Carolyn Krause, Studienassistentin, hält Tupfer für eine PCR-Test in der Hand. Für die Coronavirus-Antikörper-Studie „CORONA-MONITORING lokal“ des Robert-Koch-Instituts werden eingeladene Erwachsene auf Antikörper untersucht, ein Rachenabstrich durchgeführt und zu ihrer Gesundheit befragt.
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Mithilfe der Sequenzierung lassen sich bei PCR-Tests Corona-Mutationen bestimmen. Doch das kann Wochen dauern.

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Corona in Fürstenfeldbruck: Mutationen haben den Landkreis höchstwahrscheinlich erreicht - Maskenpflicht bleibt

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  • Kathrin Böhmer
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Das Coronavirus hat entscheidende Konsequenzen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. In unserem News-Ticker, Teil 5, finden Sie aktuelle Nachrichten.

  • Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. 
  • Alle Infos zur Corona-Krise im Landkreis FFB bis zum 20. November finden Sie in unserem vierten Corona-News-Ticker.
  • Unser brandneuer FFB-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Region – inklusive aller Neuigkeiten zur Corona-Krise.

Update 15. Februar: Bei 14 Corona-Fällen im Landkreis Fürstenfeldbruck besteht ein begründeter Verdacht auf die so genannte britische Variante B 1.1.7. . In drei Fällen besteht ein begründeter Verdacht auf eine so genannte brasilianische oder südafrikanische Variante P1 oder B 1.3.5.1.. Das teilt das Landratsamt am Montagnachmittag mit. Die Fälle mit begründetem Verdacht werden nun noch genauer untersucht. Bei den genannten Fällen handelt es sich um früher schon vermeldete Corona-Infektionen, die in den vergangenen Wochen genauer untersucht wurden. Besteht ein begründeter Verdacht, dass eine Person eine Mutation des Corona-Virus in sich trägt, muss sich die betroffene Person mindestens 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Gleiches gilt für Kontaktpersonen der Kategorie I, die engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit einer Virusmutation vorliegt.

Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 16 neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 29,55 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 30, 6 an. Nach den neuen, bayernweit inzidenzabhängig geltenden, Regeln entfällt für den Landkreis Fürstenfeldbruck ab heute die Ausgangssperre. An der Maskenpflicht in Fürstenfeldbruck hält das Landratsamt jedoch fest. Angesichts der Mutationen sei es jetzt das falsche Signal, die Maskenpflicht abzuschaffen und sie dann nach einiger Zeit möglicherweise wieder einführen zu müssen, sagte ein Sprecher auf Nachfrage. Man wolle nicht vorschnell lockern. Außerdem sei auf den relevanten Plätzen vermehrt wieder mehr mit Click&Collect-Kunden zu rechnen sowie mit Schülern, die zum Rauchen nach draußen gehen wollen. Die Gültigkeit der „Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen“ wurde offiziell bis einschließlich 8. März 2021 verlängert. Das gilt auch für die Besuchsregelung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie für Asylunterkünfte.

Von den 16 neuen Fällen sind zwei in Asylbewerberheimen in Germering und Olching aufgetaucht. Außerdem wurde eine Kita-Mitarbeiterin positiv getestet. In der Kreisklinik werden derzeit vier Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Eine 83-Jährige starb infolge einer Covid-19-Erkrankung. 7259 Menschen sind erst- und 3957 zweitgeimpft.

Update 12. Februar: Die Lockdown-Maßnahmen gegen das Corona-Virus zeigen auch im Landkreis Wirkung. Die Zahl der Infizierten sinkt weiter. Neun Personen haben sich gegenüber dem Vortag neu mit dem Virus angesteckt. Vor einer Woche waren es von Donnerstag auf Freitag noch 19, vor zwei Wochen 27 und vor drei Wochen 37. Die örtlich berechnete 7-Tage-Inzidenz von Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern lag am Freitag laut Landratsamt bei 29,55. Das RKI meldete einen Wert von 38,3. Drei Patienten mit Covid 19 werden derzeit in der Kreisklinik behandelt, zwei davon werden beatmet. Eine weitere Frau (92) ist in einer Klinik an oder mit Covid 19 gestorben. 6461 Personen haben die erste Corona-Impfung bekommen, 3705 sind bereits zum zweiten Mal geimpft worden. Derzeit sind 162 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle mit den Zahlen nach Orten).

Der Stand am Freitag. (zum Vergrößern oben rechts klicken)

Update 11. Februar: In der Kreisklinik werden derzeit drei Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 21 neue Infektionen im Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 34,09 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 37,4 an. In einem Kindergarten wurde ein Kind positiv getestet, die Kontakte werden ermittelt. 6407 Menschen sind inzwischen erst- und 3689 zweitgeimpft worden. Ministerpräsident Söder hat unterdessen verkündet, dass die derzeit geltende generelle Sperrstunde aufgehoben wird. Bei allen Regionen über einer Inzidenz über 100 gilt die Ausgangssperre ab Montag dann aber ab 22 Uhr. Auch bei den Schulen stehen Änderungen an.

Update 10. Februar: Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 37,73. In der Klinik wurden drei Corona-Patienten behandelt – zwei von ihnen wurden beatmet. Das Landratsamt weist darauf hin, dass Angaben bei der Registrierung zum Impfen richtig sein müssen. Im Vergleich zum Vortag sind elf Neuinfektionen hinzugekommen.

Update 9. Februar: Erstmals seit langem sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Fürstenfeldbruck nach örtlicher Berechnung unter die magische 50-er Marke. Sie liegt nun bei 46,36 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 53,8 an. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt acht Neu-Infektionen. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen Covid 19 behandelt, drei davon werden beatmet. 6074 Personen haben die Erst-und 3487 die Zweitimpfung erhalten. Derzeit sind 171 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert.

Der Landkreis liegt unter 50 - Zeit für Lockerungen also? Nein, so einfach ist das nicht. Zwar sieht die derzeit gültige 11. Infektionsschutzverordnung die Möglichkeit vor, dass Landkreise per Allgemeinverfügung eigene Regeln erlassen können, wenn die Inzidenz unter 50 sinkt. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Wert mindestens sieben Tage unter der 50- er Marke liegt. Und das ist ja im Landkreis FFB (noch) nicht der Fall . Dazu kommt, dass am Mittwoch dieser Woche die nächste Runde der Ministerpräsidenten ansteht, gefolgt von einer Sitzung des bayerischen Kabinetts am Donnerstag und dem Landtag am Freitag. Es sei sinnvoll, die Ergebnisse dieser Besprechungen abzuwarten, meinte eine Sprecherin des Landratsamts am Dienstag auf Nachfrage. Daher denke man in der Kreisbehörde derzeit nicht verschärft über Lockerungen nach. Insgesamt sei der Landrat ohnehin sehr zurück haltend was Lockerungen anbetreffe.

Der Stand am Dienstag.

Update 8. Februar: Das Landratsamt meldete am Montag 16 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 54,55 pro 100 000 Einwohner. Die Inzidenz des RKI wurde mit 56,1 angegeben. Dieser Wert ist entscheidend für weitere Maßnahmen. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 6866 Personen infiziert. In einem Pflegeheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Fünf Bewohner gelten als Kontaktperson der Kategorie I. Reihentestungen sind geplant. In einem weiteren Heim wurde ebenfalls ein Mitarbeiter positiv getestet. In der Fürstenfeldbrucker Kreisklinik wurden am Montag elf Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. An den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben sind ein 57-Jähriger sowie eine 79-Jährige. Bisher haben im Landkreis 5791 Männer und Frauen ihre erste Impfung erhalten. Insgesamt 3485 Menschen wurden bereits zum zweiten Mal geimpft.

Update 5. Februar: In der Kreisklinik werden derzeit 13 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Vier davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 19 neue Infektionen im gesamten Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 71,82 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 72 an. Neue Corona-Fälle sind unter anderem an Kitas aufgetreten. Zwei Mitarbeiter zweier verschiedener Einrichtungen sind positiv getestet worden. Sie müssen in Quarantäne. Außerdem sind acht positive Fälle in einem Unternehmen in Olching bekannt geworden. Das trägt zur vergleichsweise hohen Anzahl an Aktiv-Infizierten in der Amperstadt bei. Derzeit sind 256 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am 5. Februar.

