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Pandemie

Coronavirus Fürstenfeldbruck: Fallzahlen gehen zurück

  • Thomas Benedikt
    VonThomas Benedikt
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  • Thomas Steinhardt
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Experten sprechen von der vierten Welle der Pandemie. Der Ticker gibt Auskunft über aktuelle Entwicklungen im Landkreis Fürstenfeldbruck.

  • Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. 
  • Alle Infos zur Corona-Krise im Landkreis FFB finden Sie in unserem siebten Corona-Ticker
  • Die vorherige Entwicklung ist dem Ticker bis 23. August 2021 zu entnehmen.

Update 22. September: Das Gesundheitsamt meldet 18 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 60,00 pro 100.000 Einwohner. Es wurden zwei Reiserückkehrer aus dem Kosovo und aus Kroatien positiv getestet. Es liegen bei vier der neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden sieben Menschen wegen Covid behandelt, einer davon muss beatmet werden. Die bayerische Krankenhausampel steht auf grün. Ab November gibt es keine Entschädigung mehr für Ungeimpfte bei Quarantäne. Mittlerweile haben 124 855 Personen im Landkreis die erste Impfung erhalten. Das entspricht einer Quote von 56,99 Prozent. Die zweite Impfung bekommen haben laut BRK 124 125 Personen (Impfzentrum und Arztpraxen zusammengezählt). Die Quote hier liegt bei 56,66 Prozent. Nach privater Berechnung liegt die Inzidenz der Ungeimpften bei 119,43, die der Geimpften bei 15,31.

Update 21. September: Das Gesundheitsamt meldet 23 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 68,64 pro 100.000 Einwohner. Jeweils ein Schulkind wurde positiv getestet in der Mittelschule Puchheim und in der Kleinfeldschule in Germering. Jeweils ein Mitschüler gilt als enge Kontaktperson und muss ebenfalls in Quarantäne. Es wurden vier Reiserückkehrer positiv getestet: Zwei aus Rumänien und je einer aus Italien sowie Frankreich. Es liegen bei drei der neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist deswegen stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden acht Menschen wegen Covid 19 behandelt, einer davon muss beatmet werden.

Komplizierte Quarantäne für Kinder

Zusehends werden Eltern damit konfrontiert, dass ihre Kinder in Quarantäne müssen, weil es Corona-Infektionen in Kindergarten oder Schule gibt. Zuletzt war das in Landsberied und in Gernlinden der Fall. In Landsberied wurden vorige Woche gleich drei der vier Kindergarten-Gruppen in Quarantäne geschickt. 31 Kinder waren betroffen.

Auslöser war eine Infektion in einer Asylbewerber-Unterkunft im Ort. Wie Lorenz Weigl, Leiter des Gesundheitsamts Fürstenfeldbruck, berichtet, war am Freitag, 10. September, eine erwachsener Bewohner positiv getestet worden. Die Person habe sich auf privater Basis freiwillig testen lassen, weil sie etwas besuchen wollte, so Weigl. Daraufhin wurden die Person und ihre Familie – insgesamt vier Leute – in eine Quarantäne-Unterkunft verlegt. Kinder waren nicht darunter.

Wie es für Asylbewerber-Unterkünfte vorgeschrieben ist, wurden alle Bewohner prophylaktisch auf das Corona-Virus getestet. Schließlich müssen sie Räumlichkeiten wie Küche und Bad gemeinsam nutzen. Das Risiko, sich anzustecken ist höher. Getestet wurde mit PCR-Tests. Das war am Sonntag, 12. September.

Die Bewohner konnten sich weiterhin frei bewegen, „weil sie nicht als enge Kontaktpersonen gegolten haben“, erklärt Weigl. Die Ergebnisse lagen dann im Laufe des Dienstags (14. September) vor. „Das war zufälligerweise der erste Schultag“, so der Leiter des Gesundheitsamts. Die Reihentestung zeigte, dass sechs weitere Bewohner infiziert waren – drei Erwachsene, zwei Kindergarten-Kinder und ein Schulkind. Letzteres sei vor Schulbeginn mit einem Antigen-Test negativ getestet worden. Der Schüler und sein Sitznachbar mussten in Quarantäne.

Im Kindergarten hingegen sei es schwierig, unmittelbare Kontaktpersonen zu ermitteln. „Die Kinder spielen miteinander, toben, raufen, Abstandsregeln können nicht eingehalten werden, und sie tragen keinen Mund-Nasenschutz“, erklärt Weigl. Die beiden infizierten Kindergarten-Kinder besuchen verschiedenen Gruppen. Jede Gruppe musste in Quarantäne. Da es über ein gemeinsames Mittagessen weitere Kontakte gibt, folgte eine weitere Gruppe.

