Nach Anregungen aus der Bevölkerung hat das BRK am Impfzentrum mit Hilfe des THW ein Klohäuserl aufgestellt.
+
Nach Anregungen aus der Bevölkerung hat das BRK am Impfzentrum mit Hilfe des THW ein Klohäuserl aufgestellt.

Pandemie

Coronavirus in Fürstenfeldbruck: Inzidenz über 70 - Jetzt Klohäuserl am Impfzentrum - Zahlen nach Orten

Alle Autoren
    schließen
  • Tobias Gehre
    Tobias Gehre
  • Sabine Kuhn
  • Thomas Benedikt
    Thomas Benedikt
  • Thomas Steinhardt
    Thomas Steinhardt

Nachdem in einer Asylunterkunft in Germering womöglich die britische Virus-Mutation ausgebrochen ist, wurde jetzt ein Zaun um das Haus angebracht.

Update 5. März: Gegenüber dem Vortag sind 25 Neu-Infektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 72,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 70,2 an. Bei 13 der heute neugemeldeten infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Variante B 1.1.7. Am Förderzentrum Cäcilienschule in Bruck ist ein Mitarbeiter positiv getestet worden.  Es folgen Quarantänemaßnahme für betroffene Schülerinnen und Schüler. Die Ermittlung der Kontaktpersonen dauert noch an. In der zuletzt schon stark betroffenen Asylunterkunft in Germering wurden weitere sechs Bewohner positiv getestet. Vorausgegangen war eine freiwillige Reihentestung, an der sich allerdings nur 17 Personen beteiligten. Die sechs Neu-Infizierten wurden in Quarantäne-Heime gebracht. Der Zaun um das Haus in Germering sei als unterstützende Maßnahme zur Überwachung der Quarantäne notwendig gewesen, sagte ein Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage. Insgesamt gilt die Lage in dem Heim, das insgesamt Platz für 170 Bewohner bietet, auch aufgrund der Sprachbarriere als leicht angespannt. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort. In der Kreisklinik werden derzeit sieben Patienten mit Covid-19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. 14 458 Menschen haben mittlerweile die Erstimpfung erhalten, 6379 die zweite. Am Impfzentrum ist jetzt ein Klohäuserl vorhanden, wie das BRK mitteilt. „Wir haben zugehört und uns eine Lösung für das Toilettenproblem am Impfzentrum einfallen lassen. Diese Pinkelpause wird vom THW Fürstenfeldruck unterstützt“, heißt es einem Posting. Derzeit sind 250 Personen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am 5. März.

Update 4. März, 16.54 Uhr: Um die Asylunterkunft in Germering, in der besonders viele Fälle aufgetreten sind, wurde indes ein Zaun errichtet. So soll die Quarantäne besser kontrolliert werden. Vor Ort waren die Germeringer Polizei, die Bereitschaftspolizei und Kräfte des operativen Ergänzungszuges. Der Einsatz begleitete außerdem weitere Reihentestungen des Gesundheitsamtes.

Update 4. März, 15.37 Uhr: Insgesamt 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gibt es im Landkreis Fürstenfeldbruck gegenüber dem Vortag. Laut dem örtlichen Gesundheitsamt beträgt die Inzidenz für den Landkreis damit 69,09 (Vortag: 68,64). Das Robert-Koch-Institut gab einen Wert von 68,9 an (Vortag: 75,7). Diese Zahl ist entscheidend für weitere Maßnahmen in der Corona-Bekämpfung.

In der Kreisklinik wurden am Donnerstag sieben Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen muss beatmet werden.  Ein Corona-positiven Fall wurde vom Carl-Spitzweg Gymnasium in Germering gemeldet, hier sind laut Landratsamt keine Quarantänemaßnahmen erforderlich. Bei sechs infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die sogenannte britische Virus-Mutation B 1.1.7. Bisher wurden 13 940 Menschen im Landkreis geimpft. Insgesamt 6234 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. 

Update 3. März: Gegenüber dem Vortag wurden acht Neu-Infektionen bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach örtlicher Berechnung nun bei 68,64. Das Rki gibt den Wert mit 75,7 an. Zu den neuen Fällen zählt einer aus einer Asylunterkunft in Gröbenzell. Bei drei der neuen Infizierten besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, einer wird beatmet. Das BRK meldet 13 519 Erst- und 5937 Zweitimpfungen. Unterdessen können sich nun Lehrer eigens für die Impfung anmelden.