In den Altenheimen

Die Impfaktion in den Altenheimen ist unterdessen praktisch abgeschlossen. 1255 Senioren und 587 Mitarbeiter sind bereits zweimal gepiekst worden. Doch Entwarnung kann noch nicht gegeben werden. Es dauert zwischen zwei und vier Wochen, bis der volle Schutz gegen eine Covid-19-Erkrankung eintritt. Daher sei weiter Vorsicht geboten, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. Die Zahl der geimpften Senioren entspricht etwa 81 Prozent der Altenheim-Bewohner. Einige Senioren konnten wegen einer anderen Erkrankung nicht immunisiert werden oder waren zuletzt nicht in ihrem Heim. Diese Impfungen werden – so gewollt – nach geholt. Die Impfbereitschaft bei den Altenheimbewohnern habe bei über 90 Prozent gelegen. Landrat Thomas Karmasin bezeichnet die Organisation durch das Rote Kreuz als ausgezeichnet. „Es war und ist nicht leicht, den kurzen Vorlauf und die Unregelmäßigkeiten bei den Impflieferungen organisatorisch zu bewältigen, auch weil die Zeit ja immer drängt.“ Mathias Skrzypczak, medizinischer Leiter des Impfzentrums ergänzt: „Wir hoffen natürlich, dass sich nun das Ausbruchgeschehen in den Pflegeeinrichtungen reduziert.“ Weiterhin arbeitet das BRK an der Optimierung der Hotline, um die Erreichbarkeit im Hinblick auf eine Impfregistrierung zu verbessern. Nun können die Termineinladungen für vorgemerkte Bürger, die sich über die Hotline oder das Onlineportal impfzentren.bayern angemeldet haben, intensiviert werden.

Update 4. Februar: Das Landratsamt meldete am Donnerstag 29 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 75,45. Die des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag bei 73,4. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen. In einem bereits betroffenen Pflegeheim wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet. Auch in einer Asyl-Unterkunft in Puchheim gab es einen neuen Fall. Dort läuft die Ermittlung der Kontaktpersonen. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurden am Donnerstag 13 Covid-Patienten behandelt. Vier von ihnen mussten beatmet werden. An den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben sind eine 92-Jährige und eine 95 Jahre alte Frau. Bis Donnerstag sind insgesamt 5731 Menschen geimpft worden. 2876 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Immunisierung erhalten. 

Update 3. Februar: Ein 86-Jähriger ist in einer Klinik außerhalb des Landkreises mit Covid 19 gestorben. In der Kreisklinik werden derzeit 15 Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt im Landkreis FFB 30 neue Infektion. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach örtlicher Berechnung damit bei 70 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 68,9 an. In der Ährenfeldschule Gröbenzell (Grundschule) ist ein Mitarbeiter positiv getestet worden. Außerdem wurden in einem bereits betroffenen Pflegeheim fünf weitere Bewohner positiv getestet. In einem anderen Altenheim, das zuletzt frei von Corona-Fällen war, wurde bei einem Mitarbeiter das Virus nachgewiesen. 5352 Menschen sind bislang im Landkreis gegen das Virus erst- und 2645 zweitgeimpft worden.

Das Gesundheitsamt ruft in diesem Zusammenhang die AHA-Regeln in Erinnerung. Hierbei insbesondere:

1. keine Umarmungen: Dazu gehört Kontaktreduzierung und 1,5m Abstand zu halten. Deshalb sollten auch Begrüßungsrituale wie Händeschütteln und (erst recht) Umarmungen derzeit NICHT praktiziert werden. Gerade unter jüngeren Menschen ist die Umarmung zur Begrüßung oft üblich, sie birgt aber - auch wenn sie nur kurz ist - ein leicht vermeidbares Risiko.

2. Beschränkung auf möglichst immer dieselbe Kontaktperson: Es ist erlaubt, sich mit einer weiteren Person zu treffen. Der Sinn der Kontaktreduzierung würde aber nicht erreicht, wenn diese Person häufig wechselt. Das Gesundheitsamt empfiehlt deshalb dringend, diesen Kontakt auf möglichst eine feste Bezugsperson zu beschränken. Eine gute Möglichkeit ist, sich zum Spaziergang zu verabreden.

3. Maske/MundNasenschutz beim Sprechen aufbehalten: Die FFP 2-Maske oder der Mund-Nasen-Schutz stört oft beim Sprechen. Es ist jedoch NICHT sinnvoll, diesen ausgerechnet beim Sprechen abzunehmen. Beim Sprechen werden vermehrt Aerosole freigesetzt, hier muss ERST RECHT die Maske getragen werden.

4. Auf die Regeln in den Pausenzeiten achten! Wer einen Kaffee trinkt oder raucht, kann nicht gleichzeitig eine Maske tragen. Deshalb ist bei diesen Tätigkeiten, besonders im Arbeitsumfeld, besondere Vorsicht geboten: Es sollten die Pausenräume sehr gut gelüftet sein, der Abstand mindestens 1,5 m betragen und die gemeinsame Kaffee-/Rauchpause so kurz wie möglich gehalten werden.

Update 2. Februar: Vier weitere Menschen sind mit Covid 19 gestorben. Es handelt sich um eine Bewohnerin (91) eines Heims und drei Männer im Alter von 89, 84 und 78 (einer in einem Heim, zwei in einer Klinik). Bei den Todesfällen handelt es sich um Nachmeldungen. In der Kreisklinik werden 18 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 25 Neu-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 76,82 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 77,5 an. In zwei Kitas sind zwei Mitarbeiter positiv getestet worden. Weiterhin sind auch Altenheime betroffen. So sind etwa im Germeringer Curanum derzeit 21 Menschen mit dem Virus infiziert. Im Gesundheitsamt ist allerdings kein Fall bekannt, wo eine bereits geimpfte Person schwer oder ernsthaft erkrankt wäre. Die volle Wirkung des Impfstoffes stelle sich erst einige Zeit nach der zweiten Impfung ein. Derzeit sind im Landkreis 212 Menschen bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (Siehe Tabelle).

Der Stand am 2. Februar.

Update 1. Februar: Das Landratsamt meldete am Montag 54 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 79,09. In drei Seniorenheimen wurden insgesamt 13 Bewohner und drei Mitarbeiter positiv getestet. Auch in zwei Kitas mit Notbetreuung gibt es neue Infektionen. In beiden Fällen wurde Quarantäne angeordnet. Ein Bewohner einer Asylunterkunft in Mammendorf wurde ebenfalls positiv getestet. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. In der Kreisklinik wurden 18 Covid-Patienten behandelt. Fünf von ihnen mussten beatmet werden. An den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben sind eine 80-Jährige und eine 89-Jährige. 5246 Menschen sind bisher geimpft worden. 2335 Personen haben ihre zweite Impfung erhalten. Wie das Landratsamt außerdem mitteilt, sind die Allgemeinverfügungen zur Eindämmung des Virus verlängert worden. Sie gelten jetzt bis zum 15. Februar.

Update 29. Januar: In der Kreisklinik werden derzeit 17 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortrag meldet das Gesundheitsamt 27 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 72,73 je 100 000 Einwohner. Laut Rki liegt die Inzidenz für den Landkreis am Freitag bei 69,8. In einem bereits betroffenen Altenheim wurden fünf weitere Bewohner und ein Mitarbeiter positiv getestet - und das teils trotz bereits erfolgter Impfung. Darüberhinaus gilt das Infektionsgeschehen als diffus. Bislang wurden 4870 Menschen im Landkreis erst - und 1774 zweit geimpft. Aktuell sind im Landkreis 227 Personen mit dem Virus infiziert. 6665 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie infiziert, 105 sind gestorben und 6333 gelten als wieder genesen. Angaben über die Schwere von Krankheitsverläufen oder denkbare Folgeschäden sind hier nicht enthalten. Die Zahlen nach Orten siehe Tabelle:

Der Stand am 29. Januar (zum Vergrößern oben rechts klicken)

Update 28. Januar: Eine 84-Jährige mit Covid-19-Befund ist in einer Klinik gestorben. In der Kreisklinik werden derzeit 16 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. 4732 Menschen im Kreis wurden bislang erst - und 1774 zweitgeimpft. In einem bereits betroffenen Seniorenheim wurde ein Bewohner positiv getestet. Im Landkreis insgesamt meldet das Gesundheitsamt 17 neue Infektionen gegenüber dem Vortag. Nach örtlicher Berechnung liegt die Sieben-Tage-Inzidenz jetzt bei 77,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 73 an.

