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Asylbewerber zerschlägt immer wieder Scheiben - und dann einen Corona-Schutz im Amtsgericht

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Von: Thomas Steinhardt

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Im Ankerzentrum am Fliegerhorst hat ein Bewohner randaliert.

Ein Flüchtling hat in einem Sitzungssaal am Brucker Amtsgericht bei einer Anhörung wegen seiner Gewalttätigkeit die Corona-Schutz-Scheibe des Richters zerstört. Der junge Mann befindet sich nun in Gewahrsam.

Fürstenfeldbruck – Der Asylbewerber aus Nigeria hatte am Wochenende im Ankerzentrum eine Glasscheibe zerschmettert. Dabei verletzte er sich selbst. Der Flüchtling kündigte an, immer weiter Scheiben zerstören zu wollen, weil er Stress habe. Außerdem hat er bereits einiges auf dem Kerbholz. Sieben Mal war er in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften unter anderem in München und Augsburg wegen Sachbeschädigung und teils wegen Bedrohung auffällig geworden. Wegen der wiederholten Gewalttätigkeit des Mannes und seiner Ankündigung, sich auch künftig nicht anders zu verhalten, kam es nun zu der Anhörung am Brucker Amtsgericht, wie ein Sprecher der Brucker Polizei auf Tagblatt-Nachfrage bestätigte – und dort rastete der Mann aus Edo State gleich wieder aus.

Die Kollegen hätten keine Chance gehabt, den Nigerianer zu stoppen, als er auf den Corona-Schutz aus Plexiglas einschlug und ihn damit völlig zerstörte, so der Polizei-Sprecher. Der Nigerianer muss nun zur Verhinderung weiterer Straftaten für 14 Tage in Unterbindungsgewahrsam. Insgesamt, so hieß es, steigt die Zahl der Einsätze wegen kleinerer Vorkommnisse im Ankerzentrum nach einer Zeit außerordentlicher Ruhe wieder an.  st

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