Infos zum Asyl-Cluster

Mit ein Hauptgrund für die aktuell wieder recht hohe Sieben-Tage-Inzidenz ist der am 1. März gemeldete massive Ausbruch in einem Germeringer Asylheim. Dort waren in den vergangenen Tagen bei Reihentestungen 85 positive Fälle bekannt geworden. Bei allen handelt es sich wohl um die britische Virus-Variante.

Sollte die Inzidenz über 100 steigen, drohen weitere Einschränkungen gerade bei Schulen – auch wenn die Inzidenzsteigerung wie jetzt im Landkreis auf ein einzelnes Cluster zurück zu führen ist. Allerdings laufen hier im Hintergrund gerade Verhandlungen mit dem Freistaat. Die Schulen nur wegen eines oder zweier Asylcluster dicht zu machen, sei kaum vermittelbar, so die Logik. Ausgang der Verhandlungen: Extrem ungewiss. Allerdings sind dies im Moment theoretische Überlegungen - die Inzidenz geht ja wieder zurück.

Insgesamt habe zu dem Ausbruch in dem Asylheim schon auch das Verhalten der Geflüchteten beigetragen, sagte eine Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage am Dienstag. „Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass Hygienekonzepte und seuchenrechtlich erlassene Bestimmungen von den Bewohnern nicht beachtet werden.“ Maskenpflicht in den Unterkünften und in gemeinschaftlich genutzten Räumen sowie Kontaktverbote würden nicht beachtet. Dass die (aggressivere) britische Mutante umgeht, habe wohl das Seine beigetragen.  

Corona im Landkreis Fürstenfeldbruck: Steigt Inzidenz über 100, drohen neue Einschränkungen

Update 2. März: Gegenüber dem Vortag haben sich 17 weitere Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach örtlicher Berechnung nun 72,73 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 73,0 an. In der Kreisklinik werden neun Menschen wegen des Virus behandelt, eine Person muss beatmet werden. 13 010 Menschen haben mittlerweile ihre erste Impfung erhalten, 5869 die zweite. Derzeit sind 195 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Der Stand am Dienstag.

Update vom 1. März: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber Freitag 90 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach örtlicher Berechnung damit 70,45 je 100 000 Einwohner - eine immense Steigerung. Das RkI gibt den Wert noch mit 57 an.

Die neuen Fälle hängen unter anderem mit einer Asylunterkunft in Germering zusammen. Nachdem dort zuletzt Fälle aufgetreten waren, wurden Reihentestungen durchgeführt. Ergebnis: Für 83 Bewohner liegen positive Ergebnisse vor. Bei allen besteht laut Landratsamt ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Mutante.

Asylbewerberheim in Germering: 83 Bewohner positiv getestet

Die positiv getesteten Personen wurden in andere Einrichtungen verlegt. Ein Teil der Bewohner der Asylunterkunft in Germering wurde im Haus des Kreisjugendrings, das zwischen Fürstenfeldbruck und Biburg liegt, untergebracht. Das Haus ist seit 28. Februar mit 21 Infizierten und fünf Kontaktpersonen der Kategorie I aus der Asylunterkunft in Germering belegt. Es war zuvor schon quasi als Asyl-Quarantäne in Beschlag genommen worden.

Ein weiterer positiver Fall wird auch aus einem Kindergarten gemeldet. Hier gab es bereits eine Infektion - nun wird eine zweite verzeichnet. Die bereits verhängte Quarantäne wurde verlängert. Einen Fall gibt es außerdem an der Kerschensteiner Mittelschule in Germering. Eine Teilklasse muss in Quarantäne. Auch die Berufschule ist erneut betroffen. Neben den genannten Asylbewerbern dürften auch elf weitere Betroffene mit der britischen Mutante infiziert sein. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, beatmet wird eine Person. 12.613 Menschen sind mittlerweile erst- und 5644 zweitgeimpft.

Fürstenfeldbruck: RKI-Datenpanne führt zu viel zu hohen Werten

Update vom 26. Februar: Das Gesundheitsamt meldet 18 Neu-Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 48,18 je Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 47,7 an, nachdem es am Freitag in der Früh wegen einer Datenpanne einen doppelt so hohen Wert genannt, diesen später aber korrigiert hatte. Bei den neu Infizierten handelt es sich um einen Schüler der FOS/BOS, der dieselbe Klassenstufe besucht wie die am Donnerstag als infiziert gemeldeten jungen Leute. Außerdem wird ein neuer Fall aus der Richard-Higgins-Grundschule in Bruck gemeldet. Quarantänemaßnahmen folgen - genau wie in einem Kindergarten, in dem ein Kind positiv getestet wurde. Bei sieben weiteren infizierten Personen gibt es laut Gesundheitsamt einen begründeten Verdacht auf Mutanten - in sechs Fällen dürfte es sich um die britische Variante handeln, in einem um die südafrikanische. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt, beatmet wird einer. 11 118 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung hinter sich, 5155 die zweite. Derzeit sind 114 Menschen im Kreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle mit den Zahlen nach Orten).

