • Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. 
  • Alle Infos zur Corona-Krise im Landkreis FFB bis zum 20. November finden Sie in unserem vierten Corona-News-Ticker.
  • Unser brandneuer FFB-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Region – inklusive aller Neuigkeiten zur Corona-Krise.

Update 25. Januar: Das Landratsamt meldete am Montag 40 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 70,91. Die des RKI lag bei 69,8. Dieser Wert ist entscheidend für weitere Maßnahmen. In einem bereits betroffenen Altenheim wurden weitere fünf Bewohner positiv getestet. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurden am Montag 17 Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. Insgesamt wurden im Landkreis bisher 4127 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Insgesamt 1441 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Update 22. Januar: Das Landratsamt meldete am Freitag 37 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 71,36. Die des RKI lag bei 70,7. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen. In einem Altenheim, in dem zu Beginn der Woche ein Mitarbeiter positiv getestet worden war, gab es vier neue Fälle unter Bewohnern. Aus einer anderen Einrichtung für Senioren, in der ein Mitarbeiter und ein Bewohner positiv waren, wurden 15 neue Fälle gemeldet. In der Kreisklinik wurden am Freitag 13 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen mussten beatmet werden. Stand Freitag wurden im Landkreis bisher 3913 Männer und Frauen geimpft. Insgesamt 637 Menschen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Der Stand am 22. Januar (zum Vergrößern rechts oben Klicken)

Update 21. Januar: Das Gesundheitsamt meldet 30 Neu-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis liegt nach örtlicher Berechnung bei 75,91 je 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert mit 76,6 an. In der Kreisklinik werden derzeit 15 Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon müssen beatmet werden. In einem Seniorenheim wurde ein Bewohner positiv getestet. Außerdem hat sich eine Mitarbeiterin einer Kita infiziert. Deshalb wurden Quarantäne-Maßnahmen angeordnet. Im Landkreis gab es bislang 3788 Erst- und 449 Zwei-Impfungen.

Update 20. Januar: Die Zahlen sinken: Das Landratsamt meldet am Mittwoch 26 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 76,82. Die des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag bei 86,6. Dieser Wert ist maßgebend für mögliche weitere Maßnahmen zum Corona-Schutz. In der Klinik wurden insgesamt 17 Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. Ein 78-Jähriger starb an den Folgen einer Covid-Erkrankung. In zwei Seniorenheimen wurde jeweils ein Bewohner positiv auf das Virus getestet. Bis Mittwoch, 20. Januar, wurden ingesamt 3640 Menschen im Landkreis geimpft. 191 Personen haben bereits ihre zweite Impfdosis erhalten. 

Update 19. Januar: Die Corona-Zahlen sinken: Das Landratsamt meldete am Dienstag 23 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 88,18. Die Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurde mit 90,7 angegeben. Diese Zahl ist maßgebend für weitere Maßnahmen. In einen Seniorenheim wurden zwei Bewohner positiv getestet. In drei weiteren Alten- und Pflegeheimen war jeweils ein Beschäftigter positiv. In der Kreisklinik wurden am Dienstag 24 Covid-Patienten behandelt. Fünf von ihnen mussten beatmet werden. Bis Dienstag haben 3631 Menschen im Landkreis ihre erste Impfung erhalten. 88 Personen wurden zum zweiten Mal geimpft. In diesen Tagen werden insgesamt 15 978 Bürger aus dem Landkreis, die über 80 Jahre alt sind, per Brief aufgefordert, sich für eine Impfung zu registrieren. Angeschrieben wurden Personen, die zum Stichtag 11. Januar das 80. Lebensjahr vollendet hatten. Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen, die das Schreiben ebenfalls erhalten haben und bereits geimpft worden sind, können es allerdings ignorieren. Derzeit sind 318 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am Dienstag (zum Vergrößern oben rechts tippen)

Update 18. Januar: Wegen fehlenden Impfstoffes müssen in Fürstenfeldbruck 50 bereits anberaumte Impftermine abgesagt werden. Betroffen von der Absage sind Personen der Impfgruppe 1, die sich im Impfzentrum Termine gemacht hatten. Das berichtete eine Sprecherin des Landratsamts am Montag. Nicht betroffen von der Absage sind jene Personen, die auf den zweiten Impftermin warten. Für jeden, der bereits einmal geimpft wurde, werde die zweite Dosis aufgehoben. Die zweite Dosis sei also gesichert. Die Personen, deren Termine nun abgesagt werden, seien bereits informiert worden. Das Rote Kreuz, das die Impfungen in Fürstenfeldbruck organisiert, könne für die Absage nichts, betonte die Sprecherin. Es liege schlicht am fehlenden Impfstoff. Infolge der Lieferschwierigkeiten des Impfstoffherstellers seien die für 19. und 22. Januar angekündigten Lieferungen gestrichen worden. Wann die nächsten Dosen Impfstoff geliefert werden, steht noch nicht fest. Wenn die nächsten Lieferungen feststehen, wird das BRK den Personen, deren Termin abgesagt werden musste, telefonisch einen neuen Termin vorschlagen. Im Landkreis wurden insgesamt bisher 3631 Impfungen durchgeführt.

Die Kurve zeigt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB seit Oktober 2020.

Das Gesundheitsamt meldet am Montag außerdem drei weitere Corona-Tote. Drei Frauen im Alter von 77, 82 und 90 starben in einer Klinik. Insgesamt ist die Zahl der Infizierten gegenüber dem 15. Januar um 41 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 90,91 pro 100.000 Einwohner. In der Kreisklinik werden 19 Personen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. In fünf Senioren- und Pflegeheimen wurden insgesamt 17 Bewohner positiv getestet. In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen ist eine Mitarbeiterin positiv getestet worden. Ein Kind, das in einer Asylunterkunft in Maisach wohnt, ist positiv getestet worden. 22 Bewohner der Einrichtung wurden als Kontaktpersonen der Kategorie I ermittelt.

