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Pandemie

Coronavirus in Fürstenfeldbruck: Quote der Erstimpfungen jetzt bei 36 Prozent - Zahlen in den Orten

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  • Tobias Gehre
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  • Thomas Benedikt
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Die Lage in der Pandemie entspannt sich langsam. Im Landkreis Fürstenfeldbruck liegt der Inzidenzwert seit längerem unter der 100- er Marke

  • Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck. 
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Update 18. Mai: Ministerpräsident Markus Söder hat einige Neuerungen verkündet. Das örtliche Gesundheitsamt meldet 23 neue Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 52,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 57,5 an. An der Richard-Higgins-Grundschule in Bruck wurde ein Kind positiv getestet, genau wie jeweils in zwei Kindertageseinrichtungen. Im Zuge einer Reihentestung wurde außerdem zwei Asylbewerber in Bruck positiv getestet. Es folgen jeweils Quarantänemaßnahmen. In der Kreisklinik werden derzeit acht Personen wegen Covid 19 behandelt, drei davon müssen beatmet werden. Erstgeimpft sind mittlerweile 78 999 Menschen, davon 51 712 im BRK-Zentrum und 27 287 bei Hausärzten. Das entspricht einer Quote von 36,06 Prozent. Im Impfzentrum wurden außerdem 21 018 Personen zweitgeimpft, bei den Hausärzten 1078. Damit haben 22 096 Personen die zweite Spritze erhalten, was einer Quote von 10,09 Prozent entspricht. Derzeit befinden sich 413 Infizierte in Quarantäne, genau wie 451 Kontaktpersonen (siehe auch die Tabelle mit den Zahlen in den Orten). Das Landratsamt empfiehlt nach den Öffnungsschritten die Benutzung der Luca-App.

Die Lage am 18. Mai.

Update 17. Mai: Gegenüber Freitag verzeichnet das Gesundheitsamt 39 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 56,82 pro 100.000 Einwohner. Das Rki (maßnahmenrelevant) gibt den Wert mit 61,6 an. Ein Mann (60) ist infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. In der Kreisklinik werden zehn Menschen wegen der Krankheit behandelt, drei davon müssen beatmet werden. Insgesamt sind nunmehr 78 086 Menschen erstgeimpft, 51 176 davon im BRK-Zentrum und 26 910 bei Hausärzten. Das entspricht einer Quote von 35,64 Prozent. Außerdem hat das Impfzentrum 20 659 Zweitimpfungen vorgenommen. Bei den Hausärzten sind es 1001. Das entspricht einer Zweit-Impfquote im Landkreis von 9,89 Prozent. Wie das BRK auf Nachfrage erklärte, ist man beim Impfen mittlerweile in der Priorität 3 angekommen. Das Impfzentrum und der Landkreis halten derzeit an der Strategie der Impfung nach Registrierung in BayIMCO fest, erklärt das BRK außerdem. Nachdem die Priorisierung bei den Hausärzten in dieser oder kommender Woche fallen solle, werde das Impfzentrum weiterhin nach Priorisierung impfen. So seien beide Säulen der Impfung mit einem raschen Tempo möglich. Wenn dann auch Anfang Juni die Unternehmen ihre Mitarbeiter impfen könnten, stehe einer breit aufgestellten Impfung über alle Alters- und Berufsgruppen hinweg nichts mehr im Weg. Am Wochenende war es zu einer Sonder-Impf-Aktion wieder mit Hilfe der Feuerwehr gekommen.

Update vom 14. Mai: Der Landkreis Fürstenfeldbruck liegt nun seit Tagen unter der 100-er Inzidenz. Damit treten am Samstag beziehungsweise am Sonntag Lockerungen in Kraft. Gegenüber der letzten Meldung sind 18 Neu-Infektionen bekannt geworden. Bei insgesamt 15 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 68,64 je 100 000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 83,9 an. In der Kreisklinik werden neun Personen wegen Covid-19 behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Insgesamt sind 75 004 Menschen im Landkreis erstgeimpft. Das entspricht einer Quote von 34,24 Prozent. Im BRK-Impfzentrum erhielten 48 900 Personen die Erst-Immunisierung, 26 104 bei Hausärzten. Zweitgeimpft sind 20 024 (im Zentrum) und 954 bei Hausärzten. Die Quote bei den Zweitimpfungen liegt damit bei 9,58 Prozent. 353 Infizierte im Landkreis befinden sich in Quarantäne. Ebenfalls daheim bleiben müssen 828 Personen der Kontaktkategorie 2 (siehe die Zahlen nach Orten).

Der Stand am Freitag (Zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update vom 12. Mai: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 35 neue Infizierte. Die 7-Tage-Inzidenz lag nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts bei 90,45. Die Zahlen werden erst wieder am heutigen Freitag aktualisiert. Die vom Robert-Koch-Institut errechnete 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis lag am Mittwoch mit 87,1 den vierten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 100. Sollte sich auch am Feiertag ein Wert unter 100 zeigen, könnten Öffnungsschritte angedacht werden. Dazu braucht es eine Allgemeinverfügung des Landratsamtes, die der Zustimmung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bedarf. Lockerungen seien frühestens am Sonntag, 16. Mai, zu realisieren, teilt die Kreisbehörde mit. Zuletzt wurden sieben Bewohner einer Asylunterkunft in Fürstenfeldbruck positiv getestet. Bei zwölf der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. Mit Stand vom Mittwoch wurden in der Kreisklinik elf Covid-Patienten behandelt, vier davon mussten beatmet werden.

Update 11. Mai: Das Gesundheitsamt meldet 33 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 88,64 je 100 000 Einwohner. Das Rki (maßnahmenrelevant) gibt den Wert mit 93,0 an. In der Kreisklinik werden derzeit 15 Menschen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Insgesamt 68 867 Menschen aus dem Landkreis haben die erste Impfung erhalten. Das entspricht einer Quote von 31,44 Prozent. 46 520 davon waren im Impfzentrum, 22 347 bei Hausärzten. 19 451 Personen wurden im Zentrum zweitgeimpft, 426 bei Hausärzten. Die Quote der Zweitimpfungen insgesamt liegt laut BRK bei 9.07. Derzeit befinden sich 391 Infizierte und 719 Kontaktpersonen in Quarantäne (siehe dazu auch die Tabelle mit den Zahlen aus den Orten).

Der Stand am Dienstag.

Update 10. Mai: Das Auf und ab des Inzidenzwertes im Landkreis geht weiter. Am Samstag meldete das RKI wieder mehr als 100 Infizierte pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das bedeutet, dass ein Termin für mögliche Lockerungen erneut weiter in die Ferne gerückt ist. Am Montag lag die Inzidenz beim RKI bei 96,2. Das Landratsamt gab den örtlich berechneten Wert mit 90,45 an. Vorangegangen waren 65 Neuinfektionen.

Die Maskenpflicht auf bestimmten öffentlichen Plätzen in Maisach und in Gernlinden wird mit Wirkung zum 11. Mai aufgehoben, teilt das Landratsamt mit. Nach der Aufhebung in Germering gilt eine Freiflächen-Maskenpflicht damit nur noch in Teilen Brucks. Positive Fälle traten in zwei Kitas (ein Kind, ein Mitarbeiter) und in einem Altenheim auf (Mitarbeiter) sowie in einem Asylheim (Bewohner) auf. Bei insgesamt 32 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit 15 Patienten mit Covid 19 behandelt. Sechs davon werden beatmet.

Indessen wird im Impfzentrum und in Arztpraxen weiter fleißig geimpft. Laut BRK lag die Quote derjenigen, die eine erste Injektion gegen Corona bekommen haben, im Landkreis am Montag bei 30,8 Prozent. Im Impfzentrum erhielten 45 754 Personen eine Erst-, 19 302 bereits eine Zweitimpfung. In Arztpraxen wurde 21 754 Frauen und Männern die erste Dosis Corona-Vaczin, gespritzt, 394 die zweite.

Update 7. Mai: Gegenüber dem Vortag sind am Freitag 38 Neuinfektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 95,0 je 100 000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 99,4 an. Damit liegt der Kreis heute wieder offiziell unter der 100-er Marke. In Olching wurde am Gymnasium ein Schüler/eine Schülerin positiv getestet, Quarantänemaßnahme sind erforderlich. In einer Kita wurde ebenfalls ein Kind positiv getestet, Quarantänemaßnahme wurden angeordnet.

Bei insgesamt 19 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden 14 Menschen wegen Covid 19 behandelt, fünf davon müssen beatmet werden.

Insgesamt wurden bislang 64 781 Menschen im Landkreis erstimmunisiert. Das sind 29,57 Prozent der Landkreisbevölkerung. 44 510 der Erstimpfungen wurden im Impfzentrum des BRK vorgenommen, 20 271 bei Hausärzten. Im Impfzentrum wurden außerdem 17 838 Personen zweitgeimpft, 332 bei Hausärzten.

Der Stand am Freitag, 7. Mai. (Zum Vergrößern rechts oben klicken)

In einer Pressemitteilung des Landratsamtes wird auf die von der Bayerischen Staatsregierung bekanntgegeben Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene hingewiesen. Diese Bürger werden beispielsweise negativ getesteten Personen gleichgestellt, und müssen beim Einkaufen oder Friseurbesuch keinen Test mehr machen. „Über die Gleichstellung mit negativ Getesteten hinaus gelten jetzt im Bereich der Zusammenkünfte, der allgemeinen Kontaktbeschränkung, der Ausgangssperre, der Quarantäneplicht und des Sports weitere Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene“, lautet die Meldung des Landratsamts weiter.

Weiter heißt es, dass von einem stabilen oder rückläufigen Infektionsgeschehen im Landkreis „nicht ausgegangen werden kann.“ Die Inzidenz lag am Mittwoch zwar unter 100, am Donnerstag über 100 und unterschritt heute erneut die 100er-Marke. „Es gilt die Entwicklung der nächsten Tage abzuwarten“, so die Kreisbehörde. Nach aktuellem Stand gelten die Lockerungen im Landkreis frühestens ab dem 13. Mai, wenn die Inzidenz weiter sinkt und den Wert von 100 nicht mehr übersteigt.

