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Bruno Kuhlmannstellt seine Werke im Haus 10 aus.

Im Haus 10

Diese Ausstellung können die Besucher mitgestalten

Fürstenfeldbruck – Kunstausstellung im Haus 10: Jeder Besucher, der mag, kann eigene Objekte mitbringen, die dann in die Schau eingebaut werden.

Unter dem Titel „Alessia, schön wäre es...“ zeigen der Münchner Maler Bruno Kuhlmann (53) und der Fotograf Siegfried Wameser (59) Bilder eines fiktiven Spaziergangs durch die Brucker Region. Im Interview erklären die Künstler, wie die besondere Ausstellung funktionieren soll. 

Herr Kuhlmann, was für Gegenstände können die Besucher beisteuern?

Eigentlich alles, was sie mit einem Spaziergang im Grünen verbinden. Das können Kunstwerke sein, aber auch Kieselsteine, Blumen, Briefe oder Fotos. Die Gegenstände können während des Ausstellungsaufbaus am Mittwoch und Donnerstag ab 11 Uhr oder zur Eröffnung am Freitag um 19.30 Uhr mitgebracht werden. Die Besucher dürfen ihre Beiträge selbst platzieren. Allerdings behalten wir uns vor, Sachen abzulehnen, die gar nicht passen.

Was versprechen Sie sich von diesem Ansatz?

Normalerweise wird eine Ausstellung ja nur abgeschritten. Aus dieser Passivität möchte ich die Besucher herausholen. Der Titel „Alessia, schön wäre es...“ klingt bewusst nach einer Fortsetzungsgeschichte. Man fragt sich: Was passiert dann? Da entstehen Bilder in Kopf, und diese Bilder möchten wir mit den Besuchern gemeinsam gestalten.

Haben Sie mit diesem interaktiven Konzept schon Erfahrung?

Nein, ich habe das so noch nie gemacht. Insofern bin ich sehr gespannt, was passieren wird, zumal ich in München lebe und keinen spezifischen Bezug zur Brucker Region habe. Deshalb bin ich auch neugierig auf die Erzählungen und Geschichten der Besucher.

Was für Bilder werden Sie selbst ausstellen?

Ich zeige hauptsächlich abstrakte Gemälde und Zeichnungen mit landschaftlichem Bezug. Von Siegfried Wameser kommen Fotos, die wie beiläufig von Bruck und der Umgebung erzählen – in kleinen Formaten bis hin zu Foto-Tapeten. Er ist auf Architektur spezialisiert und hat im süddeutschen Raum viele Kirchen fotografiert.

Die Vernissage

im Haus 10 ist am Freitag, 19.30 Uhr. Geöffnet ist freitags, 16 bis 18, samstags und sonntags, 10 bis 18 Uhr. Gegenstände können auch schon heute und am Donnerstag ab 11 Uhr im Haus 10 abgegeben werden.

Das Gespräch fürhte Ulrike Osman

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