Update 15. Januar: Die Corona-Zahlen im Landkreis liegen weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Landratsamt meldete am Freitag 47 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner steigt seit Tagen wieder an – am Freitag lag sie bei 134,09. Die Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag bei 121,7. Dieser Wert ist entscheidend für die Verhängung weiterer Maßnahmen. Neue positive Fälle wurden vom Hort der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck sowie von einem Kinderhaus gemeldet. Im Hort hatte sich ein Mitarbeiter infiziert, im Kinderhaus ein Kind. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurden am Freitag insgesamt 18 Covid-Patienten behandelt. Fünf von ihnen mussten beatmet werden. Außerdem meldete das Landratsamt am Freitag zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 56-Jähriger sowie ein 80-Jähriger starben in einem Heim beziehungsweise in einer Klinik an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Wenn auch langsam, schreitet das Impfen voran. Bisher sind 3216 Impfungen durchgeführt worden.

Der Stand am 15. Januar (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 14. Januar: In der Kreisklinik werden derzeit 17 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. Geimpft wurden im Landkreis bislang 3082 Personen, unter anderem in der Kreisklinik selbst. Gegenüber dem Vortag sind 32 Neu-Infektionen bekannt. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 122,72. Das Rki gibt den Wert mit 115,4 an. In einem Altenheim wurde ein Bewohner via Schnelltest als infiziert gemeldet. Ein PCR-Test folgt.

Update 13. Januar: Das Gesundheitsamt meldet 51 neue Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 118,64 je 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (maßnahmenrelevant) gibt den Wert am Mittwoch mit 116,3 an. In der Kreisklinik werden 18 Menschen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden.

Update 12. Januar: Zwei weitere Menschen sind mit Covid-19 gestorben. Dabei handelt es sich um zwei Frauen (78 und 88). In der Kreisklinik werden derzeit 24 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. Das Gesundheitsamt meldet gegenüber dem Vortag 29 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz je 100 000 Einwohner liegt damit bei 114,55. Das Robert-Koch-Institut (maßnahmenrelevant) gibt den Wert mit 119,5 an. Neue Corona-Fälle wurden unter anderem in verschiedenen Altenheimen registriert. So wurden in einem bereits betroffenen Heim vier Mitarbeiter positiv getestet. 27 Bewohner gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1. In einem weiteren schon betroffenen Heim sind sechs Mitarbeiter und 14 Bewohner positiv getestet worden (drei von Letztgenannten via Schnelltest). In einem dritten Heim sind drei Mitarbeiter positiv. Die Ermittlungen laufen. Und in einer vierten Einrichtung wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Hier gelten sechs Bewohner als Kontaktpersonen der ersten Kategorie. Außerdem haben sich acht Bewohner aus drei Familien in einer Asylunterkunft in Germering infiziert. Die Betroffenen wurden verlegt. Am Mittwoch ist eine Reihentestung in der Einrichtung geplant. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat außerdem die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und im im ÖPNV verkündet. Derzeit sind 350 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am 12. Januar (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 11. Januar: Erneut hat das Virus ein Todesopfer gefordert. Eine Frau (82) starb zuhause mit Covid-19-Befund. In der Kreisklinik werden derzeit 24 Menschen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem 8. Januar meldet das Gesundheitsamt 136 neue Infektionen. Damit steigt die Sieben-Inzidenz je 100 000 Einwohner nach örtlicher Berechnung auf 123,64. In einem bereits betroffenen Alten- und Pflegeheim wurden bislang 13 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv getestet. In einem weiteren Alten- und Pflegeheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In einer Asyl-Unterkunft in Germering wurde ein Bewohner positiv getestet, vier Familienangehörige sind Kontaktpersonen der Kategorie 1; in einer Asyl-Unterkunft in Olching wurden zwei Bewohner positiv getestet. Ermittlungen laufen. Den genauen Wortlaut der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung findet man unter dem Link. Außerdem teilt das Landratsamt mit: Die bis heute, 11. Januar, gültigen Allgemeinverfügungen des Landratsamtes Fürstenfeldbruck zur Maskenpflicht an stark frequentierten öffentlichen Plätzen und zu Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie Asylunterkünfte werden bis einschließlich 1. Februar 2021 verlängert.

Update 8. Januar: Ein 86-Jähriger mit Covid-19-Befund ist gestorben. In der Kreisklinik werden 23 Menschen wegen des Virus behandelt, sieben davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt im Landkreis 32 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 99,09 pro 100.000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut gibt die Zahl mit 89,9 an. Neue Fälle gibt es unter anderem im Asylunterkünften: Insgesamt sechs Bewohner von zwei verschiedenen Einrichtungen in Olching sind positiv getestet worden. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Bislang konnten drei Kontaktpersonen der Kategorie I ermitteln werden. Am Freitag wurden die neuen Regeln im Landtag diskutiert. Derzeit sind über 400 Menschen im Landkreis mit dem Virus infiziert. Die Zahlen nach den Orten siehe in der Tabelle.

Der Stand am 8. Januar 2021. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 7. Januar: Drei weitere Menschen sind mit Covid-19-Befund gestorben. Es handelt sich um drei Männer (65,73,91). In der Kreisklinik werden derzeit 29 Menschen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner liegt jetzt bei 94,55. Das Rki gibt die Zahl mit 94,8 an. In einem bereits betroffenen Altenheim sind weitere Fälle aufgetreten. In diesem Haus sind jetzt acht Bewohner und fünf Mitarbeiter infiziert. In einem anderen Altenheim wurden ebenfalls drei weitere Bewohner und drei Mitarbeiter positiv getestet. Außerdem wurden in einem bisher nicht betroffenen Altenheim drei Bewohner positiv getestet. Bis zum 4. Januar wurden im Landkreis insgesamt 1638 Personen geimpft. 686 davon im Impfzentrum, 952 außerhalb (mobil). Diese Zahl verteilen sich auf Personen in Senioren- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern (800 Personen) sowie auf medizinisches Personal (137).

Update 5. Januar: Gegenüber dem 4. Januar meldet das Gesundheitsamt 49 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 118,64 je 100 000 Einwohner. In einem Altenheim gibt es weitere Fälle. Hier wurden drei Bewohner positiv getestet. Außerdem wird ein neuer Todesfall gemeldet. Dabei handelt es sich um eine 53-Jährige. Sie starb bereits im Dezember, ihr Tod wurde dem Amt nun nachgemeldet. In der Kreisklinik werden 25 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon werden beatmet. (Anm. d. Red.: Feiertagsbedingt erfolgt dieses Update verspätet). Unterdessen wurden neue Regeln eingeführt.

Update 4. Januar: Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 16 neue Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 126,36 je 100 000 Einwohner. In einem Seniorenheim wurden zwei Beschäftigte positiv getestet. Die Ermittlungen laufen. Im Ankerzentrum wurden nach zwei positiven Fällen Reihentestungen durchgeführt. Diese brachten keine positiven Befunde, die Quarantäne für die Betroffenen wird aufgehoben. In der Kreisklinik werden 30 Menschen wegen des Virus behandelt, sieben müssen beatmet werden. Die Fall-Zahlen sind feiertagsbedingt wohl nur bedingt belastbar. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. 

Update 3. Januar: Das Landratsamt meldete am Sonntag 66 neue Corona-Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 126,81. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 5928 Menschen im Landkreis infiziert. Ein neuer Fall wurde am Sonntag aus einem Altenheim gemeldet. Eine Reihentestung brachte bisher keine neuen Infektionen ans Licht. 

Update 1. Januar: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber dem 30. Dezember 82 neue Corona-Fälle im Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 125,91. Unter den Infizierten sind Bewohner des Ankerzentrums. Zwei Familien werden daher verlegt. In einem Altenheim gibt ebenfalls drei weitere Fälle.

Update 30. Dezember: 48 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert das Landratsamt im Vergleich zum Dienstag. Damit haben sich insgesamt 5780 Menschen angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamtes 133,18 pro 100 000 Einwohner. Sie ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Im Klinikum Fürstenfeldbruck werden derzeit 24 Covid19-Patienten behandelt. Fünf müssen beatmet werden. An oder mit Corona gestorben sind im Landkreis 87 Menschen. Als genesen schätzt das Landratsamt 5185 Personen.

Die beiden Corona-Teststationen in Fürstenfeldbruck, Zenettistraße 13, und Germering, Kerschensteiner Straße 147a, sind an Silvester von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Am Neujahrstag bleiben die beiden Teststationen dagegen geschlossen. Weitere Informationen und Hinweise rund um die Corona-Pandemie stehen auf der Internetseite www.lra-ffb.de. Das Landratsamt bittet die Bürger, nicht ohne Termin ins Impfzentrum nach Fürstenfeldbruck zu kommen. Termine können ausschließlich über die Hotline (0 81 41) 40 04 50 vereinbart werden. In Kürze sollen alle Landkreisbürger im Alter von über 80 Jahren schriftlich kontaktiert und informiert werden, heißt es aus dem Landratsamt.

Update 29. Dezember: Ein 91-jähriger Mann aus dem Landkreis ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Im Vergleich zum Vortag sind 66 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 136,36 pro 100 000 Einwohnern. Ein neuer Fall ist in einem bereits betroffenen Seniorenheim aufgetreten. In einer Olchinger Asylunterkunft wurde ebenfalls ein Bewohner positiv getestet worden. Fünf Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden ermittelt. In der Klinik werden derzeit 26 Menschen wegen Corona behandelt – fünf werden beatmet.

Die ortsscharfen Zahlen vom 29.12. (zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update 28. Dezember: 17 neue Corona-Infektionen im Vergleich zum Sonntag hat das Landratsamt am Montag gemeldet. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter von 135,45 auf 132,27 pro 100 000 Einwohner. Im Klinikum Fürstenfeldbruck werden derzeit 22 Covid 19-Patienten behandelt, vier davon müssen beatmet werden. 4716 Personen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sind von einer Corona-Infektion wieder genesen.

Update 27. Dezember: Das Landratsamt hat am heutigen Sonntag ein Update herumgeschickt. Gemeldet wurden 162 neue Infektionen im Vergleich zum 23. Dezember. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 135,45 pro 100 000 Einwohner. Neue positive Fälle gab es in zwei Seniorenheimen sowie in Asyl-Unterkünften in Olching und Germering. Ein 74-Jähriger aus dem Landkreis starb in einer Klinik an den Folgen einer Covid-Erkrankung. In Germering startete heute die bayernweite Impfaktion.

Update 23. Dezember: Drei weitere Menschen aus dem Landkreis sind mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben: zwei Frauen (85 und 81 Jahre) und ein Mann (89 Jahre). Das teilt das Landratsamt mit. Seit Pandemiebeginn sind damit 85 Menschen im Landkreis mit einem positiven Corona-Befund gestorben. Im Vergleich zum Vortag sind 55 Infizierte hinzugekommen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt damit bei 170 – die des RKI bei 183,8. Unter den neuen Fällen befinden sich unter anderem drei Mitglieder einer Familie, die in der Asylunterkunft in Germering lebt. Weil sie allerdings in einer eigenen Wohnung untergebracht sind, gibt es keine Kontaktpersonen der Kategorie 1. Eine Verlegung der Familie ist deshalb nicht nötig. Im Klinikum werden derzeit 24 Menschen mit einem positiven Corona-Befund behandelt. Sechs von ihnen müssen beatmet werden.

Update 22. Dezember: Die Corona-Zahlen im Landkreis verharren weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Landratsamt meldete am Dienstag 57 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 194,09. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 180,6. In einem bereits von Corona betroffenen Pflegeheim wurden zwei Mitarbeiter positiv getestet. Die Ermittlungen laufen. In der Kreisklinik wurden am Dienstag insgesamt 28 Covid-Patienten behandelt. Sechs von ihnen mussten beatmet werden.

Indes soll jetzt eine neue Software die Übermittlung von Infektions- und Inzidenzzahlen von den Gesundheitsämtern in den Landkreisen zum Robert-Koch-Institut verbessern. Verschiedene Werte hatten in den vergangenen Wochen immer wieder zu großer Verwirrung geführt. Im Landkreis ist das Programm namens SORMAS bereits seit August im Einsatz. Wegen einer fehlenden Schnittstelle wird allerdings vieles noch doppelt eingegeben.

Das sind die aktuellen Zahlen nach Orten am 22. Dezember (zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update 21. Dezember: Das Landratsamt meldete am Montag 120 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 195,45. Gemeldet wurden auch neue Fälle von Schülern des Viscardi-Gymnasiums, der Grundschule Nord und der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck sowie der Realschule und dem Max-Born-Gymnasium in Germering. Zudem wurde ein Kindergartenkind positiv getestet.