Update 6. Mai: Die Maßnahmen für mögliche Lockerungen im Landkreis - unter dem 100er-Wert - sind vorerst aufgehoben. Denn: Der Inzidenzwert am Donnerstag lag laut RKI bei 105,3 und stieg somit wieder über 100. Am Mittwoch war der Wert noch bei 90,7.

Am Donnerstag meldete das Landratsamt 28 Neuinfektionen. Bei 16 Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. Ein Kind wurde in der Kita positiv getestet - es wurden Quarantänemaßnahmen nötig. Von den aktuell 16 Corona-Patienten im Klinikum werden fünf beatmet.

Insgesamt haben 62 991 Menschen im Landkreis ihre Erstimpfung beim Hausarzt oder im Impfzentrum erhalten. 17 576 haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Update 5. Mai: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 31 Neuinfektionen. Bei 15 davon besteht der begründete Verdacht, dass es um die britische Virus-Variante handelt. Einer der neuen Fälle ist in der Asylunterkunft in Fürstenfeldbruck aufgetreten. Die vom Gesundheitsamt berechnete 7-Tage-Inzidenz liegt bei 96,36, die für Maßnahmen maßgeblich des RKI bei 90,7. In der Klinik werden derzeit 16 Menschen mit Covid-19-Befund behandelt. Vier von ihnen müssen beatmet werden.

Mittlerweile haben 60.726 Menschen aus dem Landkreis ihre erste Impfung erhalten. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 27,72 Prozent. 43.878 Impfungen wurden im Impfzentrum durchgeführt, 16.847 von Hausärzten. Ihre zweite Impfung haben bislang 16839 Menschen bekommen, 175 von ihnen beim Hausarzt.

Update 4. Mai: Das Landratsamt meldete am Dienstag 37 Neuinfektionen. Insgesamt haben sich damit bisher 9 207 Bürger im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Ein 62-Jähriger verstarb an den Folgen einer Covid-Erkrankung in einer Klinik.

Der Stand am Dienstag, 4. Mai.

Bei insgesamt 25 der positiv getesteten Personen besteht ein Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. Einen positiven Fall gab es in einer Kindertagesstätte - Quarantänemaßnahmen wurden hier notwendig. Im Klinikum Fürstenfeldbruck werden 14 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt, vier müssen beatmet werden.

Laut dem örtlichen Gesundheitsamt liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bei 105. Das RKI gab den Wert am Dienstag mit 119,9 an. Dieser Wert ist maßgebend für die Corona-Regelungen. Die aktuellen Maßnahmen sehen Sie in der Übersicht des Landratsamtes (unten).

Bisher wurden im Landkreis 58 811 Menschen geimpft. Das entspricht einer Quote von 26,84 Prozent. Bei den Hausärzten wurden bisher 15 288 Personen zum ersten Mal geimpft. Insgesamt haben 16 265 Menschen bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Das gilt derzeit im Landkreis FFB (seit 4. Mai).

Update 3. Mai: Am Montag lag die Inzidenz im Landkreis bei 111,26. Das RKI gibt den Wert mit 111,3 an. Laut dem Landratsamt beträgt die Zahl der Neuinfizierten 74. Zwei Personen sind nach einer Coronavirus-Infektion verstorben. In der Kreisklinik Fürstenfeldbruck sind derzeit 16 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung in Behandlung, davon werden vier beatmet. Insgesamt haben 57 900 Bürger eine Erstimpfung erhalten.

Da die Inzidenz fünf Tage lang unter 150 lag, gelten ab dem Dienstag, 4. Mai, leichte Lockerungen im Landkreis.

Update 29. April: Das Gesundheitsamt meldet 30 Neu-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 114,09 je 100 000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 133,1 an. Der Landkreis FFB liegt damit den zweiten Tag in Folge unter der 150-er Marke. Bei insgesamt 23 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit 13 Menschen wegen Covid 19 behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Die Zahl der Erstimpfungen insgesamt beträgt 53 710. Das entspricht einer Impfquote von 24,52 Prozent. Im Impfzentrum wurden 41 094 Erstimmunisierungen vorgenommen, bei den Hausärzten 12 616. 15 301 Menschen wurden im Zentrum zweitgeimpft, 50 bei Hausärzten. Bei einer Sonderaktion wurden beispielsweise über 600 Menschen geimpft.

Wichtiger Hinweis: Menschen, die schon einen Impftermin beim Hausarzt haben, wurden unlängst gebeten, ihren Termin im Online-System BayIMCO zu stornieren. Wie sich nun herausstellte, funktioniert das schlicht nicht. Das bestätigte eine Sprecherin des BRK am Donnerstag.
Sie bietet an: Personen die ihren Account löschen möchten, können sich an die Hotline des BRK wenden. Die Mitarbeiter nehmen die Löschung dann vor. Diese Möglichkeit gibt es, bis der Betreiber der BayIMCO-Software den Fehler gefunden und korrigiert hat. Die Hotline des Roten Kreuzes ist erreichbar unter der Telefonnummer (08141) 40 04 50.

Die derzeit gültigen Corona-Regeln (zum Vergrößern oben rechts klicken).

Update 28. April: Gegenüber dem Vortag sind 50 Neuinfektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 127,27 je 100 000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 143,2 an. Damit liegt der Kreis heute das erste Mal seit längerem wieder offiziell unter der 150-er Marke. In Puchheim wurden an der Grundschule Süd und in Türkenfeld an der Mittelschule je ein Schüler positiv getestet, Quarantänemaßnahme ist erforderlich. In einem Kinderhaus wurde ebenfalls ein Kind positiv getestet, Quarantänemaßnahme ist erforderlich. Bei insgesamt 23 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden 15 Menschen wegen Covid 19 behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Insgesamt wurden bislang 51 449 Menschen im Landkreis erstimmunisiert. Die Impfquote liegt nun bei 23,24 Prozent. 40 664 der Erstimpfungen wurden im Impfzentrum des BRK vorgenommen, 10 785 bei Hausärzten. Im Impfzentrum wurden außerdem 15 125 Personen zweitgeimpft, 20 bei Hausärzten.

Udpate 27. April: Das Landratsamt bittet Bürger, die bei ihrem Hausarzt einen Termin zur Impfung erhalten haben und diesen wahrnehmen, ihr Profil unter https://impfzentren.bayern zu löschen. Diejenigen, die über das Online-Registrierungsverfahren einen Termin erhalten und diesen im Impfzentrum wahrnehmen möchten, werden gebeten, einen eventuell beim Hausarzt vorreservierten Termin auch zu stornieren. Hierdurch könne nicht nur Verwaltungsaufwand vermieden, sondern vor allem Mitmenschen zu einer schnelleren Impfung verholfen werden, so das Landratsamt.
Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 46 Neu-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 135,00 pro 100.000 Einwohner. Das RKI (maßnahmenrelevant) gibt den Wert mit 152,8 an. Gegenwärtig divergieren die Sieben-Tage-Inzidenz nach dem RKI und die im Landratsamt berechnete. Es werde derzeit noch untersucht, wo in der Meldekette Landratsamt-LGL-RKI der Fehler liegen könnte, so das Landratsamt.
In einer Asyl-Unterkunft in Fürstenfeldbruck wurde ein Bewohner positiv getestet, Ermittlungen laufen. In der (kleinen) Asyl-Unterkunft in Hattenhofen wurden nach den Fällen vom Vortag weitere sieben Personen positiv getestet, eine Quarantänemaßnahme ist erforderlich. Bei insgesamt 23 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit 17 Personen wegen des Virus behandelt, sechs davon müssen beatmet werden. Ein 71-Jähriger an Covid 19 in einer Klinik gestorben.
Die Gesamtzahl der Erstimpfungen liegt bei 49 791. Die Impfquote liegt damit nun bei 22,73. Im Impfzentrum wurden 40 218 erstimmunisiert, in Arztpraxen 9 573. Die Gesamtzahl der Zweitimpfungen liegt bei 14 803, davon 14 791 im Zentrum und zwölf in Arztpraxen. Die Infizierten verteilen sich auf die Orte im Landkreis wie folgt:

Der Stand am Dienstag.

Update 26. April: Gegenüber Freitag sind 104 neue Infektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 145 pro 100 000 Einwohner. Das RKI (maßnahmenrelevant) gibt den Wert mit 160,5 an. In einem Kinderhaus wurde ein Kind positiv getestet, Quarantäne ist erforderlich. In einem weiteren, bereits betroffenen Kinderhaus, wurden drei Kinder aus verschieden Gruppen positiv getestet, die bereits als enge Kontaktpersonen galten. Die Ermittlungen laufen. In einer Asyl-Unterkunft in Olching wurden im Zuge einer Reihentestung am 21. April sieben weitere Bewohner positiv getestet (sie wurden in Quarantäneheime verlegt). In einer weiteren Olchinger Asyl-Unterkunft fand man im Zuge der Reihentestung einen Infizierten, die Kontaktpersonen-Ermittlung vor Ort läuft. In einer weiteren Asyl-Unterkunft haben sich zwei Kinder angesteckt, die Reihenermittlung folgt.
Bei insgesamt 52 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit 14 Personen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Die Gesamtzahl der Erstimpfungen beträgt 48 980 Personen. Das entspricht einer Impfquote von 22,36 Prozent  bei einem Ausgangswert von 219 077 Landkreisbewohnern. Im Impfzentrum wurden 39 747 Menschen erstgeimpft, in Arztpraxen 9233. Die Gesamtzahl der Zweitimpfungen liegt 14 537, aufs Impfzentrum entfallen davon 14 525 und auf die Arztpraxen zwölf.
Die Maskenpflicht in Bruck und Maisach bleibt weiterhin bestehen. Sie wurde am 19. April bis 10. Mai offiziell verlängert, wie ein Sprecher bestätigte. In Germering dagegen wurde die Maskenpflicht nicht in die nächste Runde geschickt. Das Landratsamt habe damit einem Wunsch der Stadt Germering entsprochen, sagte ein Sprecher auf Nachfrage. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Landkreis weiter als diffus.

