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Raum in der neuen FOS in Germering

Standortfrage

FOS-Schüler gegen Neubau in Olching

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An der Interims-FOS in Germering wird es zu Beginn des neuen Schuljahres voraussichtlich fünf Klassen geben – eine weniger als derzeit. Das wurde im Kulturausschuss des Kreistags deutlich.

Fürstenfeldbruck– Die neue Schule in Germering entlastet die FOS/BOS in Bruck, die zuletzt aus allen Nähten geplatzt war. An der FOS hier wird es 15 Klassen geben, das sind drei weniger als im Vorjahr. Seit die Landeshauptstadt München eine finanzielle Beteiligung an einem möglichen Neubau in Germering abgelehnt hat, schwelt im Hintergrund auch wieder die Debatte um einen möglichen Ersatz-Standort in Olching/Esting, den die SPD favorisiert. Allerdings konnte der zuständige Referatsleiter Günter Sigl den Genossen da keine großen Hoffnungen machen. Er berichtete von einer Umfrage unter FOS-Besuchern in Bruck, Germering und München (Bergsonstraße). 640 Schüler wurden demnach gefragt, ob sie sich einen Standort Olching vorstellen könnten. 107 konnten das. 533 nicht.

Kreisrat Andreas Lohde (CSU) bezeichnete die Debatte um den Standort Olching als nicht zielführend. Es gebe einen gut diskutierten und wohl überlegten Grundsatzbeschluss pro Germering und eine entsprechende Positionierung des Ministeriums. Im Übrigen sei es nicht gut für eine Schule, wenn immer wieder darüber diskutiert werde, sie doch wieder zu schließen.

Dabei ist klar: Der Neubau einer FOS, egal wo, würde rund 40 Millionen Euro kosten, wobei die Landkreise Starnberg und München sich gemäß ihres Schüleranteils finanziell beteiligen würden. Das ist allerdings für den Standort Germering ausgehandelt. Die Stadt München hat sich bereit erklärt, hier ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, wobei mehr als mündliche Zusagen nicht vorliegen.

Auf Drängen von SPD-Fraktionssprecher Peter Falk wird das Thema bereits an diesem Donnerstag im Kreistag behandelt, wobei die Verwaltung die Sache für nicht beschlussreif hält. Im Kulturausschuss war angekündigt worden, dass das Thema im Juli behandelt werden soll, wenn weitere Informationen vorliegen

Insgesamt wurde in der Sitzung auch klar, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck in den nächsten (drei) Jahren außerhalb vielleicht der FOS wohl keine weiteren An- oder Neubauten an Schulen schultern muss. Zu beachten sein werde auch das Umfeld, hieß es. So plant München, seine FOS Nord für einige Zeit, nur vorübergehend, nach Freiham zu verlegen. Und so ist in Starnberg eine FOS auf den Weg gebracht, die „internationale Wirtschaft“ anbieten will. 

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