Wie Weigl erklärt, sind im Landsberieder Kindergarten die Erzieher doppelt geimpft. Sie konnten weiterarbeiten. Mittlerweile besuchen fast alle Kinder wieder Kindergarten und Schule. Nach fünf Tagen konnten sie sich mit einem negativen Antigen- oder PCR-Test frei testen. Bei einem Kind wurde dabei allerdings eine Infektion festgestellt, so Weigl. Auch im AWO-Kinderhaus in Gernlinden waren sieben enge Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt worden. Zwei Mitarbeiter haben sich mit dem Corona-Virus infiziert. es

Update 20. September: Über das Wochenende sind 60 neue Fälle bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 75,00 pro 100.000 Einwohner. Jeweils ein Schulkind positiv getestet wurde an der Eugen-Papst-Schule in Germering, an der Ährenfeldschule in Gröbenzell und an der Grundschule in Mammendorf. Es folgt jeweils Quarantäne. An der Eugen-Papst-Schule wurden vier Mitschüler als enge Kontakte ausgemacht: Sie hatten in der Pause keinen Abstand gehalten und keine Maske getragen. In den beiden anderen Fällen muss gemäß den neuen Regeln nur der direkte Sitznachbar in Quarantäne, wie ein Sprecher des Gesundheitsamts auf Nachfrage sagte. Außerdem wurden im AWO-Kinderhaus in Gernlinden zwei Mitarbeiter positiv getestet. Hier wurden sieben enge Kontaktpersonen ermittelt, die in Quarantäne müssen. Unter den neuen Fällen befinden sich außerdem 13 Reiserückkehrer (Drei aus dem Iran, zwei aus Serbien, zwei aus Polen, je einer aus Rumänien, Kroatien, Pakistan, Russland, Bosnien, Bulgarien). Es liegen bei elf der heute neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. Zuletzt mit Covid-Befund gestorben ist eine Frau (87). In der Kreisklinik werden sieben Patienten mit Covid-Befund behandelt, einer davon muss beatmet werden.  Ihre erste Impfung erhalten haben inzwischen 124 610 Personen. Das entspricht einer Quote von 56,88 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 123 709 Personen. Die Quote hier liegt bei 56,47 Prozent. Die Inzidenz der Geimpften liegt nach privater Berechnung bei 16,98, die der Ungeimpften bei 151,53.

Mobiles Impfen in Germering

Das Impfzentrum Fürstenfeldbruck bietet am Dienstag, 28. September 2021 von 9 Uhr bis 12.30 Uhr eine Sonderimpfaktion (Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen) für alle Impfwilligen ab 12 Jahren im Mehrgenerationenhaus Zenja, Planegger Str. 9, Erdgeschoss (neben dem Café Zenja) an. Als Impfstoff steht das mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer sowie der Impfstoff von Johnson & Johnson zur Verfügung. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis und wenn möglich auch Ihren Impfpass mit. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Update 17. September: Gegenüber dem Vortag sind fünf neue Fälle bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 72,73 pro 100 000 Einwohner. Mit Covid-Befund gestorben sind zuletzt eine Frau (71) und ein Mann (82). In der Kreisklinik werden neun Patienten mit Covid-Befund behandelt. Die erste Impfung erhalten inzwischen 124 274 Personen. Das entspricht einer Quote von 56,73 Prozent. Anfang September lag diese Zahl bei 55,64. Die zweite Impfung erhalten haben 123 102 Personen. Hier liegt die Quote bei 56,19 Prozent. Die bayerische Krankenhausampel steht auf grün. Die Inzidenz der Geimpften liegt nach privater Berechnung im Landkreis bei 18,68, die der Ungeimpften auf 143,25.

Update 16. September: Das Gesundheitsamt meldet 26 neue Fälle. Die bayerische Krankenhaus-Ampel steht auf Grün. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 82,73 pro 100 000 Einwohner. Es liegt bei einem der heute neu gemeldeten Fälle der Hinweis auf einen Impfdurchbruch vor. Die betroffene Personen ist nicht stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden zehn Personen mit Covid-Befund behandelt. Die erste Impfung haben mittlerweile 124 062 Personen bekommen. Das entspricht einer Quote von 56,63 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 122 742 Personen. Das entspricht 56,03 Prozent. Derzeit befinden sich 365 Infizierte in Quarantäne, genau wie 293 Kontaktpersonen (Aufteilung nach Orten siehe Tabelle). Das LGL gibt die Inzidenz der Ungeimpften in Bayern mit 188,19 an, die der Geimpften mit 17,06. Im Landkreis FFB liegt die Inzidenz der Geimpften nach privater Berechnung bei 21,18 und die der Ungeimpften bei 162,5.

Der Stand am 16. September.

Update 15. September: Das Gesundheitsamt meldet 37 weitere Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 84,54 pro 100.000 Einwohner. Ein Kind aus der Grundschule Jesenwang wurde positiv getestet. Es folgt Quarantäne. Außerdem wurden zwei Kinder in einem Kindergarten positiv getestet, es folgt ebenfalls Quarantäne. Unter den Neu-Infizierten sind außerdem 13 Reise-Rückkehrer (je vier aus Bulgarien und Rumänien, drei aus Kroatien und zwei aus Italien). Es liegen bei vier der heute neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden elf Menschen mit Covid-Befund behandelt, beatmet werden muss niemand. Die Zahl der Erstimpfungen im Landkreis liegt nun bei 123 925. Das entspricht einer Quote von 56,57 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 122 504. Die Quote hier liegt bei 55,92. Diese Zahlen sind berechnet auf der Grundlage einer Einwohnerzahl von 219 077 Bürgern. Nicht eingeflossen sind Impfungen, die außerhalb des Landkreises (etwa bei Betriebsärzten) vorgenommen wurden. In Bayern sind 60,4 Prozent der Bevölkerung zweimal geimpft. Berechnet auf Grundlage der bekannten Zahlen liegt die Inzidenz der Geimpften bei 26,12 die der Ungeimpften bei 160,02. Diese Zahl gilt statistisch als nicht relevant, da der Landkreis eine zu kleine Einheit darstellt. Außerdem ist wahrscheinlich, dass Ungeimpfte häufiger zum Testen gehen als Geimpfte.

Update 14. September: Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 37 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 85,45 pro 100 000 Einwohner. Sechs weitere Bewohner einer Asyl-Unterkunft in Landsberied wurden positiv getestet. Vier Reiserückkehrer (zweimal Russland, Sardinien, Österreich) sind unter den Neu-Infizierten. Es liegen bei fünf der heute neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden zehn Menschen mit Covid-Befund behandelt. Mittlerweile haben sich 123 771 Personen im Landkreis die erste Impfung geben lassen. Das entspricht einer Quote von 56,5 Prozent. Die zweite Impfung bekommen haben 122 269 Personen. Die Quote hier liegt bei 55,81 Prozent. Fast 2100 Erstklässler sind unter Corona-Bedingungen ins Schul-Leben gestartet. In Bruck sind nicht alle Luftfilter angekommen. In Germering sind etliche in Betrieb. Die Inzidenz der Ungeimpften liegt nach privater Berechnung bei 159,63, die der Geimpften bei 27,81. Aus den Schulen im Landkreis wurden am ersten Schultag keine Fälle (Stand: Dienstagnachmittag) gemeldet. Die bayerische Corona-Ampel steht auf grün.

Update 13. September: Über das Wochenende sind 55 neue Fälle bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 84,55 pro 100.000 Einwohner. In einem Kindergarten wurde ein Kind positiv getestet. Eine Quarantänemaßnahme ist erforderlich. Außerdem wurde ein Bewohner einer Asylunterkunft in Landsberied positiv getestet, wie das Landratsamt berichtet. Unter den positiv Getesteten befinden sich acht Reiserückkehrer (zwei aus Serbien, einer aus der Türke, zwei aus Kroatien, zwei aus Moldau/Moldawien und einer aus Rumänien). Es liegen bei 13 der neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden zehn Personen mit Covid-Befund behandelt, beatmet werden muss niemand. Inzwischen haben 123 610 Personen im Landkreis die erste Impfung erhalten. Das entspricht einer Quote von 56,42 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 122 072 Personen. Die Quote hier liegt bei 55,72 Prozent. Die Inzidenz bei den Ungeimpften im Landkreis liegt nach privater Berechnung bei 158,27. Die Inzidenz der Geimpften dagegen beträgt 27,03.

Impfen im Eisstadion

Der Brucker EVF beteiligt sich an der Aktion #HierWirdGeimpft. In diesem Rahmen wird am kommenden Samstag, 18. September, zwischen 14 und 18 Uhr eine Impfaktion im Eisstadion an der Klosterstraße angeboten. Kommen kann jeder, also nicht nur EVF Mitglieder, sondern auch alle anderen.

Update 10. September: Gegenüber dem Vortag sind 27 neue Fälle bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 84,55 pro 100.000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 87,8 an. Es wurden fünf Reiserückkehrer positiv getestet (drei aus dem Irak, je einer aus der Türkei und aus Kroatien). Es liegen bei drei der neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. Eine Frau ist mit Covid-Befund im Alter von 100 Jahren verstorben. In der Kreisklinik werden elf Personen behandelt, eine davon muss beatmet werden. Insgesamt 123 218 Personen haben sich bislang im Landkreis erstimpfen lassen. Das entspricht einer Quote von 56,24 Prozent. Anfang September lag diese Zahl bei 55,64 Die Zahl der Zweitimpfungen im Landkreis beläuft sich auf 121 452 Personen. Die Quote hier liegt bei 55,44 Prozent. Die bayerische Corona-Ampel steht auf grün. Die Inzidenz bei den Ungeimpften liegt im Landkreis nach privater Berechnung bei 165,49, die der Geimpften bei 20,58.

Update 9. September: Das Gesundheitsamt meldet 30 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 89,10 pro 100.000 Einwohner. Es wurden sieben Reiserückkehrer positiv getestet (zwei aus Bosnien, zwei aus Serbien, je einer aus Griechenland, Kosovo und Rumänien). Es liegen bei sieben der neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Eine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. 
Ein weiteres Seniorenheim im Landkreis ist verstärkt von Corona-Fällen betroffen. Im Zuge einer Reihentestung in einem Wohnbereich sind nun insgesamt sieben Bewohner positiv getestet worden. Alle sind doppelt geimpft. Außerdem sind nun insgesamt drei Mitarbeiter positiv getestet worden. In der Kreisklinik werden jetzt elf Personen wegen Covid 19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. Mittlerweile sind im Landkreis 123 039 Personen erst geimpft. Das entspricht einer Quote von 56,16 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 121 051 Menschen. Die Quote hier liegt bei 55,26 Prozent. Derzeit befinden sich 342 Infizierte in Quarantäne, genau wie 299 Kontaktpersonen (Zahlen nach Orten siehe Tabelle). Die bayerische Corona-Ampel steht auf grün. Die Inzidenz der Ungeimpften im Landkreis liegt nach privater Berechnung bei 156,62, die der Geimpften bei 35,52. Nach Berechnungen des zuständigen Landesamtes liegt bayernweit die Inzidenz der Ungeimpften bei 175,79, die der Geimpften bei 15,33 (Stand 8. September). Außerdem interessant: Maskenpflicht und Test-Regelungen: So lautet der Plan für den Schulstart in Bayern.