Update 23. April: Das Gesundheitsamt berichtet von 19 neuen Infektionen gegenüber dem Vortrag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 144,55 je 100 000 Einwohner. Das RKI (maßnahmenrelevant) beziffert den Wert auf 171,4. Bei acht der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit 15 Personen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. 45 906 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung erhalten, davon 37 363 im BRK-Impfzentrum und 8543 in Arztpraxen. Zweitgeimpft sind 14 428 Personen. Die Erst-Impf-Quote liegt damit bei 20,93 Prozent (ausgehend von 219 320 Landkreisbürgern). 680 Infizierte befinden sich derzeit in Quarantäne genau wie 1308 Kontaktpersonen. Die so genannte Bundesnotbremse bringt auch für die Region Änderungen mit sich. Ärzte berichten unterdessen von einem großen Impf-Andrang. Auf die Orte im Landkreis verteilen sich die derzeit Infizierten wie folgt:

Der Stand am 23. April (zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update 22. April: 59 Personen haben sich gegenüber dem Vortag neu mit dem Coronavirus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 165 je 100 000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 160,5 an. Positiv getestet wurden unter anderem zwei Schüler aus der Starzelbachschule in Eichenau und aus der Realschule Maisach. Es folgt jeweils Quarantäne. Bei 27 der neuen Fälle besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden 15 Menschen wegen Covid 19 behandelt, drei davon müssen beatmet werden. Insgesamt 44 461 Menschen im Landkreis haben ihre Erstimpfung erhalten. Davon wurden 36 778 im Impfzentrum gepikst und 7681 in Arztpraxen. 14 416 Personen haben im Impfzentrum die zweite Immunisierung bekommen. Damit sind grob gerechnet 20 Prozent der Kreis-Bevölkerung erstimmunisiert. Unterdessen wurde die so genannte Bundesnotbremse beschlossen.

Update 21. April: In vielen anderen Regionen Bayerns ist die Inzidenz bei Kindern am höchsten. Im Landkreis Fürstenfeldbruck dagegen haben sich zuletzt Menschen im Alter von 35 bis 59 Jahren besonders oft mit dem Coronavirus angesteckt. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor (siehe Grafik). Über die Gründe für die Entwicklung lässt sich nur spekulieren. Insgesamt gilt das Infektionsgeschehen im Kreis weiter als diffus.

Die Grafik bezieht sich auf die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben Tagen.

Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt insgesamt 67 neue Infektionen im Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 168,64 je 100 000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert mit 154,6 an. In einem bereits betroffenen Kindergarten wurde ein weiterer Mitarbeiter positiv getestet. Außerdem hat sich ein Schüler des Landschulheims in Grunertshofen (Internat) angesteckt. Es folgt Quarantäne. Bei 32 der neuen Fälle besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden 15 Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. Insgesamt sind nun 42 901 Menschen erst - und 14 413 zweitgeimpft. Von den Erstimpfungen wurden 6622 in Arztpraxen vorgenommen. Unterdessen wird bekannt, dass Bayern in bestimmten Punkten von der Bundesnotbremse abweichen will.

Update 20. April: Das Gesundheitsamt meldet 68 neue Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 166,82 je 100 000 Einwohner. Das RKI gibt den Wert mit 158,2 an. 618 Infizierte und 875 Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich derzeit in Quarantäne. Zwei Asylunterkünfte in Olching sind von neuen Corona-Fällen betroffen: In einer Unterkunft wurden drei Bewohner positiv getestet. In einem zweiten Heim wurde ein Bewohner positiv getestet. Bei insgesamt 30 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit 14 Menschen wegen des Virus behandelt, beatmet werden drei davon.  Das BRK-Impfzentrum meldet 35 601 Erst- und 14 410 Zweitimpfungen. Im Zentrum war es zuletzt zu einer größeren Zusatz-Impfaktion mit praktisch händischer Einladung gekommen. Zu dieser wurden Menschen gerufen, die zuvor erklärt hatten, dass ihnen der Impfstoff egal sei. Zum Zuge kamen in erster Linie Menschen im Alter von über 70 Jahren, aber auch einige über 60-Jährige. Die Aktion war eine Ausnahme: Der Impfstoff AstraZeneca soll nun an Hausärzte abgegeben werden. Die Zahl der Infizierten in den einzelnen Orten stellt sich wie folgt dar (Tabelle).

Der Stand am 20. April.

Update 19. April: Das Landratsamt meldet 103 neue Infektionen gegenüber dem Freitag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 153,18 je 100 000 Einwohner. DAs RKI gibt den Wert mit 160 an. In einer Kindertagesstätte wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Eine Quarantänemaßnahme ist erforderlich. Ein Schüler der Grundschule Maisach wurde ebenfalls positiv getestet, genauso wie ein Schüler der Realschule Maisach. In beiden Fällen wurde eine Quarantänemaßnahme notwendig. Außerdem haben sich drei Bewohner einer Asyl-Unterkunft in Olching infiziert, genau wie ein Bewohner eines Heims in Bruck. Bei insgesamt 59 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden 15 Patienten wegen des Virus behandelt, davon müssen fünf beatmet werden.  Die Gesamtzahl der Erstimpfungen im Landkreis beträgt 40 822, davon 35 060 im Impfzentrum und 5762 in Arztpraxen. Die Zahl der Zweitimpfungen im Zentrum beläuft sich auf 14 406.

Update: 16. April: Das Landratsamt meldete am Freitag 66 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 149,55. In Quarantäne befinden sich derzeit 513 Infizierte und 986 Kontaktpersonen der Kategorie I. In zwei Kindertagesstätten wurde jeweils ein Mitarbeiter positiv getestet. In einer weiteren Kita wurde ein Kind positiv getestet. Neue Fälle gab es auch in einem Seniorenheim mit drei Infizierten Bewohnern und einem Mitarbeiter. Bei insgesamt 32 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. An den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben ist ein 53-Jähriger. In der Kreisklinik wurden am Freitag zwölf Covid-Patienten behandelt. Sechs von ihnen mussten beatmet werden. Insgesamt wurden bisher 37 843 Menschen geimpft – 5107 davon in Arztpraxen. 14 390 Männer und Frauen haben ihre zweite Impfung erhalten.

Die Corona-Zahlen in den Orten. Stand: 16. April.

Update 15. April: Das Landratsamt meldete am Donnerstag 67 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 145,0 Das RKI meldete einen Wert von 133,6. An der FOS/BOS in Germering wurde ein Schüler positiv getestet. Quarantäne ist erforderlich. Gleiches gilt für zwei Kitas, wo jeweils ein Mitarbeiter positiv getestet wurde. In einem Seniorenheim hat sich ein bereits geimpfter Bewohner angesteckt. Er zeigt aber keinerlei Symptome. Bei insgesamt 30 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik wurden am Donnerstag elf Covid-Patienten behandelt. Sechs von ihnen mussten beatmet werden. Bisher sind im Landkreis 36 635 Menschen geimpft worden – 4436 davon in Arztpraxen. 14 385 Personen haben ihre zweite Impfung erhalten.

Update 14. April: Das Coronavirus ist weiter auf dem Vormarsch. Das Landratsamt meldete am Mittwoch 63 Neuinfektionen im Landkreis. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 135,0. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 138,6. Dieser ist ausschlaggebend für weitere Maßnahmen. In einer Kindertagesstätte wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Es wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. Bei insgesamt 25 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch zehn Covid-Patienten behandelt. Sieben von ihnen mussten beatmet werden. Insgesamt wurden bisher 35 000 Menschen im Landkreis geimpft – 3528 davon in Arztpraxen. Ihre zweite Impfung haben 14 379 Männer und Frauen erhalten. 

Update 13. April: Noch immer stecken sich viele Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus an. Das Landratsamt meldete am Dienstag 38 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 132,27. Das RKI gab einen Wert von 134,1 an. Dieser ist entscheidend für weitere Maßnahmen. Bei insgesamt 25 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik wurden am Dienstag 13 Covid-Patienten behandelt. Sechs von ihnen mussten beatmet werden. Bisher wurden im Landkreis 34 068 Menschen geimpft, 3112 von ihnen in Arztpraxen. 14 376 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. Das Landratsamt hat außerdem die ortsscharfen Zahlen veröffentlicht. Das ist der Stand.

Das sind die Zahlen für die einzelnen Orte im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Update 12. April: Die Corona-Zahlen im Landkreis steigen weiter an. Dadurch tritt am Dienstag die so genannte Notbremse wieder in Kraft. Das Landratsamt meldete am Montag 95 Neuinfektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 126,82. Das RKI meldete einen Wert von 111,3. Dieser ist maßgeblich für die Maßnahmen. An der Grundschule Graßlfing wurde ein Mitarbeiter der Mittagsbetreuung positiv getestet. Quarantänemaßnahmen sind erforderlich. Auch ein Kita-Mitarbeiter wurde positiv. Bei insgesamt 64 Fällen besteht ein begründeter Verdacht auf die britische Virus-Mutation. In der Kreisklinik wurden am Montag 13 Covid-Patienten behandelt. Sechs von ihnen mussten beatmet werden. Insgesamt wurden bisher 33 303 Menschen im Landkreis geimpft – davon 2981 bei den Hausärzten. 14 252 Personen haben ihre zweite Impfung erhalten. 

Update 9. April: Gegenüber dem Vortag sind 56 Menschen positiv getestet worden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 111,36 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 104,4 an. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Außerdem sind zwei Kitas betroffen: In einem Fall wurde ein Kind positiv getestet, in anderen ein Mitarbeiter. Es folgt Quarantäne. Bei 17 der neu positiv Getesteten besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutation. In einer Klinik ist ein 75-Jähriger an Covid 19 verstorben. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Insgesamt haben 30 536 Menschen die erste Impfung erhalten, davon 28 100 im Impfzentrum. 13 600 Personen haben hier außerdem bereits die zweite Impfung bekommen. In Arztpraxen, die nun ja ebenfalls Vakzine spritzen dürfen, wurden 2436 Menschen erstgeimpft. Wegen der hohen Inzidenzzahl gilt für Schulen ab Montag in den meisten Fällen Distanzunterricht. Derzeit sind 453 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle). Als Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich 1393 Menschen in Quarantäne.