Update 27. Januar: 45 Personen haben sich seit gestern im Landkreis neu mit dem Corona-Virus infiziert. Die örtlich berechnete 7-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen von pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche liegt bei 83,18. Das RKI gibt einen Wert von 62,2 an. Geimpft wurden inzwischen 4285 Personen, 1724 davon bereits das zweite Mal. Trotzdem sind unter den Neuinfizierten wieder 12 Bewohner und vier Mitarbeiter aus drei Altenheimen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Zwei Männer (52 und 78 Jahre) sind seit gestern in einer Klinik mit Covid-19 gestorben. In der Kreisklinik werden aktuell 15 Corona-Patienten behandelt – vier davon werden beatmet. Insgesamt haben sich im Lauf der Pandemie im Kreis 6648 Personen mit dem Virus angesteckt, etwa 6280 davon sind wieder genesen, 104 verstorben. Damit gibt es in der Region aktuell etwa 260 aktiv Infizierte.

Update 26. Januar: In einer Klinik ist ein 84-Jähriger mit Covid 19 gestorben. Im Klinikum Fürstenfeldbruck werden derzeit 16 Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt im Landkreis 31 Neu-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz beträgt damit 74,55 je 100 000 Einwohner- und ist damit wieder etwas höher als zuletzt. Das Rki kommt auf 68,9. Einer der neuen Corona-Fälle wurde aus einem Pflegeheim bekannt. Außerdem wurden in zwei Kindergärten (Notbetreuung) jeweils ein Kind positiv getestet. Es folgt Quarantäne. Inzwischen sind 4174 Menschen erst- und 1743 zweitgeimpft. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. Zum Vergleich: Im Nachbarlandkreis Dachau liegt die Inzidenz laut Rki bei 92,2, in Aichach-Friedberg bei 72,8, in Landsberg bei 49,9, in der Stadt München bei 73,9 und in Starnberg bei 67,3.

Update 25. Januar: Das Landratsamt meldete am Montag 40 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 70,91. Die des RKI lag bei 69,8. Dieser Wert ist entscheidend für weitere Maßnahmen. In einem bereits betroffenen Altenheim wurden weitere fünf Bewohner positiv getestet. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurden am Montag 17 Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. Insgesamt wurden im Landkreis bisher 4127 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Insgesamt 1441 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Update 22. Januar: Das Landratsamt meldete am Freitag 37 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 71,36. Die des RKI lag bei 70,7. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen. In einem Altenheim, in dem zu Beginn der Woche ein Mitarbeiter positiv getestet worden war, gab es vier neue Fälle unter Bewohnern. Aus einer anderen Einrichtung für Senioren, in der ein Mitarbeiter und ein Bewohner positiv waren, wurden 15 neue Fälle gemeldet. In der Kreisklinik wurden am Freitag 13 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen mussten beatmet werden. Stand Freitag wurden im Landkreis bisher 3913 Männer und Frauen geimpft. Insgesamt 637 Menschen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Der Stand am 22. Januar (zum Vergrößern rechts oben Klicken)

Update 21. Januar: Das Gesundheitsamt meldet 30 Neu-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis liegt nach örtlicher Berechnung bei 75,91 je 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert mit 76,6 an. In der Kreisklinik werden derzeit 15 Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon müssen beatmet werden. In einem Seniorenheim wurde ein Bewohner positiv getestet. Außerdem hat sich eine Mitarbeiterin einer Kita infiziert. Deshalb wurden Quarantäne-Maßnahmen angeordnet. Im Landkreis gab es bislang 3788 Erst- und 449 Zwei-Impfungen.

Update 20. Januar: Die Zahlen sinken: Das Landratsamt meldet am Mittwoch 26 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 76,82. Die des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag bei 86,6. Dieser Wert ist maßgebend für mögliche weitere Maßnahmen zum Corona-Schutz. In der Klinik wurden insgesamt 17 Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. Ein 78-Jähriger starb an den Folgen einer Covid-Erkrankung. In zwei Seniorenheimen wurde jeweils ein Bewohner positiv auf das Virus getestet. Bis Mittwoch, 20. Januar, wurden ingesamt 3640 Menschen im Landkreis geimpft. 191 Personen haben bereits ihre zweite Impfdosis erhalten. 

Update 19. Januar: Die Corona-Zahlen sinken: Das Landratsamt meldete am Dienstag 23 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 88,18. Die Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurde mit 90,7 angegeben. Diese Zahl ist maßgebend für weitere Maßnahmen. In einen Seniorenheim wurden zwei Bewohner positiv getestet. In drei weiteren Alten- und Pflegeheimen war jeweils ein Beschäftigter positiv. In der Kreisklinik wurden am Dienstag 24 Covid-Patienten behandelt. Fünf von ihnen mussten beatmet werden. Bis Dienstag haben 3631 Menschen im Landkreis ihre erste Impfung erhalten. 88 Personen wurden zum zweiten Mal geimpft. In diesen Tagen werden insgesamt 15 978 Bürger aus dem Landkreis, die über 80 Jahre alt sind, per Brief aufgefordert, sich für eine Impfung zu registrieren. Angeschrieben wurden Personen, die zum Stichtag 11. Januar das 80. Lebensjahr vollendet hatten. Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen, die das Schreiben ebenfalls erhalten haben und bereits geimpft worden sind, können es allerdings ignorieren. Derzeit sind 318 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am Dienstag (zum Vergrößern oben rechts tippen)

Update 18. Januar: Wegen fehlenden Impfstoffes müssen in Fürstenfeldbruck 50 bereits anberaumte Impftermine abgesagt werden. Betroffen von der Absage sind Personen der Impfgruppe 1, die sich im Impfzentrum Termine gemacht hatten. Das berichtete eine Sprecherin des Landratsamts am Montag. Nicht betroffen von der Absage sind jene Personen, die auf den zweiten Impftermin warten. Für jeden, der bereits einmal geimpft wurde, werde die zweite Dosis aufgehoben. Die zweite Dosis sei also gesichert. Die Personen, deren Termine nun abgesagt werden, seien bereits informiert worden. Das Rote Kreuz, das die Impfungen in Fürstenfeldbruck organisiert, könne für die Absage nichts, betonte die Sprecherin. Es liege schlicht am fehlenden Impfstoff. Infolge der Lieferschwierigkeiten des Impfstoffherstellers seien die für 19. und 22. Januar angekündigten Lieferungen gestrichen worden. Wann die nächsten Dosen Impfstoff geliefert werden, steht noch nicht fest. Wenn die nächsten Lieferungen feststehen, wird das BRK den Personen, deren Termin abgesagt werden musste, telefonisch einen neuen Termin vorschlagen. Im Landkreis wurden insgesamt bisher 3631 Impfungen durchgeführt.

Die Kurve zeigt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB seit Oktober 2020.

Das Gesundheitsamt meldet am Montag außerdem drei weitere Corona-Tote. Drei Frauen im Alter von 77, 82 und 90 starben in einer Klinik. Insgesamt ist die Zahl der Infizierten gegenüber dem 15. Januar um 41 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 90,91 pro 100.000 Einwohner. In der Kreisklinik werden 19 Personen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. In fünf Senioren- und Pflegeheimen wurden insgesamt 17 Bewohner positiv getestet. In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen ist eine Mitarbeiterin positiv getestet worden. Ein Kind, das in einer Asylunterkunft in Maisach wohnt, ist positiv getestet worden. 22 Bewohner der Einrichtung wurden als Kontaktpersonen der Kategorie I ermittelt.

Update 15. Januar: Die Corona-Zahlen im Landkreis liegen weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Landratsamt meldete am Freitag 47 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner steigt seit Tagen wieder an – am Freitag lag sie bei 134,09. Die Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag bei 121,7. Dieser Wert ist entscheidend für die Verhängung weiterer Maßnahmen. Neue positive Fälle wurden vom Hort der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck sowie von einem Kinderhaus gemeldet. Im Hort hatte sich ein Mitarbeiter infiziert, im Kinderhaus ein Kind. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurden am Freitag insgesamt 18 Covid-Patienten behandelt. Fünf von ihnen mussten beatmet werden. Außerdem meldete das Landratsamt am Freitag zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 56-Jähriger sowie ein 80-Jähriger starben in einem Heim beziehungsweise in einer Klinik an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Wenn auch langsam, schreitet das Impfen voran. Bisher sind 3216 Impfungen durchgeführt worden.

Der Stand am 15. Januar (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 14. Januar: In der Kreisklinik werden derzeit 17 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. Geimpft wurden im Landkreis bislang 3082 Personen, unter anderem in der Kreisklinik selbst. Gegenüber dem Vortag sind 32 Neu-Infektionen bekannt. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 122,72. Das Rki gibt den Wert mit 115,4 an. In einem Altenheim wurde ein Bewohner via Schnelltest als infiziert gemeldet. Ein PCR-Test folgt.

