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Stoßen auf die bayerisch-israelische Zusammenarbeit an: (v.l.) Ortsvorsitzender Andreas Lohde, Israels Generalkonsulin Sandra Simovich, Vize-Vorsitzender Dieter Roig er, Bezirksrätin Gaby Off-Nesselhauf,   Assaf Grünfeld und OB Erich Raff.

Neujahrsempfang der CSU

Bruck und Israel verbindet mehr als das Olympia-Attentat

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Ein tragisches Ereignis verbindet die Stadt Fürstenfeldbruck und das Land Israel seit den Olympischen Spielen 1972. Die blutige Niederschlagung der Geiselnahme war deshalb auch ein Thema bei Neujahrsempfang der Brucker CSU, bei dem die israelische Generalkonsulin in München Sandra Simovich als Gastrednerin geladen war.

Fürstenfeldbruck– Elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist kamen vor etwas mehr als 45 Jahren auf dem Fliegerhorst ums Leben. Eine Gedenkstätte im Münchner Olympiapark erinnert seit vergangenem Jahr an die schrecklichen Ereignisse. Simovich sprach auch der Stadt Fürstenfeldbruck ihren Dank für den Einsatz zur Schaffung des Gedenkortes aus, den sie als einen „Ort des Miteinanders“ bezeichnete.

Überhaupt war das deutsch-israelische, aber auch das bayerisch-israelische Miteinander im Fokus der Neujahrsrede im Barocksaal des Klosters Fürstenfeld. So stellte der CSU-Ortsvorsitzende Andreas Lohde fest: „Bayern und Israel verbindet mehr als nur die Farben unserer Länder, Weiß und Blau.“ Gemeinsam müsse man die christlich-jüdischen Werte hochhalten, sagte Lohde. Er bergüßte Simovich sogar ausführlich in Hebräisch.

Der Staat Israel feiert heuer sein 70-jähriges Bestehen. Die Kontakte zu Deutschland sind noch nicht ganz so alt. Simovich erinnerte an die Anfänge der deutsch-israelischen Verbindungen im Jahr 1965. „Die erste Aufnahme diplomatischer Beziehungen war schwierig“, sagte sie angesichts der Judenpogrome im Dritten Reich. „Unsere Beziehung wird vielleicht nie normal sein“, meinte Simovich. „Aber warum sollen sie nicht sehr gut sein?“

Auf wirtschaftlicher Ebene sieht die Generalkonsulin viele Möglichkeiten des Austauschs. Israel habe sich in den vergangenen sieben Jahrzehnten zu einem Hightech-Staat und einer Startup-Nation entwickelt. Dass die Israelis in Bayern einen ganz besonderen Partner sehen, zeige sich darin, dass es in München das einzige Generalkonsulat außerhalb einer Hauptstadt gebe. In jüngster Zeit seien bereits zwei Partnerschaften des deutschen Mittelstands mit israelischen Startup-Unternehmen entstanden. Es gelte, „deutsche Qualität mit israelischem Chuzpe zu verbinden.“

Auch der CSU-Stimmkreisabgeordnete Alexander Dorow hob die Wichtigkeit guter Beziehungen hervor. Deshalb müsse man jeder Form von Rassismus oder Antisemitismus eine klare Absage erteilen. „Das ist unverhandelbar“, sagte er in seiner Ansprache.

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