Der Stand am Freitag (Zum Vergrößern rechts oben klicken).

Update 8. April: Im Brucker Impfzentrum können derzeit deutlich mehr Menschen gegen das Corona-Virus geimpft werden. Wie der Ärztliche Leiter Dr. Matthias Skrzypczak auf Anfrage mitteilt, stehen diese und nächste Woche rund 25 Prozent mehr Impfdosen zur Verfügung. Der Mediziner rechnet damit, in der nächsten Woche pro Tag rund 800 Dosen verabreichen zu können. Ob es danach weiterhin so viel Impfstoff gibt, konnte Skrzypczak nicht sagen. „Wir hoffen natürlich, dass die Versorgung weiterhin so gut bleibt.“

Indes stehen die Öffnungen, die ab Freitag gelten, auf wackligen Beinen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt wieder drei Tage bei unter 100. Das Landratsamt weist aber darauf hin, dass über Ostern wohl weniger Infektionen bekannt geworden seien. „Sollte der Inzidenzwert bald wieder über 100 steigen, müssen wir wieder die Notbremse ziehen“, warnt Landrat Thomas Karmasin.

Wie die Behörde weiter mitteilt, werden jetzt auch die Bewohner von Obdachlosen- und Asylunterkünften geimpft. „In Gemeinschaftsunterkünften nutzen die Bewohner miteinander Küchen, Bäder und Sozialräume. Dass hier schneller Ansteckungen weitergegeben werden, liegt in der Natur der Sache und entspricht auch unserer Erfahrung“, erklärt Landrat Thomas Karmasin, Dadurch könnten schnell größere Cluster entstehen können, die auch zu einem Anwachsen des Inzidenzwertes füh-ren könnten – was wiederum alle Bewohner des Landkreises betreffen würde.

Das Landratsamt meldete am Donnerstag insgesamt 45 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die örtlich berechnete Inzidenz stieg erneut an und lag bei 98,64 pro 100 000 Einwohner. In einem Seniorenheim, das bereits von Fällen betroffen ist, wurde ein weiterer Mitarbeiter sowie ein weiterer Bewohner positiv getestet. In einer Kita wurde eine infizierte Mitarbeiterin gemeldet. Bei insgesamt 19 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Virus-Variante. An den Folgen einer Covid-Erkrankung starb eine weitere Person. Insgesamt sind bisher 128 Männer und Frauen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Im Klinikum wurden am Donnerstag neun Covid-Patienten behandelt. Vier von ihnen mussten beatmet werden. Eine 82-Jährige ist in einer Klinik an Covid 19 gestorben. Im Impfzentrum wurden bisher 27 349 Menschen immunisiert. 13 598 Männer und Frauen haben ihre zweite Impfung erhalten. Die Impfungen in den Hausarztpraxen sind darin noch nicht enthalten.

Update 7. April: Das Gesundheitsamt meldet 57 Neu-Infektionen gegenüber dem Vortrag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 94,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 84,4 an. Damit liegt der Landkreis den dritten Tag in Folge unter einer Inzidenz von 100. Am Freitag fällt daher die Notbremse - unter anderem auch die Ausgangssperre. Unter den neu gemeldeten Fällen betreffen einige ein Seniorenheim: Zuerst wurde ein Mitarbeiter positiv getestet und in der Folge drei Heimbewohner. Zwei von diesen sind bereits zweimal geimpft, eine Person hingegen ist nicht gegen Corona geimpft. In einer Kita wurde, nachdem ein Kind positiv getestet worden ist, eine Quarantänemaßnahme erlassen. Bei insgesamt 30 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden zehn Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 26 543 Erst-und 13 596 Zweitimpfungen (Stand 07.04.2021, 12.00 Uhr). Außerdem hat Ministerpräsident Markus Söder einige Neuerungen (Tests in Schulen, Verschiebung von Öffnungen) verkündet. Und in Germering wurden Maskenschutz-Schilder gestohlen.

Diese Regeln gelten im Landkreis ab Freitag

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt nun den dritten Tag in Folge unter der 100-er Marke. Damit muss das Landratsamt bekanntgeben, dass binnen zweier Tage Lockerungen in Kraft treten. Ab Freitag gelten dann also wieder die Regeln, die der Stufenplan bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 vorsieht. Im Einzelnen heißt das:
Ausgangssperre: Entfällt; Kontakte: Ein Haushalt sowie ein weiterer, maximal fünf Personen. Kinder unter 14 werden nicht gezählt.; Einzelhandel: Geöffnet, nach vorheriger Anmeldung (Click an Meet). Ein Kunde je angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche, Kontaktdaten werden erhoben. Immer geöffnet haben unabhängig von der Inzidenz: Lebensmittel, Zeitschriften, Buchhandel, Optiker Apotheken und nach einem Gerichtsurteil auch Schuhläden (das gilt nicht mehr ab Montag - da greifen die heute verkündeten Regeln, siehe oben); Gastronomie: geschlossen, Außer-Haus-Verkauf ist erlaubt; Kultur, Freizeit: Geöffnet, nach vorheriger Anmeldung sind Museen, Zoos, Gärten und Gedenkstätten. Kontaktdaten werden erhoben.; Sport: Kontaktfreier Sport (Joggen, Golf Tennis) mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten unter freiem Himmel zulässig. Außensportanlagen können hierfür öffnen. Kinder unter 14 Jahren dürfen in Gruppen von bis zu 20 Kindern kontaktfrei trainieren.; Schulen: Es findet Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt; Generelle Regelung: Mindestabstand von 1,5 Metern, FFP2-Maskenpflicht in und vor Geschäften, in Bus und Bahn, an Haltestellen.; Dazu kommt im Landkreis Fürstenfeldbruck (eigene Allgemeinverfügung) die Maskenpflicht an belebten Plätzen in Fürstenfeldbruck, Germering, Maisach und Gernlinden.

Der Stand am 6. April

Update 6. April: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 85,91 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 97,6 an. Damit liegt der Kreis den zweiten Tag in Folge unter 100. Sollte das morgen wieder so sein, würde ab Freitag die Notbremse wieder aufgehoben. Gegenüber dem Vortag zählt das Gesundheitsamt 26 Neu-Infektionen. In Quarantäne befinden sich derzeit 445 infizierte Menschen. 1132 Personen gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1. In einer Kita wurde ein Kind positiv getestet. Für die betroffene Kita wurde eine Quarantänemaßnahme erforderlich. Bei insgesamt 22 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit neun Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. Das Rote Kreuz meldet 26 196 Erst- und 13 279 Zweitimpfungen.

Update 5. April: Im Vergleich zum Donnerstag, 1. April, sind im Landkreis 89 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen. Die örtlich berechnete Inzidenz liegt damit bei 95, die für Maßnahmen maßgebliche des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 84,5. Allerdings wurden wegen eines Software-Updates beim RKI nicht alle neu gemeldeten Fälle verarbeitet, teilt das Landratsamt mit. Die fehlenden Fälle werden in den kommenden Tagen nacherfasst. Ebenso verzerren die Osterfeiertage das Bild. Damit die Regeln der Notbremse bei Inzidenzen über 100 wieder gelockert werden, muss die Inzidenz an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen stabil unter 100 liegen. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet, ebenso ein Kita-Mitarbeiter und ein Bewohner der Asylunterkunft in Maisach. Bei 68 der 89 Neuinfektionen handelt es sich wohl um die britische Virus-Variante.

Update 2. April: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt leicht auf 105,9 (örtliches Gesundheitsamt, Stand 1. April) pro 100 000 Einwohner, liegt aber weiter über 100. Das Landratsamt hat die Maßnahmen noch einmal verschärft und auch in Maisach und Gernlinden eine Maskenpflicht an stark frequentierten Orten im Freien verhängt. Es werden 36 Neu-Infizierte gemeldet. Die Zahl der Toten bleibt bei 127. Neue Fälle mit Quarantänemaßnahmen gibt es an Kindertagesstätten im Landkreis: In drei verschiedenen, bereits betroffenen Kitas wurden erneut zwei Mitarbeiter und ein Kind positiv getestet, die bereits getroffenen Quarantänemaßnahmen sind aber überall ausreichend. Im Zuge einer weiteren Testung in einer Asylunterkunft in Germering wurde ein Kind positiv getestet, in zwei Fällen kam es zu Quarantäneverlängerungen. Die Tests werden fortgesetzt. Bei insgesamt 13 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Klinik in Bruck befinden sich derzeit acht Infizierte, davon wurde eine Person beatmet (Stand 1. April) Zu den Impfungen: 24.157 mal wurde die Erstimpfung verabreicht, 12.485 mal die zweite (Stand 01.04.2021, 12.00 Uhr).

Das Olchinger Volksfest und die Gartentage Fürstenfeld wurden abgesagt.

Update 31. März: Zum dritten Mal in Folge liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Fürstenfeldbruck über 100. Örtlich berechnet wird sie mit 109,09 angegeben. Das Rki kommt auf 118,1. Gegenüber dem Vortag haben sich 38 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Fälle aufgetreten sind in Puchheim in der Grundschule am Gerner Platz (mit Quarantäne) und in drei verschiedenen Kitas, wo sich zwei Mitarbeiter und ein Kind angesteckt haben. Auch hier folgt jeweils Quarantäne. Außerdem wurde in einem Seniorenheim ein Mitarbeiter positiv getestet. Ein Mensch gilt hier als Kontaktperson der Kategorie 1. Bei insgesamt 19 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, einer davon muss beatmet werden. 23 830 Menschen sind erst- und 12 305 zweitgeimpft.

Update 30. März: Erneut sind zwei Menschen an Covid 19 verstorben. Zwei Männer im Alter von 79 und 80 erlagen der Krankheit in einer Klinik. In der Kreisklinik werden derzeit elf Menschen wegen des Virus behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. Das Gesundheitsamt meldet 46 neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 113,64 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 114 an. Damit ist der Landkreis Fürstenfeldbruck den zweiten Tag über der 100-er Marke. In fünf verschiedenen Kindergärten wurden insgesamt drei Mitarbeiter und zwei Kinder positiv getestet. Quarantänemaßnahmen sind überall erforderlich, in einem Fall nur für sechs Kontaktpersonen.

