Patient rastet aus und prügelt auf Polizisten ein.
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Patient rastet aus und prügelt auf Polizisten ein.

In der psychiatrischen Klinik Fürstenfeldbruck

Aggressiver Patient schlägt Polizisten und greift nach der Pistole

  • Klaus Greif
    VonKlaus Greif
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Ein aggressiver Patient der psychiatrischen Klinik KBO in Fürstenfeldbruck hat am Samstag zwei Polizisten leicht verletzt. Er ließ sich nicht beruhigen und griff sogar nach der Pistole.

Fürstenfeldbruck - Die Polizei war alarmiert worden, weil ein 23-jähriger Patient seinen Kopf mehrmals gegen die Glastür der geschlossenen Abteilung geschlagen und vom Personal nicht zu beruhigen war. Auch den ankommenden Polizeibeamten, insgesamt waren zwei Streifen zur Klinik gefahren – zeigte er sich äußerst aggressiv gegenüber. Der Mann reagierte nicht auf die Ansprache und ging laut Polizeibericht „zombiehaft auf die Beamten zu“.

Psychiatrischer Patient greift an den Holster des Polizisten

Um einen Angriff abzuwehren und um das Entkommen zu verhindern wurde er von den Beamten an den Armen gepackt und an die Wand gedrückt. Dabei riss er sich los, schlug wild um sich und versuchte in dem anschließenden Gerangel die Pistole eines Beamten aus dem Holster zu ziehen.

Beim Versuch, den 23-Jährigen zu fesseln, erhielt ein Beamter einen Schlag ins Gesicht. Ein weiterer erlitt Abschürfungen am Handgelenk. Schließlich konnte der junge Mann unter großem Kraftaufwand und mit Hilfe weiteren Pflegepersonals überwältigt und fixiert werden. Da er nicht anders zu bändigen war, musste ihm von einem Arzt noch ein Beruhigungsmittel gespritzt werden. Zwei der vier Polizisten erlitten bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen.

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