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In Fürstenfeldbruck

Ermittlungen nach Randale in Asyl-Unterkunft

Nach den Vorfällen in der Asylbewerberunterkunft am Brucker Fliegerhorst am vergangenen Wochenende ermittelt die Polizei gegen mehrere Flüchtlinge. Es geht um Körperverletzung, Bedrohung, Landfriedensbruch und Raub.

Fürstenfeldbruck– DerSturm auf das Büro des Sicherheitsdienstes wird als Raub gewertet, da nicht nur das Zimmer beschädigt wurde, sondern auch ein Zentralschlüssel abhanden kam. Hier sind die Täter bislang unbekannt. Bekannt dagegen ist der Nigerianer, der mit einem Stuhlbein auf einen Flüchtling aus Uganda losgegangen ist. Und bekannt sind auch einige der Flüchtlinge, die im Zuge dieser Aktion versuchten, auf Mitglieder des Sicherheitsdienstes loszugehen. Die Sicherheitsleute konnten sich gegen den Ansturm von etwa 20 Flüchtingen wehren, indem sie die Türe zuhielten.

Den Flüchtlingen wird nun Bedrohung und Landfriedensbruch vorgeworfen. Schon vorher war es am Eingang zu einer Schlägerei gekommen, als ein Nigerianer bei der Ausweiskontrolle auf drei Sicherheitsleute einschlug. Insgesamt gilt die Stimmung in der Unterkunft, derzeit leben um die 1065 Menschen vorwiegend aus Schwarzafrika dort – als angespannt.

Wie die Regierung von Oberbayern auf Nachfrage berichtet, wurden in dem fraglichen Raum Möbel umgeworfen und zum Teil beschädigt. Der Raum könne jedoch weiterhin genutzt werden. Wegen des abhanden gekommenen Schlüssels seien erste Sicherungsmaßnahmen getroffen worden. Nun werde geprüft, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, ob und gegebenenfalls welche Schlösser getauscht werden müssen.  st

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