Im Fokus: die Corona-Impfungen in Deutschland. (Symbolfoto)
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Im Fokus: die Corona-Impfungen in Deutschland. (Symbolfoto)

Pandemie

Coronavirus in Fürstenfeldbruck: Inzidenz wieder über kritischem Schwellenwert - über 2000 Impfungen in Arztpraxen

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  • Tobias Gehre
    Tobias Gehre
  • Sabine Kuhn
  • Thomas Benedikt
    Thomas Benedikt
  • Thomas Steinhardt
    Thomas Steinhardt

Die Lage in der Pandemie bleibt angespannt. Im Landkreis Fürstenfeldbruck bewegt sich der Inzidenzwert um die 100er-Marke.

  • Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. 
  • Alle Infos zur Corona-Krise im Landkreis FFB bis zum 15. Februar finden Sie in unserem fünften Corona-Ticker
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Update 9. April: Gegenüber dem Vortag sind 56 Menschen positiv getestet worden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 111,36 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 104,4 an. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Außerdem sind zwei Kitas betroffen: In einem Fall wurde ein Kind positiv getestet, in anderen ein Mitarbeiter. Es folgt Quarantäne. Bei 17 der neu positiv Getesteten besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutation. In einer Klinik ist ein 75-Jähriger an Covid 19 verstorben. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Insgesamt haben 30 536 Menschen die erste Impfung erhalten, davon 28 100 im Impfzentrum. 13 600 Personen haben hier außerdem bereits die zweite Impfung bekommen. In Arztpraxen, die nun ja ebenfalls Vakzine spritzen dürfen, wurden 2436 Menschen erstgeimpft. Wegen der hohen Inzidenzzahl gilt für Schulen ab Montag in den meisten Fällen Distanzunterricht. Derzeit sind 453 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle). Als Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich 1393 Menschen in Quarantäne.

Der Stand am Freitag (Zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update 8. April: Im Brucker Impfzentrum können derzeit deutlich mehr Menschen gegen das Corona-Virus geimpft werden. Wie der Ärztliche Leiter Dr. Matthias Skrzypczak auf Anfrage mitteilt, stehen diese und nächste Woche rund 25 Prozent mehr Impfdosen zur Verfügung. Der Mediziner rechnet damit, in der nächsten Woche pro Tag rund 800 Dosen verabreichen zu können. Ob es danach weiterhin so viel Impfstoff gibt, konnte Skrzypczak nicht sagen. „Wir hoffen natürlich, dass die Versorgung weiterhin so gut bleibt.“

Indes stehen die Öffnungen, die ab Freitag gelten, auf wackligen Beinen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt wieder drei Tage bei unter 100. Das Landratsamt weist aber darauf hin, dass über Ostern wohl weniger Infektionen bekannt geworden seien. „Sollte der Inzidenzwert bald wieder über 100 steigen, müssen wir wieder die Notbremse ziehen“, warnt Landrat Thomas Karmasin.

Wie die Behörde weiter mitteilt, werden jetzt auch die Bewohner von Obdachlosen- und Asylunterkünften geimpft. „In Gemeinschaftsunterkünften nutzen die Bewohner miteinander Küchen, Bäder und Sozialräume. Dass hier schneller Ansteckungen weitergegeben werden, liegt in der Natur der Sache und entspricht auch unserer Erfahrung“, erklärt Landrat Thomas Karmasin, Dadurch könnten schnell größere Cluster entstehen können, die auch zu einem Anwachsen des Inzidenzwertes füh-ren könnten – was wiederum alle Bewohner des Landkreises betreffen würde.

Das Landratsamt meldete am Donnerstag insgesamt 45 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die örtlich berechnete Inzidenz stieg erneut an und lag bei 98,64 pro 100 000 Einwohner. In einem Seniorenheim, das bereits von Fällen betroffen ist, wurde ein weiterer Mitarbeiter sowie ein weiterer Bewohner positiv getestet. In einer Kita wurde eine infizierte Mitarbeiterin gemeldet. Bei insgesamt 19 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Virus-Variante. An den Folgen einer Covid-Erkrankung starb eine weitere Person. Insgesamt sind bisher 128 Männer und Frauen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Im Klinikum wurden am Donnerstag neun Covid-Patienten behandelt. Vier von ihnen mussten beatmet werden. Eine 82-Jährige ist in einer Klinik an Covid 19 gestorben. Im Impfzentrum wurden bisher 27 349 Menschen immunisiert. 13 598 Männer und Frauen haben ihre zweite Impfung erhalten. Die Impfungen in den Hausarztpraxen sind darin noch nicht enthalten.

Update 7. April: Das Gesundheitsamt meldet 57 Neu-Infektionen gegenüber dem Vortrag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 94,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 84,4 an. Damit liegt der Landkreis den dritten Tag in Folge unter einer Inzidenz von 100. Am Freitag fällt daher die Notbremse - unter anderem auch die Ausgangssperre. Unter den neu gemeldeten Fällen betreffen einige ein Seniorenheim: Zuerst wurde ein Mitarbeiter positiv getestet und in der Folge drei Heimbewohner. Zwei von diesen sind bereits zweimal geimpft, eine Person hingegen ist nicht gegen Corona geimpft. In einer Kita wurde, nachdem ein Kind positiv getestet worden ist, eine Quarantänemaßnahme erlassen. Bei insgesamt 30 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden zehn Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 26 543 Erst-und 13 596 Zweitimpfungen (Stand 07.04.2021, 12.00 Uhr). Außerdem hat Ministerpräsident Markus Söder einige Neuerungen (Tests in Schulen, Verschiebung von Öffnungen) verkündet. Und in Germering wurden Maskenschutz-Schilder gestohlen.