Der Stand am Freitag.

Update 8. September: Gegenüber dem Vortag sind 39 neue Infektionen bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 85,00 pro 100.000 Einwohner. Beim RKI liegt der Wert noch bei 80. Unter den neuen Fällen befinden sich 15 Reiserückkehrer (vier aus dem Kosovo, vier aus der Türkei, vier aus Kroatien und drei aus den Niederlanden). Es liegen bei sechs der neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. Im Rahmen einer Reihentestung wurden in einem Seniorenheim, das bereits von mehreren Fällen betroffen ist, acht weitere Bewohner positiv getestet. Damit sind in dieser Einrichtung insgesamt 23 Bewohner positiv getestet worden (alle doppelt geimpft), sowie sechs Mitarbeiter.
Das Landratsamt meldet außerdem zwei weitere Todesfälle: an oder mit Corona verstorben ist ein 87-jähriger Mann. Dem Gesundheitsamt nachgemeldet (aus dem November 2020) wurde außerdem der Tod eines 65-jährigen Mannes. In der Kreisklinik werden fünf Menschen wegen Covid 19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. Mittlerweile haben 122 848 Personen im Landkreis die erste Impfung erhalten. Das entspricht einer Quote von 56,08. Die zweite Impfung haben 120 796 Personen bekommen. Die Quote hier liegt bei 55,14 Prozent. Die Inzidenz bei den Ungeimpften liegt nach privater Berechnung bei 152,13, die der Geimpften bei 31,46. Viele der bekannten Impfdurchbrüche wurden in dem betroffenen Altenheim bei Reihentestungen entdeckt. Die bayerische Corona-Ampel steht auf grün.

Update 7. September: Das Gesundheitsamt meldet 35 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 79,10 pro 100.000 Einwohner.  Beim RKI liegt der Wert bei 80. Unter den Neuinfizierten sind elf Reiserückkehrer (drei aus dem Kosovo, vier aus der Türkei, zwei aus Rumänien und je einer aus Serbien beziehungsweise Portugal). Verzeichnet werden außerdem vier Impfdurchbrüche. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden sieben Personen behandelt, beatmet wird niemand.
Mittlerweile sind insgesamt 122 718 Personen im Landkreis erst geimpft. Das entspricht einer Quote von 56,02 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 120 528 Personen. Die Quote hier liegt bei 55,02 Prozent. Die Inzidenz bei den Geimpften liegt nach privater Berechnung bei 31,53, bei den Ungeimpften bei 138,48.

Mobiles Impfen

Das Rote Kreuz bietet wieder Impftermine vor Ort an.

Am Donnerstag, 9. September, 11 bis 22 Uhr, Puchheim, Büro Planie, Adenauer Str. 18
Freitag, 10. September, 13 bis 19 Uhr, Germering, vor der Stadtbibliothek (gegenüber Germedicum)
Erst- und Zweitimpfungen, bitte Personalausweis und Impfdokumentation nicht vergessen. Für jedermann ab zwölf Jahren, Impfstoff BionTech oder Johnson&Johnson.

Das Impfzentrum in Bruck hat jeden Tag geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig.

Update 6. September: Gegenüber Freitag sind 55 neue Fälle bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 79,10 pro 100.000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 89,6 an. Es wurden 20 Reiserückkehrer positiv getestet: Kosovo (acht), Türkei (vier), Kroatien (fünf) und je einer aus Schweden, Griechenland und Niederlande. Es liegen bei fünf der heute neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden sechs Patienten wegen Covid 19 behandelt. Mittlerweile sind insgesamt 122 555 Personen im Landkreist erst geimpft. Das entspricht einer Quote von 55,94 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 120 298 Personen. Die Quote hier liegt bei 54,91 Prozent. Nach privater Berechnung liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Ungeimpften bei 136,12. Die der Geimpften bei 33,25, wobei es zuletzt zu einem Ausbruch in einem Altenheim gekommen war (siehe vorheriges Update).

Neue Regeln in der Kreisklinik

Montag bis Freitag: 13-18 Uhr
Samstag, Sonntag sowie Feiertag: 10-18 Uhr

 

Ab 03. September 2021 kann jede Patientin/jeder Patient pro Tag zwei Besucher empfangen (nacheinander oder gleichzeitig). Kinder sind als Besucher zugelassen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag zählen nicht als eigenständiger Besucher!
Die Besuchsdauer beträgt 60 Minuten.
Bei Mehrbettzimmern ist die an der Tür genannte maximale Personenzahl zu beachten. Bitte bedenken Sie, dass es dadurch zu Wartezeiten kommen kann.
Besuche auf der Intensiv- und IMC-Station sind von 15 bis 18 Uhr nach Terminvereinbarung möglich.
Besuche auf der Palliativstation sind ebenfalls nach Terminvereinbarung möglich.
Covid-Patient*innen auf der Isolierstation können keine Besuche erhalten.

Besucherinnen und Besucher müssen sich am Eingang registrieren lassen und einen Nachweis vorzeigen.

Voraussetzung ist (eine zutreffend):
 - ein negativer Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 h
 - ein negativer PCR-Test nicht älter als 48h
 - der Status „vollständig geimpft“ (per Impfpass oder digital bestätigt)
 - der Status „genesen“ wird nachgewiesen à positives PCR-Testergebnis auf das SARS-CoV-2, der mindestens 28 Tage, höchstens aber 6 Monate, zurückliegt. Hilfsweise kann auch die Bescheinigung über die Anordnung der Isolation nach einem positiven PCR-Test vorgelegt werden. Liegt die Infektion länger als 6 Monate zurück, so ist zusätzlich der Nachweis einer singulären Impfdosis (Status „vollständig geimpft“) oder ein negativer Test wie oben beschrieben vorzuzeigen.
 
Getesteten Personen stehen gleich:
 - Kinder bis zum sechsten Geburtstag
 - Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
 - Noch nicht eingeschulte Kinder
Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich Besucher direkt vor dem Zutritt zum Klinikum an der Teststation neben dem Haupteingang in der Josef-Spital-Straße einem Test unterziehen. Dafür muss jedoch im Vorfeld Zeit eingeplant werden.
Bitte beachten Sie zudem: Der Empfang am Haupteingang ist zwischen 7.30 und 18 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten ist nur der Empfang an der Notaufnahme geöffnet, der jedoch Notfallpatienten vorbehalten ist.

Weiterhin gelten im Haus folgende Hygieneregeln, um allen die größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Im Haus muss dauerhaft ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder eine FFP2-Maske getragen werden.
Der Abstand von mindestens 1,5 Metern zu allen Personen muss gewahrt werden.
Händedesinfektion am Eingang sowie vor und nach dem Besuch des Patienten
Kein Händeschütteln, nicht auf das Patientenbett setzen
Husten und Niesen in die Ellenbeuge
Bitte gehen Sie auf direktem Weg zum Patienten und wieder zurück und verlassen Sie nach dem Besuch direkt die Klinik.
Sie können die Besuchertoiletten in den jeweiligen Stockwerken benutzen.
Personen, auf die folgende Punkte zutreffen, dürfen das Klinikum nicht betreten:

Körper-Temperatur über 37,5 °C
Erkältungssymptome (Halsschmerzen, Muskelschmerzen)
Respiratorische Symptome (speziell trockener Husten)
Akuter Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn
Nach Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Patienten in den letzten 14 Tagen
Nach Aufenthalt in einer Risikoeinrichtung/einem Risikogebiet
Personen mit einem positiven Antigen-Schnell-Test

Update 3. September: Das Gesundheitsamt meldet 37 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 89,10 pro 100.000 Einwohner. Beim RKI liegt der Wert bei 82,3. Unter den Neu-Infizierten befinden sich acht Reiserückkehrer (Zweimal Türkei und Kroatien sowie je einmal Kosovo, Albanien, Serbien und Italien). Derzeit sind neun Mitarbeiter von Senioren- und Pflegeheimen infiziert. Nur in einem Heim gibt es derzeit positiv getestete Bewohner. Zu den vier schon bekannten kommen nun nach einer Reihentestung 14 weitere Infizierte hinzu, die alle in einem Wohnbereich leben, wie das Landratsamt berichtet. Alle Betroffenen sind geimpft. Die Zahl der Impfdurchbrüche ist entsprechend hoch: 21 nennt das Landratsamt insgesamt an diesem Freitag. Keine der betroffenen Personen aber ist stationär behandlungsbedürftig. Das Landratsamt betont, dass diese Zahlen keine statistische Relevanz haben, da der Landkreis FFB eine zu kleine Einheit ist. In der Kreisklinik müssen sechs Personen behandelt werden, beatmet werden muss niemand. Mittlerweile sind 122 263 Personen erst geimpft. Das entspricht einer Quote von 55,81 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 119 933 Personen. Die Quote hier liegt bei 54,74 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach privater Berechnung im Landkreis Fürstenfeldbruck bei den Geimpften bei 81,31 und bei den Ungeimpften bei 134,39. Auch diese Zahlen sind statistisch nicht relevant. Bayernweit lag die getrennte Inzidenz zuletzt bei 152,4 (ungeimpft) zu 20,89 (geimpft). Die bayerische Krankenhausampel steht auf Grün.

Update 2. September: Gegenüber dem Vortag sind 21 neue Fälle bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 80,00 pro 100.000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 81,4 an. Die Delta-Variante des SARS-CoV-2-Virus stellt bereits seit einigen Wochen in Deutschland und vielen anderen Ländern die vorherrschende Virusvariante dar, wie das Landratsamt berichtet. Deswegen werde ab jetzt auf einen gesonderten Hinweis auf die Delta-Variante verzichtet, da Nachmeldungen vom Vortag in der überwiegenden Mehrzahl stets die Delta-Variante ergeben haben. Unter den neu Infizierten befinden sich zehn Reiserückkehrer (drei aus dem Kosovo, einer aus der Türke, einer aus Bulgarien, drei aus Bosnien und einer aus Spanien). Bei zwei von den 21 neuen Fällen liegen Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Beide Personen müssen nicht stationär behandelt werden. In der Kreisklinik werden acht Personen wegen Covid 19 behandelt, beatmet werden muss niemand. Insgesamt sind derzeit 447 Infizierte in Quarantäne, genau wie 236 Kontaktpersonen. Zur Aufteilung der Zahlen auf die einzelnen Orte siehe Tabelle. Der genaue Wortlaut der 14. Infektionsschutzverordnung liegt nun vor. Der Virologe Christian Drosten mahnt ein höheres Impftempo an. Die bayerische Corona-Ampel steht derzeit auf grün. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei Ungeimpften in Bayern liegt laut LGL bei 158,75, bei den Geimpften bei 11,27 (Stand 1. September). Für den Landkreis Fürstenfeldbruck gestaltet sich nach privater Berechnung dieses Verhältnis so: 152,4 (ungeimpft) zu 20,89 (geimpft).

Die Lage am 2. September.

Update 1. September: Das Gesundheitsamt meldet 26 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 82,27 pro 100.000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 79,5 an. Bei den Geimpften liegt die Inzidenz im Landkreis FFB bei 20,10, bei den Ungeimpften nach privater Berechnung bei 158,04 (Stand: Mittwoch, Grundlage ist die Impfquote des BRK, die Impfdurchbrüche und der aktuelle Einwohnerstand, angegeben mit 218 740). Als statistisch relevanter (da größere Datenmengen) gilt die Berechnung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel (LGL). Demnach lag die Inzidenz der Ungeimpften in Bayern am vergangenen Donnerstag bei 110,55, die der Geimpften bei 9,18. Drei der am 1. September im Kreis Bruck gemeldeten Neuinfizierten sind Reiserückkehrer (zwei aus dem Kosovo, einer aus den Niederlanden). Seit einiger Zeit befinden sich auffällig viele Heimkehrer aus dem Kosovo unter den positiv getesteten - warum das so ist, darüber könne man aber letztlich nur spekulieren, sagte eine Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage. Der Kosovo aber sei als Hochrisikogebiet eingestuft - und bei den Betroffenen handele es sich oft Familienverbünde. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis als diffus. Es liegen bei sechs der neu gemeldeten Fälle Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Eine der betroffenen Personen ist stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden derzeit elf Patienten wegen Covid 19 behandelt, beatmet werden muss niemand. Mittlerweile sind 121 895 Personen im Landkreis erst geimpft. Das entspricht einer Quote von 55,64. Die zweite Spritze erhalten haben 119 395. Die Quote hier liegt bei 54,50 Prozent. Ab Donnerstag gelten in Bayern neue Regeln.

Zur Lage in Senioren- und Pflegeheime

In den vergangenen Tagen haben sich die Zahlen positiv getesteter Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen insgesamt leicht erhöht, berichtet das Landratsamt. Derzeit seien es in drei Heimen insgesamt sieben Mitarbeiter.

Die Zahlen seien auch in Relation zur Testhäufigkeit zu sehen: Es besteht seit 16. August wieder die Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte und ungeimpfte Besucher den Pflegeeinrichtungen. Außerdem komme es bedingt durch die Urlaubssaison vermehrt zu Testungen.
In einem Heim seien drei Bewohner positiv getestet worden. Diese Personen seien alle vollständig geimpft.

Aufgrund der hohen Durchimpfungsrate unter den Bewohnern in den Pflegeeinrichtungen komme es nur noch in wenigen Fällen zur Einstufung enger Kontaktpersonen bei den Bewohnern, da bei einer vollständigen Impfung Quarantänemaßnahmen nicht erforderlich sind und somit diese Einstufung nicht mehr erfolgt.

Update 31. August: Das Gesundheitsamt meldet 35 neue Corona-Fälle im Landkreis. Wie viele Fälle davon die Delta-Variante sind, ist noch nicht bekannt. Die vom örtlichen Gesundheitsamt berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 79,10 pro 100.000 Einwohner, die des RKI bei 86,9. Bei 19 vom Wochenende gemeldeten Fällen ist der Verdacht auf eine Infektion mit der Delta-Variante nachgemeldet worden. Unter den neuen Infizierten befinden sich 18 Reiserückkehrer. 14 waren im Kosovo, einer in Griechenland, einer in Montenegro, einer in Österreich und einer in Bosnien. In sechs der 35 neuen Fälle liegen Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Unter den neuen Fällen sind ein Bewohner einer Asylunterkunft in Eichenau und ein Mitarbeiter eines Seniorenheims. Neuen Menschen werden derzeit im Klinikum wegen Covid 19 behandelt. Keiner davon muss beatmet werden. Ihre Erstimpfung haben im Landkreis bislang 121.759 Menschen erhalten (55,58 Prozent). Zweimal geimpft sind 119.063 (54,35 Prozent).

Update 30. August: Über das Wochenende sind 77 neue Corona-Fälle im Landkreis hinzu gekommen. Das meldet das Gesundheitsamt. Die Sieben-Tage Inzidenz beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 85,91 pro 100.000 Einwohner. Der für Maßnahmen maßgebliche Wert vom RKI beträgt 86,4. Es wurde kein neuer Fall mit begründetem Verdacht auf eine Infektion mit der Delta-Variante registriert. Über das Wochenende und am Montag wurden jedoch 55 Fälle mit Delta-Variante nachgemeldet. Unter den Infizierten waren 26 Reiserrückkehrer: zehn aus dem Kosovo, zwei aus der Türkei, sieben aus Kroatien, einer aus Spanien, einer aus Österreich, einer aus Bosnien, zwei aus Griechenland, einer aus Frankreich und einer aus Albanien. Bei acht Neu-Infektionen liegen Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Keiner davon ist stationär behandlungsdürftig. Im Klinikum werden derzeit zehn Menschen mit Covid 19 behandelt. Beatmet werden muss niemand. Ihre Erstimpfung haben im Landkreis bislang 121.562 Menschen erhalten (entspricht 55,49 Prozent). Den zweiten Pieks gab es schon für 118.738 Personen (entspricht 54,20 Prozent).

Update 27. August: Das Gesundheitsamt meldet 17 neue Corona-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 77,27 pro 100.000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 76,8 an. Zehn Delta-Fälle wurden nachgemeldet. Unter den positiv Getesteten befinden sich sieben Reiserückkehrer (drei aus dem Kosovo, je einer aus Marokko, Griechenland, Bulgarien und Bosnien). Unter den 17 neuen Fällen liegen bei drei Hinweise auf einen Impfdurchbruch vor. Die betroffenen Personen sind aber nicht stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden jetzt acht Personen wegen Covid 19 behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. Die erste Impfung erhalten haben im Landkreis insgesamt 121 187 Personen (BRK-Zentrum 69 869, Arztpraxen 51 318). Das entspricht einer Quote von 55,32 Prozent. Die zweite Impfung haben 118 050 Personen erhalten (BR-Zentrum 66 020, Arztpraxen 52 030). Die Quote hier liegt bei 53,89 Prozent.

Das Impfzentrum des Roten Kreuzes

Das Impfzentrum bietet weiterhin Erstimpfungen sowie Zweitimpfungen ohne bisherige Terminabsprache täglich (also auch am Wochenende) zwischen 8 und 20 Uhr an. Folgende Impfintervalle sind möglich: 
Erstimpfung Astra / Zweitimpfung mRNA Impfstoff: (vier Wochen Abstand)
Biontech / Biontech: (drei bis sechs Wochen Abstand)
Moderna / Moderna: (vier bis sechs Wochen Abstand)
Johnson&Johnson: Einmalige Impfung
Bürger, die bereits eine erste Impfung beim Hausarzt/Betriebsarzt erhalten haben und für die eine zweite Impfung beim Hausarzt/Betriebsarzt nicht möglich ist, können die zweite Impfung auch im Impfzentrum erhalten. Dazu bitte die Impfdokumenation mitbringen (und den Termin beim Arzt absagen).
Idealerweise registrieren sich die Bürger vorher bei BayIMCO, damit es im Impfzentrum nicht zu Verzögerungen kommt. In BayIMCO braucht dann aber kein Termin ausgewählt zu werden, es geht lediglich um die Registrierung der Daten. 
Auch ist es nun möglich, sich im Impfzentrum impfen zu lassen, wenn der Impfwillige seinen Wohnsitz außerhalb des Landkreises Fürstenfeldbruck hat. 

Das Impfzentrum liegt an der Industriestraße 1 in Fürstenfeldbruck (alter Aldi). Hotline: (08141) 400450 

Update 26. August: Gegenüber dem Vortag sind 26 Neu-Infektionen bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 75,91 pro 100.000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 72,5 an. 13 Delta-Fälle wurden nachgemeldet. Unter den Neu-Infizierten sind sieben Reiserückkehrer aus dem Kosovo (drei), aus der Türkei (zwei), Italien und Bosnien. Es liegt unter den neu gemeldeten Fällen ein Hinweis auf einen Impfdurchbruch vor. Dieser ist laut Gesundheitsamt nicht stationär behandlungsbedürftig. In der Kreisklinik werden sieben Patienten behandelt, einer davon wird beatmet. Insgesamt haben 121 007 Personen im Landkreis die erste Impfung erhalten. Das entspricht einer Quote von 55,23 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 117 685 Personen. Diese Quote liegt bei 53,72 Prozent. Ärzte der Kreisklinik haben sich mit einem Appell fürs Impfen an die Öffentlichkeit gewandt. Ministerpräsident Markus Söder hat außerdem eine neue Corona-Verordnung (unter anderem Wegfall der FFP2-Maskenpflicht) angekündigt.

Schärfere Regel ab Samstag

Das Landratsamt hat am Donnerstag eine Verschärfung der Corona-Regeln bekannt gemacht. Dies folgt gemäß der 13. Infektionsschutzverordnung aus der Überschreitung des Inzidenzwerts von 50 über drei Tage hinweg.

Die Maßnahmen treten am Samstag, 28. August, in Kraft.

1) Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Haus-standes sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird; also maximal 10 Per-sonen aus maximal 3 Haushalten. Kinder unter 14 Jahren werden jeweils nicht mitge-zählt. Vollständig geimpfte Personen (bei denen seit der abschließenden Impfung min-destens 14 Tage vergangen sind) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindes-tens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind von den Kontaktbeschränkungen aus-genommen. Bei privaten Zusammenkünften, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

2) Geplante Veranstaltungen sind zukünftig unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 25 Personen erlaubt. Bei privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass (z.B. Geburtstags- Hochzeits- oder Tauffeiern und Vereinssitzungen) werden geimpfte oder genesene Personen nicht mitgezählt. Bei öffentlichen Veranstaltungen mit besonderem Anlass gelten die Personenbeschränkungen jeweils einschließlich geimpfter oder genesener Personen.

3) Die Testpflicht in Innenräumen für alle nicht Geimpften und nicht Genesenen („3-G-Regelung“), die im Landkreis bereits seit dem Überschreiten des Inzidenzwertes von 35 gilt, bleibt in gleichem Umfang bestehen. Sie gilt insbesondere auch für private Veranstaltungen.

Derzeit befinden sich 252 Infizierte in Quarantäne, genau wie 155 Kontaktpersonen. Die Verteilung der Infizierten auf die einzelnen Orte gestaltet sich wie folgt:

Der Stand am Donnerstag (zum Vergrößern oben rechts klicken).

Update 25. August: Das Gesundheitsamt meldet 19 neue Corona-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 72,73 pro 100 000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 66,6 an - damit liegt der Landkreis den zweiten Tag in Folge über der 50-er Marke. Es wurden 26 Delta-Fälle nachgemeldet. Unter den Neu-Infizierten sind acht Reiserückkehrer (Fünf aus Kroatien, je einer aus dem Kosovo, aus Österreich und Albanien). Unter den neuen Fällen liegen zwei Hinweise auf Impfdurchbrüche vor. Keiner davon sei stationär behandlungsbedürftig. Das Landratsamt betont, dass diese Zahlen und ihre Bezugsgröße (Landkreis Fürstenfeldbruck) für eine statistisch relevante Aussage zu klein sind, das heißt, es lassen sich aus ihnen keine Schlussfolgerungen ziehen.  In der Kreisklinik werden zehn Personen wegen Covid 19 behandelt, eine Person davon muss beatmet werden. Mittlerweile haben 120 786 Personen die erste Impfung erhalten. Das entspricht einer Quote von 55,13 Prozent. Die zweite Impfung erhalten haben 117 337 Personen. Die Quote hier liegt bei 53,56 Prozent. Im Impfzentrum des BRK in Bruck werden derzeit täglich rund 200 Personen immunisiert.

Update 24. August: Gegenüber dem Vortag sind 50 neue Infektionen bekannt geworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 66,82 pro 100.000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 52 an - damit liegt der Landkreis (offiziell) erstmals wieder über der 50- er Marke. 13 Fälle mit der Delta-Variante wurden nachgemeldet. Unter den Neu-Infizierten befinden sich 19 Reiserückkehrer (elf aus dem Kosovo, zwei aus Nordmazedonien, drei aus Kroatien, zwei aus Österreich und ein Fall aus Albanien).
In der Kreisklinik werden nun neun Personen wegen Covid 19 behandelt. Am Vortag waren es fünf, zuvor zwei. Acht der aktuell neun Patienten sind ungeimpft, wie eine Sprecherin der Kreisklinik auf Nachfrage sagte. Der neunte Patient sei eine ältere Person. Der jüngste Covid-Patient in der Kreisklinik ist 19 Jahre alt. Der älteste 82. Ein Patient muss beatmet werden. Zur Einordnung der Zahlen betonen die Verantwortlichen: Der Landkreis FFB ist eine zu kleine Einheit, um statistisch relevante Schlüsse ziehen zu können. In der Kreisklinik betont man außerdem, dass die aktuellen Zahlen eine Momentaufnahme sind. Man müsste die Entwicklung längerfristig beobachten.
Mittlerweile sind 120 599 Personen erst geimpft. Das entspricht einer Quote von 55,05 Prozent. Die zweite Impfung haben 116 950 Personen erhalten. Die Quote hier liegt bei 53,38 Prozent.

Update 23. August (Übertrag aus dem vorherigen Ticker): Das Gesundheitsamt meldet 58 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 52,27 pro 100.000 Einwohner. Das RKI (maßnahmenrelevant) gibt den Wert noch mit 48,3 an. Laut Landratsamt wurde kein neuer Fall mit begründetem Verdacht auf eine Infektion mit der Delta-Variante registriert. Es wurden aber elf Fälle mit der Delta-Variante nachgemeldet. Es wurden 16 Reiserückkehrer (elf mal Kosovo, das als Hochrisikogebiet gilt, einmal aus der Türkei, die ebenfalls als Hochrisikogebiet gilt, einmal Bosnien, zweimal Österreich und einmal Griechenland) positiv getestet. Auch die Zahl der Covid-Patienten in der Kreisklinik ist wieder angestiegen: Nunmehr werden fünf Personen wegen der Krankheit behandelt, ein Patient muss beatmet werden. Mittlerweile sind 120 398 Personen im Landkreis erst geimpft, das entspricht einer Quote von 54,96 Prozent. 116 642 Menschen haben die zweite Impfung bekommen, das entspricht 53,24 Prozent. Mit diesem Montag gelten neue Regeln für Regionen mit einer Inzidenz über 35, also auch für den Kreis FFB.

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