Auch Renate und Hannes Schwarz (v.l.) haben am Volksfestplatz eine Mini-Solaranlage abgeholt. Beim Verladen helfen ihnen Bürgerprojekt-Organisator Markus Droth und Sunset Solar-Geschäftsführer Olaf Fleck.
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Auch Renate und Hannes Schwarz (v.l.) haben am Volksfestplatz eine Mini-Solaranlage abgeholt. Beim Verladen helfen ihnen Bürgerprojekt-Organisator Markus Droth und Sunset Solar-Geschäftsführer Olaf Fleck.

Fürstenfeldbruck

22 Mini-Solaranlagen für Brucks Dächer und Balkone

Fürstenfeldbruck – Mini-Solaranlagen für das eigene Heim: Um die Energiewende voranzubringen, hatte Stadtrat Markus Droth das Bürgerprojekt Solar ehrenamtlich auf die Beine gestellt. Über eine Internetseite informierte er über die Anlagen „Sunpay“ der bayerischen Sunset Energietechnik GmbH. Einige wurden nun am Volksfestplatz an den Mann gebracht.

„Ganz spontan“ haben sich Hannes Schwarz und seine Frau Renate zum Kauf einer Mini-Solaranlage für Zuhause entschieden. Erst am Vorabend hatten sie von dem Bürgerprojekt Solar erfahren. Zwei dieser kleinen Anlagen können laut Sunset-Geschäftsführer Olaf Fleck ohne großen Aufwand angemeldet werden. „Bei Südausrichtung können im Jahr bis zu 700 Kilowattstunden eingespart werden.“ Das heißt: Mit zwei Sunpay-Anlagen könne der durchschnittliche Tagesbedarf eines durchschnittlichen Zweipersonen-Haushalts gedeckt werden. Über das gesamte Jahr gesehen erzeuge man bis zu einem Drittel des Stroms.

Hannes Schwarz hat die über 600 Euro für die Anlage aber nicht nur mit der Stromrechnung im Hinterkopf auf den Tisch gelegt. „Mir und meiner Frau geht es dabei viel mehr um den Umweltschutz“, sagt der 56-Jährige. Die Mini-Solaranlage, die mit ein bis zwei Quadratmetern eigentlich gar nicht so klein ist, will er auf dem Balkon seines Mittelhauses anbringen. Gerade die vielseitigen Anbringungsmöglichkeiten seien ein Vorteil seiner Sunpay-Anlagen, erklärt Fleck. „Nicht jeder hat Platz für ein Solardach, aber für ein Mini-Exemplar schon.“

Insgesamt wurden 22 Mini-Solaranlagen verkauft. „Für den Anfang ist das ganz vernünftig“, bilanziert Droth. Er habe sich erhofft, dass durch seine Sammel-Bestellaktion um die 20 Anlagen geordert werden. Hierfür hatte Martin Alt ehrenamtlich die Internetseite www.buergerprojekt-solar-ffb.de gestaltet. „Für mich ist natürlich auch eine Anlage dabei“, verrät Droth. Die wolle er an seinem Balkon anbringen. (PAUL BURGMEIER)

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