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Coronavirus: Schülerfahrten fallen erneut aus

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Von: Lisa Fischer

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Winterspaß im Harz
Einige Schüler müssen aufs Skilager verzichten. © Beispielfoto: picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte

Skilager oder Abschlussfahrten gehören zu den Höhepunkten der Schulzeit. Wegen der andauernden Corona-Krise werden die beliebten Reisen jetzt aber erneut gestrichen.

Fürstenfeldbruck – „Das ist wirklich sehr, sehr bedauerlich“, sagt Walter Zellmeier, Direktor des Viscardi-Gymnasiums Fürstenfeldbruck. „Die Fahrten sind ja meistens das, woran man sich gerne zurückerinnert.“ Nun musste er die drei geplanten Skilager der insgesamt fünf siebten Klassen Ende Februar und Anfang März absagen. Ziel war traditionell das Salzburger Land. Aber auch Auslandsfahrten der Oberstufenschüler müssen am Viscardi-Gymnasium, gestrichen werden.

Zumindest bei den abgesagten Skiwochen des Viscardi-Gymnasiums bleibt niemand auf Stornogebühren sitzen. „Dank der langjährigen Partnerschaft vor Ort“, sagt Zellmeier. Bei einem neuen Partner sähe das bestimmt anders aus, meint der Schuldirektor. Denn laut Ministerium werden Stornokosten vom Staat nicht übernommen.

Stornierung

An der Realschule Maisach hat man mögliche Stornogebühren von Anfang an verhindert. „Wir konnten die Abschlussfahrt der zehnten Klassen bis Ende Dezember kostenfrei stornieren“, sagt Direktorin Doris Lux. Mit Blick auf die Corona-Situation hätten sich Schüler- und Elternvertreter sowie die Schulleitung schon Anfang Dezember zu einem Gespräch zusammengesetzt. „Dann haben wir entschieden, die Fahrt abzusagen“, berichtet Lux. Ziel für die sechs zehnten Klassen wäre Berlin gewesen.

Auch am Gymnasium Puchheim wurde weit im Voraus geplant und das Skilager abgesagt, erklärt Direktorin Monika Christoph. Die Nachricht aus dem Kultusministerium mit der Bitte, solche Fahrten abzusagen, treffe nun jedoch Schüler des Austauschprogramms mit Schulen in Spanien oder Frankreich.

Fahrt nach Berlin

„Es tut im Herzen weh, weil die Schüler so ein Gemeinschaftserlebnis dringend brauchen“, sagt Robert Christoph, Direktor des Max-Born-Gymnasiums Germering. Er musste nun die Berlinfahrt der Q11 absagen sowie die Skiwochen von insgesamt neun Klassen.

Als „das Highlight im Jahr“, bezeichnet Monika Pfahler, Direktorin der Fach- und Berufsoberschule Fürstenfeldbruck, die Skifahrt im Februar. Diese findet gewöhnlich an dem Tag statt, an dem es die Halbjahreszeugnisse gibt. „Alle volljährigen Schüler können mitfahren“, sagt Pfahler. Früh morgens geht es normalerweise los in Richtung Österreich und spätabends wieder zurück. Doch auch dieser Ausflug fällt flach. Genauso wie die Abschlussfahrten der 12. und 13. Klassen nach Rom, Dublin und Hamburg.

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