Update 13. Januar: Das Gesundheitsamt meldet 51 neue Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 118,64 je 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (maßnahmenrelevant) gibt den Wert am Mittwoch mit 116,3 an. In der Kreisklinik werden 18 Menschen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden.

Update 12. Januar: Zwei weitere Menschen sind mit Covid-19 gestorben. Dabei handelt es sich um zwei Frauen (78 und 88). In der Kreisklinik werden derzeit 24 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden. Das Gesundheitsamt meldet gegenüber dem Vortag 29 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz je 100 000 Einwohner liegt damit bei 114,55. Das Robert-Koch-Institut (maßnahmenrelevant) gibt den Wert mit 119,5 an. Neue Corona-Fälle wurden unter anderem in verschiedenen Altenheimen registriert. So wurden in einem bereits betroffenen Heim vier Mitarbeiter positiv getestet. 27 Bewohner gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1. In einem weiteren schon betroffenen Heim sind sechs Mitarbeiter und 14 Bewohner positiv getestet worden (drei von Letztgenannten via Schnelltest). In einem dritten Heim sind drei Mitarbeiter positiv. Die Ermittlungen laufen. Und in einer vierten Einrichtung wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Hier gelten sechs Bewohner als Kontaktpersonen der ersten Kategorie. Außerdem haben sich acht Bewohner aus drei Familien in einer Asylunterkunft in Germering infiziert. Die Betroffenen wurden verlegt. Am Mittwoch ist eine Reihentestung in der Einrichtung geplant. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat außerdem die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und im im ÖPNV verkündet. Derzeit sind 350 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am 12. Januar (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 11. Januar: Erneut hat das Virus ein Todesopfer gefordert. Eine Frau (82) starb zuhause mit Covid-19-Befund. In der Kreisklinik werden derzeit 24 Menschen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem 8. Januar meldet das Gesundheitsamt 136 neue Infektionen. Damit steigt die Sieben-Inzidenz je 100 000 Einwohner nach örtlicher Berechnung auf 123,64. In einem bereits betroffenen Alten- und Pflegeheim wurden bislang 13 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv getestet. In einem weiteren Alten- und Pflegeheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In einer Asyl-Unterkunft in Germering wurde ein Bewohner positiv getestet, vier Familienangehörige sind Kontaktpersonen der Kategorie 1; in einer Asyl-Unterkunft in Olching wurden zwei Bewohner positiv getestet. Ermittlungen laufen. Den genauen Wortlaut der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung findet man unter dem Link. Außerdem teilt das Landratsamt mit: Die bis heute, 11. Januar, gültigen Allgemeinverfügungen des Landratsamtes Fürstenfeldbruck zur Maskenpflicht an stark frequentierten öffentlichen Plätzen und zu Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie Asylunterkünfte werden bis einschließlich 1. Februar 2021 verlängert.

Update 8. Januar: Ein 86-Jähriger mit Covid-19-Befund ist gestorben. In der Kreisklinik werden 23 Menschen wegen des Virus behandelt, sieben davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt im Landkreis 32 neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 99,09 pro 100.000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut gibt die Zahl mit 89,9 an. Neue Fälle gibt es unter anderem im Asylunterkünften: Insgesamt sechs Bewohner von zwei verschiedenen Einrichtungen in Olching sind positiv getestet worden. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Bislang konnten drei Kontaktpersonen der Kategorie I ermitteln werden. Am Freitag wurden die neuen Regeln im Landtag diskutiert. Derzeit sind über 400 Menschen im Landkreis mit dem Virus infiziert. Die Zahlen nach den Orten siehe in der Tabelle.

Der Stand am 8. Januar 2021. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 7. Januar: Drei weitere Menschen sind mit Covid-19-Befund gestorben. Es handelt sich um drei Männer (65,73,91). In der Kreisklinik werden derzeit 29 Menschen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner liegt jetzt bei 94,55. Das Rki gibt die Zahl mit 94,8 an. In einem bereits betroffenen Altenheim sind weitere Fälle aufgetreten. In diesem Haus sind jetzt acht Bewohner und fünf Mitarbeiter infiziert. In einem anderen Altenheim wurden ebenfalls drei weitere Bewohner und drei Mitarbeiter positiv getestet. Außerdem wurden in einem bisher nicht betroffenen Altenheim drei Bewohner positiv getestet. Bis zum 4. Januar wurden im Landkreis insgesamt 1638 Personen geimpft. 686 davon im Impfzentrum, 952 außerhalb (mobil). Diese Zahl verteilen sich auf Personen in Senioren- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern (800 Personen) sowie auf medizinisches Personal (137).

Update 5. Januar: Gegenüber dem 4. Januar meldet das Gesundheitsamt 49 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 118,64 je 100 000 Einwohner. In einem Altenheim gibt es weitere Fälle. Hier wurden drei Bewohner positiv getestet. Außerdem wird ein neuer Todesfall gemeldet. Dabei handelt es sich um eine 53-Jährige. Sie starb bereits im Dezember, ihr Tod wurde dem Amt nun nachgemeldet. In der Kreisklinik werden 25 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon werden beatmet. (Anm. d. Red.: Feiertagsbedingt erfolgt dieses Update verspätet). Unterdessen wurden neue Regeln eingeführt.

Update 4. Januar: Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 16 neue Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 126,36 je 100 000 Einwohner. In einem Seniorenheim wurden zwei Beschäftigte positiv getestet. Die Ermittlungen laufen. Im Ankerzentrum wurden nach zwei positiven Fällen Reihentestungen durchgeführt. Diese brachten keine positiven Befunde, die Quarantäne für die Betroffenen wird aufgehoben. In der Kreisklinik werden 30 Menschen wegen des Virus behandelt, sieben müssen beatmet werden. Die Fall-Zahlen sind feiertagsbedingt wohl nur bedingt belastbar. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. 

Update 3. Januar: Das Landratsamt meldete am Sonntag 66 neue Corona-Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 126,81. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 5928 Menschen im Landkreis infiziert. Ein neuer Fall wurde am Sonntag aus einem Altenheim gemeldet. Eine Reihentestung brachte bisher keine neuen Infektionen ans Licht. 

Update 1. Januar: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber dem 30. Dezember 82 neue Corona-Fälle im Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 125,91. Unter den Infizierten sind Bewohner des Ankerzentrums. Zwei Familien werden daher verlegt. In einem Altenheim gibt ebenfalls drei weitere Fälle.

Update 30. Dezember: 48 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert das Landratsamt im Vergleich zum Dienstag. Damit haben sich insgesamt 5780 Menschen angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamtes 133,18 pro 100 000 Einwohner. Sie ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Im Klinikum Fürstenfeldbruck werden derzeit 24 Covid19-Patienten behandelt. Fünf müssen beatmet werden. An oder mit Corona gestorben sind im Landkreis 87 Menschen. Als genesen schätzt das Landratsamt 5185 Personen.

Die beiden Corona-Teststationen in Fürstenfeldbruck, Zenettistraße 13, und Germering, Kerschensteiner Straße 147a, sind an Silvester von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Am Neujahrstag bleiben die beiden Teststationen dagegen geschlossen. Weitere Informationen und Hinweise rund um die Corona-Pandemie stehen auf der Internetseite www.lra-ffb.de. Das Landratsamt bittet die Bürger, nicht ohne Termin ins Impfzentrum nach Fürstenfeldbruck zu kommen. Termine können ausschließlich über die Hotline (0 81 41) 40 04 50 vereinbart werden. In Kürze sollen alle Landkreisbürger im Alter von über 80 Jahren schriftlich kontaktiert und informiert werden, heißt es aus dem Landratsamt.

Update 29. Dezember: Ein 91-jähriger Mann aus dem Landkreis ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Im Vergleich zum Vortag sind 66 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 136,36 pro 100 000 Einwohnern. Ein neuer Fall ist in einem bereits betroffenen Seniorenheim aufgetreten. In einer Olchinger Asylunterkunft wurde ebenfalls ein Bewohner positiv getestet worden. Fünf Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden ermittelt. In der Klinik werden derzeit 26 Menschen wegen Corona behandelt – fünf werden beatmet.

Die ortsscharfen Zahlen vom 29.12. (zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update 28. Dezember: 17 neue Corona-Infektionen im Vergleich zum Sonntag hat das Landratsamt am Montag gemeldet. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter von 135,45 auf 132,27 pro 100 000 Einwohner. Im Klinikum Fürstenfeldbruck werden derzeit 22 Covid 19-Patienten behandelt, vier davon müssen beatmet werden. 4716 Personen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck sind von einer Corona-Infektion wieder genesen.

Update 27. Dezember: Das Landratsamt hat am heutigen Sonntag ein Update herumgeschickt. Gemeldet wurden 162 neue Infektionen im Vergleich zum 23. Dezember. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 135,45 pro 100 000 Einwohner. Neue positive Fälle gab es in zwei Seniorenheimen sowie in Asyl-Unterkünften in Olching und Germering. Ein 74-Jähriger aus dem Landkreis starb in einer Klinik an den Folgen einer Covid-Erkrankung. In Germering startete heute die bayernweite Impfaktion.

Update 23. Dezember: Drei weitere Menschen aus dem Landkreis sind mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben: zwei Frauen (85 und 81 Jahre) und ein Mann (89 Jahre). Das teilt das Landratsamt mit. Seit Pandemiebeginn sind damit 85 Menschen im Landkreis mit einem positiven Corona-Befund gestorben. Im Vergleich zum Vortag sind 55 Infizierte hinzugekommen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt damit bei 170 – die des RKI bei 183,8. Unter den neuen Fällen befinden sich unter anderem drei Mitglieder einer Familie, die in der Asylunterkunft in Germering lebt. Weil sie allerdings in einer eigenen Wohnung untergebracht sind, gibt es keine Kontaktpersonen der Kategorie 1. Eine Verlegung der Familie ist deshalb nicht nötig. Im Klinikum werden derzeit 24 Menschen mit einem positiven Corona-Befund behandelt. Sechs von ihnen müssen beatmet werden.

Update 22. Dezember: Die Corona-Zahlen im Landkreis verharren weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Landratsamt meldete am Dienstag 57 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 194,09. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 180,6. In einem bereits von Corona betroffenen Pflegeheim wurden zwei Mitarbeiter positiv getestet. Die Ermittlungen laufen. In der Kreisklinik wurden am Dienstag insgesamt 28 Covid-Patienten behandelt. Sechs von ihnen mussten beatmet werden.

Indes soll jetzt eine neue Software die Übermittlung von Infektions- und Inzidenzzahlen von den Gesundheitsämtern in den Landkreisen zum Robert-Koch-Institut verbessern. Verschiedene Werte hatten in den vergangenen Wochen immer wieder zu großer Verwirrung geführt. Im Landkreis ist das Programm namens SORMAS bereits seit August im Einsatz. Wegen einer fehlenden Schnittstelle wird allerdings vieles noch doppelt eingegeben.

Das sind die aktuellen Zahlen nach Orten am 22. Dezember (zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update 21. Dezember: Das Landratsamt meldete am Montag 120 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 195,45. Gemeldet wurden auch neue Fälle von Schülern des Viscardi-Gymnasiums, der Grundschule Nord und der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck sowie der Realschule und dem Max-Born-Gymnasium in Germering. Zudem wurde ein Kindergartenkind positiv getestet.

Neue Infektionen gab es zudem in vier Pflegeheimen. Betroffen waren zwei Bewohner und drei Mitarbeiter. In einer Asyl-Unterkunft in Maisach wurden acht Bewohner positiv getestet, in einer anderen, ebenfalls in Maisach, waren drei Menschen corona-positiv. Aus der Klinik meldete das Landratsamt am Montag 23 Covid-Patienten, sechs von ihnen mussten beatmet werden. Eine 83-Jährige ist an den Folgen einer Covid-Erkrankung in einem Krankenhaus gestorben.

Ab sofort steht fest, ab wann man Termine für die Corona-Impfung im Impfzentrum Fürstenfeldbruck vereinbaren kann.

Update 18. Dezember: Das Landratsamt meldete am Freitag 77 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 211,82 pro 100 000 Einwohner – die des RKI bei 187,9. Neue Fälle mit Quarantäne gab es an der Mittelschule in Emmering, am Viscardi-Gymnasium in Fürstenfeldbruck sowie an der Mittelschule in Puchheim. In einem bereits betroffenen Seniorenheim wurden weitere Bewohner positiv getestet, Quarantänemaßnahmen wurden verlängert. Im Asyl-Ankerzentrum in Fürstenfeldbruck wurden 29 Bewohner und ein Mitarbeiter bei einer Reihentestung positiv getestet. In einer Unterkunft in Maisach gab es einen neuen Fall. In der Klinik werden 23 Covid-Patienten behandelt, sechs von ihnen müssen beatmet werden. Eine 88-Jährige ist an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Derzeit sind über 740 Menschen im Kreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am 18. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 17. Dezember: Ein 86-Jähriger ist in einem Heim mit Covid-19-Befund gestorben. In der Kreisklinik müssen derzeit 24 Menschen wegen des Virus behandelt werden, davon werden fünf beatmet. Gegenüber dem Vortrag zählt das Gesundheitsamt 65 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 210,45 je 100 000 Einwohner. Das Rki kommt hier auf einen Wer von 193,3. Bei der angekündigten Reihentestung im Ankerzentrum wurden zwölf Asylbewerber positiv getestet. Am Mittwoch waren 17 Fälle aus der Unterkunft gemeldet worden. Auch in Maisch gibt es einen neuen Fall in einer Asylunterkunft. In einem bereits betroffenen Seniorenheim sind nach aktuellem Stand drei Mitarbeiter und zwei Bewohner positiv getestet.. Ein neuer Fall wird aus einem weiteren Seniorenheim gemeldet. Neue Fälle registriert wurden außerdem am Brucker Viscardi-Gymnasium, an der Kirchenschule in Germering und an der Mittelschule in Olching. Ingesamt gilt das Infektionsgeschehen weiter als diffus. Sowohl die Stadt Fürstenfeldbruck als auch die Stadt Germering haben es unterdessen abgelehnt, wegen Corona Luftfilter für Schulen zu kaufen.
Das Landratsamt hat am Donnerstag außerdem die bisher schon bekannten Regeln verlängert. Gemeint ist damit die Maskenpflicht in Bruck und in der Buchenau, die Besuchsbeschränkungen in Krankenhäusern respektive Einrichtungen der Pflege und die Hygienemaßahmen in Asylbewerberheimen. Diese Regelungen gelten bis 11. Januar 2021. Auf ein explizites Böllerverbot werde in den Allgemeinverfügungen verzichtet, da bereits der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen untersagt sei und die nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr auch an Silvester gilt, sagt das Landratsamt. Landrat Thomas Karmasin appelliert ausdrücklich an alle Mitbürger, sich an die Regelungen zu halten: „Nur wenn wir die notwendige Vorsicht walten lassen und gegenseitig Rücksicht nehmen, können wir den steigenden Fallzahlen entgegen wirken. Jeder Einzelne kann hierzu mit seinem Verhalten einen maßgeblichen Beitrag leisten. “ Insgesamt gelten diese Regeln aktuell.

Update 16. Dezember: Die Corona-Zahlen wollen einfach nicht sinken. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 108 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 228,18 je 100 000 Einwohner. Das Landratsamt meldet zwei weitere Tote mit Covid-19-Befund. Es handelt sich um eine 75 Jahre alte Frau und einen 72 Jahre alten Mann. Beide starben in einer Klinik. Damit sind bislang 79 Menschen im Landkreis an oder mit dem Virus gestorben. Im Kreiskrankenhaus werden derzeit 27 Menschen wegen des Virus behandelt, fünf davon müssen beatmet werden.
Nachdem es jüngst zu einem Corona-Fall im Ankerzentrum am Fliegerhorst gekommen war, hat das Virus dort weiter um sich gegriffen. Bislang wurden 17 Asylbewerber positiv getestet, die aus größeren Familienzusammenhängen stammen. Das Tracing-Team ermittelt vor Ort. 200 Bewohner des betroffenen Gebäudetrackts in der großen Unterkunft werden einer Reihentestung unterzogen. Weitere Corona-Fälle gab es in einer kleineren Asylunterkunft in Bruck sowie in einem Heim in Germering.
Aus Schulen werden zwei neue Fälle gemeldet – und zwar aus der Realschule Unterpfaffenhofen und aus dem Gymnasium Olching (einmal mit Quarantänefolgen, einmal ohne). Zudem wurde eine Mitarbeiterin in einem Kindergarten positiv getestet. Auch hier wurde eine Absonderung angeordnet. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis 5113 Menschen mit dem Virus angesteckt. Als Genesen gelten 4265. Derzeit sind mehr als 600 Menschen im Kreis bekanntermaßen infiziert. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen weiter als diffus. Viele Ansteckungen können nicht mehr zurück verfolgt werden. Das Robert-Koch-Institut, das die Corona-Zahlen mit etwas Verzögerung nennt, kam am Mittwoch auf eine Inzidenz im Landkreis von 197. Wegen des Lockdown bieten verschiedene Geschäfte im Kreis nun Lieferservices an. In vielen Restaurants kann man sich außerdem Essen abholen.

