In der Landeshauptstadt gibt es Ärger um Schnelltest-Stationen.
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Viele Teststationen schließen wieder.

Wegen Lockerungen Nachfrage gesunken

Erste Schnelltestzentren schließen wieder

Biergarten, Einkaufen, Kultur, Fitness – alles war für eine Weile nur mit negativem Corona-Test möglich.

Fürstenfeldbruck - Um den Bürgern dies auch zu ermöglichen, wurden überall Schnellteststationen eingerichtet. Doch nun sind die Inzidenzen rapide gesunken und Ministerpräsident Söder hat weitgehende Öffnungen verkündet. Fast alles ist wieder möglich, ohne sich erst mit einem Wattestäbchen in Mund oder Rachen eine Speichelprobe entnehmen zu lassen. Jetzt ziehen die ersten Teststationen Konsequenzen.

In Fürstenfeldbruck wurde die Station am Toom-Baumarkt geschlossen. Zudem wurden einige mobile Anlaufstellen vor Gaststätten und an der Sportschule Puch abgebaut, da dort keine Negativnachweise mehr nötig sind. Die weiteren Standorte will das Schnelltestzentrum Fürstenfeldbruck vorerst weiter betreiben. Derzeit seien sie noch ganz gut besucht, berichtet Unternehmenssprecherin Christina Schmiedel. Im Modehaus Kohl können sich Bürger seit Montag sogar bis 20 Uhr testen lassen. Es gebe durchaus Nachfragen von Menschen, die sich Spiele der Fußball-EM in Lokalen oder mit Freunden anschauen wollen und zur Sicherheit einen Abstrich möchten.

Dennoch werde man die Entwicklung beobachten und sehen, wie es in Fürstenfeldbruck weitergehe, wenn die Nachfrage sinke. Weiter in Betrieb sind auch die Teststationen der Firma L.K.L GbR am AEZ in der Heimstettenstraße, am Geschwister-Scholl-Platz und vor dem Klinikum.

In Olching ist die Teststation am Baustoff-Zentrum (BZO) mittlerweile geschlossen, da die aktuelle Lage immer weniger Schnelltests erfordert. Das teilt das Stadtmarketing Olching auf seiner Facebook-Seite mit. Am Samstag wurde die letzte Schicht absolviert. Die andere zentrumsnahe Teststation im Marienhof, betrieben von der Rosen-Apotheke und der örtlichen BRK-Bereitschaft, bleibt allerdings weiter geöffnet.

Wie das Landratsamt auf Nachfrage berichtet, ist der Betrieb der Testzentrem in Germering und Fürstenfeldbruck, die die Malteser im Auftrag der Behörde betreiben, sowohl bezüglich der PCR- als auch der Schnelltests nach bisheriger Verordnungslage bis 30. September gesichert. Es sei derzeit nicht beabsichtigt, sie vorzeitig zu schließen. Die Nachfrage nach PCR-, aber auch Schnelltests zeige in Gegenteil, dass noch immer ein sehr hoher Bedarf bestehe.  imu/gar/st

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