In einer Asylunterkunft in Germering wurden im Zuge einer Reihentestung zwei weitere Bewohner positiv getestet. Die Infizierten Personen und drei Kontaktpersonen werden verlegt, weitere Testungen finden morgen statt. In einer Asylunterkunft in Eichenau hingegen fiel die Reihentestung der insgesamt 43 Kontaktpersonen in allen Fällen negativ aus. Bei insgesamt 25 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante.

Das Rote Kreuz meldet 23 541 Erst- und 12 060 Zweitimpfungen Das Impfzentrum des Landkreises geht in der Pandemiebekämpfung den nächsten Schritt. „Wir konnten allen Personen in der Kategorie mit der höchsten Priorität ein Impfangebot machen“, erklärt Rainer Bertram, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, das das Impfzentrum betreibt. Jetzt werden auch Menschen, die in die Kategorie der zweithöchsten Priorität fallen, geimpft. Dazu zählen neben den über 70-Jährigen Menschen mit verschiedenen Vorerkrankungen – und etwa Polizisten oder Kinderbetreuer. Die genauen Priorisierungen finden sich auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Bisher haben sich in dieser Gruppe laut BRK im Landkreis 20 433 Menschen für eine Impfung registriert. Davon sind 11 569 Bürger im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Die restlichen 8864 Registrierten gehören damit in die Gruppe der Personen, die aufgrund ihres medizinischen oder beruflichen Hintergrunds mit hoher Priorität geimpft werden sollen. „Wir geben nun die Termine für diese Gruppe frei und bitten auch hier wieder um Geduld, dass nicht alle Personen in der ersten Woche geimpft werden können“, so Rainer Bertram. Auch interessant: Astrazeneca-Aus bei unter 60-Jährigen: Impfkommission ändert wohl Empfehlung - Sondersitzung am Abend.

Landrat Thomas Karmasin reagierte mit einem FB-Posting auf die Nachricht, dass einige Kommunen die Impfung mit Astrazeneca ausgesetzt haben. Er werde das ohne Entscheidung der Verantwortlichen nicht tun.

Update 29. März: Die Sieben-Tage-Inzidenz überschreitet nun auch im Landkreis Fürstenfeldbruck die 100-er Marke. Nach örtlicher Berechnung liegt der Wert bei 108,18, das Rki gibt ihn mit 108,1 an. Insgesamt zeige die Tendenz deutlich nach oben, sagte ein Sprecher des Landratsamts. . Es gebe derzeit kein spezielles Cluster. In den vergangenen Tagen seien Fälle aus Kindergärten und Schulen dazu gekommen. Das Gesundheitsamt stelle fest, dass sich vermehrt junge Leute anstecken. Angesichts der Zahlen könne das Landratsamt nicht umhin, die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Fürstenfeldbruck erneut zu verlängern, sagte der Sprecher. Auch die Allgemeinverordnung für Asylunterkünfte wird verlängert. Beide Verordnungen wären am Montag ausgelaufen und gelten nun bis 19 April.

Nach längerer Pause sind jetzt auch wieder Menschen mit Covid 19 gestorben. Es handelt es sich um drei Männer im Alter von 66, 65 und 78 Jahren. In der Kreisklinik werden derzeit elf Personen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Das Rote Kreuz berichtet von 23 330 Erst- und 11 744 Zweitimpfungen.

Zu der hohen Inzidenzzahl kommt es auch aufgrund der 85 neuen Fälle, die übers Wochenende gemeldet wurden. In Bruck beispielsweise wurde an der Realschule ein Schüler positiv getestet, der bereits als Kontaktperson der ersten Kategorie galt. In Olching gibt es positive Fälle an der Grundschule Esting (ganze Klasse in Quarantäne) und an der Grundschule Olching. Ebenfalls ein Schüler infiziert hat sich in Gröbenzell an der Gröbenbachschule. Dazu kommen Fälle an fünf Kindergärten mit entsprechenden Quarantänefolgen. Bei 37 der neuen Fälle besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutation

Wie geht es nun weiter? Wenn der Landkreis drei Tage lang in Folge über 100 läge, dann griffen die Maßnahmen der gültigen bayerischen Infektionsschutzverordnung. Das muss der Landkreis nicht selbst anordnen, sondern nur bekanntgeben. Das könnte voraussichtlich am Mittwoch der Fall sein. Dann gölte unter anderem eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Treffen dürfte sich nur ein Haushalt plus eine Person. Betreuung von Kindern unter 14 Jahren wäre nur aus maximal zwei Haushalten erlaubt. Der Einzelhandel würde geschlossen, möglich wäre nur Abholung auf Termin (Click an Collect). Die Gastro bleibt zu, genau wie Kultur und Freizeiteinrichtungen. Kontaktfreier Individualsport unter der Beachtung der Kontaktbeschränkungen wäre möglich. Eine Übersicht über Schnelltest-Möglichkeiten findet man hier.

Update 26. März: Das Gesundheitsamt meldet 28 Neuinfektionen. Bei 14 davon besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutante. Die vom Gesundheitsamt berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner liegt jetzt bei 86,36. Die für Maßnahmen maßgebliche Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut (RKI) berechnet, liegt bei 87,1. Unter den neuen Fällen befindet sich ein Kind an der Mittelschule West in Fürstenfeldbruck. Hier sind Quarantänemaßnahmen erforderlich. Außerdem wurden in zwei Seniorenheimen jeweils ein externer Mitarbeiter positiv auf Corona getestet. 18 Personen gelten als Kontaktperson der Kategorie 1. 16 von ihnen sind bereits geimpft. Im Klinikum werden derzeit 13 Menschen wegen Covid-19 behandelt, vier von ihnen müssen beatmet werden. Im Landkreis haben bisher 21 890 Menschen ihre Erstimpfung erhalten, 11 316 wurden bereits zum zweiten Mal geimpft. In Quarantäne befinden sich derzeit 330 mit dem Virus infizierte Personen sowie 1124 Kontaktpersonen der Kategorie 1.

Update 25. März: Das Gesundheitsamt meldet 43 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 79,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 83 an. An zwei Schulen gibt es positive Fälle: Im Gröbenzeller Gymnasium und in der Maisacher Realschule haben sich je ein Schüler infiziert. Beide mal ist Quarantäne nötig. Außerdem wurde ein Mitarbeiterin in einem Pflegeheim positiv getestet. Ein begründeter Verdacht auf die britische Mutation besteht bei 19 der neuen Fälle. In der Kreisklinik werden jetzt zwölf Menschen mit Covid-19 behandelt, vier davon werden beatmet. Das ist eine gewisse Steigerung, denn zuletzt war die Zahl der in der Klinik behandelten Patienten stets einstellig. 21 521 Personen haben die erste Impfung erhalten, 11 052 die zweite.

Die Coronatest-Kampagne im Landkreis nimmt unterdessen Fahrt auf. Am Dienstagabend sind die heiß ersehnten Selbsttests für Schüler im Landratsamt und im Schulamt eingetroffen. Insgesamt wurden nach Auskunft eines Sprechers 113 400 Tests angeliefert. 10 800 Stück sind für Kitas bestimmt, 48 600 für die Schulen, für die der Landkreis zuständig ist. Der Rest – also 54 000 Tests – gehen ans Schulamt, das die Verteilung an die Grund- und Mittelschulen übernimmt. Mit der Auslieferung wurde am Mittwoch begonnen. Schnelltests gibt es ab sofort auch in den beiden Corona-Testzentren in Fürstenfeldbruck und in Germering. Darauf weist das Landratsamt hin. Wer dort positiv getestet wird, muss allerdings sofort einen so genannten PCR-Test machen und sich daraufhin in häusliche Quarantäne begeben. Bei den Schnelltests in Apotheken hakt es allerdings noch. Das liege aber nicht an den Pharmazien selbst, sagt der Mammendorfer Apotheker Thomas Benkert, der auch Präsident der Bundes-Apothekerkammer ist. Denn die Tests müssten in separaten Räumen durchgeführt werden. Kreative kurzfristige Lösungen, wie ein Wohnwagen oder ein leer stehender Laden nebenan, mache die Bürokratie unmöglich. Eine solche Einrichtung müsse als eigenständiges Testzentrum angemeldet werden. Benkerts Fazit: „Die Rahmenbedingungen der Politik stimmen noch nicht.“ Die Stadt Fürstenfeldbruck hat unterdessen beschlossen, Luftreiniger für die Schulen zu kaufen.

Update 24. März: Gegenüber dem Vortag sind 48 Neuinfektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner steigt auf 75. Das Rki gibt den Wert mit 73,9 an. Am Max-Born-Gymnasium in Germering ist ein Schüler positiv getestet worden, das hat Quarantäne zur Folge. Bei vier der Neuinfizierten besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden neun Menschen wegen Covid 19 behandelt, vier davon werden beatmet. 21 063 Menschen haben die erste Impfung,. 10 848 die zweite erhalten. Die beiden Testzentren in Bruck und Germering bieten nun auch Schnelltests an.

