Jürgen Völkl will die 2000-Narren-Marke in diesem Jahr knacken.

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Der Freiluft-Fasching am Geschwister-Scholl-Platz steht bevor

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 Unter dem Motto „Bruck narrisch“ veranstalten die Faschingsfreunde Fürstenfeldbruck in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Freiluftfasching am Geschwister-Scholl-Platz. 

FürstenfeldbruckGroße und kleine Narren feiern am Samstag, 3. Februar, von 10 bis 18 Uhr. Im Gespräch mit Tagblatt-Mitarbeiter Christian Masengarb erklärt Jürgen Völkl (53), der Chef der Faschingsfreunde, den Reiz am närrischen Treiben unter freiem Himmel.

-Herr Völkl, wo liegt der Unterschied zwischen einem Faschingszug und einem Straßenfasching?

Der Straßenfasching findet an einem festen Ort statt, am Center Buchenau. Den ganzen Tag über treten Garden aus dem Landkreis, München und Augsburg auf. Wir sind auch selbst dabei. Außerdem gibt es alles, was das kulinarische Herz begehrt, von Schnitzelsemmeln bis Crêpes und Glühwein.

-Welche Vorteile bietet ein Straßenfasching?

Der Geschwister-Scholl-Platz ist wegen seiner zentralen Lage ideal, direkt an der S-Bahn und am Einkaufscenter. Das bietet den Menschen die Möglichkeit, vor oder nach dem Shoppen beim Fasching vorbeizuschauen. Der Eintritt ist frei, man kann einfach kommen und Spaß haben. Gerade für Menschen mit Kindern ist das schön. Niemand muss stundenlang in der Kälte stehen. Natürlich lohnt es sich auch, länger vorbeizuschauen. Für Bruck ist der Straßenfasching das ideale Konzept, auch aus Sicherheitsgründen.

-Wie kamen Sie auf die Idee für einen Straßenfasching?

Der Straßenfasching ist unser Beitrag, die närrische Tradition in Bruck zu erhalten. Nachdem der Faschingszug eingestellt wurde, gab es eine Zeit lang gar nichts. Wir traten vor vier Jahren mit der Idee für einen Straßenfasching an die Stadt heran, um die Tradition wieder aufleben zu lassen. Zwar saßen beide Karnevalsvereine an einem Tisch, aber es wurde trotzdem erst einmal nichts. Da spielte vor allem das Geld eine Rolle. Vergangenes Jahr haben wir es dann geschafft. Zur ersten Auflage kamen immerhin etwa 2000 Gäste. Dieses Jahr wollen wir das übertreffen.

-Ist der Straßenfasching etwas Neues für die Stadt?

In München gibt es ähnliche Konzepte schon seit den 1970er Jahren, aber im Landkreis sind wir einzigartig. Ich denke, dass der Straßenfasching hier eine große Zukunft hat. Er passt einfach in die Region.

-Was wünschen Sie sich für diesen Straßenfasching?

Ich hoffe, dass viele Menschen vorbeikommen und mit uns feiern, damit wir einen schönen Tag haben. Wenn wir ein wenig närrische Stimmung nach Fürstenfeldbruck bringen, bin ich zufrieden.

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