Gedenkfeier vor dem Fliegerhorst.
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Gedenkfeier vor dem Fliegerhorst.

Fürstenfeldbruck

Digitale Erinnerung an Olympia-Attentat

Das Online-Portal zur Erinnerung an das Olympia-Attentat ist seit September im Internet zu finden. Es dient auch der Vorbereitung weiterer Erinnerungsorte, digital und real.

Fürstenfeldbruck – Weil die Luftwaffe wohl bis 2026 in Fursty bleiben wird, wird es so schnell nichts mit der seit längerem angedachten realen Gedenkstätte werden. Außerdem fehlen immer noch Finanzierungszusagen beziehungsweise Sponsoren.

Das digitale Info-Portal soll nun zunächst helfen, wenigstens Geldgeber für einen ebenfalls digitalen Erinnerungsort zu finden, wie unlängst im Kreis-Kulturausschuss deutlich wurde. Die Schaffung eines authentischen Erinnerungsortes ist im Moment nur Bestandteil der mittel- und langfristigen Planung des Regionalmanagements, das mit der Umsetzung des Themas beauftragt wurde.

Beackert werden soll das Thema dann auch in den Internet-Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube. Ziel ist es, alle Generationen, vor allem aber die jüngere anzusprechen. Zu den nächsten Schritten gehört nun unter anderem, die technische Umsetzung des digitalen Erinnerungsortes an eine Firma zu vergeben (Ausschreibung). Präsentiert werden soll das neue Portal im September 2022 zum 50. Gedenktag.

Der Landkreis bemüht sich seit vielen Jahren, die Erinnerungen an das Ende des Olympiaattentats aufrecht zu erhalten. In München ist bereits eine eigene Gedenkstätte entstanden. In Bruck kommt man jedes Jahr am Gedenkmal vor dem Fliegerhorst zusammen. Angedacht ist, den realen Erinnerungsort dereinst im alten Tower zu erschaffen.  st

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