Diese Regeln gelten im Landkreis ab Freitag

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt nun den dritten Tag in Folge unter der 100-er Marke. Damit muss das Landratsamt bekanntgeben, dass binnen zweier Tage Lockerungen in Kraft treten. Ab Freitag gelten dann also wieder die Regeln, die der Stufenplan bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 vorsieht. Im Einzelnen heißt das:
Ausgangssperre: Entfällt; Kontakte: Ein Haushalt sowie ein weiterer, maximal fünf Personen. Kinder unter 14 werden nicht gezählt.; Einzelhandel: Geöffnet, nach vorheriger Anmeldung (Click an Meet). Ein Kunde je angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche, Kontaktdaten werden erhoben. Immer geöffnet haben unabhängig von der Inzidenz: Lebensmittel, Zeitschriften, Buchhandel, Optiker Apotheken und nach einem Gerichtsurteil auch Schuhläden (das gilt nicht mehr ab Montag - da greifen die heute verkündeten Regeln, siehe oben); Gastronomie: geschlossen, Außer-Haus-Verkauf ist erlaubt; Kultur, Freizeit: Geöffnet, nach vorheriger Anmeldung sind Museen, Zoos, Gärten und Gedenkstätten. Kontaktdaten werden erhoben.; Sport: Kontaktfreier Sport (Joggen, Golf Tennis) mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten unter freiem Himmel zulässig. Außensportanlagen können hierfür öffnen. Kinder unter 14 Jahren dürfen in Gruppen von bis zu 20 Kindern kontaktfrei trainieren.; Schulen: Es findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt; Generelle Regelung: Mindestabstand von 1,5 Metern, FFP2-Maskenpflicht in und vor Geschäften, in Bus und Bahn, an Haltestellen.; Dazu kommt im Landkreis Fürstenfeldbruck (eigene Allgemeinverfügung) die Maskenpflicht an belebten Plätzen in Fürstenfeldbruck, Germering, Maisach und Gernlinden.

Der Stand am 6. April

Update 6. April: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 85,91 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 97,6 an. Damit liegt der Kreis den zweiten Tag in Folge unter 100. Sollte das morgen wieder so sein, würde ab Freitag die Notbremse wieder aufgehoben. Gegenüber dem Vortag zählt das Gesundheitsamt 26 Neu-Infektionen. In Quarantäne befinden sich derzeit 445 infizierte Menschen. 1132 Personen gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1. In einer Kita wurde ein Kind positiv getestet. Für die betroffene Kita wurde eine Quarantänemaßnahme erforderlich. Bei insgesamt 22 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit neun Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. Das Rote Kreuz meldet 26 196 Erst- und 13 279 Zweitimpfungen.

Update 5. April: Im Vergleich zum Donnerstag, 1. April, sind im Landkreis 89 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Die örtlich berechnete Inzidenz liegt damit bei 95, die für Maßnahmen maßgebliche des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 84,5. Allerdings wurden wegen eines Software-Updates beim RKI nicht alle neu gemeldeten Fälle verarbeitet, teilt das Landratsamt mit. Die fehlenden Fälle werden in den kommenden Tagen nacherfasst. Ebenso verzerren die Osterfeiertage das Bild. Damit die Regeln der Notbremse bei Inzidenzen über 100 wieder gelockert werden, muss die Inzidenz an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen stabil unter 100 liegen. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet, ebenso ein Kita-Mitarbeiter und ein Bewohner der Asylunterkunft in Maisach. Bei 68 der 89 Neuinfektionen handelt es sich wohl um die britische Virus-Variante.

Update 2. April: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt leicht auf 105,9 (örtliches Gesundheitsamt, Stand 1. April) pro 100 000 Einwohner, liegt aber weiter über 100. Das Landratsamt hat die Maßnahmen noch einmal verschärft und auch in Maisach und Gernlinden eine Maskenpflicht an stark frequentierten Orten im Freien verhängt. Es werden 36 Neu-Infizierte gemeldet. Die Zahl der Toten bleibt bei 127. Neue Fälle mit Quarantänemaßnahmen gibt es an Kindertagesstätten im Landkreis: In drei verschiedenen, bereits betroffenen Kitas wurden erneut zwei Mitarbeiter und ein Kind positiv getestet, die bereits getroffenen Quarantänemaßnahmen sind aber überall ausreichend. Im Zuge einer weiteren Testung in einer Asylunterkunft in Germering wurde ein Kind positiv getestet, in zwei Fällen kam es zu Quarantäneverlängerungen. Die Tests werden fortgesetzt. Bei insgesamt 13 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Klinik in Bruck befinden sich derzeit acht Infizierte, davon wurde eine Person beatmet (Stand 1. April) Zu den Impfungen: 24.157 mal wurde die Erstimpfung verabreicht, 12.485 mal die zweite (Stand 01.04.2021, 12.00 Uhr).

Das Olchinger Volksfest und die Gartentage Fürstenfeld wurden abgesagt.

Update 31. März: Zum dritten Mal in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Fürstenfeldbruck über 100. Örtlich berechnet wird sie mit 109,09 angegeben. Das Rki kommt auf 118,1. Gegenüber dem Vortag haben sich 38 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Fälle aufgetreten sind in Puchheim in der Grundschule am Gerner Platz (mit Quarantäne) und in drei verschiedenen Kitas, wo sich zwei Mitarbeiter und ein Kind angesteckt haben. Auch hier folgt jeweils Quarantäne. Außerdem wurde in einem Seniorenheim ein Mitarbeiter positiv getestet. Ein Mensch gilt hier als Kontaktperson der Kategorie 1. Bei insgesamt 19 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, einer davon muss beatmet werden. 23 830 Menschen sind erst- und 12 305 zweitgeimpft.

Update 30. März: Erneut sind zwei Menschen an Covid 19 verstorben. Zwei Männer im Alter von 79 und 80 erlagen der Krankheit in einer Klinik. In der Kreisklinik werden derzeit elf Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. Das Gesundheitsamt meldet 46 neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 113,64 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 114 an. Damit ist der Landkreis Fürstenfeldbruck den zweiten Tag über der 100-er Marke. In fünf verschiedenen Kindergärten wurden insgesamt drei Mitarbeiter und zwei Kinder positiv getestet. Quarantänemaßnahmen sind überall erforderlich, in einem Fall nur für sechs Kontaktpersonen.

In einer Asylunterkunft in Germering wurden im Zuge einer Reihentestung zwei weitere Bewohner positiv getestet. Die Infizierten Personen und drei Kontaktpersonen werden verlegt, weitere Testungen finden morgen statt. In einer Asylunterkunft in Eichenau hingegen fiel die Reihentestung der insgesamt 43 Kontaktpersonen in allen Fällen negativ aus. Bei insgesamt 25 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante.

