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Im Einsatz für Kinder und Jugendliche: 75 Jahre Kreisjugendring

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Von: Lisa Fischer

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Damals wie heute: Bunte Freizeitbeschäftigungen des Kreisjugendrings, wie der Kinderzirkus im Jahr 2004, sind bei den Kindern und Jugendlichen im Landkreis beliebt.	FOTOS : KJR
Damals wie heute: Bunte Freizeitbeschäftigungen des Kreisjugendrings, wie der Kinderzirkus im Jahr 2004, sind bei den Kindern und Jugendlichen im Landkreis beliebt. FOTOS : KJR © KJR

Das Spielmobil, die U18-Wahl und unzählige bunte Ferienprogramme: Der Kreisjugendring Fürstenfeldbruck kümmert sich mit einem breiten Programm um Kinder und Jugendliche im Landkreis. Jetzt wird der Dachverband 75 Jahre alt – und feiert das mit einem Fest für Groß und Klein.

Fürstenfeldbruck – Seit einem Dreiviertel-Jahrhundert vereint der Kreisjugendring Fürstenfeldbruck (KJR) unter seinem Dach Organisationen, die sich im Landkreis der Jugendarbeit widmen. Von der katholischen und evangelischen Jugend, über verschiedenste Sportverbände bis hin zu Vereinen, wie dem Digiclub in Germering zählt der KJR aktuell 25 Mitgliedsverbände. 21 000 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren aus dem Landkreis erreicht der Dachverband jährlich. Das „Dach“ selbst befindet sich seit 1987 in Gelbenholzen. Dort steht, kurz nach dem Engelsberg, das „Haus der Jugend“ samt KJR-Geschäftsstelle.

Der Verband wurde 40 Jahre zuvor, im November 1947 gegründet, erzählt Geschäftsführer Thomas Boll. Aus welcher Motivation heraus und wer die Gründungsmitglieder damals waren, sei nicht bekannt, sagt Boll. Auch nicht, wo der KJR bis zum Umzug nach Gelbenholzen seine Bleibe hatte.

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Klar ist laut Boll jedoch, dass die Werte des KJR, die in Projekten, Programmen und Fortbildungen von Jugendleitern an die Jüngeren weitergegeben werden, damals wie heute dieselben sind. „Demokratie, Toleranz und Respekt schwingen in unserer Jugendarbeit mit“, erklärt Boll. „Es ist wichtig, dass diese Werte immer wieder in der Jugend verankert werden.“

Immer dynamisch

Daneben sei die Jugendarbeit aber immer dynamisch, sagt Boll der seit rund 20 Jahren hauptamtlicher Geschäftsführer des Kreisjugendrings ist. „Wir hatten beispielsweise vor 20 bis 25 Jahren verstärkt Projekte, die sich auf die Integration von Jugend in Arbeit bezogen“, erzählt Boll. Damals herrschte eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Die KJR-Jugendleiter schufen Projekte, wie zum Beispiel eine Arbeitsmarkt-Infobörse für Jugendliche.

Heute stehen dagegen Projekte mit digitalen Themen auf dem Plan. Ein Seminar ziele unter anderem auf den Umgang der Kinder mit dem Smartphone ab. „Unsere Jugendleiter gehen in weiterführende Schulen und vermitteln Grundlagen bei der Nutzung der Geräte“, sagt Boll. „Das startet meist schon ab der fünften Klasse.“

Neben Bildungsmaßnahmen, dem bekannten Spielmobil, Freizeitangebote und der U18-Wahl verwaltet der KJR auch noch einen großen Materialverleih. „Wir haben Busse, Zelte und Hüpfburgen“, sagt Boll. Letztere werden auch beim Familienfest zum 75-jährigen Bestehen im Stadtpark aufgebaut. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Fest feiern können“, so Boll.

Das Geburtstagsfest

des Kreisjugendrings findet bei gutem Wetter am Samstag, 9. Juli, von 10 bis 18 Uhr im Stadtpark statt. Der Eintritt ist frei. Für die jungen Gäste gibt es eine Besenflugstunde, ein Gewinnspiel, das Spielmobil mit Hüpfburg und eine einem Katapult ähnelnde Schaumkusswurfmaschine. Essen und Getränke gibt es an Ständen vor Ort. Weitere Informationen auf der Homepage www.kjr.de.

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