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Ex-Pärchen streitet vor Gericht

Fürstenfeldbruck – Ein 51-jähriger Brucker hat seine ehemalige Freundin beschudligt, die gemeinsame Tochter geschlagen zu haben. Doch der Vorwurf ließ sich nicht halten. Nun wurde der Koch wegen falscher Verdächtigung vor den Richter zitiert.

Das getrennt lebende Paar war schon in der Vergangenheit in heftige Streits geraten. Im November vergangenen Jahres war der Koch wegen des mehrfachen Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz zu einer viermonatigen Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

Bereits einige Monate vorher hatte er seine 36-jährige Exfreundin bei der Polizei angezeigt. Der Vorwurf: Er habe im Juli auf dem Brucker Altstadtfest beobachtet, dass die Frau der gemeinsamen Tochter (das Kind war damals etwa ein Jahr alt) auf offener Straße zwei Ohrfeigen versetzt habe. Außerdem sagte der Mann, die Mutter habe das Kind in den Kinderwagen geworfen.

Die 36-Jährige bestritt das allerdings und auch ein von dem 51-Jährigen angegebener Zeuge konnte den Vorfall nicht bestätigen. Er erklärte vielmehr, dass er am fraglichen Tag nicht mit dem Angeklagten am Altstadtfest unterwegs war.

Vor Gericht sagte die Frau, das Mädchen habe sich von der Hand losgerissen – daraufhin habe sie ihr Kind angeschnallt. Ganz von der Unschuld der 36-Jährigen war der Richter allerdings am Ende nicht überzeugt. Deshalb wurde ihr Ex nicht verurteilt. Das Verfahren wurde vorläufig eingestellt.   sus

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