Die Berufliche Oberschule Fürstenfeldbruck.
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Die Berufliche Oberschule Fürstenfeldbruck.

In Bruck und Germering

Für 750 Schüler startet das Abitur an FOS und BOS

  • Lisa Fischer
    vonLisa Fischer
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Ab dem heutigen Donnerstag heißt es in zwei Schulen in Germering und Fürstenfeldbruck wieder: „Psst, Ruhe, es sind Prüfungen!“ Bis zum darauffolgenden Dienstag schreiben die Abschlussschüler der Fach- (FOS) und Berufsoberschulen (BOS) dort Abitur in Deutsch, im jeweiligen Profilfach, in Englisch und in Mathematik.

Fürstenfeldbruck/Germering - Genau 100 Schüler sind es an der Germeringer FOS. 60 bis 70 Abiturienten bringt man mit Abstand und Hygienekonzept in der Turnhalle unter, erklärt Jürgen Vath, der die FOS leitet. Schüler, die nicht getestet sind, sitzen in einem separaten Raum.

„Ich glaube, dass sich die Schüler gut vorbereiten konnten“, sagt der Schulleiter. In den Pfingstferien habe man extra an zwei Tagen die Schule aufgesperrt. „Bibliotheken oder ähnliche, ruhige Lernräume waren ja geschlossen.“ An einem Ferientag seien sogar 26 Schüler gekommen, hätten sich getestet und gelernt. Eine Lehrkraft stand für Fragen zur Verfügung.

In Fürstenfeldbruck treten 650 Schüler der FOS und BOS zum Abschluss an. Ob 12. oder 13. Klasse – alle schreiben ihre vier schriftlichen Prüfungen zur gleichen Zeit, erklärt Schulleiterin Monika Pfahler. Wer die Schule nach der 12. Klasse erfolgreich abschließt, erreicht die Fachhochschulreife, nach der 13. die fachgebundene Hochschulreife.

Wechsel- und Präsenzunterricht habe im vergangenen Halbjahr gut funktioniert, sagt Pfahler. „Unsere Abschlussklassen waren häufig im Schulhaus präsent.“ Ihrer Einschätzung nach hätte das Abitur am eigentlichen Terminen stattfinden können – das Ministerium verschob den Prüfungszeitraum aber um über drei Wochen.

Geprüft wird in Fürstenfeldbruck – wie auch 2020 – mit Maske und Abstand. „Die Schüler müssen ihre OP-Masken während der gesamten Prüfungszeit aufbehalten“, sagt Pfahler. Einen Tag vorher ist Corona-Test. „Ein Test direkt vor der Prüfung wäre zu viel. Man ist ja doch schon nervös genug“, sagt die Schulleiterin. Schüler ohne Test sitzen auch in Bruck separat.

Coronabedingtes Hygienekonzept und Mund-Nasen-Schutz sind Schülern und Lehrern schon aus dem vergangenen Jahr bekannt. Neu sind 30 Minuten mehr Prüfungszeit. So dauert beispielsweise das Deutsch-Abitur in diesem Jahr fünfeinhalb Stunden für die 13. Klasse beziehungsweise viereinhalb Stunden für die 12. Jahrgangsstufe.

„Während der vier Abitur-Tage ist jedes Klassenzimmer im Haus belegt“, sagt die Schulleiterin. 180 Prüflinge würden in der Turnhalle Platz finden – der Rest sei à 15 Schüler pro Klassenraum aufgeteilt.

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