Laubbläser stören oft, können das Coronavirus aber wohl nicht verbreiten.

In Fürstenfeldbruck

Ärger über Laubbläser in Corona-Zeiten

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Laubbläser sind eigentlich immer nervig. Doch jetzt, wo wegen Corona viele Menschen zuhause sind, regen sich einige Bürger ganz besonders über die lauten Geräte auf.

Fürstenfeldbruck – Laubbläser sind für manche Bürger immer ein Ärgernis. Denn sie machen Lärm und wirbeln allerhand Staub vom Boden auf. Dass gerade jetzt wieder Arbeiter mit Laubbläsern im Stadtgebiet unterwegs waren, ärgert einen Anwohner der Wiesenstraße. „Es liegen keine Blätter da, aber scheinbar müssen die Arbeiter ihre Stunden abarbeiten.“ Seine Befürchtung: Mit dem Laub werde auch das Coronavirus in die Luft geschleudert – Ansteckungsgefahr. „Das muss jetzt wirklich nicht sein“, findet der Brucker.

Keine Gefahr durch Laubbläser

Eine Übertragung des Coronavirus durch Laubbläser erscheint nach heutigem Kenntnisstand abwegig, teilt ein Sprecher des Landratsamtes mit. Denn es gebe keine wissenschaftliche Erkenntnis, dass die Coronaviren über Oberflächen übertragen werden. Außerdem müsse ein Sicherheitsabstand zwischen Arbeitern und Passanten eingehalten werden. Diese Pflegearbeiten der öffentlichen Wege sind nicht behördlich untersagt und sollten im Interesse der Allgemeinheit weiter ausgeführt werden, sofern Mitarbeiter von Bauhöfen nicht krisenbedingt andere Einsätze übernehmen müssen, heißt es aus dem Landratsamt weiter.

Weitere Infos zur Corona-Krise finden Sie in unserem Ticker

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