Ein Mann bekommt in der Praxis seines Hausarztes eine Impfung
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Spritze vom Hausarzt: Bayern will den Großteil der Impfungen in die Praxen verlagern.

Fürstenfeldbruck

Warten auf Impfung beim Hausarzt

  • Tobias Gehre
    vonTobias Gehre
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Das Impfen bei den Hausärzten lässt im Landkreis weiter auf sich warten. Während etwa in Dachau oder Bad Tölz-Wolfratshausen schon jetzt Pilotprojekte zur Impfung bei den Allgemeinmedizinern laufen, wird im Landkreis Fürstenfeldbruck weiter nur im Impfzentrum das Serum gespritzt.

Fürstenfeldbruck - Die Hausärzte seien gut vorbereitet, sagt Dr. Andreas Forster, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands. Trotzdem sei noch völlig unklar, wie das Impfen bei den niedergelassenen Medizinern organisatorisch funktionieren soll. „Es ist sehr viel Bürokratie“, meint Forster. In der momentanen Situation müsste ein Arzt einen Mitarbeiter nur für die organisatorische Abwicklung abstellen.

Dr. Andreas Forster ist Chef des Ärztlichen Kreisverbandes

Andreas Forster setzt auf die Politik. Sie müsse das Prozedere vereinfachen. Der Arzt ist zuversichtlich: „Ab April soll vieles einfacher werden“, erklärt der Mediziner.  tog

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