Neue Infektionen gab es zudem in vier Pflegeheimen. Betroffen waren zwei Bewohner und drei Mitarbeiter. In einer Asyl-Unterkunft in Maisach wurden acht Bewohner positiv getestet, in einer anderen, ebenfalls in Maisach, waren drei Menschen corona-positiv. Aus der Klinik meldete das Landratsamt am Montag 23 Covid-Patienten, sechs von ihnen mussten beatmet werden. Eine 83-Jährige ist an den Folgen einer Covid-Erkrankung in einem Krankenhaus gestorben.

Ab sofort steht fest, ab wann man Termine für die Corona-Impfung im Impfzentrum Fürstenfeldbruck vereinbaren kann.

Update 18. Dezember: Das Landratsamt meldete am Freitag 77 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 211,82 pro 100 000 Einwohner – die des RKI bei 187,9. Neue Fälle mit Quarantäne gab es an der Mittelschule in Emmering, am Viscardi-Gymnasium in Fürstenfeldbruck sowie an der Mittelschule in Puchheim. In einem bereits betroffenen Seniorenheim wurden weitere Bewohner positiv getestet, Quarantänemaßnahmen wurden verlängert. Im Asyl-Ankerzentrum in Fürstenfeldbruck wurden 29 Bewohner und ein Mitarbeiter bei einer Reihentestung positiv getestet. In einer Unterkunft in Maisach gab es einen neuen Fall. In der Klinik werden 23 Covid-Patienten behandelt, sechs von ihnen müssen beatmet werden. Eine 88-Jährige ist an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Derzeit sind über 740 Menschen im Kreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am 18. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 17. Dezember: Ein 86-Jähriger ist in einem Heim mit Covid-19-Befund gestorben. In der Kreisklinik müssen derzeit 24 Menschen wegen des Virus behandelt werden, davon werden fünf beatmet. Gegenüber dem Vortrag zählt das Gesundheitsamt 65 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 210,45 je 100 000 Einwohner. Das Rki kommt hier auf einen Wer von 193,3. Bei der angekündigten Reihentestung im Ankerzentrum wurden zwölf Asylbewerber positiv getestet. Am Mittwoch waren 17 Fälle aus der Unterkunft gemeldet worden. Auch in Maisch gibt es einen neuen Fall in einer Asylunterkunft. In einem bereits betroffenen Seniorenheim sind nach aktuellem Stand drei Mitarbeiter und zwei Bewohner positiv getestet.. Ein neuer Fall wird aus einem weiteren Seniorenheim gemeldet. Neue Fälle registriert wurden außerdem am Brucker Viscardi-Gymnasium, an der Kirchenschule in Germering und an der Mittelschule in Olching. Ingesamt gilt das Infektionsgeschehen weiter als diffus. Sowohl die Stadt Fürstenfeldbruck als auch die Stadt Germering haben es unterdessen abgelehnt, wegen Corona Luftfilter für Schulen zu kaufen.
Das Landratsamt hat am Donnerstag außerdem die bisher schon bekannten Regeln verlängert. Gemeint ist damit die Maskenpflicht in Bruck und in der Buchenau, die Besuchsbeschränkungen in Krankenhäusern respektive Einrichtungen der Pflege und die Hygienemaßahmen in Asylbewerberheimen. Diese Regelungen gelten bis 11. Januar 2021. Auf ein explizites Böllerverbot werde in den Allgemeinverfügungen verzichtet, da bereits der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen untersagt sei und die nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr auch an Silvester gilt, sagt das Landratsamt. Landrat Thomas Karmasin appelliert ausdrücklich an alle Mitbürger, sich an die Regelungen zu halten: „Nur wenn wir die notwendige Vorsicht walten lassen und gegenseitig Rücksicht nehmen, können wir den steigenden Fallzahlen entgegen wirken. Jeder Einzelne kann hierzu mit seinem Verhalten einen maßgeblichen Beitrag leisten. “ Insgesamt gelten diese Regeln aktuell.

Update 16. Dezember: Die Corona-Zahlen wollen einfach nicht sinken. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 108 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 228,18 je 100 000 Einwohner. Das Landratsamt meldet zwei weitere Tote mit Covid-19-Befund. Es handelt sich um eine 75 Jahre alte Frau und einen 72 Jahre alten Mann. Beide starben in einer Klinik. Damit sind bislang 79 Menschen im Landkreis an oder mit dem Virus gestorben. Im Kreiskrankenhaus werden derzeit 27 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden.
Nachdem es jüngst zu einem Corona-Fall im Ankerzentrum am Fliegerhorst gekommen war, hat das Virus dort weiter um sich gegriffen. Bislang wurden 17 Asylbewerber positiv getestet, die aus größeren Familienzusammenhängen stammen. Das Tracing-Team ermittelt vor Ort. 200 Bewohner des betroffenen Gebäudetrackts in der großen Unterkunft werden einer Reihentestung unterzogen. Weitere Corona-Fälle gab es in einer kleineren Asylunterkunft in Bruck sowie in einem Heim in Germering.
Aus Schulen werden zwei neue Fälle gemeldet – und zwar aus der Realschule Unterpfaffenhofen und aus dem Gymnasium Olching (einmal mit Quarantänefolgen, einmal ohne). Zudem wurde eine Mitarbeiterin in einem Kindergarten positiv getestet. Auch hier wurde eine Absonderung angeordnet. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis 5113 Menschen mit dem Virus angesteckt. Als Genesen gelten 4265. Derzeit sind mehr als 600 Menschen im Kreis bekanntermaßen infiziert. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen weiter als diffus. Viele Ansteckungen können nicht mehr zurück verfolgt werden. Das Robert-Koch-Institut, das die Corona-Zahlen mit etwas Verzögerung nennt, kam am Mittwoch auf eine Inzidenz im Landkreis von 197. Wegen des Lockdown bieten verschiedene Geschäfte im Kreis nun Lieferservices an. In vielen Restaurants kann man sich außerdem Essen abholen.

Update 15. Dezember: In der Kreisklinik werden derzeit 27 Menschen wegen des Virus behandelt, acht davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 60 neue Infizierte. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 218,64 pro 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 199,3 an. Aktuell sind über 600 Menschen im Landkreis soweit bekannt mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle unten). Das Infektionsgeschehen im Landkreis gilt weiter als diffus, eine echte Schwerpunktbildung ist nicht zu erkennen. Viele Ansteckungen sind nicht nachvollziehbar. Von neuen Fällen betroffen sind wieder einige Schulen. So die Grundschule in Alling, die Realschule in Maisach, die Grundschule und das Gymnasium in Olching sowie die Mittelschule in Puchheim. In einem bereits betroffenen Seniorenheim wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet. Ein Fall gemeldet wird auch aus einer Asylunterkunft in Maisach. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, alle Bewohner des Erdgeschosses in der Unterkunft werden getestet. Ab Mittwoch gilt ein harter Lockdown. Zuvor war es in Geschäften zu einem großen Ansturm gekommen. Viele wollen jetzt einen Lieferservice anbieten.

Die Lage am 15. Dezember (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 14. Dezember: Drei Männer im Alter von 82, 83 und 87 Jahren sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in Kliniken außerhalb des Landkreises gestorben. In der Kreisklinik werden derzeit 28 Menschen wegen des Virus behandelt, acht davon müssen beatmet werden. Aus dem gesamten Landkreis meldet das Gesundheitsamt gegenüber dem 11. Dezember 156 neue Corona-Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 225,91 je 100 000 Einwohner. Das maßnahmenrelevante Rki, das die Zahlen mit einer gewissen Zeitverzögerung in die Statstik aufnimmt, gibt den Wert am Montag mit 194,4 an. Ab Mittwoch gelten aber ohnehin bayernweit verschärfte Regeln.
Wieder gibt es mehrere Fälle an Schulen. So in Eichenau an der Starzelbach-Grundschule sowie in Bruck an der FOS und an der Pestalozzi-Schule. In Germering betroffen sind die Kleinfeldschule, die Realschule Unterpfaffenhofen und das Carl-Spitzweg-Gymnasium. In Gröbenzell gibt es zwei neue Fälle am Gymnasium; positiv getestet wurden Schüler außerdem in Maisach an der Grundschule sowie in Olching an der Grundschule, am Gymnasium und ein Mitarbeiter der Grundschule Esting. In Puchheim ist das Gymnasium wieder betroffen. In den meisten genannten Fällen wurde Quarantäne verhängt. Außerdem wurden in einem bereits betroffenen Altenheim fünf weitere Bewohner und ein Mitarbeiter positiv getestet.
Weitere Corona-Fälle werden auch aus Asylheimen gemeldet. Jeweils sechs neue Fälle gibt es in zwei Unterkünften in Eichenau. Zwei neue Fälle wurden im Ankerzentrum FFB festgestellt, ein neuer Fall in einer Unterkunft in Olching (alle mit Quarantäne verbunden). In Bruck in einer kleineren Unterkunft wurden außerdem fünf Bewohner positiv getestet, die allerdings wegen vorher gehender Fälle bereits in Quarantäne waren.
Der Standort für das Corona-Impfzentrum in Fürstenfeldbruck steht außerdem fest: Es ist die ehemalige Aldi-Filiale an der Industriestraße 1 in der Buchenau. Die ärztliche Leitung übernimmt Matthias Skrzypczak. 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 4945 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert. Gestorben sind 77, als wieder genesen gelten 4023 Menschen (ohne Informationen über denkbare Folgeerscheinungen). Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus.

Update 11. Dezember: Das Landratsamt meldete am Freitag 74 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 200,91 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut meldete eine Inzidenz von 155. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen, die ab einem Wert von 200 ergriffen werden sollen. Neue Fälle gab es an der Richard-Higgins-Grundschule, der Mittelschule Nord und dem Viscardi-Gymnasium in Fürstenfeldbruck, dem Gymnasium in Gröbenzell sowie der Grundschule am Gerner Platz in Puchheim. In allen Fällen wurde Quarantäne angeordnet. Auch drei Kindergärten sind betroffen. In einem Seniorenheim wurde eine Bewohnerin positiv getestet, der Wohnbereich wird isoliert, Reihen-Testungen werden durchgeführt. Im Klinikum wurden 23 Covid-Patienten behandelt, zwei mussten beatmet werden. Eine 93-Jährige starb an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Die Zahlen mit Stand Freitag, 11. Dezember, finden Sie in der Tabelle.

Der Stand am 11. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 10. Dezember: Die Corona-Zahlen steigen weiter an. Das Landratsamt meldete am Donnerstag 104 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 196,36 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 163,2. Dieser ist entscheidend für weitere Maßnahmen. Außerdem meldete das RKI eine 100-prozentige Auslastung der Intensivbetten im Landkreis.

Neue Fälle gab es am Max-Born-Gymnasium in Germering, an der Grundschule Mitte in Fürstenfeldbruck, an der Mittelschule in Maisach, an der Mittelschule sowie dem Gymnasium. In allen Fällen waren Quarantänemaßnahmen erforderlich. Zwei Kinder, die verschiedene Kitas besuchen, wurden ebenfalls positiv getestet. In einem Fall ist eine Quarantäne nötig. Zwei weitere Fälle gab es in einem anderen Kindergarten. Betroffen sind dort eine Mitarbeiterin und ein Kind – auch dort war eine Absonderung notwendig.

Außerdem gab es erneut Infektionen in Seniorenheimen. In einem Fall wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In einem Heim, das bereits von einem Corona-Fall betroffen ist, waren drei Bewohner und ein Mitarbeiter positiv. Ein weiterer Fall wurde aus einer Fürstenfeldbrucker Asylunterkunft gemeldet. Vier weitere Personen gelten in der Folge als Kontaktpersonen der Kategorie I.

Im Klinikum werden laut Landratsamt 23 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. Eine 92-Jährige sowie eine 80-Jährige starben an den Folgen einer Covid-Erkrankung. In allen öffentlichen Verkehrsmitteln und dazugehörigen Einrichtungen müssen Fahrgäste Maske tragen. Das gilt auch für alle Bushaltestellen. Darauf weist das Landratsamt ausdrücklich hin.

Update 9. Dezember: In der Kreisklinik werden 24 Menschen wegen des Virus behandelt. Drei davon werden beatmet. Das Gesundheitsamt meldet 87 neue Infektionen im Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 177,27 je 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (maßnahmenrelevant) gibt die Zahl mit 152,3 an. Aus Schulen werden weitere Fälle gemeldet. In Fürstenfeldbruck ist die Mittelschule-Nord und die Berufschule betroffen, in Germering die Kerschensteiner Mittelschule und die Kirchenschule, in Puchheim die Grundschule am Gerner Platz und in Olching die Mittelschule sowie die Grundschule Esting. In den meisten Fällen wurde Quarantäne verhängt. Corona-Fälle aufgetreten sind außerdem in zwei Kitas. In zwei Asylunterkünften in Fürstenfeldbruck wurden jeweils ein Bewohner positiv getestet. Bei einem der beiden positiven Fälle handelt es sich um einen Folgefall. In einer Asylunterkunft in Eichenau wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet. Für den betroffenen Wohnbereich wurde Quarantäne angeordnet. Mittlerweile steht fest, dass die Kreisgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes das geplante Impfzentrum betreiben wird. Es entsteht in der Buchenau. Ingesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. Viele Ansteckungsherde bleiben unerkannt.

Update 8. Dezember: Die Corona-Zahlen wollen einfach nicht sinken. Am Dienstag meldete das Landratsamt insgesamt 76 Neuinfektionen. Die vom örtlichen Gesundheitsamt berechnete Inzidenz lag bei 165,45 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete eine Inzidenz von 157,3. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen. Neue Fälle gab es an der Berufsschule in Fürstenfeldbruck mit Quarantänemaßnahmen. Bei einer weiteren Infektion am Gymnasium Puchheim sind diese nicht erforderlich. Positiv getestet wurden zwei Mitarbeiter einer Kita, sowie in einer anderen Einrichtung ein Kind. In beiden Fällen wurde Quarantäne angeordnet. Eine Neuinfektion wurde auch aus einem Pflegeheim im Landkreis gemeldet. Ein Bewohner einer Asylunterkunft in Eichenau wurde ebenfalls positiv getestet. Die Ermittlungen laufen derzeit. In der Kreisklinik werden derzeit 21 Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten am Dienstag beatmet werden. Das Landratsamt meldete zudem zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 80-jähriger Mann sowie eine gleichaltrige Frau starben an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Beide lebten in Pflegeheimen. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. Viele Ansteckungsherde können nicht nachvollzogen werden. Ministerpräsident Söder hat außerdem eine Regierungserklärung zu dem Thema abgegeben.

Der Stand am 8. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 7. Dezember: In der Kreisklinik werden derzeit 16 Menschen wegen Covid 19 behandelt. Zwei davon müssen beatmet werden. Gegenüber Freitag meldet das Gesundheitsamt 101 neue Infizierte. Die örtliche berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 156,36 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut - maßgeblich in der Frage, ob weitere Maßnahmen zu ergreifen sind - berechnet die Inzidenz mit 146,8. Bei einem Unternehmen, das bereits von Corona-Fällen betroffen ist, wurden weitere Mitarbeiter positiv getestet. Damit sind 17 von 67 Beschäftigten in dem Betrieb infiziert. Wie viele aus dem Landkreis stammen, wird noch eruiert. Auch aus Schulen werden wieder neue Fälle gemeldet. In Bruck betroffen sind die Ferdinand-Miller-Realschule (zwei Schüler aus unterschiedlichen Klassen) und die Richard-Higgins-Grundschule (ein Schüler). Weitere Fälle gibt es im Gymnasium Gröbenzell (ein Schüler) und in der Grundschule am Gerner Platz in Puchheim (ein Lehrer). Bis auf den letzt genannten Fall treten überall Quarantänemaßnahmen in Kraft. Außerdem sind in zwei Kitas Kinder positiv getestet worden. In einem Fall befindet sich die Gruppe bereits in Quarantäne, im zweiten Fall muss die Gruppe ab jetzt daheim bleiben. In einer dritten Kita wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In Absonderung befinden sich die Kinder dieser Gruppe und drei weitere Beschäftigte. Zwei Bewohner einer Asyl-Unterkunft in Maisach sowie zwei Bewohner einer Einrichtung in Fürstenfeldbruck sind außerdem ebenfalls positiv getestet worden. Die Betroffenen befanden sich bereits in Quarantäne, weil sie zuvor Kontaktpersonen der Kategorie I waren. Die Quarantäne verlängert sich. In Bayern gelten ab Mittwoch veränderte Regeln.

Update 4. Dezember: Ein 86-Jähriger mit Covid-19-Befund ist gestorben. In der Kreisklinik werden derzeit 18 Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet die Kreisklinik 64 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 160 je 100 000 Einwohner. Mehrere neue Fälle werden aus Schulen gemeldet. So aus der Pestalozzi-Schule, aus der Grundschule-West, aus der FOS/BOS und aus der Berufschule (alle in der Stadt FFB, je ein Schüler) sowie aus der Realschule Unterpfaffenhofen in Germering (zwei Schüler). In allen Fällen werden Quarantänemaßnahmen erforderlich. Außerdem wurde in einer Krippe eine Erzieherin positiv getestet - für die Krippe wurde Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. Das Rki (maßgeblich in der Frage über weitere Maßnahmen) gibt die Inzidenz für den Landkreis FFB am Freitag mit 146,4an.

Der Stand am 4. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 3. Dezember: Das Landratsamt meldete am Donnerstag 62 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 157,52 pro 100 000 Einwohner. Neue Fälle gab es an der Grundschule Nord in Fürstenfeldbruck – ohne Quarantänemaßnahmen. Gleiches gilt für das Gymnasium Puchheim. An der Kerschensteiner Mittelschule in Germering musste hingegen Isolation angeordnet werden. Ein neuer Fall wird zudem aus einer Kita gemeldet, vier aus einem Betrieb. In der Kreisklinik werden 15 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. Eine 100-Jährige sowie ein 73-Jähriger starben an den Folgen einer Covid-Erkrankung.

