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Der Impf-Start im Landkreis Fürstenfeldbruck verläuft etwas holprig. Wegen eines technischen Problems ist die Hotline zur Anmeldung ständig überlastet.

Corona-Krise

Ein Technik-Problem bremst die Impf-Hotline aus

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Der Impf-Start im Landkreis Fürstenfeldbruck verläuft etwas holprig. Wegen eines technischen Problems ist die Hotline zur Anmeldung ständig überlastet.

  • Seit Kurzem können Menschen aus der Risikogruppe für die Corona-Impfung einen Termin vereinbaren.
  • Doch der Start der Anmeldephase verläuft stockend.
  • Die Leitungen zur Anmeldung sind wegen technischen Problemen überlastet.

Fürstenfeldbruck – Seit Montag können Senioren über 80 Jahre oder deren Angehörige über die Hotline des Roten Kreuzes (BRK) für den Landkreis Termine für die Corona-Impfung vereinbaren. Bereits jetzt gab es mehrere hundert Anrufe. Die Hotline ist überlastet. Viele klagen, dass dauernd besetzt ist oder sie lange in der Warteschleife hängen.

BRK-Kreisgeschäftsführer Rainer Bertram: „Es kommen zu wenig durch“

„Wir haben ein technisches Problem“, erklärt BRK-Kreisgeschäftsführer Rainer Bertram. Es gibt zu wenig Leitungen, um die große Zahl der Anrufe abwickeln zu können. „Es kommen zu wenig durch.“ Er verstehe den Ärger, wenn man ganz oft wählen müsse. Aber es gebe derzeit noch keine andere Möglichkeit. Denn die Software des Freistaats, über die auch im Internet Termine vereinbart werden können, funktioniere wohl erst Mitte Januar.

Die Bürger bittet Bertram um Geduld. Die Probleme lassen sich nicht zwischen den Jahren lösen, es werde etwas dauern. Dennoch werden jeden Tag Impftermine vergeben. „Wir kriegen alle Termine, die wir haben, auch los.“ Und die Rückmeldung für die Mitarbeiter an der Hotline sei durchweg positiv. Langfristig wird ohnehin nichts vereinbart, da man flexibel auf die Menge des verfügbaren Impfstoffs reagieren müsse.

Die Organisation der Impfung an sich verläuft reibungslos

Am Dienstag wurde die erste Impfrunde im Seniorenheim Curanum in Germering beendet, in den nächsten Tagen geht es in anderen Altenheimen weiter. Die Organisation klappe reibungslos, die Impfdosen reichen, sagt Bertram. Ab Januar werden im Impfzentrum an der Industriestraße 1 in Fürstenfeldbruck die ersten über 80-Jährigen ihre Schutzimpfung erhalten. Parallel geht es in den Heimen weiter. Etwa zwei Monate wird es dauern, bis alle aus der ersten Gruppe beide Injektionen erhalten haben, schätzt der Kreischef.

Immer wieder versuchen Bürger, vor Ort im Impfzentrum Termine zu vereinbaren. Doch das ist nicht möglich. Das geht nur über die Hotline (0 81 41) 40 04 50. Die Zuständigen bitten darum, dass nur Bürger mit höchster Impf-Priorität anrufen.

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