Update 15. Dezember: In der Kreisklinik werden derzeit 27 Menschen wegen des Virus behandelt, acht davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 60 neue Infizierte. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 218,64 pro 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 199,3 an. Aktuell sind über 600 Menschen im Landkreis soweit bekannt mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle unten). Das Infektionsgeschehen im Landkreis gilt weiter als diffus, eine echte Schwerpunktbildung ist nicht zu erkennen. Viele Ansteckungen sind nicht nachvollziehbar. Von neuen Fällen betroffen sind wieder einige Schulen. So die Grundschule in Alling, die Realschule in Maisach, die Grundschule und das Gymnasium in Olching sowie die Mittelschule in Puchheim. In einem bereits betroffenen Seniorenheim wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet. Ein Fall gemeldet wird auch aus einer Asylunterkunft in Maisach. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, alle Bewohner des Erdgeschosses in der Unterkunft werden getestet. Ab Mittwoch gilt ein harter Lockdown. Zuvor war es in Geschäften zu einem großen Ansturm gekommen. Viele wollen jetzt einen Lieferservice anbieten.

Die Lage am 15. Dezember (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 14. Dezember: Drei Männer im Alter von 82, 83 und 87 Jahren sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in Kliniken außerhalb des Landkreises gestorben. In der Kreisklinik werden derzeit 28 Menschen wegen des Virus behandelt, acht davon müssen beatmet werden. Aus dem gesamten Landkreis meldet das Gesundheitsamt gegenüber dem 11. Dezember 156 neue Corona-Fälle. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit bei 225,91 je 100 000 Einwohner. Das maßnahmenrelevante Rki, das die Zahlen mit einer gewissen Zeitverzögerung in die Statstik aufnimmt, gibt den Wert am Montag mit 194,4 an. Ab Mittwoch gelten aber ohnehin bayernweit verschärfte Regeln.
Wieder gibt es mehrere Fälle an Schulen. So in Eichenau an der Starzelbach-Grundschule sowie in Bruck an der FOS und an der Pestalozzi-Schule. In Germering betroffen sind die Kleinfeldschule, die Realschule Unterpfaffenhofen und das Carl-Spitzweg-Gymnasium. In Gröbenzell gibt es zwei neue Fälle am Gymnasium; positiv getestet wurden Schüler außerdem in Maisach an der Grundschule sowie in Olching an der Grundschule, am Gymnasium und ein Mitarbeiter der Grundschule Esting. In Puchheim ist das Gymnasium wieder betroffen. In den meisten genannten Fällen wurde Quarantäne verhängt. Außerdem wurden in einem bereits betroffenen Altenheim fünf weitere Bewohner und ein Mitarbeiter positiv getestet.
Weitere Corona-Fälle werden auch aus Asylheimen gemeldet. Jeweils sechs neue Fälle gibt es in zwei Unterkünften in Eichenau. Zwei neue Fälle wurden im Ankerzentrum FFB festgestellt, ein neuer Fall in einer Unterkunft in Olching (alle mit Quarantäne verbunden). In Bruck in einer kleineren Unterkunft wurden außerdem fünf Bewohner positiv getestet, die allerdings wegen vorher gehender Fälle bereits in Quarantäne waren.
Der Standort für das Corona-Impfzentrum in Fürstenfeldbruck steht außerdem fest: Es ist die ehemalige Aldi-Filiale an der Industriestraße 1 in der Buchenau. Die ärztliche Leitung übernimmt Matthias Skrzypczak. 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 4945 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert. Gestorben sind 77, als wieder genesen gelten 4023 Menschen (ohne Informationen über denkbare Folgeerscheinungen). Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus.

Update 11. Dezember: Das Landratsamt meldete am Freitag 74 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 200,91 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut meldete eine Inzidenz von 155. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen, die ab einem Wert von 200 ergriffen werden sollen. Neue Fälle gab es an der Richard-Higgins-Grundschule, der Mittelschule Nord und dem Viscardi-Gymnasium in Fürstenfeldbruck, dem Gymnasium in Gröbenzell sowie der Grundschule am Gerner Platz in Puchheim. In allen Fällen wurde Quarantäne angeordnet. Auch drei Kindergärten sind betroffen. In einem Seniorenheim wurde eine Bewohnerin positiv getestet, der Wohnbereich wird isoliert, Reihen-Testungen werden durchgeführt. Im Klinikum wurden 23 Covid-Patienten behandelt, zwei mussten beatmet werden. Eine 93-Jährige starb an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Die Zahlen mit Stand Freitag, 11. Dezember, finden Sie in der Tabelle.

Der Stand am 11. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 10. Dezember: Die Corona-Zahlen steigen weiter an. Das Landratsamt meldete am Donnerstag 104 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 196,36 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 163,2. Dieser ist entscheidend für weitere Maßnahmen. Außerdem meldete das RKI eine 100-prozentige Auslastung der Intensivbetten im Landkreis.

Neue Fälle gab es am Max-Born-Gymnasium in Germering, an der Grundschule Mitte in Fürstenfeldbruck, an der Mittelschule in Maisach, an der Mittelschule sowie dem Gymnasium. In allen Fällen waren Quarantänemaßnahmen erforderlich. Zwei Kinder, die verschiedene Kitas besuchen, wurden ebenfalls positiv getestet. In einem Fall ist eine Quarantäne nötig. Zwei weitere Fälle gab es in einem anderen Kindergarten. Betroffen sind dort eine Mitarbeiterin und ein Kind – auch dort war eine Absonderung notwendig.

Außerdem gab es erneut Infektionen in Seniorenheimen. In einem Fall wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In einem Heim, das bereits von einem Corona-Fall betroffen ist, waren drei Bewohner und ein Mitarbeiter positiv. Ein weiterer Fall wurde aus einer Fürstenfeldbrucker Asylunterkunft gemeldet. Vier weitere Personen gelten in der Folge als Kontaktpersonen der Kategorie I.

Im Klinikum werden laut Landratsamt 23 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. Eine 92-Jährige sowie eine 80-Jährige starben an den Folgen einer Covid-Erkrankung. In allen öffentlichen Verkehrsmitteln und dazugehörigen Einrichtungen müssen Fahrgäste Maske tragen. Das gilt auch für alle Bushaltestellen. Darauf weist das Landratsamt ausdrücklich hin.

Update 9. Dezember: In der Kreisklinik werden 24 Menschen wegen des Virus behandelt. Drei davon werden beatmet. Das Gesundheitsamt meldet 87 neue Infektionen im Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 177,27 je 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (maßnahmenrelevant) gibt die Zahl mit 152,3 an. Aus Schulen werden weitere Fälle gemeldet. In Fürstenfeldbruck ist die Mittelschule-Nord und die Berufschule betroffen, in Germering die Kerschensteiner Mittelschule und die Kirchenschule, in Puchheim die Grundschule am Gerner Platz und in Olching die Mittelschule sowie die Grundschule Esting. In den meisten Fällen wurde Quarantäne verhängt. Corona-Fälle aufgetreten sind außerdem in zwei Kitas. In zwei Asylunterkünften in Fürstenfeldbruck wurden jeweils ein Bewohner positiv getestet. Bei einem der beiden positiven Fälle handelt es sich um einen Folgefall. In einer Asylunterkunft in Eichenau wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet. Für den betroffenen Wohnbereich wurde Quarantäne angeordnet. Mittlerweile steht fest, dass die Kreisgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes das geplante Impfzentrum betreiben wird. Es entsteht in der Buchenau. Ingesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. Viele Ansteckungsherde bleiben unerkannt.

Update 8. Dezember: Die Corona-Zahlen wollen einfach nicht sinken. Am Dienstag meldete das Landratsamt insgesamt 76 Neuinfektionen. Die vom örtlichen Gesundheitsamt berechnete Inzidenz lag bei 165,45 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete eine Inzidenz von 157,3. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen. Neue Fälle gab es an der Berufsschule in Fürstenfeldbruck mit Quarantänemaßnahmen. Bei einer weiteren Infektion am Gymnasium Puchheim sind diese nicht erforderlich. Positiv getestet wurden zwei Mitarbeiter einer Kita, sowie in einer anderen Einrichtung ein Kind. In beiden Fällen wurde Quarantäne angeordnet. Eine Neuinfektion wurde auch aus einem Pflegeheim im Landkreis gemeldet. Ein Bewohner einer Asylunterkunft in Eichenau wurde ebenfalls positiv getestet. Die Ermittlungen laufen derzeit. In der Kreisklinik werden derzeit 21 Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten am Dienstag beatmet werden. Das Landratsamt meldete zudem zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein 80-jähriger Mann sowie eine gleichaltrige Frau starben an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Beide lebten in Pflegeheimen. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. Viele Ansteckungsherde können nicht nachvollzogen werden. Ministerpräsident Söder hat außerdem eine Regierungserklärung zu dem Thema abgegeben.

Der Stand am 8. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 7. Dezember: In der Kreisklinik werden derzeit 16 Menschen wegen Covid 19 behandelt. Zwei davon müssen beatmet werden. Gegenüber Freitag meldet das Gesundheitsamt 101 neue Infizierte. Die örtliche berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 156,36 pro 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut - maßgeblich in der Frage, ob weitere Maßnahmen zu ergreifen sind - berechnet die Inzidenz mit 146,8. Bei einem Unternehmen, das bereits von Corona-Fällen betroffen ist, wurden weitere Mitarbeiter positiv getestet. Damit sind 17 von 67 Beschäftigten in dem Betrieb infiziert. Wie viele aus dem Landkreis stammen, wird noch eruiert. Auch aus Schulen werden wieder neue Fälle gemeldet. In Bruck betroffen sind die Ferdinand-Miller-Realschule (zwei Schüler aus unterschiedlichen Klassen) und die Richard-Higgins-Grundschule (ein Schüler). Weitere Fälle gibt es im Gymnasium Gröbenzell (ein Schüler) und in der Grundschule am Gerner Platz in Puchheim (ein Lehrer). Bis auf den letzt genannten Fall treten überall Quarantänemaßnahmen in Kraft. Außerdem sind in zwei Kitas Kinder positiv getestet worden. In einem Fall befindet sich die Gruppe bereits in Quarantäne, im zweiten Fall muss die Gruppe ab jetzt daheim bleiben. In einer dritten Kita wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In Absonderung befinden sich die Kinder dieser Gruppe und drei weitere Beschäftigte. Zwei Bewohner einer Asyl-Unterkunft in Maisach sowie zwei Bewohner einer Einrichtung in Fürstenfeldbruck sind außerdem ebenfalls positiv getestet worden. Die Betroffenen befanden sich bereits in Quarantäne, weil sie zuvor Kontaktpersonen der Kategorie I waren. Die Quarantäne verlängert sich. In Bayern gelten ab Mittwoch veränderte Regeln.

Update 4. Dezember: Ein 86-Jähriger mit Covid-19-Befund ist gestorben. In der Kreisklinik werden derzeit 18 Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet die Kreisklinik 64 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 160 je 100 000 Einwohner. Mehrere neue Fälle werden aus Schulen gemeldet. So aus der Pestalozzi-Schule, aus der Grundschule-West, aus der FOS/BOS und aus der Berufschule (alle in der Stadt FFB, je ein Schüler) sowie aus der Realschule Unterpfaffenhofen in Germering (zwei Schüler). In allen Fällen werden Quarantänemaßnahmen erforderlich. Außerdem wurde in einer Krippe eine Erzieherin positiv getestet - für die Krippe wurde Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus. Das Rki (maßgeblich in der Frage über weitere Maßnahmen) gibt die Inzidenz für den Landkreis FFB am Freitag mit 146,4an.

Der Stand am 4. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 3. Dezember: Das Landratsamt meldete am Donnerstag 62 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 157,52 pro 100 000 Einwohner. Neue Fälle gab es an der Grundschule Nord in Fürstenfeldbruck – ohne Quarantänemaßnahmen. Gleiches gilt für das Gymnasium Puchheim. An der Kerschensteiner Mittelschule in Germering musste hingegen Isolation angeordnet werden. Ein neuer Fall wird zudem aus einer Kita gemeldet, vier aus einem Betrieb. In der Kreisklinik werden 15 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. Eine 100-Jährige sowie ein 73-Jähriger starben an den Folgen einer Covid-Erkrankung.

Update 2. Dezember: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 61 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 155,54 pro 100 000 Einwohner. Positive Fälle gab es an der Grundschule Esting, der Pestalozzischule in Fürstenfeldbruck, dem Carl-Spitzweg-Gymnasium und der Wittelsbacher Mittelschule in Germering sowie an der Grundschule an der Martinstraße in Olching. Bis auf die Wittelsbacher Schule sind in allen Fällen Quarantäne-Maßnahmen angeordnet worden. Auch ein Hort meldete eine Neuinfektion. In einer Asylbewerber-Unterkunft in Maisach wurden zwei Bewohner positiv getestet. Die Ermittlungen laufen. In der Kreisklinik werden derzeit 18 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. Ein 100-Jähriger starb an den Folgen der Erkrankung. Insgesamt forderte die Corona-Pandemie im Landkreis bisher 66 Todesopfer.

Update 1. Dezember: Die Corona-Zahlen im Landkreis gehen leicht zurück. Das Landratsamt meldete am Dienstag 56 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 163,64 pro 100000 Einwohner. Neue positive Fälle gab es an der Wittelsbacher Mittelschule in Germering mit Quarantänemaßnahmen. Zwei Infektionen wurden von der Berufsschule in Fürstenfeldbruck gemeldet. Dort ist aber keine Isolation erforderlich. In zwei Kindergärten wurde jeweils ein Kind positiv getestet. In einem der beiden Fälle wurde eine Quarantänemaßnahme angeordnet. In einer Einrichtung, die bereits von Fällen betroffen ist, wurden zwei weitere Kinder und ein Mitarbeiter positiv getestet. Quarantänemaßnahmen wurden angeordnet. In der Klinik wurden am Dienstag 17 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen beatmet werden. An den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind drei Frauen im Alter von 83 bis 93 Jahren. Was halten Sie eigentlich von der Masken-Pflicht in der Stadt Fürstenfeldbruck? Stimmen Sie hier ab. Die Zahlen in den einzelnen Orten:

Der Stand am 1. Dezember. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 30. November: Erneut ist ein Mensch am oder in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Es handelt sich um eine 77-Jährige. Damit werden 62 Covid-19-Tote im Landkreis gezählt. In der Kreisklinik werden 16 Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. Gegenüber Freitag zählt das Brucker Gesundheitsamt 109 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 166,82 je 100 000 Einwohner.

Zwei neue Fälle gezählt werden an der Grundschule Alling. Hier wurden zwei Schüler aus zwei unterschiedlichen Klassen positiv getestet. Entsprechende Absonderungen erfolgen. Betroffen sind auch die Realschule Unterpfaffenhofen und die Wittelsbacher Mittelschule in Germering. In Fürstenfeldbruck betroffen ist die Grundschule Nord (ein Schüler, die Ermittlungen laufen), die Realschule (eine Lehrkraft positiv, Ermittlungen laufen) und die FOS/BOS in Bruck. Außerdem gibt es einen Fall an der Grundschule Moorenweis und in der Grundschule am Gerner Platz beziehungsweise an der Realschule in Puchheim. Allermeistens folgen Quarantänemaßnahmen. Neu betroffen sind außerdem sieben Kitas. Infiziert sind sieben Kinder und drei Beschäftigte. Neue Fälle werden des weiteren in Asylunterkünften in Mittelstetten, Eichenau (zwei Flüchtlinge, ein Beschäftigter) und Bruck gezählt. Die coronabedingt eingesetzten Verstärkerbusse fahren weiterhin, da der Freistaat die Kostenübernahme gesichert hat.

Maskenpflicht bleibt - nur nicht in Fürstenfeld

Die in der bis Montag gültigen Allgemeinverfügung festgelegten Maßnahmen für den Landkreis FFB werden im Wesentlichen bis 21. Dezember verlängert. Die neue Allgemeinverfügung ist juristisch wegen des Ablaufdatums der vorherigen nötig. Die Maskenpflicht in Bruck bleibt demnach im Wesentlichen so bestehen wie sie jetzt gilt, nur in Fürstenfeld entfällt sie. Bestehen bleiben auch die Zutrittsbeschränkung in Klinik und Altenheimen sowie die Maskenpflicht in Asylheimen. Nur im Kloster Fürstenfeld Kloster Fürstenfeld / Veranstaltungsforum wird die Maskenpflicht nach gemeinsamer Erörterung mit der Stadt Fürstenfeldbruck aufgehoben, so das Landratsamt. Das Besucheraufkommen dort sei in den letzten Wochen zunehmend geringer gewesen; eine Maskenpflicht erscheine nicht mehr erforderlich.