Das Rote Kreuz meldet 23 541 Erst- und 12 060 Zweitimpfungen Das Impfzentrum des Landkreises geht in der Pandemiebekämpfung den nächsten Schritt. „Wir konnten allen Personen in der Kategorie mit der höchsten Priorität ein Impfangebot machen“, erklärt Rainer Bertram, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, das das Impfzentrum betreibt. Jetzt werden auch Menschen, die in die Kategorie der zweithöchsten Priorität fallen, geimpft. Dazu zählen neben den über 70-Jährigen Menschen mit verschiedenen Vorerkrankungen – und etwa Polizisten oder Kinderbetreuer. Die genauen Priorisierungen finden sich auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Bisher haben sich in dieser Gruppe laut BRK im Landkreis 20 433 Menschen für eine Impfung registriert. Davon sind 11 569 Bürger im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Die restlichen 8864 Registrierten gehören damit in die Gruppe der Personen, die aufgrund ihres medizinischen oder beruflichen Hintergrunds mit hoher Priorität geimpft werden sollen. „Wir geben nun die Termine für diese Gruppe frei und bitten auch hier wieder um Geduld, dass nicht alle Personen in der ersten Woche geimpft werden können“, so Rainer Bertram. Auch interessant: Astrazeneca-Aus bei unter 60-Jährigen: Impfkommission ändert wohl Empfehlung - Sondersitzung am Abend.

Landrat Thomas Karmasin reagierte mit einem FB-Posting auf die Nachricht, dass einige Kommunen die Impfung mit Astrazeneca ausgesetzt haben. Er werde das ohne Entscheidung der Verantwortlichen nicht tun.

Update 29. März: Die Sieben-Tage-Inzidenz überschreitet nun auch im Landkreis Fürstenfeldbruck die 100-er Marke. Nach örtlicher Berechnung liegt der Wert bei 108,18, das Rki gibt ihn mit 108,1 an. Insgesamt zeige die Tendenz deutlich nach oben, sagte ein Sprecher des Landratsamts. . Es gebe derzeit kein spezielles Cluster. In den vergangenen Tagen seien Fälle aus Kindergärten und Schulen dazu gekommen. Das Gesundheitsamt stelle fest, dass sich vermehrt junge Leute anstecken. Angesichts der Zahlen könne das Landratsamt nicht umhin, die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Fürstenfeldbruck erneut zu verlängern, sagte der Sprecher. Auch die Allgemeinverordnung für Asylunterkünfte wird verlängert. Beide Verordnungen wären am Montag ausgelaufen und gelten nun bis 19 April.

Nach längerer Pause sind jetzt auch wieder Menschen mit Covid 19 gestorben. Es handelt es sich um drei Männer im Alter von 66, 65 und 78 Jahren. In der Kreisklinik werden derzeit elf Personen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Das Rote Kreuz berichtet von 23 330 Erst- und 11 744 Zweitimpfungen.

Zu der hohen Inzidenzzahl kommt es auch aufgrund der 85 neuen Fälle, die übers Wochenende gemeldet wurden. In Bruck beispielsweise wurde an der Realschule ein Schüler positiv getestet, der bereits als Kontaktperson der ersten Kategorie galt. In Olching gibt es positive Fälle an der Grundschule Esting (ganze Klasse in Quarantäne) und an der Grundschule Olching. Ebenfalls ein Schüler infiziert hat sich in Gröbenzell an der Gröbenbachschule. Dazu kommen Fälle an fünf Kindergärten mit entsprechenden Quarantänefolgen. Bei 37 der neuen Fälle besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutation

Wie geht es nun weiter? Wenn der Landkreis drei Tage lang in Folge über 100 läge, dann griffen die Maßnahmen der gültigen bayerischen Infektionsschutzverordnung. Das muss der Landkreis nicht selbst anordnen, sondern nur bekanntgeben. Das könnte voraussichtlich am Mittwoch der Fall sein. Dann gölte unter anderem eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Treffen dürfte sich nur ein Haushalt plus eine Person. Betreuung von Kindern unter 14 Jahren wäre nur aus maximal zwei Haushalten erlaubt. Der Einzelhandel würde geschlossen, möglich wäre nur Abholung auf Termin (Click an Collect). Die Gastro bleibt zu, genau wie Kultur und Freizeiteinrichtungen. Kontaktfreier Individualsport unter der Beachtung der Kontaktbeschränkungen wäre möglich. Eine Übersicht über Schnelltest-Möglichkeiten findet man hier.

Update 26. März: Das Gesundheitsamt meldet 28 Neuinfektionen. Bei 14 davon besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutante. Die vom Gesundheitsamt berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt jetzt bei 86,36. Die für Maßnahmen maßgebliche Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut (RKI) berechnet, liegt bei 87,1. Unter den neuen Fällen befindet sich ein Kind an der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck. Hier sind Quarantänemaßnahmen erforderlich. Außerdem wurden in zwei Seniorenheimen jeweils ein externer Mitarbeiter positiv auf Corona getestet. 18 Personen gelten als Kontaktperson der Kategorie 1. 16 von ihnen sind bereits geimpft. Im Klinikum werden derzeit 13 Menschen wegen Covid-19 behandelt, vier von ihnen müssen beatmet werden. Im Landkreis haben bisher 21 890 Menschen ihre Erstimpfung erhalten, 11 316 wurden bereits zum zweiten Mal geimpft. In Quarantäne befinden sich derzeit 330 mit dem Virus infizierte Personen sowie 1124 Kontaktpersonen der Kategorie 1.

Update 25. März: Das Gesundheitsamt meldet 43 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 79,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 83 an. An zwei Schulen gibt es positive Fälle: Im Gröbenzeller Gymnasium und in der Maisacher Realschule haben sich je ein Schüler infiziert. Beide mal ist Quarantäne nötig. Außerdem wurde ein Mitarbeiterin in einem Pflegeheim positiv getestet. Ein begründeter Verdacht auf die britische Mutation besteht bei 19 der neuen Fälle. In der Kreisklinik werden jetzt zwölf Menschen mit Covid-19 behandelt, vier davon werden beatmet. Das ist eine gewisse Steigerung, denn zuletzt war die Zahl der in der Klinik behandelten Patienten stets einstellig. 21 521 Personen haben die erste Impfung erhalten, 11 052 die zweite.