Der Stand am Freitag.

Zur Lage im Impfzentrum: Auch in Fürstenfeldbruck wird inzwischen der Impfstoff Astrazeneca gespritzt, gegen den es in der Bevölkerung Vorbehalte gibt. Im Impfzentrum steigt deshalb der Beratungsbedarf. Doch nur rund eine Handvoll Menschen seien bisher ohne Impfung wieder abgezogen, erklärt eine Sprecherin des Roten Kreuzes (BRK).

Allerdings wisse das BRK nicht, wie viele Personen der Priorisierungsgruppe 2 unter 65 Jahren einen angebotenen Impftermin von vorneherein absagen. Das laufe über die Software des Freistaates. Zudem könne wohl niemand feststellen, ob die Skepsis gegen Astrazeneca oder etwas anderes der Grund für eine Absage der Online-Einladung sei. Gestrichene Termine bekommen automatisch die Nächsten in der Priorisierungsliste. Im Impfzentrum Bruck sei immer die passende Zahl an Interessenten für dieses Vakzin vorstellig geworden. Ebenfalls schwierig bis gar nicht zu beantworten ist auf Landkreisebene die Frage, ob das Durchschnittsalter der Corona-Infizierten und -Toten sinkt, weil immer mehr Senioren geimpft sind. Mit der Software Sorbas, die das Gesundheitsamt benützt, lässt sich das Durchschnittsalter der Infizierten nicht ausfiltern, wie das Landratsamt mitteilt. Ein Vergleich der Sterbealter ist bedingt aussagekräftig. Die 16 ersten Corona-Toten im Frühjahr 2020 starben im Schnitt mit 83,4 Jahren, die 16 zuletzt Verstorbenen im Februar mit 80,8 Jahren. Es habe schon immer Ausreißer in jüngere Altersstufen gegeben, hieß es.

Update 25. Februar: Die Zahl der Erstimpfungen hat die 10 000-er Marke überschritten. 10487 Menschen im Landkreis haben den ersten Pieks erhalten, 5148 den zweiten. Trotzdem werden in der Kreisklinik derzeit neun Personen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Neue positive Fälle werden aus der FOS/BOS in Bruck gemeldet und aus der Starzelbachschule in Eichenau. In erstem Fall handelt es sich um einen Schüler (in verschiedenen Kursen sind Quarantänemaßnahmen erforderlich), im zweiten um einen Mitarbeiter. Die Zahl der Infizierten aus dem Bauhof Eichenau ist unterdessen auf vier gestiegen. Außerdem besteht bei vier weiteren infizierten Personen der begründete Verdacht auf Mutanten. Zwei davon könnten mit der britischen Variante infiziert sein, einer mit der so genannten südafrikanischen, im vierten Fall ist weiteres noch unklar. Insgesamt meldet das Gesundheitsamt gegenüber dem Vortag 18 Neu-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt nun bei 45,91 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 42,4 an.

Update 24. Februar: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist wieder gestiegen. Das Landratsamt meldete am Mittwoch einen Wert von 40,0, das RKI 39,2. Gegenüber dem Vortag haben sich 17 Personen neu infiziert. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In einer Asylunterkunft in Landsberied war ein Bewohner positiv. Bei insgesamt vier Infizierten gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Variante B 1.1.7. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch zehn Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen musste beatmet werden. Insgesamt sind bisher 121 Menschen im Landkreis an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Geimpft sind bisher 9738 Männer und Frauen. 5141 Menschen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Update 23. Februar: Ein 58-Jähriger ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Er war zuletzt in einer Klinik behandelt worden. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt zwölf neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 38,63 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 38,8 an. Die britische Variante des Virus ist bei drei weiteren infizierten Personen mit größter Wahrscheinlichkeit aufgetreten. 9260 Menschen sind erst- und 5072 zweitgeimpft. Aktuell sind im Landkreis 99 Personen bekanntermaßen infiziert (siehe Tabelle mit den Zahlen nach Orten). Das bayerische Kabinett hat unterdessen einige Lockerungen beschlossen.

Der Stand am Dienstag.

