Historisches: Auf einem Rundgang durch Bruck wird die Geschichte der Millers erzählt. 

Musik, Theater, Kunst 

Eine Nacht lang Kulturzentrum

 Nachtschwärmer ziehen durch die Innenstadt. Aus dem Alten Rathaus erklingt ein Mischmasch aus Volksmusik und Jazz. Im Stadtpark tragen Menschen selbst gedichtete Texte auf einer Bühne vor. Und immer mal wieder rauscht ein Bus durch die Stadt, in dem Musiker auftreten und Fahrgäste eine Party feiern. Das alles kann man in Bruck erleben, wenn am kommenden Samstag, 1. Juli, die Kulturnacht über die Bühne geht.

Fürstenfeldbruck – Die Veranstaltung ist inzwischen zu einer Institution in der Stadt geworden. Bereits zum 17. Mal findet sie statt. Bruck verwandelt sich eine Nacht lang zu einem Kulturzentrum. Museen, kulturelle Organisationen, Kunst- und Kulturvereine haben ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Musik, Theater, Kunstausstellungen, Poetry Slam, Wissen, Geschichte – die Kulturnacht lässt sich nicht festlegen auf ein spezielles Genre. Dazu passt, dass die Stadtwerke einen Blick hinter die Kulissen erlauben und über Wasserkraft aufklären wollen. Der Stromversorger öffnet die Maschinenhalle und schmeißt mehrmals an diesem Abend die Turbine an.

Zu den „Kulturnachtspecials“ zählt eine Stadtführung, bei der Schauspieler die Geschichte der Millers nacherzählen – einer Familie, welche die Stadt kultur- und technikgeschichtlich geprägt hat. Die Stationen sind das ehemalige Café Brameshuber (Geburtshaus von Ferdinand Miller, der als Erzgießer unter anderem die Bavaria erschuf) und das Alte Rathaus in der Hauptstraße.

Eine weitere Besonderheit: Im Stadtpark tragen bekannte Dichter der Poetry-Slam-Szene ihre selbst geschriebenen Texte vor. Fee Brembeck, die in Eichenau aufgewachsen ist und im vergangenen Jahr 120 Mal auf verschiedenen Slam-Bühnen stand, moderiert den Lyrik-Abend im Freien.

Musik-Shuttle-Busse fahren die Außenstationen an. In einem Fahrzeug treten die Sängerin Jutta Winckhler und die Gitarristin Katharina Mundorff auf und sollen für eine kurzweilige Fahrt sorgen. Mitsingen ist dabei ausdrücklich erwünscht. In einem anderen Bus spielen Elfriede Eberl, Petra Böhm und Günter Wagenpfeil ihre Saitl-Saiten-Musik. Anders als bei vorherigen Kultrunächten fahren die Shuttle-Busse heuer den Bahnhof nicht an.  rat

Der Eintritt

kostet neun Euro (ermäßigt drei Euro). Kinder sind frei. Weitere Infos zum Programm unter www.bruckerkulturnacht.de.

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