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Erster Termin in der Landtagsfraktion am Tag nach der Wahl

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BenjaminMiskowitschder neue Stimmkreisabgeordnete von Fürstenfeldbruck-Ost fordert Analyse und Konsequenzen.

Benjamin Miskowitsch (34) hat das Direktmandat für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost errungen. Am Tag nach der Wahl sprach er mit dem Tagblatt über seine Ziele, über Facebook – und über Erschöpfung.

Fürstenfeldbruck/Mammendorf - Benjamin Miskowitsch (34) hat das Direktmandat für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost errungen. Am Tag nach der Wahl sprach er mit dem Tagblatt über seine Ziele, über Facebook – und über Erschöpfung.

Herr Miskowitsch, wurde am Sonntagabend noch kräftig gefeiert?

Wir haben in kleiner Runde in einer Emmeringer Wirtschaft gefeiert – mit Familie und CSU-Freunden. So lange ging es aber gar nicht, wir waren alle ziemlich erschöpft. Es wird aber noch eine größere Feier geben. Ich möchte mich bei all meinen Helfern bedanken, ohne die dieser Erfolg sicher nicht möglich gewesen wäre.

Ab wann sind Sie eigentlich Abgeordneter?

Die konstituierende Sitzung des Landtags ist am 5. November, dann werde ich vereidigt. Im Landtag bin ich aber schon heute zur Fraktionssitzung – aber eben noch nicht als Abgeordneter.

Welche Themen möchten Sie im Landtag angehen?

Das kommt auch darauf an, in welchen Ausschüssen ich sitzen werde. Der Bereich Arbeit und Soziales wäre sehr interessant oder auch der Europa-Ausschuss – ich bin ein großer Europa-Fan. Die eigentlichen Themen werden sich dann entwickeln. Aber gerade beim Thema Feuerwehr und Rettungswesen möchte ich mein Fachwissen einbringen.

In Ihrem Heimatort Mammendorf haben Sie 42 Prozent der Stimmen bekommen. Sind Sie damit zufrieden oder hätte es ein bisschen mehr sein können?

Ich bin zufrieden, das ist deutlich über dem Durchschnitt. Und Martin Runge sowie Hans Friedl haben in ihren Heimatorten Gröbenzell und Alling nicht so viele Stimmen bekommen. Ich muss mich nicht verstecken und bin sehr stolz auf das Ergebnis.

Welche Rollen haben eigentlich Facebook und andere soziale Medien im Wahlkampf gespielt?

Das war sehr wichtig. Man kann sich präsentieren, zeigen, wer man ist und auch Emotionen transportieren. Deswegen haben wir viel Arbeit in diesen Teil des Wahlkampfs gesteckt und auch viele Leute auf diese Weise erreicht.

Die CSU muss in eine Koalition. Mit welchem Partner würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Da habe ich keine wirkliche Präferenz. Aber mit den Grünen haben wir die geringsten Schnittmengen. Etwa beim Thema Innere Sicherheit sind wir meilenweit auseinander. Es müssen jetzt Gespräche geführt werden. Ich gehe aber davon aus, dass es eine bürgerliche Koalition geben wird.

Kann die CSU mit ihrem bisherigen Führungspersonal weitermachen?

Wir müssen uns gut aufstellen. Denn nach der Wahl ist vor der Wahl. Vielleicht auch mit neuen Gesichtern. Jetzt aber Bauernopfer zu bringen, macht nicht viel Sinn. Es geht darum, die Situation genau zu analysieren und dann Konsequenzen zu ziehen.  tog

Mehr zum Wahlsonntag finden Sie hier.

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