Update 22. Februar: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber Freitag 41 neue Infektionen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 37,73 pro 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 37,4 an.

Im Zuge einer Reihentestung in einer Asylbewerberunterkunft in Germering wurden 18 Bewohner positiv getestet, bei 16 besteht der Verdacht auf die britische Mutation B.1.1.7. Die infizierten Personen werden verlegt, die Bewohner von drei Stockwerken sind in Quarantäne. In einer Obdachlosenunterkunft in Gröbenzell wurde bei einer von zwei Personen, die kürzlich positiv getestet wurden, ebenfalls die britische Virus-Variante festgestellt. Knapp 30 Menschen müssen in diesem Zusammenhang in Quarantäne. In der Grundschule Grafrath wurde außerdem eine Mitarbeiterin positiv getestet. Zudem haben sich zwei Erzieherinnen aus zwei verschiedenen Kitas angesteckt. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck werden derzeit zwölf Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. 8653 Menschen sind erst- und 5049 zweitgeimpft.

Zur Lage im Impfzentrum

Auch am Tag nach der Panne im Impfzentrum lief nicht alles rund. Das hatte aber auch andere Gründe. Am Sonntag waren aus Versehen Menschen aus der zweiten Gruppe der Impfreihenfolge eingeladen worden. Das lag an einem Software-Fehler, wie nun eindeutig klar ist. „Das Rote Kreuz und wir sind unschuldig“, sagte eine Sprecherin des Landratsamts am Montag. Ob der Fehler mittlerweile behoben ist, sei unklar. Das sei aber letztlich Sache des Landesamts für Gesundheit (LGL).

Ganz unabhängig davon werden nun seit Montag auch ganz offiziell Menschen aus der Impfkategorie II immunisiert. Sie werden in der Regel mit dem Astra-Zeneca-Vakzin geimpft. Die Impfung über 80-Jähriger läuft parallel dazu weiter.
Stufe 2 bringt es mit sich, dass das Überprüfungs- und Kontrollverfahren aufwändiger wird. Man hat darauf reagiert, indem ein Arzt jetzt gleich an der Registrierung zugegen ist. Denn vor Ort müssen medizinische Diagnosen überprüft werden. Außerdem sei es wichtig, zu verhindern, dass sich jemand unberechtigterweise eine Impfung erschleicht.

Daher und auch aus Datenschutzgründen kann es notwendig werden, dass Angaben vor der eigentlichen Impfung doppelt abgegeben werden müssen. Am Montag sei alles daher alles langsamer vonstatten gegangen, sagte die Sprecherin. Dazu kam ein Computerproblem gleich in der Früh. Dieses aber hatte mit der Panne vom Vortag nichts zu tun.

Update 19. Februar: Zwei weitere Menschen sind wegen Covid-19-Erkrankungen gestorben. Eine 86-Jährige starb in einer Klinik, eine 77-Jährige starb im Januar zuhause (Nachmeldung). In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 13 neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 26,36 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 25,1 an. Von den neuen Fällen stammen vier aus einer Senioreneinrichtung: Hier wurden zwei Beschäftigte und zwei Bewohner positiv getestet. 7720 Menschen sind mittlerweile erst- und 4638 zweitgeimpft. Derzeit sind 97 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (Stand nach Orten siehe Tabelle). Unterdessen hat sich der Landrat mit einer Videobotschaft an die Bevölkerung gewandt. Er plädiert für einen weiteren Lockdown und bittet um Geduld, um die Zahlen niedrig zu halten. Zum Video geht es hier:

Der Stand am Freitag.

Update 18. Februar: In der Kreisklinik werden acht Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt fünf neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 24,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 31,9 an. 7687 Personen haben die Erst- und 4567 die Zweitimpfung erhalten. Künftig könnten die Impfungen schneller vorangehen - das Impfzentrum jedenfalls fühlt sich gewappnet.

Update 17. Februar: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 24 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 31,82. Das RKI meldete einen Wert von 31,9. Bei sechs weiteren Fällen besteht laut Landratsamt der begründete Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Variante B 1.1.7. Gänzlich bestätigt werden könne ein solcher Verdacht nur durch eine Genomsequenzierung, die erst noch durchgeführt werden muss. Wie die Behörde mitteilt, handelt es sich überwiegend um Einzelfälle. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch acht Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. Bisher wurden 7519 Menschen im Landkreis geimpft. Insgesamt 4116 Frauen und Männer haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Der Stand am Mittwoch, 17. Februar. (Zum Vergrößern oben rechts klicken)

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck lesen Sie hier.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare