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Hilfe für Opfer: Charlotte Hofmann vom Verein Weisser Ring mit Bezirkstagspräsident Josef Mederer.

Ehrungen für verdiente bürger

Drei Bezirksmedaillen auf einen Streich

 Drei ehrenamtlich tätige Bürger aus dem Brucker Landkreis haben die Bezirksmedaille erhalten. Sie soll eine Anerkennung für herausragende Leistungen für die Allgemeinheit sein.

Fürstenfeldbruck – Charlotte Hofmann aus Moorenweis ist seit zwei Jahrzehnten Vorsitzende des Opferschutzbundes „Weisser Ring“ im Landkreis. Sie koordiniert ein zehnköpfiges Team aus ebenfalls Ehrenamtlichen. Charlotte Hofmann war mit ihren Mitstreitern für unzählige Menschen in Not und Verbrechensopfer Lotse im Hilfsnetz, menschlicher Beistand und Unterstützer im Umgang mit Behörden, heißt es in der Laudatio von Bezirkstagspräsdent Josef Mederer. 

Hans Kugler

Das Ehrenamt verlange Charlotte Hofmann nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch Stärke, Empathie und emotionale Achterbahnfahrten ab, so Mederer. Denn vieles von dem Leid, das ihr anvertraut werde, sei nur schwer auszuhalten. Vor diesem Hintergrund sei das Engagement Charlotte Hofmanns unbezahlbar und unendlich wertvoll, so Mederer. Er lobte ihre ruhige und verbindliche Art im Umgang mit Menschen. Ihr Wirken sei segensreich.

Ebenfalls mit der Bezirksmedaille ausgezeichnet wurde Hans Kugler aus Eichenau, der sich seit vielen Jahren im örtlichen Gewichthebeverein engagiert, beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und beim Eichenauer Pfefferminzmuseum. Beim BRK stehe Kugler als Bereitschaftsleiter regelmäßig seinen Mann, heißt es in der Laudatio und beim Pfefferminzmuseum ist er der erste und einzige Vorsitzende seit Gründung des Fördervereins im Jahr 1992. Kugler habe viel Fingerspitzengefühl, Durchhaltewillen und Begeisterungsfähigkeit für eine Einrichtung bewiesen, die es so in der ganzen Welt kein zweites Mal gäbe, sagte Mederer. Ihm sei es zu verdanken, dass der Verein über eine eigene, neu erbaute Teehalle verfüge, in der Minze getrocknet wird, damit man sie hinterher im Museumsladen verkaufen kann. Mit Ausstellungen zur Heimatgeschichte habe Kugler sich außerdem um die Heimatpflege verdient gemacht.

Christa Tretschok

Die Medaille erhielt auch Christa Tretschok aus Germering, die sich seit einem halben Jahrhundert beim Roten Kreuz engagiert, bei der Germeringer Insel (seit 21 Jahren im Vorstand) und beim Verein zur Koordination sozialer Aufgaben. Der Verein pflege Kooperations-strukturen zwischen allen Organisationen, Diensten und Initiativen, die an der sozialen Versorgung Germerings beteiligt sind. Sie habe die Sozialmanagementfunktion in der Stadt übernommen und habe so das als vorbildlich geltende soziale Angebot entscheidend mitgeprägt, heißt es in der Laudatio. Mederer lobte die warmherzige, bescheidene Art Christa Tretschoks und ihr „unglaubliches Einfühlungsvermögen“.

Insgesamt betonte Bezirkstagspräsident Mederer, dass die geehrten Vorbilder seien und Stützen der Gesellschaft. Sie motivierten außerdem auch andere, es ihnen gleich zu tun. Ohne Ehrenamt könnten Vereine nicht existieren, viele Menschen würden vereinsamen.  st


Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

Angela Eibl aus Adelshofen und Franz Mück aus Landsberied haben das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern durch Ministerpräsident Horst Seehofer verliehen bekommen. Die Ordensverleihung an Engela Eibl ist begründet in ihrem langjährigen und vorbildlichen Engagement im kirchlichen Bereich, dort insbesondere bei der Seniorenarbeit, sowie in weiteren Vereinen der Gemeinde Adelshofen. Franz Mück erhielt das Ehrenzeichen für seine langjährigen und großartigen Verdienste bei der Blasmusik Schöngeising. Die Aushändigung der Ehrenzeichen erfolgt in einer gesonderten Veranstaltung durch Landrat Thomas Karmasin. Sie wird voraussichtlich im März 2018 stattfinden. 



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