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Treffen mit dem OB statt Demo: Die „Fridays for F uture“-Aktivisten (v.l.) Moritz Riker, Alina Reize, Sophie Sanchen, Lilian Hauth, Josiane Siewe, Nikolas Wilibschlager, Valentin Eckmann und Benedikt Bucher (verdeckt) übergaben Forderungen an Erich Raff. 

Fridays for Future

Aktivisten übergeben Forderungen

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Nachdem die geplante Klima-Demo wegen des Coronavirus abgesagt worden war, haben die Aktivisten von Fridays for Future Oberbürgermeister Erich Raff ihre Forderungen ohne Protest übergeben. 

Fürstenfeldbruck – Die bereits seit langem geplante Klimademo der Brucker „Fridays for Future“-Gruppe am Freitag musste vorsorglich wegen des Coronavirus abgesagt werden. Das hielt aber einige Aktivisten nicht davon ab, ihre Forderungen persönlich an OB Erich Raff (CSU) zu übergeben. Der kam gleich klimabewusst mit dem Fahrrad zum Termin.

„Wir haben über Monate hinweg das Forderungspapier mit Experten erarbeitet“, sagte Benedikt Bucher bei der Übergabe. Wir haben ambitionierte Vorstellungen, was sich in der Stadt ändern müsse, so der junge Aktivist. Unter anderem haben die Jugendlichen Forderungen zu den Bereichen Energieversorgung, Stadtentwicklung und Mobilität. „Wir brauchen Car-Sharing, S 4-Ausbau, neue Fahrradwege und vor allem eine klimaneutrale Stadt bis spätestens 2035“, erklärt Alina Reize.

Aber nicht nur den OB und den Stadtrat sehen die Aktivisten in der Pflicht, etwas zu ändern. Der Wandel fange bei jedem Einzelnen an, sagt Moritz Riker. „Nicht nur im Großen muss sich etwas ändern. Auch im Kleinen kann man viel erreichen.“ Damit sprach er auch die Stadtmitarbeiter an, die beispielsweise zum Schutz des Klimas auf Inlandsflüge verzichten sollten.

Raff versprach, das Papier genau zu studieren. „Vieles haben wir bereits umgesetzt. Den Rest wollen wir aber nicht erst 2035 angehen.“ Er sei sich sicher, dass sich keine Fraktion im Stadtrat den Anregungen der Aktivisten verschließen werde. 

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