Die Coronatest-Kampagne im Landkreis nimmt unterdessen Fahrt auf. Am Dienstagabend sind die heiß ersehnten Selbsttests für Schüler im Landratsamt und im Schulamt eingetroffen. Insgesamt wurden nach Auskunft eines Sprechers 113 400 Tests angeliefert. 10 800 Stück sind für Kitas bestimmt, 48 600 für die Schulen, für die der Landkreis zuständig ist. Der Rest – also 54 000 Tests – gehen ans Schulamt, das die Verteilung an die Grund- und Mittelschulen übernimmt. Mit der Auslieferung wurde am Mittwoch begonnen. Schnelltests gibt es ab sofort auch in den beiden Corona-Testzentren in Fürstenfeldbruck und in Germering. Darauf weist das Landratsamt hin. Wer dort positiv getestet wird, muss allerdings sofort einen so genannten PCR-Test machen und sich daraufhin in häusliche Quarantäne begeben. Bei den Schnelltests in Apotheken hakt es allerdings noch. Das liege aber nicht an den Pharmazien selbst, sagt der Mammendorfer Apotheker Thomas Benkert, der auch Präsident der Bundes-Apothekerkammer ist. Denn die Tests müssten in separaten Räumen durchgeführt werden. Kreative kurzfristige Lösungen, wie ein Wohnwagen oder ein leer stehender Laden nebenan, mache die Bürokratie unmöglich. Eine solche Einrichtung müsse als eigenständiges Testzentrum angemeldet werden. Benkerts Fazit: „Die Rahmenbedingungen der Politik stimmen noch nicht.“ Die Stadt Fürstenfeldbruck hat unterdessen beschlossen, Luftreiniger für die Schulen zu kaufen.

Update 24. März: Gegenüber dem Vortag sind 48 Neuinfektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner steigt auf 75. Das Rki gibt den Wert mit 73,9 an. Am Max-Born-Gymnasium in Germering ist ein Schüler positiv getestet worden, das hat Quarantäne zur Folge. Bei vier der Neuinfizierten besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden neun Menschen wegen Covid 19 behandelt, vier davon werden beatmet. 21 063 Menschen haben die erste Impfung,. 10 848 die zweite erhalten. Die beiden Testzentren in Bruck und Germering bieten nun auch Schnelltests an.

Update 23. März: 30 Personen haben sich gegenüber dem Vortag neu mit dem Coronavirus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt nun bei 67,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 72,5 an. Derzeit sind 267 Personen in Quarantäne, weil sie sich infiziert haben. 737 Menschen gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1. Sie müssen ebenfalls zuhause bleiben. An der Mittelschule in Puchheim wurde ein Schüler positiv getestet, es folgt Quarantäne. Bei 17 der neuen Fälle besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen Covid 19 behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 20 706 Erst- und 10 598 Zweitimpfungen. Im Kampf gegen das Coronavirus sollen Schulkinder möglichst oft getestet werden. Jetzt schult das Bayerische Rote Kreuz im Landkreis 53 Lehrer von Grund- und Mittelschulen, wie bei den Tests zu Schulbeginn vorzugehen ist. Ihr Wissen sollen die Lehrer dann als so genannte Multiplikatoren an ihre Kollegen weitergeben, wie eine BRK-Sprecherin erklärt. Auch interessant: Super-Lockdown in Bayern kommt: Söder geht beim Einzelhandel Sonderweg - neue Ankündigung zu Schulen

Update 22. März: Das Gesundheitsamt meldet 41 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Fürstenfeldbruck liegt nun bei 64,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 75,2 an. Zum Vergleich: Im Kreis Landsberg liegt die Inzidenz laut Rki bei 44,9, in Starnberg bei 72,4, in Aichach-Friedberg bei 83,2, in Dachau bei 124,6 und in der Stadt München bei 86. An der Berufschule in Bruck wurden zwei Schüler aus anderen Landkreisen positiv getestet. Es folgt Quarantäne für die betroffenen Klassen. In einem Kindergarten, in dem es bereits einen Fall gab, ist ein weiterer aufgetreten. Die Quarantäne wird verlängert. Außerdem hat sich ein in einer Asylunterkunft in Eichenau lebendes Kind mit dem Virus infiziert. Die Familie wurde in ein Ausweichquartier mit Quarantänemaßnahmen verlegt. Bei 23 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf die britische Mutante. In der Kreisklink werden derzeit sieben Menschen wegen Covid 19 behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Das BRK meldet 20 348 Erst- und 10 344 Zweitimpfungen. Die Impfkampagne im Landkreis hat eine wichtige Hürde genommen. Seit wenigen Tagen werden auch Menschen unter 80 Jahren, die nicht in eine besonders priorisierte Gruppe gehören, geimpft. Das teilt der ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dr. Matthias Skrzypczak mit. Mittlerweile ist es außerdem möglich, die Geimpften nach Alter aufzuschlüsseln.

Update 19. März: Gegenüber dem Vortag haben sich bekanntermaßen 13 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 66,82 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 72 an. Wegen einer Infizierung sind aktuell 288 Personen in Quarantäne. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 gelten 826 Menschen. Sie müssen ebenfalls zuhause bleiben. Bei sechs der neuen Fälle besteht ein begründeter Verdacht auf die britische Mutante. In der Kreisklinik werden sieben Menschen wegen Covid 19 behandelt, beatmet werden zwei davon. 19 489 Personen sind mittlerweile erst- und 9 351 zweitgeimpft. Nach dem Astrazeneca-Moratorium und dem positivem Ausgang der Prüfung wird auch in Bruck der Stoff wieder verimpft. Bereits am Donnerstagabend seien neue Termine vergeben worden, erklärt der Ärztliche Leiter des Impfzentrums, Matthias Skrzypczak. Diese seien gut angenommen worden. Der Mediziner rechnete am Freitagvormittag allerdings mit einem erhöhten Aufklärungsbedarf der Impf-Kandidaten. „Das haben wir bei der Terminvergabe berücksichtigt.“ Skrzypczak zeigte sich erleichtert, dass Astrazeneca wieder im Spiel ist. Durch den abrupten Impf-Stopp am Montag seien rund 800 Dosen liegen geblieben. Dieser „Stau“ werde aber bald wieder abgebaut sein, so Skrzypczak. Bisher seien etwa 6000 Menschen im Landkreis mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft worden. Rückmeldungen über Komplikationen habe es nicht gegeben. Im Lauf der nächsten Woche sollen rund 200 nicht mobile Personen zu Hause geimpft werden – etwa bettlägrige Menschen. Skrzypczak geht von rund 200 Betroffenen aus. Sie werden von Hausärzten geimpft, die mit dem Impfzentrum zusammenarbeiten.
Lockerungen in den Regeln wird es ab Montag indes nicht geben. Schnelltests werden derzeit unter anderem in Olching/Geiselbullach angeboten. Die Zahl der Infizierten in den Orten stellt sich wie folgt dar:

Update 18. März: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis ist erneut gestiegen. Sie liegt nach örtlicher Berechnung jetzt bei 70 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert (noch) mit 62,9 an. Gegenüber dem Vortag werden 33 neue Infektionen gemeldet. So wurde an der Berufschule in Bruck ein Schüler positiv getestet. Und an der Kerschensteiner Schule in Germering ist ein Grundschüler aus der Notbetreuung infiziert. Quarantänemaßnahmen folgen jeweils. In einer Asyl-Unterkunft in Germering wurden im Zuge einer Reihentestung außerdem 15 Bewohner positiv getestet. Bei insgesamt 23 der neu positiv getesteten Personen besteht laut Landratsamt ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden acht Personen wegen Covid 19 behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. Außerdem ist ein 81-Jähriger infolge einer Covid-Erkrankung in einer Klinik verstorben. Hierbei handelt es sich um eine Nachmeldung. Das Rote Kreuz meldet, dass inzwischen 19 485 Menschen erst- und 8917 zweitgeimpft sind.

Update 17. März: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 31 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 63,18. In einem Kindergarten wurde ein Kind positiv getestet. Quarantänemaßnahmen sind erforderlich. Bei insgesamt elf der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch neun Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen mussten beatmet werden. Bisher sind 19 481 Menschen geimpft worden. 8502 Männer und Frauen haben ihre zweite Impfung erhalten.

Update 16. März: Das Gesundheitsamt meldet 24 Neu-Infektionen. Die örtliche berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 58,64. Das Rki gibt den Wert mit 59,7 an. 243 Infizierte befinden sich in Quarantäne. Ebenfalls zuhause bleiben müssen 550 Personen, die als Kontaktpersonen der Kategorie I gelten. Ein Mitarbeiter der Josef-Dering-Grundschule Eichenau wurde positiv getestet. Für die betroffenen Klassen wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. Die Ermittlung der Kontaktpersonen ist noch nicht abgeschlossen. In einer Kindertagesstätte wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Es folgen Quarantänemaßnahmen für die betroffene Gruppe. In einer weiteren Kita wurde ein Kind positiv getestet. Für die betroffene Gruppe wurde eine Quarantänemaßnahme angeordnet. Zwei Asylbewerber, die sich als Kontaktpersonen der Kategorie I bereits in Quarantäne befunden haben, sind positiv getestet worden. Bei insgesamt neun der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. 19 215 Personen im Landkreis sind erst- und 8315 zweitgeimpft. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck werden insgesamt sieben Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen muss beatmet werden. Folgen hat auch der Impfstopp mit Astrazeneca. Das Impfzentrum hat rund 900 schon vergebene Termine abgesagt. Momentan werden noch 300 bis 400 Menschen pro Tag mit den Vakzinen von Biontech und Moderna geimpft.  Landrat Thomas Karmasin fordert unterdessen ein höheres Impftempo bei weniger Bürokratie.

Update 15. März: Gegenüber Freitag haben sich 46 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 58,18 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 62,5 an. In einer Kindertagesstätte wurde ein Kind positiv getestet. Es musste eine Quarantänemaßnahme angeordnet werden. In zwei Asylunterkünften in Germering wurden insgesamt zwölf Bewohner erstmals positiv getestet. Bei insgesamt 25 positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden neun Menschen wegen Covic-19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 18 921 Erst- und 8301 Zweitimpfungen. Derzeit befinden sich laut Landratsamt knapp 800 Menschen als Kontaktpersonen erster Kategorie (KP1) in Quarantäne.

Update 12. März: 20 Personen haben sich laut Gesundheitsamt neu mit dem Coronavirus angesteckt. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 57,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 59,7 an. An der Mittelschule-Nord in Fürstenfeldbruck müssen Schüler in Quarantäne, da einer von ihnen positiv getestet wurde. In der offenen Ganztagsschule in Türkenfeld wurde außerdem ein Mitarbeiter der Mittagsbetreuung positiv getestet. Auch hier folgen Quarantänemaßnahmen. Außerdem wurden in zwei Kindergärten jeweils ein Kind positiv getestet. Hier folgt ebenfalls Quarantäne. Bei 13 Infizierten besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden fünf Personen wegen Covid-19 behandelt, einer wird beatmet. Das Rote Kreuz meldet 17 861 Erst- und 7504 Zweitimpfungen. Derzeit sind 286 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Update 11. März: Der Landkreis bleibt weiterhin über einer Inzidenz von 50. Das Landratsamt meldete am Donnerstag einen Wert von 59,55 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete eine Inzidenz von 61,6. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen. Die Zahl der Neuinfektionen wurde mit 18 angegeben. Ein neuer Fall wurde am Donnerstag von der Kirchenschule in Germering gemeldet. Quarantänemaßnahmen sind erforderlich. Bei vier weiteren Infizierten gibt es den begründeten Verdacht auf die so genannte britische Virusmutation B 1.1.7.. In der Kreisklinik wurden am Donnerstag fünf Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen musste beatmet werden. Bisher wurden im Landkreis 17 340 Menschen geimpft. Insgesamt 7446 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. Verunsicherung gibt es allerdings offenbar beim Impfstoff von Astra-Zeneca. Nach dem vorübergehenden Impf-Stopp in Dänemark meldeten Mitarbeiter der Hotline verstärkte Ressentiments gegen das Vakzin, teilt eine BRK-Sprecherin mit.

Update 10. März: Die Corona-Inzidenzwerte bleiben weiterhin über der magischen Grenze von 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Mittwoch lag die örtlich berechnete Inzidenz bei 60,0. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 53,8. Diese Zahl ist maßgebend für weitere Maßnahmen in der Corona-Bekämpfung. Die Zahl der Neuinfektionen lag am Mittwoch bei 21. Bei sechs Fällen gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Virus-Mutation B 1.1.7. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurden am Mittwoch sechs Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen musste beatmet werden. Bisher wurden im Landkreis 16 704 Menschen geimpft. Insgesamt 7321 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. 

Update 9. März: Laut Gesundheitsamt haben sich gegenüber dem Vortag 23 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 54,09 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 53,3 an. Zum Vergleich: Im Nachbarlandkreis Aichach-Friedberg liegt die Inzidenz bei 31,2, in Dachau bei 49,1, in Starnberg bei 46,1, in der Stadt München bei 55, 4 und in Landsberg bei 53,2. Blickt man amperabwärts, so fällt Freising mit einer sehr hohen Inzidenz von 89,4 auf. Ein Realschüler aus Germering wurde positiv getestet und eine Mitarbeiterin in einem Kindergarten. Bei acht Personen besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden derzeit sechs Personen wegen Covid 19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 16 247 Erstimpfungen und 7109 Zweitimpfungen. Der Landkreis plant, in den bestehenden Testzentren auch Schnelltests anzubieten. Dazu seien noch Abstimmungen nötig. Wie das Rote Kreuz am Sonntag berichtete, sind mittlerweile etwa die Hälfe der über 80-Jährigen geimpft.

Update 8. März: Die Maskenpflicht in der Brucker Innenstadt und am Geschwister-Scholl-Platz in Bruck wird bis 29. März verlängert. Das teilt das Landratsamt am Montag auf Nachfrage mit. Die letzte Verlängerung der Maskenpflicht galt bis 8. März. Daher musste an diesem Montag wieder eine Entscheidung getroffen werden. Zuletzt war die Maskenpflicht mit Verweis auf die immer noch hohe Inzidenzzahl aufrecht erhalten worden. Außerdem sei in der Stadt wieder mit mehr Menschen zu rechnen. Weiterhin gültig ist das Schutzkonzept auch in Asylheimen - nicht jedoch die Verordnung, die Besuchsregeln in Krankenhäusern und Pflegeheimen vorgibt. Hier gelten nun einfach die bayernweiten Vorgaben. Das Gesundheitsamt meldet unterdessen 44 neue Infektionen gegenüber Freitag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 51,36. Das Rki gibt den Wert mit 52,9 an. Neue Fälle werden unter anderem aus Schulen gemeldet. An der Realschule in Puchheim ist ein Schüler positiv getestet worden, Quarantäne ist nicht notwendig. Ein Fall ist außerdem an der Grundschule-Süd in Puchheim aufgetreten, hier folgen Quarantänemaßnahmen. Desweiteren wurde ein Asylbewerber in Gröbenzell positiv getestet. Bei 16 infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die sog. britische Variante B 1.1.7. In der Kreisklinik werden sieben Menschen wegen des Virus behandelt, einer muss beatmet werden. Das BRK meldet 15 726 Erstimpfungen und 6 989 Zweitimpfungen.

Update 5. März: Gegenüber dem Vortag sind 25 Neu-Infektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 72,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 70,2 an. Bei 13 der heute neugemeldeten infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Variante B 1.1.7. Am Förderzentrum Cäcilienschule in Bruck ist ein Mitarbeiter positiv getestet worden.  Es folgen Quarantänemaßnahme für betroffene Schülerinnen und Schüler. Die Ermittlung der Kontaktpersonen dauert noch an. In der zuletzt schon stark betroffenen Asylunterkunft in Germering wurden weitere sechs Bewohner positiv getestet. Vorausgegangen war eine freiwillige Reihentestung, an der sich allerdings nur 17 Personen beteiligten. Die sechs Neu-Infizierten wurden in Quarantäne-Heime gebracht. Der Zaun um das Haus in Germering sei als unterstützende Maßnahme zur Überwachung der Quarantäne notwendig gewesen, sagte ein Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage. Insgesamt gilt die Lage in dem Heim, das insgesamt Platz für 170 Bewohner bietet, auch aufgrund der Sprachbarriere als leicht angespannt. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort. In der Kreisklinik werden derzeit sieben Patienten mit Covid-19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. 14 458 Menschen haben mittlerweile die Erstimpfung erhalten, 6379 die zweite. Am Impfzentrum ist jetzt ein Klohäuserl vorhanden, wie das BRK mitteilt. „Wir haben zugehört und uns eine Lösung für das Toilettenproblem am Impfzentrum einfallen lassen. Diese Pinkelpause wird vom THW Fürstenfeldruck unterstützt“, heißt es einem Posting. Derzeit sind 250 Personen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Update 4. März, 16.54 Uhr: Um die Asylunterkunft in Germering, in der besonders viele Fälle aufgetreten sind, wurde indes ein Zaun errichtet. So soll die Quarantäne besser kontrolliert werden. Vor Ort waren die Germeringer Polizei, die Bereitschaftspolizei und Kräfte des operativen Ergänzungszuges. Der Einsatz begleitete außerdem weitere Reihentestungen des Gesundheitsamtes.

Update 4. März, 15.37 Uhr: Insgesamt 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gibt es im Landkreis Fürstenfeldbruck gegenüber dem Vortag. Laut dem örtlichen Gesundheitsamt beträgt die Inzidenz für den Landkreis damit 69,09 (Vortag: 68,64). Das Robert-Koch-Institut gab einen Wert von 68,9 an (Vortag: 75,7). Diese Zahl ist entscheidend für weitere Maßnahmen in der Corona-Bekämpfung.

In der Kreisklinik wurden am Donnerstag sieben Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen muss beatmet werden.  Bei sechs infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die sogenannte britische Virus-Mutation B 1.1.7. Bisher wurden 13 940 Menschen im Landkreis geimpft. Insgesamt 6234 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. 

Update 3. März: Gegenüber dem Vortag wurden acht Neu-Infektionen bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach örtlicher Berechnung nun bei 68,64. Das Rki gibt den Wert mit 75,7 an. Zu den neuen Fällen zählt einer aus einer Asylunterkunft in Gröbenzell. Bei drei der neuen Infizierten besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, einer wird beatmet. Das BRK meldet 13 519 Erst- und 5937 Zweitimpfungen. Unterdessen können sich nun Lehrer eigens für die Impfung anmelden.

Infos zum Asyl-Cluster

Mit ein Hauptgrund für die aktuell wieder recht hohe Sieben-Tage-Inzidenz ist der am 1. März gemeldete massive Ausbruch in einem Germeringer Asylheim. Dort waren in den vergangenen Tagen bei Reihentestungen 85 positive Fälle bekannt geworden. Bei allen handelt es sich wohl um die britische Virus-Variante.

Sollte die Inzidenz über 100 steigen, drohen weitere Einschränkungen gerade bei Schulen – auch wenn die Inzidenzsteigerung wie jetzt im Landkreis auf ein einzelnes Cluster zurück zu führen ist. Allerdings laufen hier im Hintergrund gerade Verhandlungen mit dem Freistaat. Die Schulen nur wegen eines oder zweier Asylcluster dicht zu machen, sei kaum vermittelbar, so die Logik. Ausgang der Verhandlungen: Extrem ungewiss. Allerdings sind dies im Moment theoretische Überlegungen - die Inzidenz geht ja wieder zurück.

Insgesamt habe zu dem Ausbruch in dem Asylheim schon auch das Verhalten der Geflüchteten beigetragen, sagte eine Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage am Dienstag. „Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass Hygienekonzepte und seuchenrechtlich erlassene Bestimmungen von den Bewohnern nicht beachtet werden.“ Maskenpflicht in den Unterkünften und in gemeinschaftlich genutzten Räumen sowie Kontaktverbote würden nicht beachtet. Dass die (aggressivere) britische Mutante umgeht, habe wohl das Seine beigetragen.  

Corona im Landkreis Fürstenfeldbruck: Steigt Inzidenz über 100, drohen neue Einschränkungen

Update 2. März: Gegenüber dem Vortag haben sich 17 weitere Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach örtlicher Berechnung nun 72,73 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 73,0 an. In der Kreisklinik werden neun Menschen wegen des Virus behandelt, eine Person muss beatmet werden. 13 010 Menschen haben mittlerweile ihre erste Impfung erhalten, 5869 die zweite. Derzeit sind 195 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Update vom 1. März: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber Freitag 90 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach örtlicher Berechnung damit 70,45 je 100 000 Einwohner - eine immense Steigerung. Das RkI gibt den Wert noch mit 57 an.

Die neuen Fälle hängen unter anderem mit einer Asylunterkunft in Germering zusammen. Nachdem dort zuletzt Fälle aufgetreten waren, wurden Reihentestungen durchgeführt. Ergebnis: Für 83 Bewohner liegen positive Ergebnisse vor. Bei allen besteht laut Landratsamt ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Mutante.

Asylbewerberheim in Germering: 83 Bewohner positiv getestet

Die positiv getesteten Personen wurden in andere Einrichtungen verlegt. Ein Teil der Bewohner der Asylunterkunft in Germering wurde im Haus des Kreisjugendrings, das zwischen Fürstenfeldbruck und Biburg liegt, untergebracht. Das Haus ist seit 28. Februar mit 21 Infizierten und fünf Kontaktpersonen der Kategorie I aus der Asylunterkunft in Germering belegt. Es war zuvor schon quasi als Asyl-Quarantäne in Beschlag genommen worden.

Ein weiterer positiver Fall wird auch aus einem Kindergarten gemeldet. Hier gab es bereits eine Infektion - nun wird eine zweite verzeichnet. Die bereits verhängte Quarantäne wurde verlängert. Einen Fall gibt es außerdem an der Kerschensteiner Mittelschule in Germering. Eine Teilklasse muss in Quarantäne. Auch die Berufschule ist erneut betroffen. Neben den genannten Asylbewerbern dürften auch elf weitere Betroffene mit der britischen Mutante infiziert sein. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, beatmet wird eine Person. 12.613 Menschen sind mittlerweile erst- und 5644 zweitgeimpft.

Fürstenfeldbruck: RKI-Datenpanne führt zu viel zu hohen Werten

Update vom 26. Februar: Das Gesundheitsamt meldet 18 Neu-Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 48,18 je Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 47,7 an, nachdem es am Freitag in der Früh wegen einer Datenpanne einen doppelt so hohen Wert genannt, diesen später aber korrigiert hatte. Bei den neu Infizierten handelt es sich um einen Schüler der FOS/BOS, der dieselbe Klassenstufe besucht wie die am Donnerstag als infiziert gemeldeten jungen Leute. Außerdem wird ein neuer Fall aus der Richard-Higgins-Grundschule in Bruck gemeldet. Quarantänemaßnahmen folgen - genau wie in einem Kindergarten, in dem ein Kind positiv getestet wurde. Bei sieben weiteren infizierten Personen gibt es laut Gesundheitsamt einen begründeten Verdacht auf Mutanten - in sechs Fällen dürfte es sich um die britische Variante handeln, in einem um die südafrikanische. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt, beatmet wird einer. 11 118 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung hinter sich, 5155 die zweite. Derzeit sind 114 Menschen im Kreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle mit den Zahlen nach Orten).

Zur Lage im Impfzentrum: Auch in Fürstenfeldbruck wird inzwischen der Impfstoff Astrazeneca gespritzt, gegen den es in der Bevölkerung Vorbehalte gibt. Im Impfzentrum steigt deshalb der Beratungsbedarf. Doch nur rund eine Handvoll Menschen seien bisher ohne Impfung wieder abgezogen, erklärt eine Sprecherin des Roten Kreuzes (BRK).

Allerdings wisse das BRK nicht, wie viele Personen der Priorisierungsgruppe 2 unter 65 Jahren einen angebotenen Impftermin von vorneherein absagen. Das laufe über die Software des Freistaates. Zudem könne wohl niemand feststellen, ob die Skepsis gegen Astrazeneca oder etwas anderes der Grund für eine Absage der Online-Einladung sei. Gestrichene Termine bekommen automatisch die Nächsten in der Priorisierungsliste. Im Impfzentrum Bruck sei immer die passende Zahl an Interessenten für dieses Vakzin vorstellig geworden. Ebenfalls schwierig bis gar nicht zu beantworten ist auf Landkreisebene die Frage, ob das Durchschnittsalter der Corona-Infizierten und -Toten sinkt, weil immer mehr Senioren geimpft sind. Mit der Software Sorbas, die das Gesundheitsamt benützt, lässt sich das Durchschnittsalter der Infizierten nicht ausfiltern, wie das Landratsamt mitteilt. Ein Vergleich der Sterbealter ist bedingt aussagekräftig. Die 16 ersten Corona-Toten im Frühjahr 2020 starben im Schnitt mit 83,4 Jahren, die 16 zuletzt Verstorbenen im Februar mit 80,8 Jahren. Es habe schon immer Ausreißer in jüngere Altersstufen gegeben, hieß es.

