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Kreisklinik bittet die Bevölkerung Schutzkittel herzustellen. (Symbolbild)

News-Ticker für den Landkreis Fürstenfeldbruck

Coronavirus FFB: Erneuter Todesfall im Altenheim - Kreisklinik mit außergewöhnlicher Bitte

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Das Coronavirus hat entscheidende Konsequenzen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. In unserem News-Ticker, Teil 2, finden Sie aktuelle Nachrichten.

  • Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck.
  • Es kommen immer weitere Infizierte hinzu.
  • Mehrere Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben
  • Alle Infos zur Corona-Krise im Landkreis FFB bis zum 25. März finden Sie in unserem ersten Corona-News-Ticker.

++++Aktualisieren++++

Update Mittwoch, 17.40 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis hat sich am Mittwoch auf 630 erhöht. Das teilt das Gesundheitsamt mit. Außerdem gibt es ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Insgesamt sind damit 16 Personen an Covid-19 gestorben. Der Verstorbene war laut Gesundheitsamt Bewohner des Seniorenheims Theresianum in Fürstenfeldbruck. In der Kreisklinik werden derzeit 22 infizierte Personen behandelt – fünf davon müssen beatmet werden. Wie die Behörde mitteilt, haben mittlerweile 250 Personen die häusliche Isolation verlassen. Um die Versorgung des Personals mit Schutzkleidung sicherzustellen, bittet die Kreisklinik die Bevölkerung, Schutzkittel herzustellen. Diese sollten zu 100 Prozent aus Baumwolle oder flüssigkeitsabweisen-dem Material bestehen, einen Langarm (mit Armbündchen) besitzen sowie als Kochwäsche waschbar sein. Fragen, auch zur Anlieferung der Kittel, beantwortet Karin Hohmann aus dem Klinikum unter Telefon (0 81 41) 99 23 07.

Update Mittwoch, 11.10 Uhr: Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat am Dienstag die Zahlen der an Corona erkrankten Menschen pro Kommune bekannt gegeben. Die Tabelle mit den Zahlen finden Sie hier

Update Dienstag, 16.42 Uhr: Weitere Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind gestorben. Außerdem treten die ersten Corona-Fälle im Ankerzentrum auf. Zwei Asylbewerber sind positiv getestet. Die beiden betroffenen Personen wurden zum Vollzug der Quarantäne in eine andere Unterkunft verlegt, wo sie betreut werden, berichtet die Regierung, die für die Unterkunft am Fliegerhorst zuständig ist. Jetzt werden unter anderem Kontaktpersonen ermittelt. Insgesamt sind im Kreis nunmehr 612 Infizierte registriert (Stand: Dienstag, früher Abend). Es werden 15 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gezählt – ein weiterer davon im Theresianum. Dabei handelte es sich um eine sehr alte Person, die palliativ behandelt wurde. Im Germeringer Altenheim Curanum ist ein zweiter Corona-Fall aufgetreten. Die Angehörigen reagierten mit großem Verständnis, hieß es. 28 Erkrankte werden stationär in der Kreisklinik behandelt, davon werden fünf beatmet, berichtet eine Sprecherin des Landratsamtes. In der ersten Drive-Through-Stelle sind mittlerweile über 1000 Menschen getestet worden (negativ: 908 Personen). Die Stelle ist ist nicht mehr so ausgelastet wie am Anfang. Wer Symptome zeigt, kann sich also bei der Nummer (08141) 519 7077 melden

Update Dienstag 8.49 Uhr: Die Wertstoffhöfe öffnen wieder. Doch es gibt Regeln. Diese finden Sie hier.

Update Montag 16.48 Uhr: Mittlerweile sind im Landkreis zwölf Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Drei davon starben außerhalb der Klinik, eine Frau davon im Brucker Theresianum. Dort wurden mittlerweile 20 Bewohner und 14 Mitarbeiter positiv getestet. In der Kreisklinik wurden insgesamt zwölf Mitarbeiter positiv getestet, zwei davon sind wieder gesund. Das Virus hatte sieben Personen aus dem Pflegepersonal erwischt, zwei Ärzte und eine Servicekraft. 

