Noch steht er über ihnen. Aber Charly Knobling hat mit Anna Hubert (l.) und Sandra Hesse zwei deutsche Meisterinnen mit nach Hause genommen.

Rasante Trendsportart

Crossminton-Charly organisiert German Open in drei Hallen

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Das Triple wurde knapp verpasst. Dafür hat Charly Knobling nun noch Größeres vor. Die Ikone der neuen Trendsportart Crossminton hat die German Open in den Landkreis geholt.

Mammendorf/Fürstenfeldbruck -Um den Zuschlag für die German Open zu bekommen, hat der in Mammendorf lebende Charly Knobling bereits gleich drei Hallen in Fürstenfeldbruck angemietet. Sie werden im September zum Schauplatz des größten deutschen Spektakels dieser Art. 300 Aktive, die sich der rasanteren Badminton-Variante verschrieben haben, werden erwartet. Knobling selbst ist einer der Favoriten.

Und das ist der neue Trendsport: Crossminton ist ein Rückschlagspiel. Vor dem 1. Januar 2016 lautete die offizielle Bezeichnung Speed-Badminton. Es verbindet Elemente von Badminton, Squash und Tennis zu einer neuen Sportart, die mittlerweile weltweit gespielt wird. In Fürstenfeldbruck trainieren Knobling und seine Gattin Irina regelmäßig von 10 bis 12 Uhr in der alten Rasso-Halle am Theresianumweg.

Zuletzt hatte er sich nach den Titelgewinnen 2015 und 2016 erneut der Herausforderung bei der deutschen Meisterschaft gestellt und vertrat seinen Verein, die Fürsty Speeders, in Wolfsburg. Knobling hatte all seine Gruppenspiele sowie das Halbfinale ohne Satzverlust gewonnen. Erst im Endspiel wurde er ab dem zweiten Satz von Norbert Richter (Münster) gestoppt. Den ersten Satz entschied der Mammendorfer noch mit klaren 16:6 für sich. Dann aber schwammen beim 11:16 und 14:16 haarscharf die Felle davon.

Knobling war aber nicht alleine nach Niedersachsen gereist. Zwei Spielerinnen aus Poing toppten seine Vizemeisterschaft. Anna Hubert und Sandra Hesse wurden deutsche Titelträgerinnen ihrer Altersklassen.

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