Update 23. März: 30 Personen haben sich gegenüber dem Vortag neu mit dem Coronavirus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt nun bei 67,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 72,5 an. Derzeit sind 267 Personen in Quarantäne, weil sie sich infiziert haben. 737 Menschen gelten als Kontaktpersonen der Kategorie 1. Sie müssen ebenfalls zuhause bleiben. An der Mittelschule in Puchheim wurde ein Schüler positiv getestet, es folgt Quarantäne. Bei 17 der neuen Fälle besteht der begründete Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen Covid 19 behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 20 706 Erst- und 10 598 Zweitimpfungen. Im Kampf gegen das Coronavirus sollen Schulkinder möglichst oft getestet werden. Jetzt schult das Bayerische Rote Kreuz im Landkreis 53 Lehrer von Grund- und Mittelschulen, wie bei den Tests zu Schulbeginn vorzugehen ist. Ihr Wissen sollen die Lehrer dann als so genannte Multiplikatoren an ihre Kollegen weitergeben, wie eine BRK-Sprecherin erklärt. Auch interessant: Super-Lockdown in Bayern kommt: Söder geht beim Einzelhandel Sonderweg - neue Ankündigung zu Schulen

Update 22. März: Das Gesundheitsamt meldet 41 neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Fürstenfeldbruck liegt nun bei 64,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 75,2 an. Zum Vergleich: Im Kreis Landsberg liegt die Inzidenz laut Rki bei 44,9, in Starnberg bei 72,4, in Aichach-Friedberg bei 83,2, in Dachau bei 124,6 und in der Stadt München bei 86. An der Berufschule in Bruck wurden zwei Schüler aus anderen Landkreisen positiv getestet. Es folgt Quarantäne für die betroffenen Klassen. In einem Kindergarten, in dem es bereits einen Fall gab, ist ein weiterer aufgetreten. Die Quarantäne wird verlängert. Außerdem hat sich ein in einer Asylunterkunft in Eichenau lebendes Kind mit dem Virus infiziert. Die Familie wurde in ein Ausweichquartier mit Quarantänemaßnahmen verlegt. Bei 23 der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf die britische Mutante. In der Kreisklink werden derzeit sieben Menschen wegen Covid 19 behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Das BRK meldet 20 348 Erst- und 10 344 Zweitimpfungen. Die Impfkampagne im Landkreis hat eine wichtige Hürde genommen. Seit wenigen Tagen werden auch Menschen unter 80 Jahren, die nicht in eine besonders priorisierte Gruppe gehören, geimpft. Das teilt der ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dr. Matthias Skrzypczak mit. Mittlerweile ist es außerdem möglich, die Geimpften nach Alter aufzuschlüsseln.

Update 19. März: Gegenüber dem Vortag haben sich bekanntermaßen 13 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 66,82 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 72 an. Wegen einer Infizierung sind aktuell 288 Personen in Quarantäne. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 gelten 826 Menschen. Sie müssen ebenfalls zuhause bleiben. Bei sechs der neuen Fälle besteht ein begründeter Verdacht auf die britische Mutante. In der Kreisklinik werden sieben Menschen wegen Covid 19 behandelt, beatmet werden zwei davon. 19 489 Personen sind mittlerweile erst- und 9 351 zweitgeimpft. Nach dem Astrazeneca-Moratorium und dem positivem Ausgang der Prüfung wird auch in Bruck der Stoff wieder verimpft. Bereits am Donnerstagabend seien neue Termine vergeben worden, erklärt der Ärztliche Leiter des Impfzentrums, Matthias Skrzypczak. Diese seien gut angenommen worden. Der Mediziner rechnete am Freitagvormittag allerdings mit einem erhöhten Aufklärungsbedarf der Impf-Kandidaten. „Das haben wir bei der Terminvergabe berücksichtigt.“ Skrzypczak zeigte sich erleichtert, dass Astrazeneca wieder im Spiel ist. Durch den abrupten Impf-Stopp am Montag seien rund 800 Dosen liegen geblieben. Dieser „Stau“ werde aber bald wieder abgebaut sein, so Skrzypczak. Bisher seien etwa 6000 Menschen im Landkreis mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft worden. Rückmeldungen über Komplikationen habe es nicht gegeben. Im Lauf der nächsten Woche sollen rund 200 nicht mobile Personen zu Hause geimpft werden – etwa bettlägrige Menschen. Skrzypczak geht von rund 200 Betroffenen aus. Sie werden von Hausärzten geimpft, die mit dem Impfzentrum zusammenarbeiten.
Lockerungen in den Regeln wird es ab Montag indes nicht geben. Schnelltests werden derzeit unter anderem in Olching/Geiselbullach angeboten. Die Zahl der Infizierten in den Orten stellt sich wie folgt dar:

Update 18. März: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis ist erneut gestiegen. Sie liegt nach örtlicher Berechnung jetzt bei 70 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert (noch) mit 62,9 an. Gegenüber dem Vortag werden 33 neue Infektionen gemeldet. So wurde an der Berufschule in Bruck ein Schüler positiv getestet. Und an der Kerschensteiner Schule in Germering ist ein Grundschüler aus der Notbetreuung infiziert. Quarantänemaßnahmen folgen jeweils. In einer Asyl-Unterkunft in Germering wurden im Zuge einer Reihentestung außerdem 15 Bewohner positiv getestet. Bei insgesamt 23 der neu positiv getesteten Personen besteht laut Landratsamt ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden acht Personen wegen Covid 19 behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. Außerdem ist ein 81-Jähriger infolge einer Covid-Erkrankung in einer Klinik verstorben. Hierbei handelt es sich um eine Nachmeldung. Das Rote Kreuz meldet, dass inzwischen 19 485 Menschen erst- und 8917 zweitgeimpft sind.

Update 17. März: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 31 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 63,18. In einem Kindergarten wurde ein Kind positiv getestet. Quarantänemaßnahmen sind erforderlich. Bei insgesamt elf der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch neun Covid-Patienten behandelt. Zwei von ihnen mussten beatmet werden. Bisher sind 19 481 Menschen geimpft worden. 8502 Männer und Frauen haben ihre zweite Impfung erhalten.

Update 16. März: Das Gesundheitsamt meldet 24 Neu-Infektionen. Die örtliche berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 58,64. Das Rki gibt den Wert mit 59,7 an. 243 Infizierte befinden sich in Quarantäne. Ebenfalls zuhause bleiben müssen 550 Personen, die als Kontaktpersonen der Kategorie I gelten. Ein Mitarbeiter der Josef-Dering-Grundschule Eichenau wurde positiv getestet. Für die betroffenen Klassen wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. Die Ermittlung der Kontaktpersonen ist noch nicht abgeschlossen. In einer Kindertagesstätte wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. Es folgen Quarantänemaßnahmen für die betroffene Gruppe. In einer weiteren Kita wurde ein Kind positiv getestet. Für die betroffene Gruppe wurde eine Quarantänemaßnahme angeordnet. Zwei Asylbewerber, die sich als Kontaktpersonen der Kategorie I bereits in Quarantäne befunden haben, sind positiv getestet worden. Bei insgesamt neun der neu positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. 19 215 Personen im Landkreis sind erst- und 8315 zweitgeimpft. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck werden insgesamt sieben Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen muss beatmet werden. Folgen hat auch der Impfstopp mit Astrazeneca. Das Impfzentrum hat rund 900 schon vergebene Termine abgesagt. Momentan werden noch 300 bis 400 Menschen pro Tag mit den Vakzinen von Biontech und Moderna geimpft.  Landrat Thomas Karmasin fordert unterdessen ein höheres Impftempo bei weniger Bürokratie.

Update 15. März: Gegenüber Freitag haben sich 46 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 58,18 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 62,5 an. In einer Kindertagesstätte wurde ein Kind positiv getestet. Es musste eine Quarantänemaßnahme angeordnet werden. In zwei Asylunterkünften in Germering wurden insgesamt zwölf Bewohner erstmals positiv getestet. Bei insgesamt 25 positiv getesteten Personen besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Virus-Variante. In der Kreisklinik werden neun Menschen wegen Covic-19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 18 921 Erst- und 8301 Zweitimpfungen. Derzeit befinden sich laut Landratsamt knapp 800 Menschen als Kontaktpersonen erster Kategorie (KP1) in Quarantäne.

Update 12. März: 20 Personen haben sich laut Gesundheitsamt neu mit dem Coronavirus angesteckt. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 57,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 59,7 an. An der Mittelschule-Nord in Fürstenfeldbruck müssen Schüler in Quarantäne, da einer von ihnen positiv getestet wurde. In der offenen Ganztagsschule in Türkenfeld wurde außerdem ein Mitarbeiter der Mittagsbetreuung positiv getestet. Auch hier folgen Quarantänemaßnahmen. Außerdem wurden in zwei Kindergärten jeweils ein Kind positiv getestet. Hier folgt ebenfalls Quarantäne. Bei 13 Infizierten besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden fünf Personen wegen Covid-19 behandelt, einer wird beatmet. Das Rote Kreuz meldet 17 861 Erst- und 7504 Zweitimpfungen. Derzeit sind 286 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Update 11. März: Der Landkreis bleibt weiterhin über einer Inzidenz von 50. Das Landratsamt meldete am Donnerstag einen Wert von 59,55 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete eine Inzidenz von 61,6. Dieser Wert ist maßgebend für weitere Maßnahmen. Die Zahl der Neuinfektionen wurde mit 18 angegeben. Ein neuer Fall wurde am Donnerstag von der Kirchenschule in Germering gemeldet. Quarantänemaßnahmen sind erforderlich. Bei vier weiteren Infizierten gibt es den begründeten Verdacht auf die so genannte britische Virusmutation B 1.1.7.. In der Kreisklinik wurden am Donnerstag fünf Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen musste beatmet werden. Bisher wurden im Landkreis 17 340 Menschen geimpft. Insgesamt 7446 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. Verunsicherung gibt es allerdings offenbar beim Impfstoff von Astra-Zeneca. Nach dem vorübergehenden Impf-Stopp in Dänemark meldeten Mitarbeiter der Hotline verstärkte Ressentiments gegen das Vakzin, teilt eine BRK-Sprecherin mit.

Update 10. März: Die Corona-Inzidenzwerte bleiben weiterhin über der magischen Grenze von 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Mittwoch lag die örtlich berechnete Inzidenz bei 60,0. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 53,8. Diese Zahl ist maßgebend für weitere Maßnahmen in der Corona-Bekämpfung. Die Zahl der Neuinfektionen lag am Mittwoch bei 21. Bei sechs Fällen gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Virus-Mutation B 1.1.7. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck wurden am Mittwoch sechs Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen musste beatmet werden. Bisher wurden im Landkreis 16 704 Menschen geimpft. Insgesamt 7321 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. 