Derzeit sind coronabedingt zehn Mitarbeiter der Kreisklinik krank geschrieben – insgesamt hat das Haus, das Seniorenheim Jesenwang eingerechnet, um die 1000 Beschäftigte. Seit Anbeginn der Corona-Welle wurden im Landkreis 590 Personen positiv getestet (ohne die Webasto-Fälle). 225 davon gelten als wieder gesundet, wobei diese Zahl ständig variieren kann. Die zweite Drive-Through-Stelle in Germering hat inzwischen ihren Dienst aufgenommen. 

In der Kreisklinik werden derzeit 29 Corona-Patienten stationär behandelt, das sind etwas weniger als zuletzt. Fünf davon müssen beatmet werden. Auch diese Zahl ist ständig im Fluss – einige Patienten können das Haus aufgrund abklingender Symptome in Richtung häusliche Quarantäne verlassen, einige sind gesundet, neue kommen hinzu. Wiederum seit Anbeginn der zweiten Corona-Welle zählt das Landratsamt 1200 Kontaktpersonen der Kategorie 1 - das sind Menschen, die direkten Kontakt mit Infizierten hatten und zur Quarantäne aufgefordert wurden. Viele der 1200 Zwangs-Quarantänisten durften dieselbe schon wieder verlassen. Allerdings werden jetzt erst die Bescheide verschickt. Vereinfacht gesagt: Erst wurde die Quarantäne (rechtskräftig) angeordnet, jetzt folgen die entsprechenden Brief, die bei manchen für den Arbeitgeber Bedeutung haben. Alle werden zugestellt. Die Zulassungsstelle Hasenheide verzichtet voraussichtlich ab dem 8. April im Rahmen der Onlinezulassung von Kraftfahrzeugen auf die Vorlage eines neuen Personalausweises mit einer freigeschalteten Online-Ausweisfunktion. Des Weiteren wird erstmalig die Möglichkeit eröffnet, die meisten Kfz-Zulassungsvorgänge postalisch zu erledigen

Update Montag 11.50 Uhr: Auch in Emmering hat sich nachbarschaftliche Hilfe formiert.

Update Montag, 9.19 Uhr: Gute Nachrichten von der S-Bahn. Nach Beschwerden von Fahrgästen, dass auf der S 3 und S 4 der nötige Abstand wegen zu großer Enge nicht eingehalten werden kann, wandte sich Landrat Thomas Karmasin an den MVV. Der hat reagiert und längere Züge eingesetzt. Am Wochenende haben sich außerdem die allermeisten an die Regeln gehalten.

Update Freitag 17.17 Uhr: Mittlerweile sind 512 Personen im Landkreis FFB positiv getestet worden. Es gibt weitere Todesfälle. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz kündigt weitere Maßnahmen an - etwa die Schaffung von Hilfskrankenhäusern und die Einrichtung der neuen Drive-Through-Stelle. 

Update Freitag 15.45 Uhr: Die Stadt Olching sucht Näher von Mundschutzmasken

Update Freitag 1.22 Uhr: Emmerings Kämmerer warnt vor den finanziellen Folgen der Krise für die Kommunen.

Update Freitag, 9.41 Uhr: Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck als wichtiger Versorger in der Region sind in Zeiten der Krise gut aufgestellt.

Update Donnerstag, 16.04 Uhr: In Folge des Coronavirus ist ein weiterer Todesfall zu beklagen: Eine Frau Anfang 90 erlag zuhause dem Virus. Außerdem ist ein weiterer Fall in einem Altenheim aufgetreten. Eine über 90-Jährige ist im Theresianum positiv getestet worden. Sie teilte sich ein Zimmer mit einer Mitbewohnerin. Beide wurden nun voneinander getrennt. Auch eine Mitarbeiterin des Altenheims in Bruck wurde positiv getestet. Jetzt wird die Anzahl der Kontaktpersonen ermittelt. Insgesamt ist die Zahl der Infizierten mittlerweile auf 474 gestiegen. 31 werden stationär in der Kreisklinik behandelt, vier werden beatmet. Am Mammendorfer See wurden unterdessen alle Einrichtungen abgeriegelt, die als Freizeit-Einrichtungen gelten, etwa Tischtennisplatten. Alleine oder zu zwei am See spazieren zu gehen, sei aber weiter nicht verboten, hieß es aus dem Landratsamt.

