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Die Tanzfläche im Stadtsaal im Veranstaltungsforum Fürstenfeld war beim Ball der Landwirtschaft nicht nur bei der traditionellen Francaise gut gefüllt. 500 Gäste waren gekommen.

Landwirtschaftsball

Ein Ball nicht nur für Landwirte

Knapp 500 Gäste lockte auch heuer der Ball der Landwirtschaft in den Stadtsaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld. Längst zählt das Fest zum gesellschaftlichen Höhepunkt der Ballsaison im Brucker Fasching.

Fürstenfeldbruck – Eingeladen hatten der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (VlF) und der Bauernverband (BBV). Traditionell eröffneten die Studierenden der Landwirtschaftsschule den Ball mit einer Münchner Francaise, der die Gäste begeisterte. Die bekannte Band Tropical Rain sorgte für die Live-Musik.

Es freue ihn ganz narrisch, dass der Saal so gefüllt sei, denn bis vor einer Woche habe er noch Bauchweh gehabt. Die Anmeldungen seien da nämlich noch sehr zäh eingegangen, sagte der Vorsitzende des VlF, Thomas Waldleitner. Bei der Begrüßung der Gäste zusammen mit seiner Gattin, Kreisbäuerin Gabi Waldleitner, konnte er aber dann erleichtert aufatmen. Für die Kreisbäuerin, die im Februar nach zehn Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl antritt, war der Ball der letzte große gesellschaftliche Auftritt.

Bilder vom Ball der Landwirtschaft

Bilder vom Ball der Landwirtschaft in Fürstenfeldbruck

Besonders erfreulich war auch heuer die auffallend große Zahl von festlich gekleideten jungen Leuten. Die Brucker Jungbauernschaft war mit 60 Leuten vertreten – und erhielt einen donnernden Applaus. „Ich finde es einfach großartig, dass man sich in so einem feierlichen und edlen Rahmen trifft“, sagte die neue Leiterin der Landwirtschaftsschule und VlF-Geschäftsführerin, Marianne Heidner. Obwohl sie sich vor einer Woche die Hand gebrochen hatte, ließ sie es sich nicht nehmen, den Ball zu besuchen. Es sei der erste öffentliche Auftritt für die Schüler, die im Oktober ihr Studium begonnen haben. „Eine gute Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen“, meinte sie.

Auch wenn sich überwiegend Besucher mit landwirtschaftlichem Hintergrund im Ballsaal tummeln, sei jeder willkommen, betonte Gabi Waldleitner. „Bei uns kann jeder zum Tanzen kommen.“ „Solche Bälle gibt es ja kaum noch“, sagte Landwirtschaftsmeisterin Michaela Höfel, die einen Biolandhof in Puchheim betreibt, und sich seit 15 Jahren jedes Mal auf das Fest freut. „Mich haben schon meine Eltern mitgenommen. Für mich ist der Ball Tradition.“ Bankkaufmann Florian Höfel, der seine Michaela im vergangenen Jahr geheiratet hat, ist dagegen erstmals dabei. Markus Haas aus Thal (bei Überacker) und Teresa Maier aus Esting haben vom Freunden vom Ball der Landwirtschaft erfahren. „Die haben uns das schmackhaft gemacht und da wollten wir dabei sein.“ Und zurecht, wie die beiden in der Milchviehhaltung tätigen Junglandwirte meinen.

Von Dieter Metzler

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