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Im Churfürstensaal feierten die Polizei-Studenten mit Angehörigen und Gästen ihren erfolgreichen Abschluss. 

Diplomierungsfeier der Polizei

Ein silberner Stern auf der Schulter

„Sterne lügen nicht!” Mit dem bekannten Zitat von Friedrich Schiller begrüßte Fachbereichsleiter Ingbert Hoffmann die 167 stolzen Absolventen des Hochschulstudiums Polizei zur Diplomierungsfeier im Churfürstensaal des Klosters Fürstenfeld.

Fürstenfeldbruck Die 25 Frauen und 142 Männer werden am ersten April Kommissare und dürfen einen silbernen Stern auf der Schulter tragen.

Genauso wie die sechs Zacken des silbernen Sternes, habe auch ein erfolgreiches Studium mehrere Faktoren, erklärte Hoffmann. Da sei zunächst das persönliche Engagement der Diplomanten gewesen. „1850 Stunden, 15 schriftliche und eine mündliche Prüfung haben uns vor knapp zwei Jahren von dem Ziel getrennt, Kommissar zu werden,“ sagte Absolventin Eva-Maria Karle als Vertreterin der Polizeischüler. Das Studium sei anstrengend gewesen und unter den mehr als 20 Fächern habe mancher Inhalt für ganz schöne Ratlosigkeit gesorgt.

„Den Stern haben sie sich erarbeitet, er ist nicht einfach vom Himmel gefallen,“ sagte Hoffmann. Genauso wichtig beim Studium war für ihn die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der jeweiligen Dienstelle und die Hochschule und ihre Dozenten selbst, die Herzblut in die Ausbildung der Studenten legten. „Doch der wichtigste Faktor, der immer und von Anfang an mit dabei war, waren die Familienangehörigen“, betonte der Fachbereichsleiter. Die Metapher, die Sterne an der Schulter seien Sterne, die ihren Namen tragen, konnte er sich dann doch nicht verkneifen, was die Anwesenden zu lautem Beifall bewog.

Ein Viertel der Absolventen sind Regelbewerber, die direkt nach dem Abitur mit dem Studium beginnen. Die Übrigen sind sogenannte Aufstiegsbeamte, die nach ungefähr zehn Jahren beschließen, ein Studium zu absolvieren und deshalb oft schon eine eigene Familien im Gepäck haben. Auch Eva-Maria Karle betonte, wie wichtig die Unterstützung von Nahestehenden gewesen sei und das Verständnis, auch mal keine Zeit für den Partner zu haben. „Dennoch kann man das Studium mit dem Privatleben ein Einklang bringen,“ sagte die Absolventin. „Vier Hochzeiten, zwei Verlobungen und 17 Kinder, die geboren oder gerade auf dem Weg sind, beweisen das.“

Gerhard Eck, Staatssekretär des Innenministeriums, überreichte den besten zehn Absolventen die Urkunden und Präsente. Gerrit Wust aus Nürnberg hat dieses Jahr den besten Abschluss hingelegt. In seiner Rede ging Eck vor allem auf die derzeitige Sicherheitslage in Bayern ein. Diese bezeichnete er als sehr gut. Seine Botschaft an die Absolventen: „Der Schlüssel und auch das Werkzeug dafür, sind Sie, als ausgebildete Kollegen.“ 

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