Update Donnerstag, 12.11 Uhr: Im Rahmen der Berichterstattung über die Videokonferenz mit dem Landratsamt zum Thema Corona haben wir berichtet, dass zwei Orthopäden aus dem Landkreis ihre Praxis aufgrund Infizierung geschlossen hätten. Dazu stellen wir richtig, dass die aus Tirol (nicht Südtirol) zurück gekehrten Orthopäden die Praxis nur aus Vorsichtsgründen, freiwillig und vorsorglich geschlossen hatten, nicht aufgrund einer Infizierung.

Update Donnerstag 12.09 Uhr: Das Maibaumfest in Puch ist abgesagt worden.

Update Donnerstag 10.31 Uhr: Wie in der vergangenen Woche schon kurz gemeldet, hat das Brucker Netz seinen Dienst wieder aufgenommen.

Update Donnerstag 10.04 Uhr: Die komplette Freizeitanlage in Mammendorf wird ab sofort gesperrt. Grund hierfür sind die Massen an Menschen, die unbelehrbar in großen Gruppen aufeinander gesessen sind, wie der Mammendorfer Landtagsabgeordnete Benjamin Miskowitsch (CSU) schreibt. Miskowitsch: „Man hat jetzt über eine Woche versucht, an die Vernunft zu appellieren, leider ohne Erfolg.“ Auch der Vandalismus habe  zugenommen.

Update Donnerstag 9.59 Uhr: Die Tafeln kündigen an, demnächst wieder zu öffnen.

Update Donnerstag, 8.47 Uhr: In einem Altenheim kommt es zu einem Corona-Fall. Das hat erhebliche Auswirkungen. Gleichzeitig kämpfen die Maskennäher von Maisach gegen dreiste Diebe.

Update Mittwoch: 12:28 Uhr: Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Landkreis ist auf 394 gestiegen. 26 Personen werden derzeit stationär in der Kreisklinik behandelt, drei davon müssen beatmet werden. Von den 394 Fällen sind bei 90 Menschen die kritischen zwei Wochen bereits überstanden – das bedeutet, sie müssen als genesen gelten. 

Die Corona-Krise trifft unterdessen auch die KFZ-Zulassungsstelle des Landratsamts in der Fürstenfeldbrucker Hasenheide. Hier kann man bis auf Weiteres nur noch wichtige und dringliche Angelegenheiten erledigen. Tageszulassungen für Händler sind auch noch möglich. Alle Vorgänge werden nur nach telefonischer Terminabsprache abgewickelt. So werden derzeit etwa 40 bis 50 Vorgänge am Tag in der Zulassungsstelle erledigt. 

Am Dienstag wurde unterdessen auch das Antragsformular ins Internet gestellt, mit dem Kleinunternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler und Landwirte Soforthilfe beantragen können. Es ist auf der Homepage des bayerischen Wirtschaftsministeriums unter www.stmwi.bayern.de zu finden.

Update Dienstag: 12.52 Uhr: Der Amperverband richtet einen Appell an die Bevölkerung. Ziel ist es, ein Verstopfen der Rohrleitungen zu verhindern. Vereinfacht gesagt fordert der AV: Nichts darf in die Toilette, was dort nicht hingehört.

Update Dienstag 12.49 Uhr: Zwei weitere Menschen im Landkreis sind an den Folgen des Coronavirus verstorben. Wieder handelt es sich um hochbetagte Personen mit Vorerkrankungen. Damit sind bislang insgesamt vier ältere Menschen dem Virus erlegen, drei aus dem Landkreis, einer aus dem Kreis Dachau, der aber in der Kreisklinik behandelt worden war. Die Zahl der nachgewiesen positiv Getesteten ist mittlerweile (Stand Montagnachmittag) auf 357 gestiegen. Sie umfasst alle positiv Getesteten seit Beginn der zweiten Corona-Welle. Nicht eingerechnet sind die ersten und mittlerweile lange wieder gesundeten Fälle aus dem Webasto-Umfeld. In der neuen Zahl nicht abgezogen sind die seit der zweiten Welle Gesundeten. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz wird ergänzt um einen ärztlichen Leiter und um einen Versorgungsarzt. Sie sollen sich um die Bettenkapazität kümmern und um die geplante Kanalisierung der hausärztlichen Versorgung auf ausgewählte Praxen.

Update: Montag, 11.29 Uhr: Vor der Kreisklinik wurde ein Zelt aufgebaut. Es soll dazu dienen, Covid-19-Patienten isolieren.

Update: Montag 11.26 Uhr: So lief es mit den Ausgangsbeschränkungen am Wochenende. Die Polizei musste mehrmals eingreifen.

Update Montag 11.24 Uhr: Apotheker hinter der Schutzwand: Wie es ist, so zu arbeiten.

Update Freitag 16.21 Uhr: Das Betreten des Pucher Meeres und des Emmeringer Sees ist verboten.

Update Freitag 14.30 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis ist weiter gestiegen. Insgesamt sind derzeit 275 Menschen im Kreis an Corona erkrankt. In der Kreisklinik werden 16 positiv Getestete stationär behandelt. Zwei befinden sich auf der Intensivstation. In der Drive-Through-Stelle sind bislang insgesamt 630 Menschen untersucht worden. 57 wurden positiv getestet, wobei noch nicht alle Ergebnisse vorliegen.

Update Freitag, 14.28 Uhr: Wichtige Nachricht für den Mittelstand: Unter Einhaltung der Hygieneregeln, insbesondere des Sicherheitsabstands von 1,5 Metern, dürfen Einzelhandelsunternehmen auf Belieferung der Kunden umstellen, auch wenn sie nicht Lebensmittel vertreiben. Das teilt Landrat Thomas Karmasin mit.

Update Freitag, 10.25 Uhr: In einem Video-Gespräch haben Verantwortliche Auskunft zur Lage gegeben. Ein Werbetechniker hat außerdem ein lustiges Plakat gebastelt.

Update Donnerstag, 14.21 Uhr: Wie das Landratsamt meldet, ist nun mehr der zweite Corona-Tote im Landkreis zu beklagen. Es handelt sich um einen 87-Jährigen, der multimorbid gewesen sei. Er ist am 25. März zuhause verstorben. Der erste Tote starb in der Kreisklinik. Es handelte sich um einen 90-Jährigen mit schweren Vorerkrankungen aus dem Landkreis Dachau. Die Zahl der Infizierten im Landkreis Bruck ist am Donnerstag auf 250 gestiegen.

Update Donnerstag 9.14 Uhr: Wichtige Informationen für Unternehmen zum Thema Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen. Den von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen wird dringend empfohlen, sich noch heute, Donnerstag, 26. März, formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständigen Krankenkassen wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese für den Monat März stunden zu lassen. Einen Musterantrag für die Krankenkasse finden Sie hier. Die Voraussetzungen finden Sie hier.

Coronavirus in FFB: Bereits ein Todesopfer zu beklagen

Das Coronavirus hat seiner immer stärkeren Verbreitung das öffentliche Leben auch im Landkreis Fürstenfeldbruck lahmgelegt. Bisher ist eine Person an der Folge einer Corona-Erkrankung Covid-19 verstorben.

Corona-Krise FFB: Landratsamt überträgt Pressekonferenz live

Ungewöhnliche Unterstützung erfährt unterdessen ein Spargelbauer und für die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler endet die freiwillige Corona-Quarantäne. Viele Personen haben sich bereit erklärt, anderen zu helfen. Für Donnerstagmittag hat das Landratsamt Journalisten der Region zu einer Pressekonferenz eingeladen. Sie wird erstmals überhaupt via Video-Schalte abgehalten.

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