Update 25. Februar: Die Zahl der Erstimpfungen hat die 10 000-er Marke überschritten. 10487 Menschen im Landkreis haben den ersten Pieks erhalten, 5148 den zweiten. Trotzdem werden in der Kreisklinik derzeit neun Personen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Neue positive Fälle werden aus der FOS/BOS in Bruck gemeldet und aus der Starzelbachschule in Eichenau. In erstem Fall handelt es sich um einen Schüler (in verschiedenen Kursen sind Quarantänemaßnahmen erforderlich), im zweiten um einen Mitarbeiter. Die Zahl der Infizierten aus dem Bauhof Eichenau ist unterdessen auf vier gestiegen. Außerdem besteht bei vier weiteren infizierten Personen der begründete Verdacht auf Mutanten. Zwei davon könnten mit der britischen Variante infiziert sein, einer mit der so genannten südafrikanischen, im vierten Fall ist weiteres noch unklar. Insgesamt meldet das Gesundheitsamt gegenüber dem Vortag 18 Neu-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt nun bei 45,91 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 42,4 an.

Update 24. Februar: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist wieder gestiegen. Das Landratsamt meldete am Mittwoch einen Wert von 40,0, das RKI 39,2. Gegenüber dem Vortag haben sich 17 Personen neu infiziert. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In einer Asylunterkunft in Landsberied war ein Bewohner positiv. Bei insgesamt vier Infizierten gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Variante B 1.1.7. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch zehn Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen musste beatmet werden. Insgesamt sind bisher 121 Menschen im Landkreis an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Geimpft sind bisher 9738 Männer und Frauen. 5141 Menschen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Update 23. Februar: Ein 58-Jähriger ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Er war zuletzt in einer Klinik behandelt worden. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt zwölf neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 38,63 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 38,8 an. Die britische Variante des Virus ist bei drei weiteren infizierten Personen mit größter Wahrscheinlichkeit aufgetreten. 9260 Menschen sind erst- und 5072 zweitgeimpft. Aktuell sind im Landkreis 99 Personen bekanntermaßen infiziert (siehe Tabelle mit den Zahlen nach Orten). Das bayerische Kabinett hat unterdessen einige Lockerungen beschlossen.

Update 22. Februar: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber Freitag 41 neue Infektionen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 37,73 pro 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 37,4 an.

Im Zuge einer Reihentestung in einer Asylbewerberunterkunft in Germering wurden 18 Bewohner positiv getestet, bei 16 besteht der Verdacht auf die britische Mutation B.1.1.7. Die infizierten Personen werden verlegt, die Bewohner von drei Stockwerken sind in Quarantäne. In einer Obdachlosenunterkunft in Gröbenzell wurde bei einer von zwei Personen, die kürzlich positiv getestet wurden, ebenfalls die britische Virus-Variante festgestellt. Knapp 30 Menschen müssen in diesem Zusammenhang in Quarantäne. In der Grundschule Grafrath wurde außerdem eine Mitarbeiterin positiv getestet. Zudem haben sich zwei Erzieherinnen aus zwei verschiedenen Kitas angesteckt. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck werden derzeit zwölf Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. 8653 Menschen sind erst- und 5049 zweitgeimpft.

Zur Lage im Impfzentrum

Auch am Tag nach der Panne im Impfzentrum lief nicht alles rund. Das hatte aber auch andere Gründe. Am Sonntag waren aus Versehen Menschen aus der zweiten Gruppe der Impfreihenfolge eingeladen worden. Das lag an einem Software-Fehler, wie nun eindeutig klar ist. „Das Rote Kreuz und wir sind unschuldig“, sagte eine Sprecherin des Landratsamts am Montag. Ob der Fehler mittlerweile behoben ist, sei unklar. Das sei aber letztlich Sache des Landesamts für Gesundheit (LGL).

Ganz unabhängig davon werden nun seit Montag auch ganz offiziell Menschen aus der Impfkategorie II immunisiert. Sie werden in der Regel mit dem Astra-Zeneca-Vakzin geimpft. Die Impfung über 80-Jähriger läuft parallel dazu weiter.
Stufe 2 bringt es mit sich, dass das Überprüfungs- und Kontrollverfahren aufwändiger wird. Man hat darauf reagiert, indem ein Arzt jetzt gleich an der Registrierung zugegen ist. Denn vor Ort müssen medizinische Diagnosen überprüft werden. Außerdem sei es wichtig, zu verhindern, dass sich jemand unberechtigterweise eine Impfung erschleicht.

Daher und auch aus Datenschutzgründen kann es notwendig werden, dass Angaben vor der eigentlichen Impfung doppelt abgegeben werden müssen. Am Montag sei alles daher alles langsamer vonstatten gegangen, sagte die Sprecherin. Dazu kam ein Computerproblem gleich in der Früh. Dieses aber hatte mit der Panne vom Vortag nichts zu tun.

Update 19. Februar: Zwei weitere Menschen sind wegen Covid-19-Erkrankungen gestorben. Eine 86-Jährige starb in einer Klinik, eine 77-Jährige starb im Januar zuhause (Nachmeldung). In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 13 neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 26,36 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 25,1 an. Von den neuen Fällen stammen vier aus einer Senioreneinrichtung: Hier wurden zwei Beschäftigte und zwei Bewohner positiv getestet. 7720 Menschen sind mittlerweile erst- und 4638 zweitgeimpft. Derzeit sind 97 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (Stand nach Orten siehe Tabelle). Unterdessen hat sich der Landrat mit einer Videobotschaft an die Bevölkerung gewandt. Er plädiert für einen weiteren Lockdown und bittet um Geduld, um die Zahlen niedrig zu halten. Zum Video geht es hier:

Update 18. Februar: In der Kreisklinik werden acht Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt fünf neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 24,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 31,9 an. 7687 Personen haben die Erst- und 4567 die Zweitimpfung erhalten. Künftig könnten die Impfungen schneller vorangehen - das Impfzentrum jedenfalls fühlt sich gewappnet.

Update 17. Februar: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 24 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 31,82. Das RKI meldete einen Wert von 31,9. Bei sechs weiteren Fällen besteht laut Landratsamt der begründete Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Variante B 1.1.7. Gänzlich bestätigt werden könne ein solcher Verdacht nur durch eine Genomsequenzierung, die erst noch durchgeführt werden muss. Wie die Behörde mitteilt, handelt es sich überwiegend um Einzelfälle. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch acht Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. Bisher wurden 7519 Menschen im Landkreis geimpft. Insgesamt 4116 Frauen und Männer haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

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