Update 2. Dezember: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 61 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 155,54 pro 100 000 Einwohner. Positive Fälle gab es an der Grundschule Esting, der Pestalozzischule in Fürstenfeldbruck, dem Carl-Spitzweg-Gymnasium und der Wittelsbacher Mittelschule in Germering sowie an der Grundschule an der Martinstraße in Olching. Bis auf die Wittelsbacher Schule sind in allen Fällen Quarantäne-Maßnahmen angeordnet worden. Auch ein Hort meldete eine Neuinfektion. In einer Asylbewerber-Unterkunft in Maisach wurden zwei Bewohner positiv getestet. Die Ermittlungen laufen. In der Kreisklinik werden derzeit 18 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. Ein 100-Jähriger starb an den Folgen der Erkrankung. Insgesamt forderte die Corona-Pandemie im Landkreis bisher 66 Todesopfer.

Update 1. Dezember: Die Corona-Zahlen im Landkreis gehen leicht zurück. Das Landratsamt meldete am Dienstag 56 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 163,64 pro 100000 Einwohner. Neue positive Fälle gab es an der Wittelsbacher Mittelschule in Germering mit Quarantänemaßnahmen. Zwei Infektionen wurden von der Berufsschule in Fürstenfeldbruck gemeldet. Dort ist aber keine Isolation erforderlich. In zwei Kindergärten wurde jeweils ein Kind positiv getestet. In einem der beiden Fälle wurde eine Quarantänemaßnahme angeordnet. In einer Einrichtung, die bereits von Fällen betroffen ist, wurden zwei weitere Kinder und ein Mitarbeiter positiv getestet. Quarantänemaßnahmen wurden angeordnet. In der Klinik wurden am Dienstag 17 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. An den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind drei Frauen im Alter von 83 bis 93 Jahren. Was halten Sie eigentlich von der Masken-Pflicht in der Stadt Fürstenfeldbruck? Stimmen Sie hier ab. Die Zahlen in den einzelnen Orten:

Der Stand am 1. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 30. November: Erneut ist ein Mensch am oder in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Es handelt sich um eine 77-Jährige. Damit werden 62 Covid-19-Tote im Landkreis gezählt. In der Kreisklinik werden 16 Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. Gegenüber Freitag zählt das Brucker Gesundheitsamt 109 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 166,82 je 100 000 Einwohner.

Zwei neue Fälle gezählt werden an der Grundschule Alling. Hier wurden zwei Schüler aus zwei unterschiedlichen Klassen positiv getestet. Entsprechende Absonderungen erfolgen. Betroffen sind auch die Realschule Unterpfaffenhofen und die Wittelsbacher Mittelschule in Germering. In Fürstenfeldbruck betroffen ist die Grundschule Nord (ein Schüler, die Ermittlungen laufen), die Realschule (eine Lehrkraft positiv, Ermittlungen laufen) und die FOS/BOS in Bruck. Außerdem gibt es einen Fall an der Grundschule Moorenweis und in der Grundschule am Gerner Platz beziehungsweise an der Realschule in Puchheim. Allermeistens folgen Quarantänemaßnahmen. Neu betroffen sind außerdem sieben Kitas. Infiziert sind sieben Kinder und drei Beschäftigte. Neue Fälle werden des weiteren in Asylunterkünften in Mittelstetten, Eichenau (zwei Flüchtlinge, ein Beschäftigter) und Bruck gezählt. Die coronabedingt eingesetzten Verstärkerbusse fahren weiterhin, da der Freistaat die Kostenübernahme gesichert hat.

Maskenpflicht bleibt - nur nicht in Fürstenfeld

Die in der bis Montag gültigen Allgemeinverfügung festgelegten Maßnahmen für den Landkreis FFB werden im Wesentlichen bis 21. Dezember verlängert. Die neue Allgemeinverfügung ist juristisch wegen des Ablaufdatums der vorherigen nötig. Die Maskenpflicht in Bruck bleibt demnach im Wesentlichen so bestehen wie sie jetzt gilt, nur in Fürstenfeld entfällt sie. Bestehen bleiben auch die Zutrittsbeschränkung in Klinik und Altenheimen sowie die Maskenpflicht in Asylheimen. Nur im Kloster Fürstenfeld Kloster Fürstenfeld / Veranstaltungsforum wird die Maskenpflicht nach gemeinsamer Erörterung mit der Stadt Fürstenfeldbruck aufgehoben, so das Landratsamt. Das Besucheraufkommen dort sei in den letzten Wochen zunehmend geringer gewesen; eine Maskenpflicht erscheine nicht mehr erforderlich.

Das Landratsamt zur aktuellen Lage: Die Zahlen der Neuinfektionen im Landkreis Fürstenfeldbruck seien derzeit nicht mehr steigend. Dies zeige, dass die Maßnahmen auch bei uns im Landkreis greifen und wir auf dem richtigen Weg sind. In Pflegeeinrichtungen und Asylbewerberunterkünften sei das Infektionsgeschehen in den vergangenen Wochen leider weiterhin hoch gewesen, weshalb die Maßnahmen dort verlängert werden müssten. Die Maskenpflicht auch an stark frequentierten öffentlichen Plätzen bleibe als Hygienemaßnahme weiter wichtiger Bestandteil der Eindämmung der Pandemie.

Update 27. November: Erneut sind drei Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 90 und 93 Jahren sowie um einen 91-Jährigen. Das Landratsamt meldete am Freitag 59 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 183,18 pro 100 000 Einwohner. Einen neuen Fall mit Quarantäne gibt es am Gymnasium Puchheim. Gleiches gilt für eine Kita. In einem besonders betroffenen Heim in Gröbenzell wurden bislang 56 Bewohner und 33 Mitarbeiter positiv getestet. In der Klinik werden derzeit 16 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen auf der Intensivstation beatmet werden. In einer Asylunterkunft in Landsberied, die bereits von Corona-Fällen betroffen ist, wurden zwei weitere Bewohner positiv getestet. Für sämtliche Bewohner verlängert sich dadurch die Quarantäne.

Die Kfz-Stelle

Wegen mehrerer Corona-Fälle war die Kfz-Zulassungsstelle in Fürstenfeldbruck diese Woche geschlossen. Ab kommendem Montag öffnet die Behörde ihre Tore wieder – bis voraussichtlich 2. Dezember aber nur für Händler und Kfz-Zulassungsdienste. Wie schnell die Vorgänge bearbeitet werden können, ist noch nicht sicher. Wie das Landratsamt mitteilt, sind noch nicht alle Mitarbeiter wieder im Dienst. Die Fahrerlaubnisbehörde bleibt weiter geschlossen. In dringenden Fällen können sich Kunden telefonisch unter (0 81 41) 51 98 36 melden. Alle Informationen gibt es auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ffb.de.

