Feuerwehrauto
+
Der Feuerwehr Puch wurde ein Geräteschuppen genehmigt. (Symbolfoto)

Trotz kurzer Debatte

Eine Hütte für die Pucher Feuerwehr

  • Andreas Daschner
    VonAndreas Daschner
    schließen

Die Feuerwehr Puch darf einen Schuppen für weitere Gerätschaften neben ihrem Gebäude bauen. Der Planungs- und Bauausschuss stimmte dem Antrag einstimmig zu. Allerdings gab es eine Debatte um die Umweltverträglichkeit.

Fürstenfeldbruck - 3,20 Meter breit, 6,50 Meter lang und 2,50 Meter hoch – das sind die Ausmaße des kleinen Schuppens, der dennoch für Diskussionsstoff sorgte. Das Areal der Pucher Feuerwehr liegt zwar im nicht überplanten Außenbereich, das Brucker Bauamt hatte aber keine Bedenken, dem Ansinnen der Wehr zuzustimmen. Alexa Zierl (ÖDP) wollte allerdings prüfen lassen, ob man zwingend weiter Boden versiegeln lassen muss oder das Häuschen nicht zulasten einiger der Parkplätze am Gerätehaus errichten könnte.

Laut Feuerwehrreferent Andreas Lohde (CSU) sind diese Stellplätze jedoch relevant für den beim Bau des Gerätehauses gewährten Zuschuss. Er riet daher: „Da sollten wir nichts wegnehmen, so lange die Zuschussbindung noch läuft.“

Auch Zierls Forderung „Dachbegrünung ist Pflicht“ wurde so nicht von allen Ausschussmitgliedern geteilt. Markus Britzelmair (CSU), selbst Mitglied der Pucher Wehr, meinte, eine Dachbegrünung würde den Bau für die Feuerwehr, die den Schuppen komplett mit Eigenmitteln finanziert, unnötig verteuern. „Vielleicht könnte man als Ausgleich ja auch die Pflanzung einiger Sträucher fordern“, sagt das Ratsmitglied von der CSU.

Vizebürgermeister und Sitzungsleiter Christian Stangl (Grüne) schlug letztlich vor, es in die Hände des Bauamts zu legen, entsprechende „Auflagen mit Augenmaß“ zu machen. Dem konnten sich auch die übrigen Ausschussmitglieder anschließen. Andreas Daschner

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare