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Dekan Albert Bauernfeind (M.) bei der Öffnung der Heiligen Pforte im April.

Dekan Bauernfeind am Herzen operiert

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Fürstenfeldbruck – Dekan Albert Bauernfeind ist schwer krank. Der Leiter des katholischen Pfarrverbandes Fürstenfeld wurde am Herzen operiert. Er fehlt – seinen Kollegen und der Gemeinde.

Die zentrale Christmette in der Großen Kreisstadt wird heuer nicht von Dekan Bauernfeind abgehalten. Er wurde Ende November am Herzen operiert. Das bestätigt Markus Amann, Verwaltungsleiter des Pfarrverbandes Fürstenfeld. Mittlerweile wurde Bauernfeind (63) aus dem Krankenhaus entlassen und befindet sich auf Reha. Amann: „Es geht ihm langsam besser.“

Als Vertretung für den Dekan hat das Ordinariat den Münchner Priester Franz-Xaver Leibiger nach Bruck geschickt. Zudem helfen Militärdekan Alfons Hutter, Pfarrer im Ruhestand Manfred Gehrmann sowie die Pfarrer Ulrich Bach und Ottmar Klein aus. „Es ist nicht einfach“, sagt Birgitta Klemenz, Vorsitzende des Pfarrverbandsrats. 

„Man sagt zwar immer, jeder ist ersetzbar. Aber bei Dekan Bauernfeind trifft das nicht zu.“ Er fehle wahnsinnig als Mensch und das Arbeitspensum, das er geleistet habe, könne nur schwer kompensiert werden. Eine zeitliche Prognose über die Rückkehr des Dekans abzugeben, sei schwierig, so Amann. Die Vertretung ist vorerst bis Ende Januar geregelt. „Dann müssen wir Schritt für Schritt weitersehen.“

Die beiden Christmetten in der Klosterkirche hält heuer Militärdekan Alfons Hutter. „Um 16 Uhr ist die Messe für Menschen mit Behinderung und um 23.30 Uhr die zweite Christmette.“ Am ersten Weihnachtsfeiertag ist Hutter dann wieder in der Kirche am Fliegerhorst. „Die Menschen im Gemeindegebiet kennen mich, ich bin ja nicht nur im Fliegerhorst tätig“, sagt er. Personeller Notstand herrsche momentan vor allem auch bei Beerdigungen. „Auch da springe ich ein“, sagt Hutter. Zwar sei die Mehrbelastung da. Aber: „Ich mache es gerne.“

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