Update 9. März: Laut Gesundheitsamt haben sich gegenüber dem Vortag 23 Menschen neu mit dem Virus infiziert. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 54,09 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 53,3 an. Zum Vergleich: Im Nachbarlandkreis Aichach-Friedberg liegt die Inzidenz bei 31,2, in Dachau bei 49,1, in Starnberg bei 46,1, in der Stadt München bei 55, 4 und in Landsberg bei 53,2. Blickt man amperabwärts, so fällt Freising mit einer sehr hohen Inzidenz von 89,4 auf. Ein Realschüler aus Germering wurde positiv getestet und eine Mitarbeiterin in einem Kindergarten. Bei acht Personen besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden derzeit sechs Personen wegen Covid 19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. Das Rote Kreuz meldet 16 247 Erstimpfungen und 7109 Zweitimpfungen. Der Landkreis plant, in den bestehenden Testzentren auch Schnelltests anzubieten. Dazu seien noch Abstimmungen nötig. Wie das Rote Kreuz am Sonntag berichtete, sind mittlerweile etwa die Hälfe der über 80-Jährigen geimpft.

Update 8. März: Die Maskenpflicht in der Brucker Innenstadt und am Geschwister-Scholl-Platz in Bruck wird bis 29. März verlängert. Das teilt das Landratsamt am Montag auf Nachfrage mit. Die letzte Verlängerung der Maskenpflicht galt bis 8. März. Daher musste an diesem Montag wieder eine Entscheidung getroffen werden. Zuletzt war die Maskenpflicht mit Verweis auf die immer noch hohe Inzidenzzahl aufrecht erhalten worden. Außerdem sei in der Stadt wieder mit mehr Menschen zu rechnen. Weiterhin gültig ist das Schutzkonzept auch in Asylheimen - nicht jedoch die Verordnung, die Besuchsregeln in Krankenhäusern und Pflegeheimen vorgibt. Hier gelten nun einfach die bayernweiten Vorgaben. Das Gesundheitsamt meldet unterdessen 44 neue Infektionen gegenüber Freitag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 51,36. Das Rki gibt den Wert mit 52,9 an. Neue Fälle werden unter anderem aus Schulen gemeldet. An der Realschule in Puchheim ist ein Schüler positiv getestet worden, Quarantäne ist nicht notwendig. Ein Fall ist außerdem an der Grundschule-Süd in Puchheim aufgetreten, hier folgen Quarantänemaßnahmen. Desweiteren wurde ein Asylbewerber in Gröbenzell positiv getestet. Bei 16 infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die sog. britische Variante B 1.1.7. In der Kreisklinik werden sieben Menschen wegen des Virus behandelt, einer muss beatmet werden. Das BRK meldet 15 726 Erstimpfungen und 6 989 Zweitimpfungen.

Update 5. März: Gegenüber dem Vortag sind 25 Neu-Infektionen bekannt geworden. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 72,27 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 70,2 an. Bei 13 der heute neugemeldeten infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Variante B 1.1.7. Am Förderzentrum Cäcilienschule in Bruck ist ein Mitarbeiter positiv getestet worden.  Es folgen Quarantänemaßnahme für betroffene Schülerinnen und Schüler. Die Ermittlung der Kontaktpersonen dauert noch an. In der zuletzt schon stark betroffenen Asylunterkunft in Germering wurden weitere sechs Bewohner positiv getestet. Vorausgegangen war eine freiwillige Reihentestung, an der sich allerdings nur 17 Personen beteiligten. Die sechs Neu-Infizierten wurden in Quarantäne-Heime gebracht. Der Zaun um das Haus in Germering sei als unterstützende Maßnahme zur Überwachung der Quarantäne notwendig gewesen, sagte ein Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage. Insgesamt gilt die Lage in dem Heim, das insgesamt Platz für 170 Bewohner bietet, auch aufgrund der Sprachbarriere als leicht angespannt. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort. In der Kreisklinik werden derzeit sieben Patienten mit Covid-19 behandelt, einer davon muss beatmet werden. 14 458 Menschen haben mittlerweile die Erstimpfung erhalten, 6379 die zweite. Am Impfzentrum ist jetzt ein Klohäuserl vorhanden, wie das BRK mitteilt. „Wir haben zugehört und uns eine Lösung für das Toilettenproblem am Impfzentrum einfallen lassen. Diese Pinkelpause wird vom THW Fürstenfeldruck unterstützt“, heißt es einem Posting. Derzeit sind 250 Personen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Update 4. März, 16.54 Uhr: Um die Asylunterkunft in Germering, in der besonders viele Fälle aufgetreten sind, wurde indes ein Zaun errichtet. So soll die Quarantäne besser kontrolliert werden. Vor Ort waren die Germeringer Polizei, die Bereitschaftspolizei und Kräfte des operativen Ergänzungszuges. Der Einsatz begleitete außerdem weitere Reihentestungen des Gesundheitsamtes.

Update 4. März, 15.37 Uhr: Insgesamt 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gibt es im Landkreis Fürstenfeldbruck gegenüber dem Vortag. Laut dem örtlichen Gesundheitsamt beträgt die Inzidenz für den Landkreis damit 69,09 (Vortag: 68,64). Das Robert-Koch-Institut gab einen Wert von 68,9 an (Vortag: 75,7). Diese Zahl ist entscheidend für weitere Maßnahmen in der Corona-Bekämpfung.

In der Kreisklinik wurden am Donnerstag sieben Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen muss beatmet werden.  Bei sechs infizierten Personen gibt es einen begründeten Verdacht auf die sogenannte britische Virus-Mutation B 1.1.7. Bisher wurden 13 940 Menschen im Landkreis geimpft. Insgesamt 6234 Männer und Frauen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. 

Update 3. März: Gegenüber dem Vortag wurden acht Neu-Infektionen bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach örtlicher Berechnung nun bei 68,64. Das Rki gibt den Wert mit 75,7 an. Zu den neuen Fällen zählt einer aus einer Asylunterkunft in Gröbenzell. Bei drei der neuen Infizierten besteht der Verdacht auf die britische Mutation. In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, einer wird beatmet. Das BRK meldet 13 519 Erst- und 5937 Zweitimpfungen. Unterdessen können sich nun Lehrer eigens für die Impfung anmelden.

Infos zum Asyl-Cluster

Mit ein Hauptgrund für die aktuell wieder recht hohe Sieben-Tage-Inzidenz ist der am 1. März gemeldete massive Ausbruch in einem Germeringer Asylheim. Dort waren in den vergangenen Tagen bei Reihentestungen 85 positive Fälle bekannt geworden. Bei allen handelt es sich wohl um die britische Virus-Variante.

Sollte die Inzidenz über 100 steigen, drohen weitere Einschränkungen gerade bei Schulen – auch wenn die Inzidenzsteigerung wie jetzt im Landkreis auf ein einzelnes Cluster zurück zu führen ist. Allerdings laufen hier im Hintergrund gerade Verhandlungen mit dem Freistaat. Die Schulen nur wegen eines oder zweier Asylcluster dicht zu machen, sei kaum vermittelbar, so die Logik. Ausgang der Verhandlungen: Extrem ungewiss. Allerdings sind dies im Moment theoretische Überlegungen - die Inzidenz geht ja wieder zurück.

Insgesamt habe zu dem Ausbruch in dem Asylheim schon auch das Verhalten der Geflüchteten beigetragen, sagte eine Sprecherin des Landratsamts auf Nachfrage am Dienstag. „Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass Hygienekonzepte und seuchenrechtlich erlassene Bestimmungen von den Bewohnern nicht beachtet werden.“ Maskenpflicht in den Unterkünften und in gemeinschaftlich genutzten Räumen sowie Kontaktverbote würden nicht beachtet. Dass die (aggressivere) britische Mutante umgeht, habe wohl das Seine beigetragen.  

Corona im Landkreis Fürstenfeldbruck: Steigt Inzidenz über 100, drohen neue Einschränkungen

Update 2. März: Gegenüber dem Vortag haben sich 17 weitere Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach örtlicher Berechnung nun 72,73 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 73,0 an. In der Kreisklinik werden neun Menschen wegen des Virus behandelt, eine Person muss beatmet werden. 13 010 Menschen haben mittlerweile ihre erste Impfung erhalten, 5869 die zweite. Derzeit sind 195 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle).

Update vom 1. März: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber Freitag 90 neue Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach örtlicher Berechnung damit 70,45 je 100 000 Einwohner - eine immense Steigerung. Das RkI gibt den Wert noch mit 57 an.

Die neuen Fälle hängen unter anderem mit einer Asylunterkunft in Germering zusammen. Nachdem dort zuletzt Fälle aufgetreten waren, wurden Reihentestungen durchgeführt. Ergebnis: Für 83 Bewohner liegen positive Ergebnisse vor. Bei allen besteht laut Landratsamt ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Mutante.

Asylbewerberheim in Germering: 83 Bewohner positiv getestet

Die positiv getesteten Personen wurden in andere Einrichtungen verlegt. Ein Teil der Bewohner der Asylunterkunft in Germering wurde im Haus des Kreisjugendrings, das zwischen Fürstenfeldbruck und Biburg liegt, untergebracht. Das Haus ist seit 28. Februar mit 21 Infizierten und fünf Kontaktpersonen der Kategorie I aus der Asylunterkunft in Germering belegt. Es war zuvor schon quasi als Asyl-Quarantäne in Beschlag genommen worden.

Ein weiterer positiver Fall wird auch aus einem Kindergarten gemeldet. Hier gab es bereits eine Infektion - nun wird eine zweite verzeichnet. Die bereits verhängte Quarantäne wurde verlängert. Einen Fall gibt es außerdem an der Kerschensteiner Mittelschule in Germering. Eine Teilklasse muss in Quarantäne. Auch die Berufschule ist erneut betroffen. Neben den genannten Asylbewerbern dürften auch elf weitere Betroffene mit der britischen Mutante infiziert sein. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, beatmet wird eine Person. 12.613 Menschen sind mittlerweile erst- und 5644 zweitgeimpft.

