1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck
  4. Fürstenfeldbruck

Corona-Spaziergänger mit Gartenschlauch bespritzt

Erstellt:

Von: Thomas Steinhardt

Kommentare

Ein grünes Bäumchen wird mit einem Gartenschlauch gegossen.
Der Gartenschlauch wurde in diesem Fall nicht nur zum Gießen verwendet. © imago-images

Plötzlich wurde es nass: Eine Anwohnerin hat Teilnehmer des so genannten Corona-Spaziergangs am vorvergangenen Montag in Fürstenfeldbruck mit einem Gartenschlauch angespritzt. Die Polizei bestätigt den Vorfall und ermittelt in der Sache.

Fürstenfeldbruck - Die Anwohnerin muss von den Spaziergängern, die teils unter Trommelwirbel jeden Montagabend durch Bruck laufen, genervt gewesen sein. Als die Spaziergänger am vorvergangenen Montag an ihrem Haus vorbeikamen, spritzte sie jedenfalls bei großer Hitze mit ihrem Gartenschlauch auf die Demonstranten. Erst nur ein wenig, dann ein wenig mehr. Einige Spaziergänger müssen nass geworden sein.

(Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem regelmäßigen FFB-Newsletter.)

Darauf folgte ein Streit, in dessen Verlauf zwei Blumentöpfe eine Rolle spielten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck warfen Spaziergänger die Töpfe zu Boden. Und die Anwohnerin soll einen Topf auf die Spaziergänger geworfen haben. Damit steht theoretisch der Verdacht auf versuchte Körperverletzung im Raum, sagte eine Sprecherin der Brucker Polizei auf Tagblatt-Nachfrage. Es habe bislang einige Vernehmungen gegeben, die aber wenig ertragreich gewesen seien.

Die Zahl der so genannten Spaziergänger, die gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren, war zuletzt deutlich rückläufig. Um die 100 Corona-Kritiker sind noch regelmäßig am Montag in der Brucker Innenstadt unterwegs.

Noch mehr aktuelle Nachrichten aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck finden Sie auf Merkur.de/Fürstenfeldbruck.

Auch interessant

Kommentare