Stießen gemeinsam mit dem Jubelpaar Christina und Johann Roschätzky (Bildmitte) an: Tochter Petra Roschätzky und Bürgermeister Erich Raff. Foto: Weber

Aus dem Familienalbum

Zur diamantenen Hochzeit gehört die Tracht dazu

Fürstenfeldbruck – Trachten spielen im Leben der Roschätzkys eine große Rolle. So feierte das Ehepaar auch ihren 60. Hochzeitstag in den traditionellen Gewändern.

Johann Roschätzky ist ehemaliger Vorsitzender des Trachtenvereins „Engelsberger“, außerdem sind er und seine Frau Christina beim Trachtenverein Dießen engagiert.

Das Regenwetter konnte dem Brautpaar die Stimmung nicht vermiesen. Repro: Weber

Geboren ist Johann Roschätzky in Rottbach, seine Frau Christina stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien. 1953 kam sie nach Deutschland und fand in Unterlappach ein neues Zuhause. Beim Tanz in Rottbach lernten sich die beiden kennen. „Wir haben zusammen getanzt und es hat sofort gefunkt“, erinnert sich die Jubilarin.

So dauerte es auch nicht lange, bis die Frischverliebten den nächsten Schritt wagten: Am 9. Juni 1956 wurde in Gernlinden geheiratet. „An dem Tag hat es geregnet – genau wie heuer an unserem Hochzeitstag. Aber am Nachmittag kam doch noch die Sonne raus und wir konnten schön feiern“, erzählt das Ehepaar. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Wohnungssuche kamen die beiden schließlich in Fürstenfeldbruck unter. Recht bald wurden auch die zwei Söhne und Tochter Petra geboren.

Mittlerweile wohnt das Paar schon seit über 40 Jahren in Fürstenfeldbruck. Johann Roschätzky hatte dort einen Arbeitsplatz im Fliegerhorst. Christina kümmerte sich daheim um die Kinder und war nebenbei als Hausmeisterin im eigenen Mehrfamilienhaus tätig.

Auch jetzt noch kümmert sich die Rentnerin liebevoll um den Gemeinschaftsgarten und bepflanzt mit viel Liebe ihren Balkon. Sonst verbringt das Ehepaar viel Zeit beim Trachtenverein Dießen. Noch immer laufen sie auf Trachtenzügen mit und nehmen an den verschiedenen Veranstaltungen des Vereins teil.

Ein großes Geheimnis gibt es für ihre langjährige Lie nicht. „Wir haben uns immer gut verstanden und uns nie stark gestritten. Und wenn wir doch mal eine Auseinandersetzung hatten, haben wir den anderen nicht gleich aufgegeben“, erklären sie. (gol)

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