Fürstenfeldbruck: RKI-Datenpanne führt zu viel zu hohen Werten

Update vom 26. Februar: Das Gesundheitsamt meldet 18 Neu-Infektionen gegenüber dem Vortag. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 48,18 je Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 47,7 an, nachdem es am Freitag in der Früh wegen einer Datenpanne einen doppelt so hohen Wert genannt, diesen später aber korrigiert hatte. Bei den neu Infizierten handelt es sich um einen Schüler der FOS/BOS, der dieselbe Klassenstufe besucht wie die am Donnerstag als infiziert gemeldeten jungen Leute. Außerdem wird ein neuer Fall aus der Richard-Higgins-Grundschule in Bruck gemeldet. Quarantänemaßnahmen folgen - genau wie in einem Kindergarten, in dem ein Kind positiv getestet wurde. Bei sieben weiteren infizierten Personen gibt es laut Gesundheitsamt einen begründeten Verdacht auf Mutanten - in sechs Fällen dürfte es sich um die britische Variante handeln, in einem um die südafrikanische. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt, beatmet wird einer. 11 118 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung hinter sich, 5155 die zweite. Derzeit sind 114 Menschen im Kreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (siehe Tabelle mit den Zahlen nach Orten).

Zur Lage im Impfzentrum: Auch in Fürstenfeldbruck wird inzwischen der Impfstoff Astrazeneca gespritzt, gegen den es in der Bevölkerung Vorbehalte gibt. Im Impfzentrum steigt deshalb der Beratungsbedarf. Doch nur rund eine Handvoll Menschen seien bisher ohne Impfung wieder abgezogen, erklärt eine Sprecherin des Roten Kreuzes (BRK).

Allerdings wisse das BRK nicht, wie viele Personen der Priorisierungsgruppe 2 unter 65 Jahren einen angebotenen Impftermin von vorneherein absagen. Das laufe über die Software des Freistaates. Zudem könne wohl niemand feststellen, ob die Skepsis gegen Astrazeneca oder etwas anderes der Grund für eine Absage der Online-Einladung sei. Gestrichene Termine bekommen automatisch die Nächsten in der Priorisierungsliste. Im Impfzentrum Bruck sei immer die passende Zahl an Interessenten für dieses Vakzin vorstellig geworden. Ebenfalls schwierig bis gar nicht zu beantworten ist auf Landkreisebene die Frage, ob das Durchschnittsalter der Corona-Infizierten und -Toten sinkt, weil immer mehr Senioren geimpft sind. Mit der Software Sorbas, die das Gesundheitsamt benützt, lässt sich das Durchschnittsalter der Infizierten nicht ausfiltern, wie das Landratsamt mitteilt. Ein Vergleich der Sterbealter ist bedingt aussagekräftig. Die 16 ersten Corona-Toten im Frühjahr 2020 starben im Schnitt mit 83,4 Jahren, die 16 zuletzt Verstorbenen im Februar mit 80,8 Jahren. Es habe schon immer Ausreißer in jüngere Altersstufen gegeben, hieß es.

Update 25. Februar: Die Zahl der Erstimpfungen hat die 10 000-er Marke überschritten. 10487 Menschen im Landkreis haben den ersten Pieks erhalten, 5148 den zweiten. Trotzdem werden in der Kreisklinik derzeit neun Personen wegen des Virus behandelt, zwei davon werden beatmet. Neue positive Fälle werden aus der FOS/BOS in Bruck gemeldet und aus der Starzelbachschule in Eichenau. In erstem Fall handelt es sich um einen Schüler (in verschiedenen Kursen sind Quarantänemaßnahmen erforderlich), im zweiten um einen Mitarbeiter. Die Zahl der Infizierten aus dem Bauhof Eichenau ist unterdessen auf vier gestiegen. Außerdem besteht bei vier weiteren infizierten Personen der begründete Verdacht auf Mutanten. Zwei davon könnten mit der britischen Variante infiziert sein, einer mit der so genannten südafrikanischen, im vierten Fall ist weiteres noch unklar. Insgesamt meldet das Gesundheitsamt gegenüber dem Vortag 18 Neu-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tages-Inzidenz liegt nun bei 45,91 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 42,4 an.

Update 24. Februar: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist wieder gestiegen. Das Landratsamt meldete am Mittwoch einen Wert von 40,0, das RKI 39,2. Gegenüber dem Vortag haben sich 17 Personen neu infiziert. In einem Seniorenheim wurde ein Mitarbeiter positiv getestet. In einer Asylunterkunft in Landsberied war ein Bewohner positiv. Bei insgesamt vier Infizierten gibt es einen begründeten Verdacht auf die so genannte britische Variante B 1.1.7. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch zehn Covid-Patienten behandelt. Einer von ihnen musste beatmet werden. Insgesamt sind bisher 121 Menschen im Landkreis an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben. Geimpft sind bisher 9738 Männer und Frauen. 5141 Menschen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

Update 23. Februar: Ein 58-Jähriger ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Er war zuletzt in einer Klinik behandelt worden. In der Kreisklinik werden derzeit zehn Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt zwölf neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 38,63 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 38,8 an. Die britische Variante des Virus ist bei drei weiteren infizierten Personen mit größter Wahrscheinlichkeit aufgetreten. 9260 Menschen sind erst- und 5072 zweitgeimpft. Aktuell sind im Landkreis 99 Personen bekanntermaßen infiziert (siehe Tabelle mit den Zahlen nach Orten). Das bayerische Kabinett hat unterdessen einige Lockerungen beschlossen.

Update 22. Februar: Das Gesundheitsamt meldet gegenüber Freitag 41 neue Infektionen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis beträgt nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 37,73 pro 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 37,4 an.

Im Zuge einer Reihentestung in einer Asylbewerberunterkunft in Germering wurden 18 Bewohner positiv getestet, bei 16 besteht der Verdacht auf die britische Mutation B.1.1.7. Die infizierten Personen werden verlegt, die Bewohner von drei Stockwerken sind in Quarantäne. In einer Obdachlosenunterkunft in Gröbenzell wurde bei einer von zwei Personen, die kürzlich positiv getestet wurden, ebenfalls die britische Virus-Variante festgestellt. Knapp 30 Menschen müssen in diesem Zusammenhang in Quarantäne. In der Grundschule Grafrath wurde außerdem eine Mitarbeiterin positiv getestet. Zudem haben sich zwei Erzieherinnen aus zwei verschiedenen Kitas angesteckt. In der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck werden derzeit zwölf Menschen wegen des Virus behandelt, drei davon werden beatmet. 8653 Menschen sind erst- und 5049 zweitgeimpft.

Zur Lage im Impfzentrum

Auch am Tag nach der Panne im Impfzentrum lief nicht alles rund. Das hatte aber auch andere Gründe. Am Sonntag waren aus Versehen Menschen aus der zweiten Gruppe der Impfreihenfolge eingeladen worden. Das lag an einem Software-Fehler, wie nun eindeutig klar ist. „Das Rote Kreuz und wir sind unschuldig“, sagte eine Sprecherin des Landratsamts am Montag. Ob der Fehler mittlerweile behoben ist, sei unklar. Das sei aber letztlich Sache des Landesamts für Gesundheit (LGL).

Ganz unabhängig davon werden nun seit Montag auch ganz offiziell Menschen aus der Impfkategorie II immunisiert. Sie werden in der Regel mit dem Astra-Zeneca-Vakzin geimpft. Die Impfung über 80-Jähriger läuft parallel dazu weiter.
Stufe 2 bringt es mit sich, dass das Überprüfungs- und Kontrollverfahren aufwändiger wird. Man hat darauf reagiert, indem ein Arzt jetzt gleich an der Registrierung zugegen ist. Denn vor Ort müssen medizinische Diagnosen überprüft werden. Außerdem sei es wichtig, zu verhindern, dass sich jemand unberechtigterweise eine Impfung erschleicht.

Daher und auch aus Datenschutzgründen kann es notwendig werden, dass Angaben vor der eigentlichen Impfung doppelt abgegeben werden müssen. Am Montag sei alles daher alles langsamer vonstatten gegangen, sagte die Sprecherin. Dazu kam ein Computerproblem gleich in der Früh. Dieses aber hatte mit der Panne vom Vortag nichts zu tun.

Update 19. Februar: Zwei weitere Menschen sind wegen Covid-19-Erkrankungen gestorben. Eine 86-Jährige starb in einer Klinik, eine 77-Jährige starb im Januar zuhause (Nachmeldung). In der Kreisklinik werden derzeit acht Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon werden beatmet. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt 13 neue Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis FFB beträgt heute nach Berechnungen des örtlichen Gesundheitsamts 26,36 pro 100.000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 25,1 an. Von den neuen Fällen stammen vier aus einer Senioreneinrichtung: Hier wurden zwei Beschäftigte und zwei Bewohner positiv getestet. 7720 Menschen sind mittlerweile erst- und 4638 zweitgeimpft. Derzeit sind 97 Menschen im Landkreis bekanntermaßen mit dem Virus infiziert (Stand nach Orten siehe Tabelle). Unterdessen hat sich der Landrat mit einer Videobotschaft an die Bevölkerung gewandt. Er plädiert für einen weiteren Lockdown und bittet um Geduld, um die Zahlen niedrig zu halten. Zum Video geht es hier:

Update 18. Februar: In der Kreisklinik werden acht Menschen wegen des Virus behandelt, vier davon müssen beatmet werden. Gegenüber dem Vortag meldet das Gesundheitsamt fünf neue Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 24,55 je 100 000 Einwohner. Das Rki gibt den Wert mit 31,9 an. 7687 Personen haben die Erst- und 4567 die Zweitimpfung erhalten. Künftig könnten die Impfungen schneller vorangehen - das Impfzentrum jedenfalls fühlt sich gewappnet.

Update 17. Februar: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 24 neue Corona-Infektionen. Die örtlich berechnete Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag bei 31,82. Das RKI meldete einen Wert von 31,9. Bei sechs weiteren Fällen besteht laut Landratsamt der begründete Verdacht auf eine Infektion mit der so genannten britischen Variante B 1.1.7. Gänzlich bestätigt werden könne ein solcher Verdacht nur durch eine Genomsequenzierung, die erst noch durchgeführt werden muss. Wie die Behörde mitteilt, handelt es sich überwiegend um Einzelfälle. In der Kreisklinik wurden am Mittwoch acht Covid-Patienten behandelt. Drei von ihnen mussten beatmet werden. Bisher wurden 7519 Menschen im Landkreis geimpft. Insgesamt 4116 Frauen und Männer haben bereits ihre zweite Impfung erhalten.

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