Testzentrum: Statistik veröffentlicht

Die Kreisbehörde hat jetzt Zahlen zu den beiden Testzentren in Fürstenfeldbruck veröffentlicht. Bis einschließlich 23. November wurden dort 45 044 Testungen auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorgenommen. Insgesamt 1171 Tests, also 2,6 Prozent, fielen positiv aus. Das Landratsamt weist darauf hin, dass nicht alle Getesteten im Landkreis leben. In die Corona-Berechnungen fließen aber nur diejenigen ein, die im Kreis leben.

Pläne für Impfzentrum

Im Hintergrund arbeitet der Landkreis gerade an der vom Freistaat verlangten Schaffung eines Impfzentrums für Mitte Dezember. Verschiedene Rettungsorganisationen und private Anbieter seien gebeten worden, Angebote abzugeben, berichtete eine Sprecherin auf Nachfrage. Dabei handele es sich um Einrichtungen, von denen man wisse, dass sie das Verlangte leisten können. Dass Mitte Dezember wirklich schon ein Zentrum zur Verfügung steht, glaubt die Sprecherin eher nicht. Falls dann aber wirklich der Impfstoff schon vorhanden sein sollte, dann könnten erstmals mobile Teams losziehen und die Impfdosen verabreichen. Langfristig sei es das Ziel, die Impfung von Hausärzten durchführen zu lassen.

Der aktuelle Stand

Der Stand am 27. November (Vormittag) (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 26. November: In der Kreisklinik werden aktuell 16 Menschen wegen des Virus behandelt. Zwei davon müssen beatmet werden. Das Gesundheitsamt meldet 57 neue Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 184,55 je 100 000 Einwohner. Neue Fälle werden von der Emmeringer Mittelschule gemeldet, vom Viscardi-Gymnasium in Bruck und von der Realschule Unterpaffenhofen. In allen Fälle sind Quarantänemaßnahmen die Folge. Außerdem wurde eine Mitarbeiterin einer Kita positiv getestet, genau wie ein Kind in einer anderen Kita. In einem bereits betroffenen Pflegeheim wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet. Am Montag öffnet in Germering ein neues Testzentrum. Und MP Söder erläutert die neuen Maßnahmen gegen Corona.

Update 25. November: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 79 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Inzidenz liegt bei 183,18 pro 100 000 Einwohner. Neue Fälle gibt es in Bruck an der FOS, an der Mittelschule West sowie an der Philipp-Weiß-Schule und in Puchheim an der Mittelschule. In zwei Pflegeheimen, die bereits von Corona-Fällen betroffen sind, wurden weitere Beschäftigte positiv getestet. In einem weiteren Pflegeheim sind zwei Bewohner positiv. Eine 78-Jährige starb an den Folgen der Infektion. In der Klinik werden 17 Covid-Patienten behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. 

Update 24. November: Ein 82-Jähriger ist mit Covid-19-Befund gestorben. Er ist der 57. Tote in Zusammenhang mit dem Virus im Landkreis. In der Kreisklinik werden derzeit 19 Menschen wegen des Virus behandelt, einer davon wird beatmet. Das Gesundheitsamt meldet unterdessen 63 neue Infizierte. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach örtlicher Berechnung damit bei 184,55 je 100 000 Einwohner. Wieder werden neue Fälle aus Schulen gemeldet. In Fürstenfeldbruck ist die Mittelschule West (ein Fall, mit Quarantäne) betroffen. In Puchheim die Grundschule-Süd und die Realschule (je ein Fall, mit Quarantänefolgen) sowie die Mittelschule (ohne Quarantäne). Absonderung verlangt wird auch in der Realschule Unterpfaffenhofen, wo zwei Personen positiv getestet wurden, die nicht im Landkreis leben und in der Germeringer Grundschule Kleinfeldstraße. Des weiteren gibt es einen neuen Fall in einer Kita (samt Quarantäne). Außerdem wurde eine Person in einer Asylunterkunft in Bruck positiv getestet. In diesem Zusammenhang wurde eine Kontaktperson der Kategorie 1 ermittelt. Auch in Mittelstetten ist eine Unterkunft betroffen. Die Kontaktpersonen werden ermittelt.

Der Stand am Vormittag des 24. November. (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 23. November: Eine 95-Jährige ist im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Covid-19-Toten steigt damit auf 56. In der Kreisklinik werden derzeit 22 Menschen wegen des Virus behandelt. Zwei davon müssen beatmet werden. Gegenüber Freitag meldet das Gesundheitsamt 145 neue Corona-Fälle im Landkreis. Damit liegt die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz bei 181,36 je 100 000 Einwohner. An verschiedenen Schulen wurden neue Infektionen registriert. So je ein Fall in Bruck am Viscardi-Gymnasium, an der Pestalozzischule und zwei Fälle am Graf-Rasso-Gymnasium (alle mit Quarantänefolge). In Germering wird an der Grundschule Kleinfeldstraße wegen eines neuen Falls eine bestehende Quarantäne verlängert. An der Mittelschule in Mammendorf wird ebenfalls ein Corona-Fall verzeichnet, allerdings ohne Quarantänefolgen. Außerdem je einen weiteren Fall gibt es in Maisach an der Orlando-li-Lasso-Realschule und am Gymnasium in Puchheim (beide mit Quarantäne). An sechs Kitas treten weitere Corona-Fälle auf. Für zwei Kitas wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. In einem Seniorenheim wurde eine weitere Mitarbeiterin positiv getestet. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. In einer Asyl-Unterkunft in Fürstenfeldbruck wurden bislang insgesamt 25 Personen positiv getestet und mehr als 50 Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt. Seit Beginn der Pandemie haben sich 3737 Menschen im Kreis infiziert. Als wieder gesundet (ohne Kenntnis möglicher Folgeerscheinungen) gelten 2974 Menschen (Stand 20. November). Außerdem musste die Polizei mehrmals wegen Verstößen gegen die Auflagen eingreifen. Die vorherige Entwicklung finden Sie im vierten Corona-Ticker.

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