In Nachbarschaft zur Feuerwehr soll der neue Brucker Bauhof entstehen. Auch Wohnungen sollen auf dem Areal Platz finden. Erschlossen wird es über die Landsberger Straße.
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In Nachbarschaft zur Feuerwehr soll der neue Brucker Bauhof entstehen. Auch Wohnungen sollen auf dem Areal Platz finden. Erschlossen wird es über die Landsberger Straße.

Aus dem Stadtrat

Die Planung für den neuen Bauhof in Fürstenfeldbruck kann beginnen

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Grünes Licht für den neuen Bauhof neben der Feuerwehr an der Landsberger Straße: Nach dem Planungs- und Bauausschuss segnete auch der Stadtrat jetzt die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans einstimmig ab.

Fürstenfeldbruck – Bis zur jüngsten Entscheidung gingen mehrere Stadtratsperioden ins Land. „Das Thema verfolgt mich mehr als die Hälfte meines Stadtratlebens“, sagte der langjährige Bauhof-Referent Albert Bosch (CSU) im Stadrat. Doch am derzeitigen Standort auf der Lände soll bald ein neues Stadtquartier entstehen. Die Zeit drängte.

So findet der Bauhof nun an der Landsberger Straße zwischen Waldfriedhof, Gärtnerei und Feuerwehr eine neue Heimat. Noch aber sind Detailfragen offen. Wichtig ist den Stadträten neben einer nach Möglichkeit umweltschonenden Bauweise ein gutes Erscheinungsbild. Der neue Bauhof soll prägend für den Ortseingang werden. Bosch rät dennoch zu Pragmatismus und zu einer Modulbauweise, um bei Bedarf einfach anbauen zu können. Zudem sollten der Bauhofleiter und der Stadtgärtner in die Planung eingebunden werden, sagte Bosch. Und sollte sich das marode Salzlager am derzeitigen Standort als nicht mehr nutzbar erweisen, solle man es gleich am neuen Standort errichten. Im Zug des Neubaus sollte auch die WC-Anlage am Waldfriedhof errichtet werden, forderte Bosch. Das scheiterte bisher an fehlenden Wasserleitungen.

Den im Planungsausschuss geäußerten Wunsch nach einem offenen Bauhof könne man nicht erfüllen, findet Bosch. „Es ist ein Werksbetriebshof, der gehört eingezäunt“, argumentierte er. Etwas offener gehe es schon, gerade beim Gebäude für Bauhofleitung und Kundenverkehr, meinte dagegen Andreas Lohde (CSU). Auf dem Areal sollen auch Wohnungen für Mitarbeiter entstehen. Warum man diese auch für Schüler und Azubis bereitstellen will, versteht Lohde nicht. „Wir brauchen sie für Mitarbeiter oder Freiwillige, die bei der Feuerwehr aktiv sind“, sagte er.

Thomas Brückner (Grüne) bat um sensiblen Umgang mit den umgebenden Grünflächen. Er schlug vor, die Gebäude auf der Südseite des Geländes anzusiedeln, um zum Waldfriedhof hin einen durchgehenden Grünstreifen zu erhalten. Markus Droth (FW) regte an, das Thema innovative Treibstoffe zu bedenken und vorausschauend entsprechende Leitungen zu verlegen. Schließlich stehe künftig ein großer Teil des Fuhrparks von Feuerwehr und Bauhof an der Landsberger Straße. Der Stadtrat solle in die Detailplanung eingebunden werden, forderte Philipp Heimerl (SPD).

Laut Stadtbaurat Johannes Dachsel folgt nun eine Projektentwicklungsphase. Danach geht die Sache wieder in den Stadtrat. Für die Bauleitplanung veranschlagt er ein bis eineinhalb Jahre. 

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