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Einheitliche Zuschüsse für Vereine

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Von: Fabian Dilger

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Beispielfoto © PantherMedia / Andriy Popov / Andriy Popov

Die Stadt vereinfacht die Richtlinien zur Kulturförderung. Jugendarbeit und Kulturveranstaltungen der Vereine werden dadurch stärker gefördert. „Damit haben wir jetzt für alle Vereine eine sehr klare und transparente Regelung“, sagte Kulturreferent Klaus Wollenberg (FDP) im Hauptausschuss.

Fürstenfeldbruck – 

Wollenberg hatte mit einer Arbeitsgruppe eine neue Richtlinie erarbeitet. Wichtigste Neuerungen: Es gibt einheitlich Geld für Jugendarbeit. Das war der Arbeitsgruppe besonders wichtig. Auch Veranstaltungen werden einheitlich bezuschusst. Für jeden Jugendlichen bis 18 Jahre im Verein gibt es einheitlich 50 Euro pro Kopf. Für Veranstaltungen kann jetzt jeder Verein zudem einen pauschalen Zuschuss beantragen – 500 Euro pro Veranstaltung, maximal drei Mal im Jahr.

„Wir fördern und fordern Jugendarbeit und Aktivitäten für die Unterstützung“, sagte Wollenberg. Wenn Vereine im Veranstaltungsforum einen Raum mieten, können sie ebenfalls einen pauschalen Zuschuss bekommen. Im Stadtsaal wären das 1500 Euro. Besondere Projekte und Investitionen sind auch förderfähig. Darüber entscheidet künftig der Oberbürgermeister oder der Kultur- und Werkausschuss. Ab 2019 müssen die Vereine bis zum 15. September die Gelder für das nächste Jahr anmelden. Man habe auch Lehren aus der Causa SC Fürstenfeldbruck gezogen, sagte der Kulturreferent. Jeder Verein muss seinen Sitz in Bruck haben und seine Gemeinnützigkeit nachweisen.

Für die neue Regelung wurde eine eigene, gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) mit dem Kultur- und Werkausschuss (KWA) abgehalten. Denn die neue Richtlinie muss noch den Stadtrat passieren und soll dann zum neuen Jahr in Kraft treten. In den beiden Ausschüssen stimmten alle Mitglieder dafür. Diskussionsbedarf gab es für einige Stadträte bei den Mietkostenzuschüssen. Wenn nämlich Räume im Veranstaltungsforum dauerhaft angemietet werden, etwa als Lager, gibt es einen Zuschuss. Für andere Gebäude aber nicht. Das fanden einige Stadträte ungerecht. „Die Räumlichkeiten sind begrenzt in Fürstenfeld“, sagte SPD-Fraktionschef Philipp Heimerl. Auf Antrag von Klaus Quinten (BBV) wurde deswegen eine Regel ergänzt: Oberbürgermeister und der KWA können über Mietkostenzuschüsse für andere Räume in besonderen Fällen entscheiden. Eine weitere Änderung wünschte sich Christian Stangl (Grüne). Der Zuschuss für Theater-Neuinszenierungen wurde angehoben und beträgt 1800 Euro. Dieser Passus zielt vor allem auf die Neue Bühne Bruck ab.

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