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Das vordere Gebäude neben dem Rathaus bleibt stehen. Das Häuschen dahinter, in dem zuletzt unter anderem ein Friseur untergebracht war, wird voraussichtlich im Frühjahr abgerissen. Dort entsteht der neue Sitzungssaal, der momentan noch im Gebäude ganz hinten untergebracht ist.

Die Sanierung läuft schon

Ein Häuschen weicht dem Rathaus-Umbau

Das Rathaus wird saniert und erweitert. Denn die Angestellten sollen künftig wieder unter einem Dach arbeiten. Auch ein barrierefreier Sitzungssaal ist geplant. Doch bis alles steht, wird es noch einige Jahre dauern.

Fürstenfeldbruck– Die Räume sind teilweise alt und etwas marode, zum Sitzungssaal führt kein Aufzug, und es ist zu eng geworden: Im Rathaus gibt es einiges zu tun. Denn das Bauamt ist schon an den Niederbronner Platz ausgelagert und die Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus sitzen einige Häuser weiter in der Pucher Straße. Auch wenn die Telefonleitungen gleich schnell sind, die Wege für eine Besprechung sind weit geworden. Daher nimmt die Stadt Geld in die Hand. Über zwei Millionen Euro sind alleine für die Sanierung eingeplant, dazu kommt der Neubau.

Doch erst einmal gilt es, das bestehende Rathaus herzurichten. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt – dem vorderen Trakt an der Augsburger Straße und dem Eingangsbereich – haben schon begonnen. Die Fassade und das Dach werden gedämmt und auch ein Aufzug ins obere Stockwerk wird eingebaut. Umziehen müssen die Mitarbeiter wohl nicht, erklärt Stadtbaurat Martin Kornacher. „Wir haben an der Schule Nord mit einem Dämmverfahren von Außen gute Erfahrungen gemacht.“ Das habe bei laufendem Schulbetrieb gut funktioniert. Das würde er am Rathaus gerne wiederholen. Derzeit läuft die Ausschreibung. Je nachdem, welche Baufirma den Zuschlag bekommt, müsse man sich aber auch über andere Vorschläge Gedanken machen.

Im zweiten Bauabschnitt kommen der Sitzungssaal im Altbau und die Büros darüber an die Reihe. Aus dem großen Raum, in dem die Stadträte ihre Debatten führen, sollen größere Büros entstehen, erklärt Kornacher. „Für Planer und Bauer ist ein hoher Raum gar nicht so schlecht.“

Handwerker wollen vielleicht schon 2019 mit dem Neubau beginnen

Der neue, ebenerdige Sitzungssaal soll in der Pucher Straße gebaut werden. „Dann können die Bürger leichter an Sitzungen teilnehmen“, sagt Kornacher. Noch steht direkt neben dem Rathaus, in zweiter Reihe, ein Haus, in dem früher ein Friseur untergebracht war. Dieses Gebäude wird im Frühjahr abgerissen. Der Erweiterungsbau soll voraussichtlich drei Stockwerke umfassen. Noch tüfteln die Planer jedoch am Raumprogramm.

Im Jahr 2020, vielleicht schon 2019 wollen die Handwerker mit dem Neubau beginnen. Bis dahin bleiben die Mitarbeiter wohl in ihren Außenstellen und im angemieteten Gebäude über dem NKD, das ebenfalls in einem schlechten Zustand ist. Im Rahmen der Haushaltsberatungen kam die Überlegung auf, für die Zwischenzeit Räume anzumieten, um gerade das Haus am Niederbronner Platz früher frei zu räumen. Denn die Vermarktung des Grundstücks soll laut Raff auch zur Finanzierung des Neubaus dienen. „Man muss nicht in ein Gebäude investieren, von dem man weiß, es wird abgerissen“, meint Christian Stangl (Grüne). Man könne nicht einfach schnell etwas anmieten, entgegnet Raff. Hier soll die Kämmerin noch wirtschaftliche Berechnungen anstellen.

Ob 2020 oder später: Das Gebäude am Niederbronner Platz wird abgerissen und das Grundstück vermarktet. Dort sollen Wohnungen entstehen. Doch es geht dabei nicht um das Grundstück alleine, sondern um eine Überplanung des Marktplatz Ost im Bereich der Kirchstraße. Bisher zierten sich die Grundstücksbesitzer. „Inzwischen ist der eine oder andere Anlieger bereit, mitzumachen“, berichtet Raff. Man wolle sich im Frühjahr zusammensetzen und planen. Dabei geht es einerseits um die Frage, was gebaut wird, aber auch um Dinge wie eine gemeinsame Tiefgarage und ähnliches.

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