Das Landratsamt zur aktuellen Lage: Die Zahlen der Neuinfektionen im Landkreis Fürstenfeldbruck seien derzeit nicht mehr steigend. Dies zeige, dass die Maßnahmen auch bei uns im Landkreis greifen und wir auf dem richtigen Weg sind. In Pflegeeinrichtungen und Asylbewerberunterkünften sei das Infektionsgeschehen in den vergangenen Wochen leider weiterhin hoch gewesen, weshalb die Maßnahmen dort verlängert werden müssten. Die Maskenpflicht auch an stark frequentierten öffentlichen Plätzen bleibe als Hygienemaßnahme weiter wichtiger Bestandteil der Eindämmung der Pandemie.

Update 27. November: Erneut sind drei Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Es handelt sich um zwei Frauen im Alter von 90 und 93 Jahren sowie um einen 91-Jährigen. Das Landratsamt meldete am Freitag 59 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 183,18 pro 100 000 Einwohner. Einen neuen Fall mit Quarantäne gibt es am Gymnasium Puchheim. Gleiches gilt für eine Kita. In einem besonders betroffenen Heim in Gröbenzell wurden bislang 56 Bewohner und 33 Mitarbeiter positiv getestet. In der Klinik werden derzeit 16 Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen müssen auf der Intensivstation beatmet werden. In einer Asylunterkunft in Landsberied, die bereits von Corona-Fällen betroffen ist, wurden zwei weitere Bewohner positiv getestet. Für sämtliche Bewohner verlängert sich dadurch die Quarantäne.

Die Kfz-Stelle

Wegen mehrerer Corona-Fälle war die Kfz-Zulassungsstelle in Fürstenfeldbruck diese Woche geschlossen. Ab kommendem Montag öffnet die Behörde ihre Tore wieder – bis voraussichtlich 2. Dezember aber nur für Händler und Kfz-Zulassungsdienste. Wie schnell die Vorgänge bearbeitet werden können, ist noch nicht sicher. Wie das Landratsamt mitteilt, sind noch nicht alle Mitarbeiter wieder im Dienst. Die Fahrerlaubnisbehörde bleibt weiter geschlossen. In dringenden Fällen können sich Kunden telefonisch unter (0 81 41) 51 98 36 melden. Alle Informationen gibt es auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ffb.de.

Testzentrum: Statistik veröffentlicht

Die Kreisbehörde hat jetzt Zahlen zu den beiden Testzentren in Fürstenfeldbruck veröffentlicht. Bis einschließlich 23. November wurden dort 45 044 Testungen auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorgenommen. Insgesamt 1171 Tests, also 2,6 Prozent, fielen positiv aus. Das Landratsamt weist darauf hin, dass nicht alle Getesteten im Landkreis leben. In die Corona-Berechnungen fließen aber nur diejenigen ein, die im Kreis leben.

Pläne für Impfzentrum

Im Hintergrund arbeitet der Landkreis gerade an der vom Freistaat verlangten Schaffung eines Impfzentrums für Mitte Dezember. Verschiedene Rettungsorganisationen und private Anbieter seien gebeten worden, Angebote abzugeben, berichtete eine Sprecherin auf Nachfrage. Dabei handele es sich um Einrichtungen, von denen man wisse, dass sie das Verlangte leisten können. Dass Mitte Dezember wirklich schon ein Zentrum zur Verfügung steht, glaubt die Sprecherin eher nicht. Falls dann aber wirklich der Impfstoff schon vorhanden sein sollte, dann könnten erstmals mobile Teams losziehen und die Impfdosen verabreichen. Langfristig sei es das Ziel, die Impfung von Hausärzten durchführen zu lassen.

Der aktuelle Stand

Der Stand am 27. November (Vormittag) (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 26. November: In der Kreisklinik werden aktuell 16 Menschen wegen des Virus behandelt. Zwei davon müssen beatmet werden. Das Gesundheitsamt meldet 57 neue Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 184,55 je 100 000 Einwohner. Neue Fälle werden von der Emmeringer Mittelschule gemeldet, vom Viscardi-Gymnasium in Bruck und von der Realschule Unterpaffenhofen. In allen Fälle sind Quarantänemaßnahmen die Folge. Außerdem wurde eine Mitarbeiterin einer Kita positiv getestet, genau wie ein Kind in einer anderen Kita. In einem bereits betroffenen Pflegeheim wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet. Am Montag öffnet in Germering ein neues Testzentrum. Und MP Söder erläutert die neuen Maßnahmen gegen Corona.

Update 25. November: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 79 Corona-Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Inzidenz liegt bei 183,18 pro 100 000 Einwohner. Neue Fälle gibt es in Bruck an der FOS, an der Mittelschule West sowie an der Philipp-Weiß-Schule und in Puchheim an der Mittelschule. In zwei Pflegeheimen, die bereits von Corona-Fällen betroffen sind, wurden weitere Beschäftigte positiv getestet. In einem weiteren Pflegeheim sind zwei Bewohner positiv. Eine 78-Jährige starb an den Folgen der Infektion. In der Klinik werden 17 Covid-Patienten behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. 

Update 24. November: Ein 82-Jähriger ist mit Covid-19-Befund gestorben. Er ist der 57. Tote in Zusammenhang mit dem Virus im Landkreis. In der Kreisklinik werden derzeit 19 Menschen wegen des Virus behandelt, einer davon wird beatmet. Das Gesundheitsamt meldet unterdessen 63 neue Infizierte. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach örtlicher Berechnung damit bei 184,55 je 100 000 Einwohner. Wieder werden neue Fälle aus Schulen gemeldet. In Fürstenfeldbruck ist die Mittelschule West (ein Fall, mit Quarantäne) betroffen. In Puchheim die Grundschule-Süd und die Realschule (je ein Fall, mit Quarantänefolgen) sowie die Mittelschule (ohne Quarantäne). Absonderung verlangt wird auch in der Realschule Unterpfaffenhofen, wo zwei Personen positiv getestet wurden, die nicht im Landkreis leben und in der Germeringer Grundschule Kleinfeldstraße. Des weiteren gibt es einen neuen Fall in einer Kita (samt Quarantäne). Außerdem wurde eine Person in einer Asylunterkunft in Bruck positiv getestet. In diesem Zusammenhang wurde eine Kontaktperson der Kategorie 1 ermittelt. Auch in Mittelstetten ist eine Unterkunft betroffen. Die Kontaktpersonen werden ermittelt.

Der Stand am Vormittag des 24. November. (zum Vergrößern rechts oben klicken)

Update 23. November: Eine 95-Jährige ist im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Covid-19-Toten steigt damit auf 56. In der Kreisklinik werden derzeit 22 Menschen wegen des Virus behandelt. Zwei davon müssen beatmet werden. Gegenüber Freitag meldet das Gesundheitsamt 145 neue Corona-Fälle im Landkreis. Damit liegt die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz bei 181,36 je 100 000 Einwohner. An verschiedenen Schulen wurden neue Infektionen registriert. So je ein Fall in Bruck am Viscardi-Gymnasium, an der Pestalozzischule und zwei Fälle am Graf-Rasso-Gymnasium (alle mit Quarantänefolge). In Germering wird an der Grundschule Kleinfeldstraße wegen eines neuen Falls eine bestehende Quarantäne verlängert. An der Mittelschule in Mammendorf wird ebenfalls ein Corona-Fall verzeichnet, allerdings ohne Quarantänefolgen. Außerdem je einen weiteren Fall gibt es in Maisach an der Orlando-li-Lasso-Realschule und am Gymnasium in Puchheim (beide mit Quarantäne). An sechs Kitas treten weitere Corona-Fälle auf. Für zwei Kitas wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. In einem Seniorenheim wurde eine weitere Mitarbeiterin positiv getestet. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. In einer Asyl-Unterkunft in Fürstenfeldbruck wurden bislang insgesamt 25 Personen positiv getestet und mehr als 50 Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt. Seit Beginn der Pandemie haben sich 3737 Menschen im Kreis infiziert. Als wieder gesundet (ohne Kenntnis möglicher Folgeerscheinungen) gelten 2974 Menschen (Stand 20. November). Außerdem musste die Polizei mehrmals wegen Verstößen gegen die Auflagen eingreifen. Die vorherige Entwicklung finden Sie im vierten Corona-Ticker.

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