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Glücklich, aber auch ein wenig wehmütig sind die Gymnasiasten.

Viscardi-Gymnasium Fürstenfeldbruck

122 Abiturienten feiern Abschluss

122 Abiturienten haben am Freitag ihre Zeugnisse am Viscardi-Gxmnasium in Fürstenfeldbruck bekommen.

Fürstenfeldbruck – Spätestens als die Big Band des Viscardi-Gymnasiums ihr erstes Stück spielt, wird allen Anwesenden klar, dass damit das Ende eine harten aber schönen Reise eingeläutet ist. Die 122 erfolgreichen Abiturienten und ihre Angehörigen – von denen so viele gekommen sind, dass die 450 Stühle nicht reichen – feiern am Freitagnachmittag das Bestehen ihrer Reifeprüfung und den Übertritt in einen neuen Lebensabschnitt.

Den Auftakt der Lobredner macht der frischgebackene Oberbürgermeister Erich Raff. Er betont, wie dankbar die Abiturienten ihren Lehrern, Eltern, Freunden und ihrer Klassengemeinschaft sein sollten, denn diese haben sie so weit gebracht. „Jetzt ist es an euch euren eigenen Weg zu finden“, sagt Raff. Er schließt seine Rede mit einem Zitat von Sir Walter Raleigh: „Ich kann kein Buch wie Shakespeare schreiben, aber ich kann mein eigenes schreiben.“

Anschließend spricht Robert Krenn, Mitglied des Elternbeirats, zu den Anwesenden. Er gibt den Absolventen den Rat: „Bleibt authentisch und nehmt euer Leben selbst in die Hand.“ Am Ende seiner Rede überreicht er der Abiturientin Katharina Holzhey für ihre engagierte Arbeit am Schultheaterstück „Fadenspiele“ noch eine Urkunde und einen Gutschein.

Nach einer kurzen musikalischen Pause stehen die Abiturientenvertreter Adula Kohns und Jakob Kurz am Renderpult. „Als wir vor acht Jahren das erste Mal durch die grüngerahmten Glastüren gingen, betraten wir eine neue Welt“, sagt Jakob. Er erinnert ein wenig wehmütig daran, dass sie heute ein letztes Mal durch diese Türen gehen werden.

Vor der Zeugnisvergabe wendet sich noch Schulleiter Walter Zellmeier an die Zuhörer. Er erzählt die fiktive Geschichte des Schülers Horst und was er an einem typischen Oberstufentag erlebt. Die lustige Erzählung erntet einige Lacher und hat sogar einen politischen Charakter: „Ich habe den Namen Horst gewählt, weil er so gut zu Bayern passt und auch zu Bruck, denn die Flieger gehen, aber der Horst bleibt.“

Tom Eldersch

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